Squier zerlegbar?

von Aal-ex, 26.07.05.

  1. Aal-ex

    Aal-ex Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 26.07.05   #1
    Hallo,

    ich spiele als erste Gitarre 'ne Paula und habe als zweite Gitarre noch eine Fender Suier rumstehen. Um letztere etwas fit zu machen - weiß ist langweilig (!) -, überlege ich, den Korpus der Squier farbig zu lackieren.

    Meine Frage: Kann man eine solche Gitarre ohne weiteres auseinander- und anschließend wieder zusammenschrauben? Ich habe mal gehört, dass man nicht mal alle Saiten gleichzeitig abziehen dürfte, weil sich sonst der Hals verziehen würde (stimmt das überhaupt?), deshalb meine Vorsicht bezüglich des Zerlegens der Squier. :confused:
     
  2. Fliege

    Fliege Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 26.07.05   #2
    HI

    Also soweit ich das beurteilen kann (ich frag bei unsicherheit lieber meinen gitarrenbauer als was kompliziertes selbst zu verbocken *g*) kannste das schon machen. Es wird vor allem bei Floyd Rose-Gitarren empfohlen immer alle einzeln zu wechseln weil das komplette neu stimmen bei FRs die hölle sein kann. bei "normalen" seh ich das problem aber nicht so. Sicher ist es empfehlenswert die Saiten nach und nach zu wechseln damit der hals unter Spannung bleibt, aber wenn man alle runtermacht ist noch lange nicht gelich der hals hin oder sowas, es kann höchstens vorkommen dass der sich entspannt und danach neu eingestellt werden muss, aber dafür haste ja die trussrodschraube. Was man keinesfalls amchen solte wät den Hals einseitig zu belasten, also nur 2 Saiten drauf haben oder so, da sind dann die Verzugschancen recht hoch, aber alle Saiten runter dürfte weit weniger strapaziös sein als das jetz z.B., und bis so n hals unbrauchbar wird dauerts auch dann schon ne Weile, es sei denn es wär total minderertige Qualität. Streng genommen dürfteste ne Gitarre ja netmal im Winter zum proberaum schleppen wegen Heiß-Kalt-Wechsel und so.

    "Dürfte" man das gar nicht machen dürfte man auch keinen Pickup wechseln oder sowas, da dafür ja auch alles runter muss weil man da sonst schwer rankommt, also da würd ich mir nicht all zu viele Sorgen machen. Du kannst lediglich nicht davon ausgehen dass du das ales neu lackierst und sowas und dann alles wieder zusammenschraubst und loszocken kannst. Kann sein dasses so ist, aber es ist wahrscheinlicher dass du den hals dann halt neu einstellen musst. Aber das sollte man wenn man sich ans zerlegen der Gitarre traut ja an handwerklichem Wissen/Geschick vorhanden sein.
     
  3. Mast3rT

    Mast3rT Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.07.05   #3
    Also,

    verziehen wird sich der Hals mit hoher Wahrscheinlichkeit, allerdings gibt sich das dann wieder wenn du wieder alles zusammen baust, und der ganze Kram wieder unter Saitenspannung stehen, so quasi "Einfallswinkel = Ausfallswinkel" (lol).

    Das gibt sich normalerweise, recht flott bei dünneren Hälsen etwas eher als bei dicken (eigene Erfahrung).

    Ansonsten könnte es höchstens sein das du wirklich minimal nur was ändern musst. ;)

    Viel spaß beim schleifen ;D


    mfG
     
  4. LoneLobo

    LoneLobo Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 28.07.05   #4
    Da fehlt ein Wort: "nicht".

    Wieso denken eigentlich so viele Leute, dass sich der Hals gleich verzieht, wenn die Saiten runterkommen?

    Schaut mal Steve Vai mit seiner JEM an: Der hat n Floyd-Rose-System drauf, womit er die Saiten innerhalb von Sekundenbruchteilen ent- und wieder anspannen kann.
    Der Gitarre is das scheissegal.

    Der Hals entspannt sich vielleicht etwas, aber 1. wäre das kein Problem, und 2. hat man noch den Trussrod drin, der genau dem entgegenwirkt.

    Die Hälse liegen im Werk manchmal Jahrelang rum, wieso sollten die sich dann auf einmal verziehen, wenn man ihnen wieder die Saiten klaut?
     
  5. Schwedenshredder

    Schwedenshredder Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.07.05   #5
    Eben drum.

    Da passiert nichts. Ich habe sowohl meine billige J&D-Strat, als auch meine gute Ibanez Rg ( die übrigens zum Verkauf steht :D ) ausseinander geschraubt und wieder zusammengeklebt( Bei der Strat komplett ausgeweidet, d.h. auch die elektronik, bei der Rg nur den Hals) und da hat sich nichts verzogen, obwohl ich den Hals der Strat knapp 2 Wochen bei ganz schönen Temperaturen in der Wohnung habe liegen lassen.
     
  6. Mast3rT

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    Erstellt: 29.07.05   #6
    öööööööhm bei mir verziehn sich die hälse aber immer drekt nach hinten, also der Hals von ner Japan Jackson Kelly z.B. der Hals von meiner alten Squier der hier unverbaut rumliegt, ist auch total verzogen, was vorher nicht der fall war.


    soweit dazu, berufe mich nur auf meine eigene erfahrung.


    mfG
     
  7. StringTheory

    StringTheory Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.07.05   #7
    Mach mal ein Foto und stell das mal rein... würde mich mal interessieren, wie weit der sich verzogen hat
     
  8. LoneLobo

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    Erstellt: 29.07.05   #8
    Das ist doch kein Verziehen:er_what:

    Wenn n 60cm langes Stück Holz 600kg Spannung weggenommen bekommt, isses normal, dass der sich wieder nach hinten biegt.

    Aber das ist _normal_, das hat nix mit verziehen zu tun.
    Verziehen ist es, wenn sich das Ding in sich verdreht oder zur Seite biegt.
    Ungleichmäßig halt.
     
  9. Mast3rT

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    Erstellt: 30.07.05   #9

    nun gut, dann war in diesem Fall einfach nur meine Definition von "verziehen" falsch ^^ ich hätte mich wohl etwas gewagter ausdrücken sollen =)

    Sollte wohl jetzt so passen ^^


    mfG
     
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