Stimme zu "wackelig", Fundament fehlt?

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Mondluchs
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Hallo allerseits,

ich trete mit einem Problem an euch heran, das mich nun seit einigen Jahren verfolgt. Eine Langfassung, wie ich übers Singen empfinde, findet man in diesem Blogeintrag von mir, wen's interessiert kann reinschauen.

Ich bin Songwriter, schreib gern Texte mit Musik, weswegen das Singen mir sehr nahe steht. Ich nehm seit fünf Jahren Gesangsunterricht damit ich eine tolle Stimme habe und die Leute damit unterhalten kann. Hab auch in dieser Zeit gehört, dass sich meine Stimme stark verbessert hat im Gegensatz zu vorher, tlw gibts unaufgefordert Komplimente.

Das Problem ist nur, dass ich mit meinem Songwriting und meinem Klavierspiel schon ziemlich gut geworden - so gut, dass mir bei Auftritten gesagt wird, dass meine Stimme im Vergleich zu den anderen beiden Sachen nicht so genial klingt, dass es zu unsicher, wackelig ist. Und ich persönlich hab auch das Gefühl, dass ein gewisses "Fundament" fehlt- bei meiner Lehrerin lerne ich, wie ich den Stimmklang schön und sauber mache, quasi wie ich es ausgestalte, aber vom Gefühl her ist die Grundlage noch nicht da.

Am konkreten Beispiel erklärt:

http://www.youtube.com/watch?v=p00tILUWJX8

Das ist ein Kollege von mir, der nie Unterricht oder so hatte. Im Vergleich dazu eine Aufnahme, die ich vor kurzem gemacht hab:

https://soundcloud.com/a-s-flint/es-wappla-hoids-endlich-de

Ich hab das Gefühl, er hat irgendwie mehr "Kraft" dahinter, obwohl ich genau weiß was man technisch anders machen könnte um den Klang sanfter usw. zu machen, finde ich seinen Gesang besser als meinen. Er hat dieses "Fundament", wo er auch live nie den Ton verliert.

Abschließend sei noch gesagt, dass mir das echt wichtig ist - ich bin eine Rampensau, ich liebe es, wenn ich auf der Bühne bin und die Leute hören mir zu, ich hab sie in meinem Bann. Mim Songwriting und dem Klavierspiel gelingt das inzwischen - es fehlt nur noch die Stimme, deswegen ist mir das so wichtig. Also bitte nicht einfach "Naja, manche haben's, du halt nicht", ich bin nicht hier um zu fragen OB es möglich ist, sondern WIE.

Danke fürs Durchlesen!
 
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Hmm. Und was stört Dich jetzt an Deiner Stimme? Du hast viele Farben drin und spielst mit ihnen. Manche Töne wackeln von der Intonation her leicht, das stimmt, aber ich finde das im Rahmen. Hast Du "Frei" auch gesungen? Wenn ja, sei doch froh, dass Du dermaßen eine Bandbreite von Stimmfarben hast!
"Kraft" in der Stimme ist ja schön und gut, aber auf Dauer langweilig. Ich glaube, Dein Problem ist nicht, dass Du nicht singen könntest, das kannst Du imho nämlich. Dein Problem ist eher Unsicherheit, die sich durchaus auch in der Stimme spiegeln kann. Mir ist nicht ganz klar, was für ein Fundament Dir abgehen soll. Ich finde Deinen Gesang sehr ausdrucksstark und das finde ich mehr wert als perfekt intonierte, geschmetterte Songs, die ansonsten aber steril sind.
Was Deinen Kollegen angeht, der singt einfach anders. Beide singt Ihr auf Eure Art schön.
 
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Mein Eindruck ist der, daß dein Kollege tatsächlich mehr Selbstverständlichkeit beim singen ausstrahlt.

Ob er "gut" singt, darüber ließe sich streiten, ich für meinen Teil denke, daß ihm ein paar Gesangsstunden auch ganz nützlich sein könnten, sein Gesang klingt stellenweise gepresst und angeraut und er büßt dadurch an Stimmfarben sehr stark ein. Deine Stimme klingt schöner und kultivierter.

Trotzdem hast du mit deiner Einschätzung auch recht: Sein Gesang kommt selbstbewusster und selbst-verständlicher rüber als deiner und das merkt das Publikum. Er klingt wie ein Sänger - wenn auch ein unausgebildeter, während du eben (noch) klingst wie ein Schüler.

