Steelstring und Gesang aufnehmen

Newcomer II

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Die Frage ist wahrscheinlich schon häufiger gestellt worden,
In der Suf fand ich nur recht alte Beiträge.

Ok, was ist vorhanden
1. HP Laptop mit Win 10
2. Scarlett 212
3. Monitorboxen

Hauptsächlich möchte ich am Anfang nur die Gitarre aufnehmen, zur Kontrolle meines eigenen Vermögens.
Später dann auch Gesang, sollte für private Zwecke ausreichen, weniger zur Veröffentlichung.

Die Frage ist halt welche Mikros und Software benötige ich zum starten und gibt es hierzu Videos zum veranschaulichen.
Habe null Ahnung von der Materie.

Danke für Eure Tipps
Gruß
Der Newcomer II
 
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saitentsauber

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Wegen des Avatarfotos frage ich mal, ob nur eine Stromgitarre benutzt wird oder auch was ohne Strom - ist interessant im Hinblick auf Mikrofonvorschläge, indirekt auch im Hinblick auf das Interface. Wenn A-Gitarre und Gesang gleichzeitig eingespielt werden sollen, sind 2 Eingänge in der Tendenz zu wenig...
Ganz wichtig ist natürlich auch die gewünschte technische Qualität und damit zusammenhängend der finanzielle Rahmen.
 
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Christian_Hofmann

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Naja zur reinen Selbstanalyse musst du keinen großen Aufwand betreiben, ich nutze z.B für Orgel, Harmonium und Posaune ein einfaches Smartphone mit Diktier App zum aufnehmen. Die aktuellen Geräte haben ja eine recht gute Qualität. Wenn du hochwertige Aufnahmen machen willst sind die Möglichkeiten eigentlich nur durch deinen Geldbeutel limitiert.

Also wenn es zur Selbstkontrolle mit wenig Aufwand sein soll, dann einfach Smartphone mit Aufnahme App, wenn es klanglich hochwertig sein sein entsprechende hochwertige Mikrofone die geeignet sind.

Vielleicht schreibst du für die Experten noch was genau du haben möchtest in Richtung Qualität/Klang.
 
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Ok zum Avatar,
Ich spiele sowohl Akustische Gitarren, hauptsächlich Steelstrings, natürlich gibt es noch eine Nylon. Würde gerne über ein Mikrofone abnehmen, ein Teil meiner Gitarre haben aber auch einen eingebauten Tonabnehmer.
Klang und Qualität, nur Selbstkontrolle ist zu kurz gegriffen, es sollte schon für Familie und Freunde reichen. Würde auch lieber am Computer die Stücke nachher speichern , als auf dem Handy.

Fehlen Euch sonst noch Infos

Gruß
Der Newcomer II
 
Signalschwarz

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Kaufste dir ein AudioTechnica AT2035 oder wenn's noch günstiger sein soll ein AT2020 plus Zubehör (das dürfte auch in den alten Threads die Du ja schon gefunden hast genannt worden sein), klemmst das an dein Audio-Interface und nutzt die mit dem A-I gelieferte Software. Fertig.
 
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Wie ist denn ein Rhode oder Thomanns Hausmarke?
 
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fpmusic22

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Ich hab ein Rode NT1A und hab das damit am Anfang auch gut hinbekommen. Erst später kamen andere Micros hinzu. Das beste (Preis/ Leistung) ist m.M.n. das Sennheiser MK4.
 
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Basselch

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Hallo, @Newcomer II ,
Wie ist denn ein Rhode
...wenn Du hier auf das Rode NT1a zielst: Das hatte vor Jahren zu Recht unangefochten den Platz 1 unter den Einsteigerempfehlungen inne. Doch die Konkurrenz hat nicht geschlafen - das oben schon erwähnte AT2035 hat das NT1a verdientermaßen als Top-Einsteigerempfehlung abgelöst. Das NT1a "schärfelt" in den Höhen, das AT2035 ist neutraler und eher unspektakulär, aber sehr gutmütig in den Mix zu bekommen.

Viele Grüße
Klaus
 
mjmueller

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Für Quick & Dirty Recordings mit der Option auch an den Aufnahmen weiter zu arbeiten, würde sich auch ein Fieldrecorder anbieten.
Und da alle etwas besseren Fieldrecorder mittlerweile auch als Interface funktionieren und den Anschluss externer Mikrofone erlauben, geht da auch mehr, als "nur" mal eben schnell was aufnehmen.
Zum Beispiel:
Oder der (der kann aber nicht Interface, meine ich):
 
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Hey Danke,
Die Fieldrecorder hatte ich auch schon mal betrachtet.
Ich möchte aber hauptsächlich im heimischen Musikzimmer Sequenzen aufnehmen zur Kontrolle, mit meiner Stimme experimentieren und am Ende Songs für Familie und Freunde aufnehmen und verteilen.
Ich könnte mir aktuell nach der Recherche, Einlesung und Eure Tipps fürs erste das MK 4 vorstellen, Universal für Stimme und Instrument, später vielleicht ein zweites AT2035? für Instrumente, hauptsächlich Steelstring.
Welchen Ständer würdet Ihr empfehlen, mit Popschutz?
Und ist eine Spinne unabdingbar oder ab wann überlegt man sich eine anzuschaffen.

Gruß
Der Newcomer II
 
mjmueller

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Ja, Popschutz würde ich immer empfehlen - für Stimme, für Gitarre natürlich nicht.
Ständer irgendwas von K&M oder Gravity oder so, also nicht so billig, sonst ist der Frust größer, als die Einsparung.
Spinne muss nicht sein. Ausprobieren.
 
