Stromverbrauch Wharfedale Amping

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Moin zusammen ,

Ich frage mich , wie ich den Stromverbrauch von Endstufen berechnen kann .

Klar , könnte man alles messen ,

Ich habe Wharfedale Endstufen für mein PL Audio Set UP .

2x Wharfedale Pro DP 2200 für 4x B3 Sub mit 90 Hz in der Trennung

1x die Pro DP 4035 ist gebrückt also 2 Kanäle für die Big Bananas
mit 120 Hz bis1600 Hz in der Trennung

1x die DP 4030 wo ich 2 Kanäle anstatt der 4 für die Hochtöner nutze .

Jetzt zieht eine Endstufe die Bässe antreibt eine ganz andere Leistung als wenn ich einen Verstärker nutze der nur einen Mittentonbereich anspielt oder nur ein paar Hochtöner.

Wie könne man dann sowas berechnen .

Ich hatte beide DP 2200 zusammen ab einer Stromkreis und die beiden anderen für die Mitten und Höhen an einem 2 Stromkreis und fuhr damit immer gut .

Jetzt habe ich die Tage ein Event wo Strom nicht im Überfluss vorhanden ist und ich so gut wie möglich aufteilen will / muss daher wär es mal interessant ob sich sowas berechnen lässt ?

Kann mir jemand einen Tipp geben ?

Vielen Dank
 
In der Bedienungsanleitung der Serie (Seite 9) stehen die Stromverbräuche der verschiedenen Modelle.
 
Danke ,


Wenn ich jetzt bei der DP 2200 schaue .
Bei 1/3 Leistung 4 Ohm 12.6A bei um die 2764 Watt

Bei 1/3 Leistung und dann bei volle Leistung und beiden Kanälen müsste ja direkt die Sicherung raus fliegen bei einem Stromkreis an 230V

Oder interpretiere ich das falsch ?

Im Lager hatte ich das System an eine Stromkreis : zwar nur 1x die DP 2200 aber die anderen beiden Endstufen dabei und ich konnte richtig Gas geben …

4 Ohm hat der B3 Bass 3.2 KW rms
Beitrag automatisch zusammengefügt:

IMG_9990.jpeg
 
In der englischen Version steht zu 1/3 und 1/8 folgendes:

" 1/8 power is typical of program material with occasional clipping.
1/3 power represents program material with extremely heavy clipping."
 
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Ah ja wieder was gelernt .

Wie interpretiere ich das jetzt auf unser Level ?

1/8 ist normales Programm und 1/3 ist Dauervollgas bis alle LEDs rot leuchten oder wie
 
Ja, genau. 1/8 ist bei gelegentlichen Clipping und 1/3 bei ständigen Clipping.
 
Was Begriffe :)

Gelegentliches clipping sollte bei uns ja absolutes Vollgas sein …
 
Nicht auf orientalischen Feierlichkeiten. Da ist das dann Hintergrundberieselung.
 
Die wird nichts orientalisches sehen .

Dafür gibt es speziell die Dynacord Serie
 
Ich würde mich zur Sicherheit irgendwo in der Mitte der beiden Stromangaben bewegen, also bei etwa 8 A.
 
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Werde 1 Stromkreis für die DP 2200 nehmen und 1x ein Strimkreis für sie DP 4030 und 4035

Im Lager hatten alle 3 an einem Stromkrels gelaufen ….
 
Das sollte dann eigentlich kein Problem sein, solange du Musik und kein Sinussignal verstärkt... :rock: (Stichwort: "Crestfaktor")
 
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Die Leistungsaufnahme von Audioverstärkern ist leider ein kompliziertes Thema, da extrem vom Programmmaterial, der Aussteuerung und dem angeschlossenen Lautsprecher abhängig. Datenblattwerte sind mit standardisierten Testsignalen (in der Regel Rauschen mit bekanntem Crest-Faktor) und ohmschen Lasten ermittelt. Damit kann man eine Abschätzung nach oben vornehmen, aber keine belastbare Aussage für eine konkrete Anwendung ableiten.
Der "1/8"-Fall entspricht der Vollaussteuerung mit einem 12 dB Crest-Faktor Rauschen, der "1/3"-Fall entspricht ca. 8 dB. Ersteres nimmt man im Allgemeinen als durchschnittlichen Crest-Faktor für Programmmaterial an. Auf 8 dB Crest-Faktor muss man erst mal kommen, dazu braucht es schon einiges an Limitierung oder Clipping.
Eine ohmsche Last wird immer einen größeren Netzstrom zur Folge haben, als ein realer Lautsprecher mit identischer nominaler Impedanz. Denn letztere bezieht sich auf das Impedanzminimum. Die durchschnittliche Impedanz über die Arbeitsbandbreite gemittelt ist in der Regel deutlich höher. Dazu stellt der Lautsprecher eine komplexe Last dar, was dazu führt, dass temporär sogar Leistung zur Endstufe (und damit zum Netz) zurückfließt (zumindest bei ClassD).