Der Unterschied mag darin begründet sein, daß er mehr sängerisches Talent mitbringt als du. Und damit meine ich nicht die Stimme an sich, sondern den sängerischen Ausdruckswillen. Das haben manche von Natur aus einfach mehr als andere. Und manche müssen sich alles von Grund an erarbeiten.

Ich finde trotzdem, daß du weiter an dir und deiner Stimme arbeiten solltest, auch im Hinblick auf den Ausdruck in deinen Stücken. "Schön" ist deine Stimme und du hast auch Variationsmöglichkeiten, wie moniaqua schrieb.

Ich glaube nicht, daß du mehr Technik brauchst oder mehr Kraft, sondern eher einen selbstsicherer Umgang mit dem, was du kannst - und dem, was du eben nicht kannst. Was du nicht kannst machst du nicht auf der Bühne ;-) Da machst du nur das was du wirklich kannst und zeigst dich mit deinen individuellen Stärken.

"Vergessen" ist sehr schön. Da gehst du nicht über deine Grenzen und zeigst sowohl Gefühl als auch eine schöne Stimme. Mehr brauchts nicht ;-)
 
Mondluchs
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@moniaqua
Die Unsicherheit, die sich wiederspiegelt - das kann sehr gut möglich sein. Meine beste Freundin, die bisher auf jedem meiner Auftritte war, meint, dass ich entspannter spielen sollte (und dass das gestern besser geklappt hat).

Konkret stört mich, dass ich nicht voll konstant bin in dem, was ich tue. Beim Klavierspiel hab ich in letzter Zeit daran gearbeitet, dass ich dort stabil bin, also viel mit Rhythmus und Metronom. Auch Artikulation einzelner Töne, weil ich sonst dazu neige ein bissl "drüberzuhuschen". Beim Gesang ist es beim Auftritt gestern wieder passiert, dass ich bei verschiedenen Stellen (die per se jetzt nicht ganz leicht sind, aber sonst nur selten Probleme machen) den Ton nicht getroffen bzw. verloren habe. Und eben das soll nicht passieren - dass mir gewisse Spielereien (sauberes Glissando oder starke Kopfstimme) nur zu 50% gelingen stört mich nicht so sehr. Aber dass beim Rest nichts 100% (oder 99%) da ist, sondern immer ein bissl eine Restunsicherheit bleibt - das will ich beheben. Es ist ein Problem, das nicht punktuell ist (dafür hab ich meine Lehrerin, die zeigt mir dann immer gute Schmähs, wie ichs besser machen kann), sondern durch die Bank hindurch überall auftaucht.

Danke für deine PN übrigens, ich antworte gleich. :)

@Shana
Selbstverständlichkeit, das ist ein super Wort - das ist genau das, was mir abgeht. Durch den Unterricht und das damit einhergehende Verständnis, wie singen funktioniert und was man machen kann, neige ich da auch gerne zum Nachdenken... beim Klavier, wo ich nie Unterricht hatte, hab ich das nicht. Vielleicht muss ich wirklich mehr Hirn abschalten und einfach singen? Und daneben halt die Technik üben, damit die auch ohne Nachdenken kommt.

Sängerische Ausdruckswille... das ist ein interessanter Begriff, der ist mir noch gekommen. Ein Wille ist jedenfalls da - abgesehen von meiner Lehrerin haben mir nämlich am Anfang vor fünf Jahren ALLE (Familie, damalige Ex, Freunde und Fremde) gesagt, dass ich niemals singen können werde (hab das hier im Forum auch schon mal irgendwo erzählt). Aber der sängerische Ausdruckswille... das Bedürfnis, irgendwas mit Gesang auszudrücken? Der Glaube daran, dass man mit Gesang mehr ausdrücken als einfach gesprochen? Darauf bin ich noch nie gekommen... das hört sich jetzt vl absurd an, aber dass ein Text mehr Wert hat, wenn er gesungen wird, ist jetzt grad ein bisschen ein "Aha!"-Erlebnis für mich... kannst du da vl mehr dazu sagen, was du mit dem Begriff meinst? Das ist grad sehr spannend für mich...

Und ja, arbeiten werde ich sowieso immer weiter an mir (das ist es was mir Kraft gibt: der Glaube daran, dass ich mit Arbeit besser werden kann :)). Der selbstsichere bzw. selbstverständliche Umgang, den mehr zu kultivieren, mhm... und aus dem heraus dann auch lockerer damit umgehen, was ich kann udn was nicht. ;) Wie bei moniaqua beschrieben, ich möchte diese 99% erreichen - wenn ich die hab, kann ich mich wohl leichter damit abfinden, dass gewisse Sachen noch nicht funktionieren, jetzt grad probier ich gern ein bissl auf der Bühne (wenn der Auftritt nicht im großen Rahmen ist).

