Speed Picking – wie lerne ich das?

von serg86, 14.11.08.

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pedaltrain
  1. serg86

    serg86 Guest

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    Erstellt: 14.11.08   #1
    Hi Leute.
    Kann mir jemand sagen wie ich am besten und am schnellsten schnell spielen lerne. Also ich denke vielleicht, dass es bei meiner Plektrumhaltung liegt. Ich halte mein Plecktrum an meinem Zeigerfinger entlang. Pleckrumspitze zeigt in Richtung Fingerkuppe. Und wie bewegt man den Hand? Hat jemand Tipps für mich, bitte schreibt mir!
     
  2. Arky

    Arky Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 14.11.08   #2
    Hast Du schon mal die Suchfunktion bemüht? Ich möchte nicht unfreundlich wirken, aber manche Posts wären in den jeweiligen Threads besser aufgehoben, zumindest thematisch sinnvoller kanalisiert.

    Es gibt Threads zu:

    - Sweeping

    - Speed Picking

    - generell schneller werden

    ...etc. Schau doch mal ein bisschen, ist leicht zu finden. Du bist hier schon richtig!
     
  3. serg86

    serg86 Threadersteller Guest

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    Erstellt: 14.11.08   #3
    oh ja tut mir leid ich bin neu hier und hab mich nicht umgeguckt.
     
  4. serg86

    serg86 Threadersteller Guest

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    Erstellt: 14.11.08   #4
    Danke dir!
     
  5. Shariff

    Shariff Threadersteller Guest

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  6. serg86

    serg86 Threadersteller Guest

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    Erstellt: 17.11.08   #6
    danke dir hab die übung ausgedruckt.werds in nächsten tagen mal ausprobieren
     
  7. Shariff

    Shariff Threadersteller Guest

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    Erstellt: 18.11.08   #7
  8. Arky

    Arky Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 18.11.08   #8
    Sowas übt man nicht, sowas improvisiert man - irgendwann ;-)

    Auf dieses Video bin ich mal per Zufall gestoßen. So eindrucksvoll klingt das Lick doch gar nicht und dann spielt's der Kerl nicht mal besonders akkurat.

    Spaß beiseite (dabei war es ernst gemeint): Einen kleinen Tipp hätte ich noch - eigentlich eine banale und naheliegende Sache, wird aber trotzdem gerne vernachlässigt: Probier die Passage doch mal mit _Aufschlag_ beginnend. Das macht die Sache ein klein wenig schwerer. Ich übe die allermeisten Sequenzen, Patterns usw. prinzipiell auch mit Aufschlägen. Das fühlt sich anfangs teilweise sehr ungewohnt an, dieser Eindruck legt sich aber wieder. Irgendwann macht es einfach Spaß, wenn man beide Anschlagsrichtungen in etwa gleich gut/schnell kann.
     
  9. serg86

    serg86 Threadersteller Guest

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    Erstellt: 18.11.08   #9
    soll man erste note gleich mit aufschlag beginnen.oder eine auslassen
     
  10. Shariff

    Shariff Threadersteller Guest

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    Erstellt: 18.11.08   #10
    Jap, erste Note direkt mit Aufschlag.
    Das probier ich auch mal aus ;)
     
  11. Arky

    Arky Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 18.11.08   #11
    Dann alles komplett in entgegengesetzter Anschlagsrichtung. Also dieselben Noten belassen, aber mit Aufschlag anstelle Abschlag anfangen und alles stur im Wechselschlag durchspielen, nur eben "anders herum". Der Witz ist, dass klanglich zwar dasselbe Ergebnis herauskommt, es sich aber für die Anschlaghand sehr anders anfühlt.

    Ich saß mal bei einem Freund herum und übte auf seiner Jackson. Erst soundsoviele Übungen mit Abschlag, dann das gleiche mit Aufschlag... Ein anderer anwesender Freund meinte natürlich, ich spiele dasselbe nochmal. Jein... Wenn man es selbst spielt, merkt man einen erheblichen Unterschied. Wenn ein Tennisspieler nicht nur einen "guten" Arm möchte, muss er eben auch den anderen trainieren. Und Wechselschlag besteht halt nur zu 50% aus Abschlägen. Die dominieren halt, aber man kann ja etwas "Ausgleichssport" betreiben.

    Wie gesagt, fühlen sich aber viele Patterns mit etwas Übung nicht mehr so komisch an. Das Abdämpfen typischer Sextolen-Patterns ist auch etwas gewöhnungsbedürftig, es lohnt sich aber.
     
  12. serg86

    serg86 Threadersteller Guest

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    Erstellt: 26.11.08   #12
    ich hab nächstes problem und zwar wenn ich die tiefe E Saite abgedämpft spiele passiert es mir dass ich mein Plecktrum parallel zu Saiten halte.Um wie viel grad muss ich mein Plecktrum ca. abwinkeln?
     
  13. bloodranger

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    Erstellt: 26.11.08   #13
    wie können denn 50% dominieren :D
    aber ich würd mal behaupten dass es trotzdem gut ist, scales auch im off beat spielen zu können ;)
     
  14. Arky

    Arky Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.08   #14
    Hmmm. Gesetze gibt es da keine. Klanglich wäre ein möglichst paralleler Anschlag am besten, aber in der Praxis lässt sich dies schon aufgrund der typischen Handhaltung nicht wirklich umsetzen bzw. die meisten Gitarristen, denen man sagen würde: "Spiel doch mal mit parallelem Plektrumanschlag" hätten sowieso einen gewissen Anschlagswinkel drin.

