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Tygge
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Ostsee
Stadt

Fahle Stille
Liegt in Straßen
Ferne rumpelt
Straßenlärm

Kleine Insel
In dem Lärmen
Mauern schützen
Halten fern

Grobe Steine
Zarte Halme
Inselblumen
Zaubern Meer

Schnupper sehnend
An den Winden
In den Haaren
Salzkristalle
 
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Großartiger Text!

Ich sehe die Stadt in ihren knapp geschilderten Details direkt vor meinem inneren Auge.
 
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Hier reibt sich’s etwas:
Fahle Stille
Liegt in Straßen
Ferne rumpelt
Straßenlärm
Die „fahle Stille“ (ein schönes Bild)
beißt sich lyrisch irgendwie mit dem Begriff „Straßenlärm“
Vielleicht Stadtgeräusch



Nicht falsch verstehen, vielleicht ist ja auch die Reibung genau passend
 
Lieber @Salty, vielen Dank für deine Rückmeldung.
vielleicht ist ja auch die Reibung genau passend
Ja, ist sie. Der Straßenlärm ist fern und die Stille fahl - diese Brüche ergeben für mich ein Ganzes und erzeugen ein Aufmerksamkeitsmoment. Mich erinnert diese Strophe an mein erstes morgendliches Aufwachen in einer mir fremden großen Stadt - alte Erinnerungen.
Ich sehe die Stadt in ihren knapp geschilderten Details direkt vor meinem inneren Auge.
Das freut mich riesig. Es ist so schön, wenn aus wenigen Worten Bilder entstehen, die mit eigenen Erfahrungen gefüllt werden.
Danke auch denen, die dem Text Sterne schenken. Da werde ich glatt zum Kind ;)
 
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Ein schöner Text
 
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Hallo @Tygge , ich habe ein wenig versucht, die Stimmung deines Textes, wie sie bei mir ankommt, in einen kleinen Song zu fassen. Dabei habe ich die Augen geschlossen und zu deinen Zeilen den Geräuschen der nahen Stadt gelauscht. 😊

Dabei ist mit deiner Erlaubnis dann "Am Rand der Stadt" herausgekommen - Sorry für meine Weitschweifigkeit. :biggrinB:

 
Lieber @losch, da hast du aber gut gelauscht. Gefällt mir. Interessant, dass du das Szenario an den Rand der Stadt verlegst. Meine Gedanken weilten definitiv mitten in der Stadt, in einer kleinen Oase, die aber genug Material für Träume von einer weit entfernten Welt bietet. Mir gefällt besonders diese Ruhe deiner Musik; sie lässt dem Text und den eigenen Gedanken schön viel Raum.(y)
 
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Schön, liebe @Tygge , dass dir meine Variante auch gefällt, obwohl ich eine andere Perspektive eingebracht habe. Dein Text lässt das sehr gut zu, finde ich.

Irgendwie verbindet sich für mich die Stimmung des Abends oder frühen Morgens damit, wenn die Stadt noch ruht oder eben zur Ruhe kommt. Das sollte auch die Musik ausdrücken.
 
1718117371612.jpeg


Übrigens: Die Amsel, die mit mir im Song oben ein Duett singt, klaut uns jetzt diese Kirschen vom Baum. Ich hätte ihren Part besser honorieren sollen.
 
Ich hätte ihren Part besser honorieren sollen.
Mangelnde Wertschätzung ist in der Tat ein Problem und sie hat wirklich sehr schön gesungen. Jetzt musst du halt in Kirschenwährung zahlen. ;)
 
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Und dann immer ihr mißbilligender Blick, wenn wir uns dem Baum nähern. Dabei sind die Kirschen noch nicht einmal richtig reif.

Aber ich schweife ab... 😊
 
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Die „fahle Stille“ (ein schönes Bild)
beißt sich lyrisch irgendwie mit dem Begriff „Straßenlärm“
Vielleicht Stadtgeräusch
Eine interessante Bemerkung. Eigentlich heißt es ja vollständig im Text: „ferne rumpelt Straßenlärm“.

Frage an die Tontechniker: was vom Straßenlärm verbreitet sich weiter: Die tiefen oder die hohen Töne? Deutet „rumpelt“ nicht auf Bässe? So viel ich weiß, haben tiefe Töne tatsächlich einen breiteren Schallraum.

So gesehen finde ich die „fahle Stille“, in welche gelegentlich Reste tiefer Schallwellen von fernen Motoren- oder Gewitterlärm „rumpeln“ … schon sehr einsam bzw. melancholisch! (y)
 
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So gesehen finde ich die „fahle Stille“, in welche gelegentlich die Reste von Motoren- oder Gewitterlärm „rumpeln“ … schon sehr einsam bzw. melancholisch! (y)
Du bringst es auf den Punkt. Gewürzt ist das Ganze mit einer Prise von Hoffnungsschimmer und schönen Erinnerungen.
 
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Stimmt, ich gehe da mit
 
Frage an die Tontechniker: was vom Straßenlärm verbreitet sich weiter: Die tiefen oder die hohen Töne? Deutet „rumpelt“ nicht auf Bässe? So viel ich weiß, haben tiefe Töne tatsächlich einen breiteren Schallraum.
Ich bin kein Tontechniker, aber nach meinem Empfinden ist die Reichweite tiefer Tonfrequenzen tatsächlich höher und https://de.wikipedia.org/wiki/Schallausbreitung#Luftabsorption bestätigt, dass die Schalldämpfung mit zunehmender Frequenz drastisch steigt.
 
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