Und danke für das Kompliment am Ende - "Vergessen" schau ich mir nochmal an, warum es da schon geklappt hat, vl kann ich mir was mitnehmen. :)
 
Shana
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Sängerische Ausdruckswille... das ist ein interessanter Begriff, der ist mir noch gekommen. Ein Wille ist jedenfalls da - abgesehen von meiner Lehrerin haben mir nämlich am Anfang vor fünf Jahren ALLE (Familie, damalige Ex, Freunde und Fremde) gesagt, dass ich niemals singen können werde (hab das hier im Forum auch schon mal irgendwo erzählt). Aber der sängerische Ausdruckswille... das Bedürfnis, irgendwas mit Gesang auszudrücken? Der Glaube daran, dass man mit Gesang mehr ausdrücken als einfach gesprochen? Darauf bin ich noch nie gekommen... das hört sich jetzt vl absurd an, aber dass ein Text mehr Wert hat, wenn er gesungen wird, ist jetzt grad ein bisschen ein "Aha!"-Erlebnis für mich... kannst du da vl mehr dazu sagen, was du mit dem Begriff meinst? Das ist grad sehr spannend für mich...


Ich hab das Gefühl, daß du das schon ganz richtig verstehst. :)

Der sängerische Ausdruckswille bedeutet, daß man als Sänger oder Sängerin bereit ist SICH SELBER in den Gesang einzubringen, die eigenen Gefühle auszudrücken, authentisch zu sein.

Es hat auch was mit "Hingabe" zu tun, den eigenen Gesang so wie er eben ist als Ausdrucksmittel zu nehmen, unabhängig von toller Technik und dem Höher-Schneller-Weiter-Gedöns mancher großer "Stars".

Bei deinem Freund sieht man dieses Strahlen gleich am Anfang und man hört, daß da jemand halt so singt, wie ihm der Schnabel gewachsen ist. Er macht es eben so, wie er es kann. Was echt nichts großartiges ist, wie gesagt, aber es zeigt wer ER ist. Das ist sein sängerischer Ausdruckswille.

Manche SchülerInnen haben den sängerischen Ausdruckswillen von Anfang an. Manche müssen sich da erst reinfinden und andere haben es niemals. Und das hat nichts mit der Rampensau-Mentalität zu tun, die du auch beschreibst ;-) Es können im Alltag ganz schüchterne, sogar ängstliche Leute sein, die beim singen plötzlich strahlen und sich zeigen wie sonst nie. Und wie ich oben schon andeutete: Es hat auch nichts mit Gesangsakrobatik zu tun oder damit wie toll jemand beltet oder wie expressiv die Töne angeraut werden.

"Vergessen" finde ich toll, weil es in seiner Einfachheit und Schlichtheit stimmig ist. Da höre ich einen Künstler, der singt, nicht jemanden, der sich verstellt oder mit einem zu großen Instrument hantiert. Wenn du einen Tonumfang von 5 wunderschönen Tönen hast, dann sing nur mit diesen 5 Tönen ;-)

Es gibt viele bekannte, großartige Sänger mit bescheidenstem Tonumfang, aber großem Ausdruckswillen. Einer davon ist z.B. der von mir sehr geschätzte George Harrison, ein Sänger mit Charisma und hohem Wiedererkennungswert.

Bei dir habe ich das Gefühl, daß du einen weiten Weg gegangen bist und wirklich viel gelernt hast. Möglicherweise hilft es dir an diesem Punkt, dich auf eine gewisse Einfachheit und Leichtigkeit zu besinnen. Schau, welche Lage dir am leichtesten fällt. Welche Passagen haben das gewisse Etwas? Und dann schreibe deine Songs genau darum herum. Bleib in deiner Komfortzone und kultiviere sie :)

Hör mal ihn: Ein Sänger, der kaum "singen kann" mit winzigem Tonumfang und doch sind die Songs wie ich finde super:

http://www.youtube.com/watch?v=usXnI5LLAcQ

http://www.youtube.com/watch?v=2ZJZ7stbKrw






- - - Aktualisiert - - -

Sängerisch kannst du 5mal soviel wie er und deine Stimme ist auch viel schöner. Trotzdem klingt er wie ein Künstler und du (noch!!) wie ein Schüler (Außer in besagtem Song!!!)
;-)
 