    Also: Nur keine Sorgen. Experimentiere einfach herum und ermittle, was für Dich am besten passt. Manchmal muss man (eher unbewusst) den Winkel auch je nach Spielaktion variieren. Es gibt z.B. bestimmte Sequenzen/Pickingschemen, bei denen ich automatisch bestimmte Winkel einnehme, weil es für mich gar nicht anders geht.

    Eine relativ "fiese" Anschlag-Geschichte finde ich z.B. die 3-Note-pro-Saite-Patterns jeweils als Dreiklangs-Arpeggio in einer Lage bleibend gespielt - und zwar als Economy Picking. Dazu muss man sich das Anschlagschema erst gaaanz langsam einprägen und das Tempo sehr behutsam steigern. Dieses Pattern empfinde ich als ziemlich anspruchsvoll. Dieses Beispiel erwähne ich, weil ich hier beim Anschlagen immer wieder mit dem Anschlagwinkel etwas variieren muss. Die "Kontrolle", ob alles passt, ist die Klangqualität. Ist der Winkel zu ungünstig, kratzt es mehr, als dass ein Anschlag erklingt.

    Aber hier geht es bevorzugt ums Sweepen. Beim Sweeping wird man beim Üben auch übers Gehör erkennen, welche Winkel "funktionieren" und welche nicht.
     
  15. Arky

    Arky Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.08   #15
    Wäre gut, ein Zitat auch im Kontext anzuführen, damit es sich gleich einordnen lässt. Ich vermute, dass es sich auf einen Post von mir handelt?

    "Dominieren" heißt, dass abgesehen von Wechselschlag-Passagen, bei denen unstrittig 50% Auf- und 50% Abschläge beteiligt sind, z.B. bei langsamen Riffs diese vermutlich mit Abschlägen und nicht mit Aufschlägen gespielt werden -> Abschläge kommen häufiger vor als Aufschläge, wetten?

    Wenn Du einen Akkord anschlägst, spielst Du dann eher Ab- oder Aufschläge?
    -> Dominanz der Abschläge, die ich meinte.
     
  16. bloodranger

    bloodranger Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.08   #16
    ja, war auf dich bezogen... war oben nicht so ganz deutlich für mich wie du es meintest, aber so im allgemeinen stimmt das wohl ;)
     
  17. serg86

    serg86 Threadersteller Guest

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    Erstellt: 26.11.08   #17
    Danke Arky.Ist bei mir auch so dass ich den Winkel ständig wechsle.Lästig ist dass ich bei parallelen Haltung ständig ins stölpern komme.Ist ja wie gesagt nur bie Tiefen E Saite.
     
  18. RaZ

    RaZ Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.08   #18
    Hey Arky kannst du mir zu deinem letzten post mal irgendwas schicken? Ich bin sehr interessiert an neuen Techniken aber hab absolut keinen Plan wovon du eben geredet hast:rolleyes: Also sweepen ist ja klar, aber die Anschlag techniken... Könntest du mir nen Tipp geben, wo ich danach suchen kann hab nicht so Lust jetzt paar Stunden lang wonach zu suchen...

    Wäre dir echt dankbar!

    lg, Raaz
     
  19. Arky

    Arky Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 26.11.08   #19
    RaZ,
    es gibt da einige interessante Picking-Variationen. Das "Besondere" ist aber "nur" das Spielgefühl der Anschlaghand, während die Greifhand immer nur Dasselbe zu spielen hat. Dafür reichen auch die standardmäßigen Dur-/Moll-Sequenzen in 3-N-p-S-Manier. Ich meine damit 3er- oder 4er-Gruppen aufwärts, abwärts bzw. aufwärts gegen den Puls, abwärts gegen den Puls und 3er Gruppen als 16tel und 4er Gruppen als Triolen spielen - macht summa summarum eine Menge Holz, auch wenn substanziell wenig dahinter steckt.

    Viele interessante Übungen finden sich in Peter Fischers "Total Guitar Technique", einiges habe ich auch selbst zusammengebastelt (braucht man kein Genie zu sein, Freak reicht ;-). Dazu später ein paar Beispiele...
     
  20. psywaltz

    psywaltz Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.12.08   #20
    hi mein freund... ich übe ja auch sehr viel technikmist,aber meist im zuge zur ausarbeitung eines solos, aber das mit dem aufschlag-beginnenden skalenüben halte ich für überflüssig, weil ich als 100m läufer ja auch die 100m nicht rückwärtslaufend trainiere oder meinem pferd beibringe, "arsch" voraus über den oxer zu hüpfen.

    geschwindigkeit kommt in erster linie durch ein synchronisation von der linken zur rechten hand zustande... und da ist es unwichtig, mit welchem anschlag ich beginne. ich kenn die übungen auch noch aus meiner anfängerzeit. wichtig ist es, auf sauberkeit zu achten, übungen langsam zu spielen... geschwindigkeit entsteht dann am ende durch training, durch geübte kontrolle der muskulatur... aber man kann durchaus üben, gegen den strich zu spielen,meine katze mag das auch, wenn ich sie gegenden strich streichel.

    von dem mal abgesehen,halt ich die trivium jungs nicht für geeignet, shredden zu vermitteln. man sehe nur die unterschiedliche anschlagstechnik bei langsam und schnell an... die mittlere geschwindigkeit ist furchtbar unsauber... sorry, wenn ich mecker, aber kids gucken sich das an und glauben, das sei richtig und gut. er sollte das lieber mal an einem cleanen sound demonstrieren, dann wäre das in ordnung! (aber wahrscheinlich kann ers net... ich habe nix gegenTRIVIUM, sind halt die take that des metals;))

    das ko9mmt darauf an,welchen sound du erzeugen magst. paule gilbert hält sein plek mit einem großen winkel zur saite, weil er das kratzen mag!
    probieren, wie es am besten funzt... da gibt es wohl keine standardisierte lösung!
     
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