whatever... schrieb:
also wäre sie ein standart fender japan model?(nur halt mit squier label und in korea gebaut?)
Naja, kann man nicht so sagen.
Squier ist ne komplizierte Sache. Hier zählt stark die Serie oder das Baujahr und auch Bauland. Die frühen sind alle Japan, danach gings dann nach Korea, dann Indonesien, China undsoweiter. Allerdings gabs auch zu dieser Zeit immer wieder japanische Squier, die meist hochwertiger waren (afaik eh die gleiche Fabrik wie die Fender Japan-Modelle).
Bei den Koreanern kommts stark auf die Herkunft an (v.a. Cort versus Samick), zudem auch auf die Serien. Die koreanischen Protone-Squier-Serie ist schon verdammt gut.
Naja, dann noch die Bauzeit. Allgemein kann man sagen (gilt übrigens auch für Fender Japan), dass die frühen 90er eher zu den schlechteren Jahrgängen gehören, wo auch viel mit Schichtholz gearbeitet wurde. Sperrholzbodies so zwischen 1990 und 1994 sind nicht selten.
Deine Kopfplatte zeigt ja auch, dass hier anscheinend rumexperimentiert wurde. Immerhin sind einteilige Hälse ansonsten schon sowas wie Standardm egal ob Fender USA, Mex, Japan oder Squier.
Vom MODELLTYP her entspricht es in etwa einer Fender Japan Standard. Alle diese Squier sind ja mehr oder weniger nach den japanischen Vorbildern gebaut.
Und in deinem Fall also keine 54er oder 62er RI, auch keine Contemporary oder was weiss ich, sondern das Standardmodell. Vintage-Brücke, ein-oder dreilagigiges Pickguard, 11 Schrauben, 21 Vintage-Bünde, meist 3 non staggered PUs (manchmal auch gestaggert), zwei Butterfly-Stringtrees usw.
Einen optisch schönen "tinted neck" hat sie...
Wenn du mal das Pickguard abschrauben solltest, kuck mal auf die Pickups von unten. Die besseren Serien haben eigentlich immer einzelne Magnete, die einfacherern Barrenmagnete. (was nicht heisst, dass Barren schlechter sein müssen. Der P90 hat auch Barren und Humbucker sogar in 99 von 100 Fällen)