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Hi Mondluchs,

ich finde Deine Stimme auch gut und denke, Du solltest Dich einfach mehr damit anfreunden, wie Du klingst und nicht einen "fremden" Klang forcieren. (Aber das wolltest Du nicht hören und natürlich kannst Du machen was Du willst ;) )
Bei mir kommt der Gesang auch etwas unsicher an.
Mal direkt gefragt: Wie lange übst Du denn so am Tag? Mit Klavier und vor allem auch mal ohne, nur auf die Gesangstechnik konzentriert? Stücke, aber vielleicht auch mal Übungen? (Es gibt Leute, die üben nur Stücke und kommen damit prima zurecht, aber das ist nicht jedem gegeben. )
Timing! Das ist was, was auf jeden Fall Übungssache ist und es fällt sofort auf, wenn Du da was verstolperst oder verschluderst. (Und umgekehrt wirkt es sehr souverän, wenn Du sowas locker wieder auffangen kannst. )
Wie Shana denke ich, dass der Ausdruckswille da ist, aber es fehlt am Repertoir und an der Übung. Der Kopf will mehr, als das Material derzeit zuverlässig hergibt und da würde ich eher erstmal einen Schritt zurückmachen bei der Technik und auf Nummer sicher gehen und nebenher fleissig weiterüben. (Oder vielleicht es auch extra übertreiben mit den Kieksern und falschen Tönen, als Masche sozusagen. Ist aber sehr riskant und witzigerweise sollte man da eigentlich gerade wissen, was man tut. )
 
Mondluchs
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@Shana
Auch wenn ich es ganz richtig verstehe, bei "sich selbst ausdrücken" hab ich wieder aufgehorcht - nicht eine Idee ausdrücken, einen Text, sondern SICH SELBST. Ich hab vom Anfang an immer größere Melodien verwendet, einfach weil ich die immer im Kopf und im Herzen so höre. Meine Songs sind auch immer ein Teil von mir, sie liegen mir alle am Herzen, egal wo und warum ich sie geschrieben habe... und geschrieben hab ich viele, über 400. Ich hab mich sicher auch sehr darauf konzentriert, neues Material zu schreiben, anstatt das alte besser auszudrücken, in letzter Zeit tret ich deswege nur noch mit den selben 15-20 Liedern auf, um anhand dessen die Präsentation zu perfektionieren...

Den eigenen Gesang so zu nehmen wie er grad ist, und damit etwas auszudrücken... beim Klavier ist Art Tatum mein Vorbild, unter anderem weil über ihn gesagt wird, dass er jedes Klavier gut klingen lassen könne. Vielleicht ist es das, was ich auf den Gesang umlegen müsste - egal wie meine Stimme grad klingt, verkühlt, nicht eingesungen, trotzdem etwas schön auszudrücken? Sozusagen weniger daran arbeiten, dass ich aus dem Pianino einen Flügel mache, sondern das Pianino einfach für sich genial klingen lasse - auf eine Art und Weise, wie es andere nicht erwarten würden? Jetzt gerade hab ich das Gefühl, dass ich jedes einzelne Lied von mir neu bearbeiten muss, um diesen neuen Aspekt des "Ausdrucks" besser zu bringen - aber ich schätze, das ist jetzt wohl notwendig wenn ich da eine neue "Technik" lerne.

Das ist echt aufregend und sehr belebend, was du da schreibst, in erster Linie weil es etwas Neues in der Musik sein könnte, was es zu entdecken gilt :) Aufgrund meiner "Rampensau"-Mentalität (wo ich auch im normalen Leben teilweise etwas überpräsent sein kann) hab ich immer das Gefühl, dass ich sowie immer genug da bin in dem was ich tue - aber das ist wohl nicht ganz richtig, wenn ich anscheinend den meisten meiner Lieder bzw. Aufführungen nicht dieses "Selbst" einflöße... wobei ich dann natürlich frage: was ist dieses "Selbst"? Die eigene Ansicht, was das Lied ausdrücken soll? Die eigene Gefühlslage allgemein? Das ist jetzt vielleicht eine saublöde Frage, aber ich brauch für mich irgendeinen Ansatzpunkt, irgendeine "Eselsbrücke", damit ich beim Üben etwas hab um mich zu erinnern.

Die Youtubeispiele sind übrigens super, man fühlt etwas, es ist etwas da, mehr... das "gewisse Etwas", was ich herausfinden will. :)

@Tinitus
In erster Linie will ich kein "Hast die Stimme halt nicht, find dich damit ab" hören - dass ich z.B. nie ein Tenor sein werde a la Farin Urlaub (den ich sehr mag) weiß ich inzwischen. ;) Womit ich mich nicht abfinde, ist dass ich mit meiner Stimme niemals Leute bannen kann - da werde ich so lange weiter arbeiten, bis das irgendwann passt.