Basselch

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Hallo,

Welchen Ständer würdet Ihr empfehlen, mit Popschutz?
...da schlage ich in dieselbe Kerbe. Wer bei Stativen billig kauft, kauft später noch mal nach ;) - übrigens eigene Erfahrung! Bei K&M gibt's noch für dreißig Jahre alte Sachen Ersatzteile, und das auch noch zu bezahlbaren Tarifen. Popschutz für die Vocals auch am besten von K&M oder vergleichbaren, die Billigteile machen nach ein paar Verstellungen schon mal eine höfliche Verbeugung...
Und auch ich komme in vielen Fällen ohne Spinne aus... so Du aber dazu neigst, z. B. per Fuß den Takt mitzuklopfen, bitte eine dazukaufen :D, weil Du Dich sonst am Ende fragst, wo die dubiosen tiefen Rumpelgeräusche herkommen ;)

Viele Grüße
Klaus
 
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Klaus Danke,
Wann und wofür sollte ich über den Gebrauch einer Spinne nachdenken.

Gruß
Der Newcomer II
 
Michi_HH

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Eine Spinne:
Wenn Du Holzboden hast, ist sie fast zwingend.
Aber auch viele Betondecken schwingen ganz schön mit, wenn Du kräftig mit dem Fuss den Takt klopfst.
Wenn Du eher ein ruhiger Mensch bist, der sich beim Spielen und Singen nicht bewegt, kann man vielleicht ohne auskommen.
 
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Ich hatte mir das MK4 auch erst ohne Spinne gekauft und bei zweifach Teppichboden und barfuss ging das auch. Nun bin ich aber doch auf Nummer Sicher gegangen und hab mir eine nachgekauft. Die kostet 99€ und im Vergleich zu anderen Markenherstellern ist das noch ein guter Preis (finde ich). Probier es einfach aus.
 
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Habe jetzt noch das NT 1 gesehen
https://www.thomann.de/de/rode_nt1_kit.htm
Kann hier noch jemand was zu sagen.
Ich bräuchte ja irgendwann eh zwei, eins für die Gitarre und eins für den Gesang.
Das Rode zum Einstieg zum Probieren und als Ergänzung dann das Sennheiser MK 4.

Andere Gedankengänge sind noch erwünscht.
Mache mir noch parallel Gedanken zur Aufnahme Technik.
Siehe hier, https://www.musiker-board.de/threads/focusrite-scarlett-212-haeufige-fragen.718626/#post-9169574

Gruß
Der NewcomerII
 
käptnc

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Ich mache meine Aufnahmen überwiegend mit dem Smartphone, zur Selbstkontrolle völlig ausreichend.
 
Michi_HH

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... nacheinander aufnehmen halte ich erstmal für sinnvoller als 2 Mikrofone. Das ist in akustisch schwierigen Räumen einfacher zu positionieren, und für Korrekturen in der Nachbearbeitung (Autotune zum Beispiel) viel zweckmässiger.
Du wirst bei dem kurzen Abstand sonst auf beiden Mikrofonen beides hören, mit entsprechenden Problemen durch Phasenauslöschungen und in der Nachbearbeitung.

Wenn es unbedingt gleichzeititg gesungen und gespielt werden soll:
Vermutlich ist sogar zielführender, ein einzelnes Mikrofon in 1m Abstand vor Dich zu stellen, als 2 Nieren direkt vor die Nase.

Wenn es unbedingt 2 Mikrofone und gleichzeitig singen/spielen sein soll:
Bei naher Mikrofonierung und gleichzeitigem Aufnehmen würde ich, wenn es denn nciht anders geht, eher zu Richtcharakterisik 8 raten, und die Mikrofone so ausrichten, dass bei einem der Gesang, beim Andern die Gitarre ungefähr im Nullpunkt liegt. Das ist aber viel Gefummel, und Du nimmst auch viel Raumklang auf - taugt also eigentlich nicht, wenn man das alleine und zu Hause macht.

Ansonsten vielleicht eine Hyperniere (Live-Mikrofon?) für den Gesang und ein Kleinmembran mit enger Niere für die Gitarre, und dazwischen vielleicht sogar 10cm basotect auf Stative fummeln. Dann siehst Du aber nicht mehr, was Du spielst.
 
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Telefunky

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Ich bräuchte ja irgendwann eh zwei, eins für die Gitarre und eins für den Gesang.
Das Rode zum Einstieg zum Probieren und als Ergänzung dann das Sennheiser MK 4.
Wenn du „dran bleibst“ wirst du später mit ziemlicher Sicherheit Mikrofone 1-2 Kategorien höher kaufen, als die genannten.

Beim Poppschutz nicht sparen - das Teil hat mehr Einfluss, als man vermutet.
Sehr gut sind wechselbare aus offenporigem Schaumstoff. Die Marke ist mir leider entfallen (Rykote?), wurden hier aber schon öfter erwähnt als Alternative zu zB Pauly.

Statt Scarlett würde ich eins der Audient ID Interface empfehlen - imho liefern die derzeit das beste Preis-Qualitätsverhältnis und ein extrem niedriges Eigenrauschen.
Damit ist man relativ zukunftssicher aufgestellt, dh für eine weitere Verbesserung müsste schon ein Vorverstärker mit 4-stelligem Preis pro Kanal her... und selbst dann fällt der Unterschied keineswegs wie Tag und Nacht aus.
 
mjmueller

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