Stromschlag von Shure SM 86

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Hallo Zusammen,

gestern Abend hatten wir Probe und ich habe nach einiger Zeit Stromschläge von meinem Mikro bekommen.

Zur Eingrenzung:

Ich benutze ein Shure SM86 (Kondensatormikro). Das Problem ist vorher noch nie aufgetaucht, war auch nicht von Anfang an da. Erst nach einer Weile.
Das Mikro benutze ich schon einige Jahre in genau der Konfiguration. Während der Probe ging es los, als ich auf die E-Gitarre gewchselt habe (die hängt an einem Röhren-Amp). Vorher habe ich akkustisch gespielt. Die Klampfe hängt an der PA.

Der Signalweg sieht wie folgt aus: Mikro geht in ein TC Helcion Accoustik und von dort in einen "normalen" Mischer. Am TC Helicon hängt die A-Gitarre, die zuerst in einen 2-Kanal-Umschalter (ich nutze 2 Gitarren) dann ins Stimmgerät, dann in einen Lehle Sunday Driver.

WIe gesagt, bisher hat das Mikro keine Probleme gemacht, weder an der "heimischen" PA noch an der PA meiner 2. Band.

Das einzige, was ich mache, ist das Gesangseffektgerät und das Mikro rausnehmen und an der PA der anderen Band anschließen.

Ich habe ann in der Probe das SM86 rausgenommen und ein billiges dynamischen Mikro reingenommen und alles war gut (bis auf den Sound):

Hat irgenwer einen Tipp, was ich da mal checken sollte... baue in den nächsten Tagen eh den Proberaum um...
 
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Häufig haben Röhrenverstärker keinen Entkoppel-Kondensator am Eingang. Hier ist ein einfacher Widerstand zur ersten Röhre, es fließt also Strom vom Gitter der Röhre zur Gitarre.

Schalte mal ein gebuffertes Pedal oder einen Booster zwischen Gitarre und Amp. Dann ist die Gitarre auch entkoppelt.

Edit: Nenn mal das Mischpult, das Probleme macht, und das das keine macht. Vielleicht ist da ja auch irgendwo ein Groundlift geschalten/schaltbar.
 
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Abschalten, nicht mehr benutzen (alles) und jemanden finden der das ganze überprüft, also Elektriker. Alles andere ist

LEBENSGEFÄHRLICH,.

. Vielleicht ist da ja auch irgendwo ein Groundlift geschalten/schaltbar.

Das ist Quatsch, wei der Ground lift nicht die Schutzerde abschaltet.
 
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alles quatsch, das lag an der falschen Verkablung der Netzsteckdosen!
Bühne und Mischpult an unterschiedlichen Potenzialen!(niemals sowas machen!!)
sowas kommt vor und ist meist nur unangenehm und sehr erschreckend

also immer Pult und Bühne nur auf eine gemeinsame Steckdose
das Mikro wird mit maximal 50 V 20mA gespeist das bitzelt nur bissel falls da was währe
 
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Hallo,

...DIES halte ich für gefährliches Halbwissen! Das Phänomen ist bei bestehender Konfiguration laut TE neu, also kann es nicht an unterschiedlichen Steckdosen gelegen haben. Hier ist mikroguennis Idee die einzig richtige: Ein Fachmann muß ran!

Viele Grüße
Klaus
 
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mcblubb
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Am Ende war es recht einfach. Das Mikrofonkabel hatte wohl eine "Meise". Hab einfach ein neues angeschlossen und das Problem war weg...
 
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