Okay, Fakten zum Üben... ich singe eigentlich fast jeden Tag, manches Mal begleitet, manchmal einfach so. Es stimmt, dass es erst in letzter Zeit mehr geworden ist - davor (also noch vor ein paar Wochen) hat mir noch die Vorstellung gefehlt, wie meine Stimme irgendwie besser klingen könnte... etwas, was jetzt allmählich da ist. Die Sache ist die, dass ich beim Klavier eigentlich immer relativ schnell einen neuen Übungsansatz finde, was ich besser machen kann (Timing hab ich seit der Aufnahme allgemein intensiv geübt, hat sich die letzten zwei Wochen auch sehr verbessert). Beim Gesang bin/war ich bisher immer schnell gefrustet, wenn ich das Gefühl hab, dass ich da nicht mehr rausholen kann. Durch die Anregungen hier und allgemein den Gedanken der letzten Zeit könnte sich das ändern, aber ja - so war es bisher.

Ich singe generell in einem kleinem Chor einmal die Woche, hab jeden Montag Gesangsunterricht inkl. Korrepetition am Abend, bin in einer Rockband wo ich Backing Vocals reinsinge (und auch da bewusst versuche, mit sauberer Technik zu arbeiten). Wenn ich alleine übe, mach ich es (weil ich Auftritte habe) zu 95% nur anhand von Stücken, mit denen ich bald auf der Bühne stehe, dort dann auch gezielt einzelne Stellen, die nicht funktionieren (die Stelle alleine, im Kontext, neu rhythmitisiert, alles Tricks die ich vom Klavier kenne).

Das Zurücknehmen, hm... da bin ich immer vorsichtig damit. Wenn ich mich jetzt auf eine Quint festlege und alle meine Stücke dahingehend arrangiere, dann habe ich sehr viel weniger Spaß am Singen, einfach weil ich sehr eingeschränkt bin in dem was ich tun kann, und fühle mich (zumindest spontan) unwohler. Darüber hinaus befürchte ich dann, dass ich zu "bequem" werde, wenn ich mich nicht ein bisschen fordere - dann hab ich meine Quint, die funktioniert und ich kann meine Texte alle auch rüberbringen (wird dann eher Sprechgesang am Ende), aber ich verbessere mich nicht.

Das soll jetzt keine generelle Absage an diesen Vorschlag sein! Beide Punkte können vermutlich gelöst werden - Kompromisse einzugehen (auch wenn sie wehtun) gehört im Leben dazu, und nachdem ich sehr verbesserungsfixiert bin, wird wohl auch der Lernwille erhalten bleiben... ich brauch nur ein bisschen Zeit um mich an den Gedanken zu gewöhnen. Ich hab das Gefühl, ich verliere an gesanglichen Ausdruckswille, wenn ich nicht den Oktavsprung an der einen Stelle drinnen habe, so wie ich ihn tief in mir spüre... aber ja, Kompromisse müssen wohl sein, und vielleicht ist es das, was ich mehr machen sollte.

Abschließend die Frage: was genau meinst du mit Repetoire? Verschiedene Lieder gesungen hab ich schon einige, oder was genau meinst du?
 
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Hi Mondluchs,

@Repertoire: Ich fürchte das war einfach Schwachsinn. ;) Was ich meinte war, dass Du dir quasi aus einer breiten Palette von zuverlässig zur Verfügung stehenden Techniken einfach eine rauspicken kannst.

Das Übungsprogramm klingt eigentlich ordentlich. Was ich halt vermutet hätte ist, dass es manchmal an der Reflektion und Konzentration fehlt und halt einfach "nur" gesungen wird. Deine Schilderungen klingen aber nicht so, bzw. da müsste man schon dabei sein, um das bewerten zu können. Also wie "effektiv" Du übst. Da sollten denke ich Situationen im Mittelpunkt stehen, wo Du Dich ganz auf Dich und die Nuancen Deiner Stimme konzentrieren und in Dich hineinhören und fühlen kannst, in Kombination mit dem Unterricht. Eher Klasse statt Masse und die Stimme muss sich auch mal erholen.
Backgroundgesang in der Band, evtl. noch mit Instrument kann z.B. auch kontraproduktiv sein, weil Du Dich nicht so gut hörst und evtl. in alte Muster zurückfällst. (Interessant für Dich selber wäre z.B. ein Mitschnitt Deiner Stimme bei einer solchen Gelegenheit, wenn das technisch möglich ist. )


