Stromausfall bei Einschalten der QSC GX5

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Hi Leute, ic hhabe ein Problem.
Ich hab mir von QSC die QX5 Endstufe gekauft.
Wenn ich diese jedoch einschalte, fliegt die Sicherung raus.
Kann es sein, dass die Endstufe beim einschalten ne riesige Stromspitze erzeugt?
 
Eigenschaft
 
Um welche Sicherung (Auslegungsstrom / Auslösecharakteristik) geht es denn?
Du meinst die GX5 - Endstufe?
Neu oder Gebrauchtkauf?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hab jetzt mal bisschen nach der Endstufe gegooglet (Kannte sie ja nicht). Scheinbar ist hier tatsächlich der Einschaltstrom das Problem und dir dann den Automaten schmeißt.
Ich vermute mal du betreibst sie an einer normalen Steckdose abgesichert mit 16A und B-Charakteristik. Außerdem wird sie nicht der einzige Verbraucher auf dem Stromkreis sein, oder?
 
Die GX5 ist gestern neu zusammen mit 2 ELX 115 gekauft worden.
Stromkreis ist mit B16A abgesichert.
Im selben Stromkreis ist noch ein A&H Zed 24 (26W) und nen Desktop-PC (300-500W) + ggf Laptop (300W) => im Höstfall ~ 900W.
Die Endstufe hat ja 2x 500W an 8 Ohm, ich weiß derzeit nciht genau, wie viel der Leistung dann zum Betrieb benötigt wird.
 
Die GX5 scheint tatsächlich mitunter höhere Einschaltströme zu haben, hätte ich bei QSC jetzt nicht unbedingt erwartet.
Unterm Strich werden beim Einschalten die großen Kondensatoren des Netzteils - welche als Leistungspuffer so groß sind - geladen und ziehen halt entsprechend Strom, aber nur kurzzeitig. Normalerweise sollten Einschaltstrombegrenzer das Problem lösen.
 
@Primut, wie meinst du das, gibt's da nen extra Einbaugerät Für, oder was ?
Wenn ja, wo bekomme ich das her?
 
Genau: ein Einschaltstrombegrenzer sollte das Problem lösen.
Na - von einem Elektriker bzw. Elektrikerfachbetrieb z.B.
Gibts doch in fast jedem auch kleinen Wohnort mindestens einen.

Manchmal hilft auch der Einbau eines anderen Sicherungsautomaten - aber da braucht es bestimmte Voraussetzungen (z.B. größere Kabelquerschnitte) und da brauchst du ebenfalls den Elektriker.

Du kannst auch mal versuchen die Endstufe einzuschalten wenn du sicher bist dass auf dieser Phase kein anderes Gerät (z.B. Kühlschrank) in Betrieb ist. Aber das ist natürlich ätzend, das jedesmal zu prüfen....
 
ja klar, ich könnte einfach den Automaten mit Charakteristik B auf C wechseln, und hab das Problem nciht mehr, aber dass kann ich ja nicht am VA Ort vorraussetzten :D
(PS bin Azubi im ELektrohandwerk)
 
wie jetzt: egal an welchem Ort die Endstufe angeschlossen und eingeschaltet wird löst immer die Sicherung aus?
Wenn Desktop aus ist, ist es kein Problem

da hast du aber doch die allerbesten Verbindungen
ja, aber wollte erstmal fragen, ob jemand was davon weiß, weil das ja komplexe Schaltungen sind, von denen ich nix verstehe.
Bin nur im Bereich Energie und Gebäudetechnik im Handwerk, von Platinenschaltungen hab ich nämlich kein Plan :D
 
Wenn Desktop aus ist, ist es kein Problem
Du meinst also: zu Hause im Wohnzimmer.
dh. bei einer Veranstaltung draussen oder in einem anderen "Proberaum" wurde die Endstufe noch nie eingesetzt - du hast die Endstufe auch noch nie wo anders eingesteckt sondern immer nur da wo sie jetzt drinsteckt - an derselben Phase?
 
