Studiomikrofon und Mixer/Interface - je max 150€ - Anfänger

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Hallo liebe Forummitglieder :)

meine Freundin möchte gerne anfangen ihre eigenen Liedern aufzunehmen und sie hat im April Geburtstag.
Deswegen dachte ich mir ich fange mal an mich zu Informieren, was man ihr den so schenken könnte.
Natürlich nicht alleine aber trotzdem, da unser aller Mittel nicht so groß sind liegt die Grenze für ein Mikrofon bei 150€.

Als erstes habe ich eine Frage (die vielleicht nicht direkt hier hin passt): Habe ich das richtig verstanden, dass man zum passablen Aufnehmen eigentlich nicht mehr braucht als ein Mikro und einen Mixer und man so am billigsten weg kommt?
Als Mixer ist mir dann der hier ins Auge gefallen: https://www.thomann.de/de/behringer_xenyx_q802_usb.htm

Meine 2. Frage ist, welches Mikro würdet ihr Empfehlen? Ich habe bis jetzt das "t.bone SC 1100" ins Auge gefasst. Gibt es etwas was ihr eher empfehlen würdet in dieser Preisklasse?
Ist es vielleicht möglich bei fast gleichbleibender Qualität beim Mikro unter die 100 zu gehen und das übrig gebliebene Geld in den nächst besseren Mixer zu stecken bzw zu "sparen" falls der Qualitätsunterschied unverhältnismäßig zum Preisunterschied ist? Oder unsinnvoll und lieber ins Mic?

Sie würde mit dem Mikrofon ihren Gesang und ihre Gitarre in ihrem Zimmer aufnehmen.

Dank einem YouTuber konnte sie bereits ein Song aufnehmen, also falls die Stimme für die Mikrofonauswahl eine Rolle spielt könnt ihr gerne reinhören: http://www.youtube.com/watch?v=NasCETi07wA
Aber das soll keine Werbung sein, also falls die Stimme für die Mikrofonauswahl keine Rolle spielt müsst ihr es nicht anklicken :)

Vielen Dank für eure Hilfe
Liebe Grüße
Niko

Edit: Sollte ein Moderator der Meinung sein das gehört eher in die Rubrik "Recording-Starters" bitte einfach verschieben :)

Wunschgemäß verschoben ;) MfG. Basselch
 
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Hi,
Wenn nur Gesang und Gitarre aufgenommen werden soll, brauchst du den Behringer Mixer nicht, zumal die Qualität der Preamps dort nicht gerade gut ist.
Stattdessen wäre ein günstiges USB Interface sinnvoller, zum Beispiel dieses hier:
https://www.thomann.de/de/maudio_fast_track.htm

Die t Bone Mikros kenn ich nicht persönlich, sollen aber für die Preisklasse gar nicht mal so schlecht sein. Günstiger als das Sc 450 solltest du aber nicht gehen, auch wenn es zusammen immer noch über deinem Budget liegt.
Das hier wäre auch noch eine Option: https://www.thomann.de/de/audio_technica_at2020.htm
Das Problem ist aber noch, dass ein Mikrofonstativ, ein Kabel, eigentlich auch noch eine Spinne (falls nicht schon dabei) und ein Popschutz nötig wären.
 
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...
Dank einem YouTuber konnte sie bereits ein Song aufnehmen, also falls die Stimme für die Mikrofonauswahl eine Rolle spielt könnt ihr gerne reinhören: http://www.youtube.com/watch?v=NasCETi07wA
Aber das soll keine Werbung sein, also falls die Stimme für die Mikrofonauswahl keine Rolle spielt müsst ihr es nicht anklicken :)

...
"...falls die Stimme für die Mikrofonauswahl eine Rolle spielt..."
Ja, und sogar eine große Rolle!
Performance
Soweit ich hören konnte, singt sie eher noch etwas verhalten (von einigen Intonationsproblemen abgesehen).
Mehr Dynamik wäre gut. Talent hat sie auf jeden Fall.

Klang der Stimme:
Ganz leichte Sibilanten-Probleme (S-Laute), nicht weiter schlimm, muss man bei der Mikroauswahl berücksichtigen.
Eher mittenbetonte Stimme (was mir bei Frauen immer besser gefällt).

Mikrowahl:

Das benutzte MXL-Mikro (welches konnte ich nicht erkennen) passt doch schonmal gut, finde ich.
Gerade bei Frauen würde ich zu schlanke und höhenbetonte Mikros ala AT2020, SEX1 etc. NICHT vorschlagen.