In erster Linie will ich kein "Hast die Stimme halt nicht, find dich damit ab" hören - dass ich z.B. nie ein Tenor sein werde a la Farin Urlaub (den ich sehr mag) weiß ich inzwischen. ;) Womit ich mich nicht abfinde, ist dass ich mit meiner Stimme niemals Leute bannen kann - da werde ich so lange weiter arbeiten, bis das irgendwann passt.
Das kann man denke ich so stehen lassen. Trotzdem möchte ich nochmal vorsichtig einbringen, dass eine relativ feste Vorstellung, wie die Stimme zu klingen hat (kräftig etc. ) auch Probleme machen kann, vor allem wenn man es mit falscher Technik forcieren will. Für einen kräftigen Stimmklang werden viele, die es nicht gerade unbewusst in jungen Jahren schon gelernt haben oder einfach auch die Veranlagung dazu haben, am Anfang einfach mehr Druck machen, einen ersten Erfolg bemerken und meinen dann, auf dem richtigen Weg zu sein und bekommen dann evtl. in Folge Probleme.

Erstmal zurückstecken ist natürlich schwer, aber ein Wundermittel, wie Du ein Stück so wie oben von heute auf morgen perfekt singen kannst, wird es halt nicht geben.
 
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Hey Tinitus,

bei Techniken wird grad am lockeren Kiefer und guten Stimmansatz gearbeitet wo meiner Lehrerin aus. Ich überlege grad auch ein wenig, mal zu einer Poplehrerin zu gehen, die einem da vielleicht noch neue Zugänge zeigt.

Die Effektivität des Übens ist wohl tatsächlich ein Thema. Jetzt langsam hab ich eine Vorstellung, wie ich was gezielt üben kann - davor war es oft so, dass eine Stelle nicht funktionierte, dann hab ich generell alle Tricks probiert, die ich bisher kannte (ruhiger einatmen, Mund mehr aufmachen, Beckenbodenspannung bewusst setzen, Augen wei aufmachen) und irgendwie hat's dann geklappt - oder auch nicht, und dann hab ich mich geärgert, dass es trotz aller Versuche grad nicht geht. ;)

Ich hab übrigens jetzt grad das Zurücknehmen ganz bewusst probiert: Lieder von mir genommen, und auf jeden Sprung oder so verzichtet, ziemlich genau innerhalb der Quint geblieben. Ich hab zwei Sachen gemerkt:

1. Ich werde schlampiger, konzentriere mich weniger auf den sauberen Ansatz, wenn ich in einer Lage unterwegs, die sehr locker ist.
2. Ich habe mich mehr aufs Musikalische konzentrieren können, weil ich mich nicht so sehr mit Technik beschäftigen musste und die Stücke haben einen neuen Charme bekommen.

Ich komm langsam drauf, dass ich meine Stimme als individuelles Instrument in meinem Denken echt vernachlässigt hab bzw. zu schnell klangliche Kompromisse eingegangen bin. Ein Oktavsprung, den ich bei einem Stück habe, wirkt auf einmal sehr viel schlechter, wenn ich im Vergleich dazu grad die Version probiert habe, wo ich nur die Terz raufgehe. Kompositorisch wäre es schöner, wenn ich den Sprung habe - aber vom Ausdruck her ist tatsächlich mehr da, wenn ich die saubere Terz singe. Und DAS ist ein interessante neuer Ansporn für mich - weil jetzt kapier ich ganz langsam, in welchem Bereich die "Selbstverständlichkeit" liegt bzw. die 99% die ich vorhin genannt habe. Da ich masochistische Tendenzen habe, wenn noch irgendwo Hoffnung besteht kristallisiert sich (immer noch langsam und allmählich) eine neue Übungsmethode raus: innerhalb der Quint bleiben, alles mehr muss intensiv geübt und verstanden werden, genau wie beim Klavier - nein, sogar mehr als beim Klavier, weil da hab ich aus irgendeinem Grund ein recht sauberes Fundament.