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Nein, hab das System für den VA Einsatz gekauft, zum testen und "einlaufen" habe ich das System im HomeStudio aufgebaut und verkabelt.
Besser is passiert zu Hause, als auf ner VA :D
 
Ist das jetzt ein spezifisches Problem nur auf dieser Phase oder passiert das auch woanders?
Ich meine: hoher Einschaltstrom hin oder her - die QSC GX5 ist ein Massenprodukt und wenn es ein grundsätzliches Problem von dieser QSC-Bauserie wäre, ich denke dann wüssten wir es....
 
Zuletzt bearbeitet:
Sobald die 300-500 Watt vom Desktop weg sind, ist es kein Problem, vllt liegt es daran, dass es nicht bekannt ist ....
 
hmm - jetzt mal ehrlich: was meinst du was bei einer VA draussen so alles auf einer 16A Phase anliegt?
Da sind deine 500 Watt vom Desktop (die ja im Betrieb auch nur zu einem Bruchteil anliegen) Kiki.
Und wenn hier regelmäßig alle GX5-Stufen die Sicherungen auslösen würden, dann hätte QSC vermutlich schon seit Jahren ein größeres ungelöstes Problem.

Warum steckst du die QSC nicht vielleicht doch mal woanders ein?
Die Fehlerursache ist entweder DEINE Endstufe (= Garantiefall) oder die Hausverdrahtung.
 
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ok, dann werde ich mir mal ne neue Sicherung bestellen und bei VA's dann als erstes Gerät die QSC GX5 einschalten
danke
 
hmm - jetzt mal ehrlich: was meinst du was bei einer VA draussen so alles auf einer 16A Phase anliegt?
Da sind deine 500 Watt vom Desktop (die ja im Betrieb auch nur zu einem Bruchteil anliegen) Kiki.
Und wenn hier regelmäßig alle QX5-Stufen die Sicherungen auslösen würden, dann hätte QSC vermutlich schon seit Jahren ein größeres ungelöstes Problem.

Warum steckst du die QSC nicht vielleicht doch mal woanders ein?
Die Fehlerursache ist entweder DEINE Endstufe (= Garantiefall) oder die Hausverdrahtung.

Nein, das würde ich nicht so pauschal sagen!
Zumindes habe ich in zwei anderen Foren das gleiche Problem beschrieben gefunden: Sicherungsauslösen bei 16A Automat mit B-Charakterisitik.

Habe gerade mal geschaut: in einem alten Amp von mir sind 4 Kondensatoren mit jeweils 10000 uF eingebaut!!!
Das sind ungedrosselt richtig große Ströme wenn die Konensatoren schnell mal vollgeladen werden wollen!

Werden bei dir aber sicher andere Werte sein, aber scheinbar ist die GX5 bei einer 16A Sicherung mit B-Charakterisitik beim Einschalten schlichtweg im Grenzbereich.
(Zugegeben, bei QSC hätte ich heutzutage eigentlich was anderes erwartet, wir hatten das Problem mal vor ca. 21 Jahren mit einer ausgeliehenen Yamaha-Endstufe in einem kleinen Jugendklub, da mussten wir dann etwas tricksen..)
Da betrifft aber eigentlich nur den Fall, das der Amp länger aus war und die Kondensatoren halt richtig entladen sind.
D.h. wenn du die Sicherung (Automat) immer wieder reinmachst und mehrmals hintereinander probierst, laden sich die Kondensatoren auch etwas schrittweiswe auf, deswegen darfst du dich nicht wundern, wenn es mal funtioniert und mal nicht....

Ich denke, richtige Veranstaltungsorte sollten heutzutage auch 32-A Sicherungen haben...., d.h. du musst tatsächlich schauen, welche Sicherung vorhanden ist und was alles dranhängt.

Einen Einschaltstrombegrenzer (NTC o.ä.) einzubauen würde ich einem Fachmann überlassen, damit verlierst du aber auch tendenziell die Garantie.
Oder ob dir der hier gefällt?
 
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Ich denke, richtige Veranstaltungsorte sollten heutzutage auch 32-A Sicherungen haben...

