Sound nachbauen mit Moog Sub37

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jDasbeck
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Hallo zusammen,

bisher habe ich bei meinen Hobby-Produktionen immer mit Software Synths gearbeitet (Alchemy, Arturia usw…)
Wenn ich einen bestimmten Sound im Kopf hatte, habe ich die entsprechenden Presets durchgeblättert um einen ähnlichen Sound zu finden und habe dann noch Nuancen selbst geändert.
Nun habe ich seit neuestem meinen ersten analogen Synthesizer zuhause – einen Moog Sub37.
Es ist ein sehr schönes Instrument und das „Rumspielen“ macht viel Spaß, jedoch muss ich meine Arbeitsweise wohl etwas umstellen. Der Sub37 hat nicht so viele gute Presets an Board und so fällt mir das Nachbauen „von Grund auf“ deutlich schwerer. Ich weiß wie der Moog zu bedienen ist, ich kenne also die Funktion der einzelnen Regler, aber trotzdem komme ich nicht ans Ziel. Einfach so lange probieren bis es passt, kann nicht die Lösung sein 😉

Wie geht ihr da vor?

Aktuell versuche ich einen Bass-Sound zu bauen der in etwa so klingt:


…Klingt für mich nach einem Moog…

Habt ihr da vielleicht ein paar Tipps für mich?
 
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jDasbeck
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Hat niemand eine Idee? :unsure:
 
I
IVater
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Hi,
das einzige was mir auf die schnelle einfällt: Dreh mal ausgehend vom Init-Patch die Frequency bei der Oszillator Sektion ganz auf +7, also eine Oktave höher, das macht einen coolen Sound, der eventuell, vielleicht, möglicherweise in die Richtung geht.
Viele Grüße
I.
 
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HFU
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ganz auf +7, also eine Oktave höher,

Das ist im Prinzip richtig und ein wesentlicher Faktor, aber +7 bedeutet nicht eine Oktave, sondern eine Quinte (7 Halbtonschritte) - und auf diese Quinte komme es an: wie bei einem Power-Chord.

Bei meinem Little Phatty ist die Quinte auch die maximal mögliche Verstimmung, aber sie reicht nicht ganz an eine reine Quinte heran, so dass ich nicht schwebungsfrei verstimmen kann.
Als Ausweg wähle ich dann OSC 2 eine Oktave höher und stimme dann eine Quarte runter, dann ist man nicht ganz am Anschlag.

Ansonsten: Resonanz aus und bei der die Filter-Hüllkurve die Attack-Zeit sehr kurz einstellen und Decay nach Gehör so einstellen, dass der gewünschte "Anzupf-Effekt" entsteht.
Wellenform tendenziell Sägezahn und die gewünschte Schärfe über die Cutoff-Frequenz regeln.

Anschlagdynamik (Filter und Lautstärke) abstellen.

Damit es mechanischer klingt, nutze ich sogar den Arpeggiator (mit nur einer Note, warum denn nicht).

So bekommt man den Sound jedenfalls gut hin und es muss auch nicht unbedingt ein Moog sein.

Viele Grüße
Torsten
 
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