Wegen der Klangvorstellung: ich bin SEHR offen, wie meine Stimme klingen soll/darf, bin ein großer Freund von Coverversionen, möchte vl kompositorisch bei manchen Stücken "dreckiger" singen (etwa wenn ich einen Blues singe, das geht übrigens in der Regel ganz gut), aber von den Vorbildern her bin ich da offen. Folgende Sänger finde ich zum Beispieil auch urgeil:

Jose Gonzalez:
http://www.youtube.com/watch?v=-deK33oNTyU
Geert van de Velde:
http://www.youtube.com/watch?v=-arljYTiFQg

Der Gonzalez kommt meiner Stimme schon recht nah, der van de Velde natürlich überhaupt nicht - aber er inspiriert mich, IRGENDWANN ("Wo sehen Sie sich in zehn Jahren? Am Üben" ;)) die Kopfstimme auch so schön zu beherrschen. Das Gute an meinem Unterricht ist wirklich, dass ich gelernt habe stimmschonend zu arbeiten und auf dieser Basis hier und was zu probieren. Jetzt wird ganz viel "Sing in deiner begrenzten Lage mit maximalen Ausdruck" geübt. ;)
 
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Das klingt doch schonmal gut! :)
 
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Hmm, das Problem hatte ich bis vor 2 Wochen auch im GU. Bis ich dann Tage wie diese gesungen hatte und meine GL mal die Original-CD mit E-Gitarre angemacht hat (ich liebe E-Gitarren :) ) und gemeint hat ich soll mal da mitsingen. Offenbar war dabei die Ausstrahlung ganz anders, als ich angefangen habe, lauter zu singen. Normalerweiße singe ich gern mal im "Übungsmodus" bzw. auf Sparflamme - ich trau mich halt nicht im GU. Warum weiß ich nicht, auf der Bühne war es so, dass ich nach meinem Auftritt gesagt bekommen habe, dass das so aussehen würde als würde ich jahrelang auf der Bühne stehen (dabei war es der erste öffentliche Auftritt). Das war der erste Soloauftritt damals, mitm Chor bin ich schon öfters aufgetreten.

Vielleicht ist das bei dir auch der Fall, Mondluchs, also dass das tatsächlich nur eine Hemmung ist und das du wie ich teilweiße zu viel denkst. Lass ich mich halt fallen bzw. von der Musik leiten, sing ich automatisch anders. Fakt ist, dass du nicht jemanden nachsingen darfst, sondern deine eigene Stimme finden musst.
 
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300 km für 'ne Gesangsstunde? :eek:

topic:

Neben allem wahrscheinlich ganz Richtigen, was schon geschrieben wurde, finde ich euch beide als Sänger momentan noch schwer vergleichbar. Du stelltst an dich selbst ja ganz andere Anforderungen.

Wenn ich das richtig verstehe, sind die Songs nicht gecovert. Du musst also künstlerische Entscheidungen treffen, was die Interpretation angeht, ohne dass es ein direktes Vorbild gibt Und da wird bei deinem Genre einiges verlangt. Dein Kollege hält sich im Wesentlichen an das Vorbild und singt halt "rock-poppig". Er muss weniger Entscheidungen treffen, denn sein Stil ist heutzutage allgegenwärtig.

Als Songwriter musst du eben nicht einfach nur singen können, sondern such entscheiden, wie dein Song gesungen werden muss.

Wenn dir solche geschmacklichen Entscheidungen deine eigenen Songs betreffend schwer fallen, kann dir vielleicht dein GL helfen, den "richtigen Ton" für deine Songs zu finden. Erarbeitet ihr im GU bisher auch eigene Songs?
 
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@Nachtflügel
Bei mir war der Werdegang auf der Bühne so, dass mir die Leute in erster Linie gesagt haben, wie genial meine eigenen Songs sind. Ich hab auch im GU mich nicht wirklich öffnen können, mein erster wirklicher "Erfolg" mit einer fremden Nummer war "Was kann der Sigismund dafür dass er so schön ist?" - da hab ich immer geglaubt, dass es halt die Tatsache war, dass mir die Rolle wie auf den Leib geschneidert ist. Dass ich damals vermutlich schon eine eigene Stimme gefunden hatte ist mir erst jetzt bewusst geworden...

Ansonsten habe ich einfach immer dasselbe gehört: "Songs toll, Klavier toll, Stimme naja". Beim "einfach fallen lassen" hab ich den Ton verloren, was den Leuten vl weniger wichtig war (die freuten sich, dass ich mal lockerer wurden) aber mich als Komponisten dafür rausriss, weil man halt eine Vorstellung hat, wie der Melodieverlauf bei dem Stück ist und man es genauso präsentieren möchte... da bin ich inzwischen auch lockerer geworden, nachdem ich meine "Babys" einige Male auf die Bühne gebracht habe und nicht mehr das Gefühl habe, dass ich sie perfekt (also quasi wie's geschrieben sind) präsentieren muss.