Wenn dann C16 / K16 / D16 (Ersteres ist auch durchaus üblich und in 99% der Fälle ausreichend), alles >16A ist für Schuko ein NoGo.
Die sind beim Einschaltstrom deutlich träger, reagieren aber bei Überlast (wenn ich da jetzt fünf Kaffeemaschinen an diese Steckdose hänge) genauso wie ein B-Automat, bzw. im Falle von Charakteristik K sogar noch etwas sensibler, und genau das will man ja - Trägheit bei Einschaltstromspitzen, aber ein möglichst schnelles Ansprechen bei "schleichender" Überlast, weil dir die u.U. deine Kabel und Verteiler überhitzt.

Ich sehe aber davon abgesehen auch regelmäßig CEE16 mit 20A abgesichert (in niegelnagelneuen Verteilungen) und frage mich dann schon immer, ob der Firmenchef den Meisterbrief bei Amazon erworben hat...

Was natürlich einen Vorteil bringt, ist, eine evtl. vorhandene CEE32 zu nutzen und da einen Verteiler mit C16-Sicherungen dranzuhängen, der dann auf Schuko verteilt. Selbst wenn die Steckdose nur mit B32 und nicht mit C32 oder Neozed abgesichert ist, greift die magnetische Auslöung natürlich trotzdem erst bei einem höheren Strom als wenn man direkt eine Steckdose nutzen würde, die mit B16 abgesichert ist.

Das Teil von ELV hatte ich mal in einer Schulturnhalle im Einsatz, in der noch alles mit H16 abgesichert war (ganz, ganz schlimm). Die Automaten waren aber dermaßen flink (und auch schon "ausgelutscht", genau dieses weiter oben im Thread beschriebene immer wieder Einschalten ist nicht unbedingt gesund), dass selbst der nur in etwa 50% der Fälle geholfen hat.
 
@SB du hast im Punkt absicherungen vollkommen Recht. Das kenne ich ja selber.

aber wenn ich nen Einschaltstrom begrenzer einstetze, laden sich die Kondensatoren trotzdem komplett auf, nur nicht alles auf einmal sonder brauchen z.B. doppelt so lang, oder wie darf ich das verstehen?
gibt's solche auch im 19" Format, oder nur als Steckdosenmodul?
 
Das Problem ist wohl der Einschaltstrom des Ringkerntrafos.
http://de.wikipedia.org/wiki/Transformator -> Abschnitt Verhalten bei Netzstörungen und beim Einschalten
http://de.wikipedia.org/wiki/Transformatorschaltrelais
http://de.wikipedia.org/wiki/Einschalten_des_Transformators
Ich muss ja nicht alles nochmals schreiben, was schon existiert.
Kurzfassung: Beim Einschalten vor allem im Spannungsnulldurchgang entsteht ein hoher Strom mit Gleichanteil. Bei Verlusten im Stromkreis baut sich der so schnell wieder ab, dass der LS Schalter noch nicht abschaltet. So ein Vorschaltgerät (z.B. das mit dem NTC von ELV) sorgt für einen schnelleren Abbau dieses Zustands durch zugeschaltete "Verluste".
Die Kondensatoren sehe ich eher als zweitrangig an, da die Endstufe wohl eher einen Ringkerntrafo hat.


Ich hatte mal einen Power Mixer, der gerne die Sicherung geworfen hatte. Eine 50m Kabeltrommel davor hat dazu geführt, dass die Sicherung nicht mehr geflogen ist. Natürlich war das nur im Sparbetrieb zuhause. Oft war die Kabeltrommel aber auch bie Einsätzen in Betrieb, dann allerdings abgerollt weil die nächste Steckdose so weit weg war.

Das kann aber kein Vorschaltgerät ersetzen.
Theoretisch könntest du dir auch ein Vorschaltgerät selber bauen (wenn du Elektrofachkraft bist und das nachher auch ordnungsgemäß testen kannst) Da brauchst du nur einen passenden Vorwiderstand und einen Schalter zur Überbrückung (kein Umschalter sondern der Vorwiderstand wird wirklich nur überbrückt, damit der Strom nicht dazwischen unterbrochen wird). Du musst aber sicher stellen, dass der Vorschaltwiderstand im echten Betrieb auch wirklich per Schalter überbrückt ist.


Gruß
Christoph
 
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