Will man es für einen bestimmten Fall genau wissen, muss man messen und zwar mit ausreichender Abtastrate. Hier sehe ich mindestens 10 kHz als notwendig an, auf Nummer Sicher geht man, wenn man gleich die komplette Audio-Bandbreite abdeckt, also auf 48 kHz geht. Entgegen der weit verbreiteten Vorstellung folgt der Netzstrom nämlich dem Audiosignal ziemlich genau und diese Abtastraten sind notwendig, wenn man ihn richtig erfassen will. Die Messgeräte dafür sehen dann so aus:
https://www.rohde-schwarz.com/de/pr...atoren/rs-npa-leistungsanalysator_334255.html
https://www.zes.com/de/Produkte/Praezisions-Leistungsmessgeraete/LMG611

Noch dazu muss man wissen, welche Information über den Netzstrom gesucht wird. Das hängt von der Versorgungssituation ab. Am stationären Netz ist die kurzfristige Leistungsaufnahme im Grunde nur durch den Automaten und die Verkabelung limitiert. Hier ist die langfristige, durchschnittliche Leistungsaufnahme von primärem Interesse. Diese kann eher mit einfacheren Messgeräten abgeschätzt werden. Bei mobiler Versorgung (Generatoren) kommt der kurzfristigen Leistungsaufnahme eine höhere Bedeutung zu. Darüber hinaus wird hier die Scheinleistung statt der Wirkleistung wichtig. Und diese Angaben findet man seltener in Datenblättern (Bsp. D90, 10.1.6 Generator operation / UPS requirements 7 kVA bei 3.6 kW maximaler kontinuierlicher Netzwirkleistung).

Endstufen auf dem Stand der Technik bieten einstellbare Schutzfunktionen, um den Netzstrom passend zu einer üblichen Sicherungscharakteristik zu begrenzen. Die Wharfedale gehören nicht zu dieser Kategorie.

Wenn es nur um die langfristige Netzaufnahme geht, kann man mit den 1/8-Werten gut arbeiten. Für Subs mag der tatsächliche Crest-Faktor vielleicht geringer sein, aber dafür hilft die tatsächliche komplexe Impedanz. Somit sollte dein Setup an einem 16er-Automaten laufen. Aber wie gesagt, ohne Schutzfunktionen gibt es dafür keine Garantie, da so die Netzleistung prinzipiell nicht begrenzt ist.
 
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Vielen Dank für die ausführliche Antwort .

Es hat alles geklappt , 2x ist die Sicherung des Stromnetzes raus geflogen - dort wo der
DP 2200 dran hing .

Ich habe aber be der Veranstaltung gesehen ,
Dass das die Beleuchtung von einem angeblich anderen Stromnetz mit dem Bass geflackert hat .

Ich denke , da stimmt die Hausinstallation von Hause aus nicht .

Nächste Woche ist man wieder in einer Turnhalle wo es gesünderen Strom gibt , klingt schon merkwürdig aber dort ist die Elektrik Klar definiert und da gibt es seit Jahren keine Probleme …
 
Es hat alles geklappt , 2x ist die Sicherung des Stromnetzes raus geflogen
Wir haben anscheinend unterschiedliche Definitionen von "alles geklappt". Wenn die Sicherung fliegt, war die Last zu groß für den Stromkreis. Das mit dem Licht klingt so, als ob du den Stromkreis nicht exklusiv hattest.
 
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Etwas falsch , nicht mein Licht an der
Bühne / Eventfläche sondern beim Nachbarhaus haben die Lichter geflackert .

Die Infrastruktur der Elektrik scheint dort schlecht zu sein …

Der DP 2200 bekommt immer einen Stromkreis und die Jahre geht immer alles gut ( andere Location ) aber hier scheint wohl hier und da was an der Steckdose wo ich andocke angeklemmt zu sein what ever ….

Ein Elektriker war auch vor Ort und meinte das hier schon viel hin und her geschraubt wurde …

Mehr als vorhandenen Steckdosen die zu Verfügung stehen kann ich nicht machen
 

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