Achja, und denken abschalten geht bei mir nicht, hab ich schon in vielen verschiedenen Situationen gehört :D dagegen hilft es, mein Gehirn abzulenken, etwa mit "Sing jetzt locker und ruhig scheiße, das ist das Richtige!", dann ist es zufrieden. Ein "Mach mal nichts!" reicht ihm nicht, da rebelliert es sofort. ;)

@antipasti
Da Jo (sein Künstlername) spielt ja auch in erster Linie eigene Songs, wobei die vor allem im kabarettistischen Rahmen in Mundart präsentiert werden. Tatsächlich war's interessant mal eine ernstere Nummer von ihm zu hören, ich war bei der Live-Premiere dabei und sie kam noch nicht ganz an. Das hat er dann beim nächsten Mal besser gemacht (auch wenn der folgende Song "Lass mich dein Sexspielzeug sein" entscheidend besser ankam ;-)).

Meine Songs sind in der Regel nicht gecovert bzw. wenn ich es tue, dann ändere ich gerne den Stil. Ich hab mir bisher eingebildet, dass ich zuerst eine super Technik bräuchte, um locker singen zu können - dass ich aber mal selbst auch ohne perfekte Technik locker singen könnte, ist mir erst jetzt eingeleuchtet. Und das kann ich meiner GL kaum anlasten, weil sie von ihrem Naturell immer sehr locker ist (Klassikerin, kommt aber aus dem Operettenbereich, wo sie spitze ist) und mich auch immer in den Stunden dazu aufgefordert hat in Bildern und auch oft direkt ("Jetzt sing einfach mal, egal wie's klingt!"). Mein eigener innerer Klangzensor war da sehr streng - und das, obwohl ich in meinem Blog den jungen Songwritern predige, am Anfang den Zensor zurückzustellen, naja...

Eigene Songs machen wir auch, wobei wir über das Thema der Interpretation allgemein wenig reden. Ihr ist sehr wichtig, dass wir Lieder für den Klassenabend in einer gewissen Facon singen, uns selbst zu überlegen wie man das am Besten anlegt war aber tatsächlich nicht notwendig. Wenn ich ihr was bringe, dann vor allem technische Probleme, wenn mir an einer nicht so hohen Stelle regelmäßig ein Kiekser auskommt, wenn ich irgendwo das Legato nicht so gut hinkriege... mir war es auch immer wichtiger, mal zuerst einen guten Klang zu haben, und dann erst die Interpretation intensiv anzugehen.

Auch nach dieser Erkenntnis bin ich mir nicht sicher, wie viel sie (oder jemand anderes) mir erzählen könnte über das Interpretieren. Tatsächlich entstehen sehr viele meine Lieder durch die Idee einer Interpretation. Ich hab zum Beispiel einen "Beggar's Blues" geschrieben, bewusst in hoher Lage weil es leicht gequält und verzweifelt wirken soll; oder "A Boy and his Tree", ein Lied über meine kindlichen Fantasien mich Zurückziehen zu können. Das ist ein gutes Beispiel, wo ich den Klang meiner Stimme noch nicht ganz drinnen hatte, als ich es schrieb: es ist bewusst eine einfache, kindliche Melodie, aber in einer Lage, wo ich schon ein bisschen Technik brauche, um es gut und verspielt singen zu können. Dafür klingt es ein bisschen "dünner", damit weniger erwachsen - es kommt live auch gut an. Aber der Aspekt, dass es eben NICHT in der bequemsten Lage für mich gesetzt ist, fällt mir erst jetzt auf.

Und jetzt versteht man vielleicht langsam, wie das mit dem Zuvieldenken bei mir ist. ;) Bin jedenfalls froh jetzt endlich mal einen Ruhepol meiner Stimme gefunden zu haben - ich hab vor ein paar Tagen eine Künstlerin, die a cappella ein paar Sachen zum Besten gegeben hat. Und jetzt kann ich mir langsam vorstellen, wie ich so etwas ebenfalls verwirklichen kann (abgesehen von dem einen für diesen Zweck geschriebenen "Nie eine Gitarre da, wenn ich sie mal brauch", welches ein Blues und ich wohl bisher am Häufigsten den Leuten vorgesungen hab). Das ist alles noch sehr neu für mich, meine Stimme besser zu verstehen und endlich nicht nur als reines "Instrument", sondern auch als Effekt (gewisse Lagen, die Gemütlichkeit erzeugen, andere Lagen, die romantisches Drängen implizieren)... jetzt hör ich es langsam. :)
 

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