Ein "flat" abgestimmtes Mikro ala AT2035 schlage ich vor, klingt in den Höhen linear und betont da nix (gerade bei den S-Lauten siehe auch oben bei Klang der Stimme). Ein tbone in der Klasse unter 250€ ist ganz klar keine Empfehlung.
Warum? Die sind alle bei den S-Lauten ungenau, und haben eine Höhenanhebung, ganz zu schweigen von der Fertigungstoleranz.
Höre Dir die Files SC450/SC1100 bei Thomann an (Ballad Male Dry an, das ist kein S-Laut mehr ;)

Ein tbone ,was ich mag, ist das SCT800, das ist für seinen Preis gut (aber über Deinem Budget, kostet 198€).

Mit dem AT2035 alleine liegst Du bei 175€ etwas über Deinem Budget, aber es wird nicht umsonst von uns HCA's oder auch anderen so gerne empfohlen. Da lohnt sich das sparen. Sonst kauft Deine Freundin zweimal.
 
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Danke schonmal für die schnellen Antworten! :)

Zur Mikrofonauswahl

Ich bin mir nicht sicher ob aus meinem Text rausgekommen ist, dass sie die Gitarre auch (wenn auch in einer separaten Spur) über das Mikro aufnehmen müsste weil meine Freundin bis jetzt nur über eine Akustikgitarre verfügt (so heißen doch die ohne Ausgang oder?). Wahrscheinlich wird irgendwann eine Anschließbare Gitarre in ihr Equip kommen aber wann und ob steht noch in den Sternen.

Ist das AT2035 dafür auch geeignet? Was würdest du eine Preisklasse niedriger empfehlen?

Zu ihrer Stimme: Aus persönlicher Erfahrung würde ich sagen, dass durchaus um einiges mehr Dynamik in ihrer Stimme ist/sein kann, sie an dem Tag sie leider aber nicht eingesetzt hat. Vielleicht das noch berücksichtigen.
Ihr könnt euch gerne auch ihr 2. Video noch anschauen um euch ein genaueres Bild zu machen, welches allerdings per Handycamera aufgenommen wurde: We are the World Cover - Handyaufnahme!!

Das im ersten Video verwendete Mic ist ein MXL 2006. Ich habe gesehen, dass das Preismäßig fast 100€ unter dem AT2035 liegt. Ist es Preisleistungsmäßig vielleicht sogar besser?

Edit: Popschutz, Stativ, Kabel und Spinne liegen ja zusammen bei knapp 50€ - die rechne ich in einem speraten Budget
Es wäre zwar echt gut wenn alles zusammen nicht über 300 landen würde aber je nachdem wie sich mein Budget vor dem Bday verändert (wer zahlt wie viel mit) kann ich mir ja einfach das billigere Mikro kaufen.
Also im dem Bsp mom einfach anstatt dem AT2035 das MXL 2006 :)

Zur Mixer/Interface Auswahl

Was ich halt am Mixer bevorzugen würde, dass er erstens einfach cooler aussieht und zweitens sie ihn halt auch live benutzen könnte wenn sie mal einen brauchen würde.
Gibt es auch Mixer (unter 150€ - wenn's sein muss unter 200€) die ein gutes Interface drin haben oder sollte man einfach ein Interface kaufen und später einen Mixer nachrüsten?
Bei der Empfehlung eines Mixers/Interfaces bitte berücksichtigen, dass sie ein E-Piano zuhause stehen hat - wäre super wenn das auch anschließbar ist.
Wäre das bei dem Maudio Fast Track möglich oder würdet ihr dafür lieber etwas anderes empfehlen?

Danke schonmal für eure Hilfe und einen schönen Sonntag
Liebe Grüße
Niko
 
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Zur Mikrofonauswahl

Ich bin mir nicht sicher ob aus meinem Text rausgekommen ist, dass sie die Gitarre auch (wenn auch in einer separaten Spur) über das Mikro aufnehmen müsste weil meine Freundin bis jetzt nur über eine Akustikgitarre verfügt (so heißen doch die ohne Ausgang oder?). Wahrscheinlich wird irgendwann eine Anschließbare Gitarre in ihr Equip kommen aber wann und ob steht noch in den Sternen.

Ist das AT2035 dafür auch geeignet? Was würdest du eine Preisklasse niedriger empfehlen?

Zu ihrer Stimme: Aus persönlicher Erfahrung würde ich sagen, dass durchaus um einiges mehr Dynamik in ihrer Stimme ist/sein kann, sie an dem Tag sie leider aber nicht eingesetzt hat. Vielleicht das noch berücksichtigen.
Ihr könnt euch gerne auch ihr 2. Video noch anschauen um euch ein genaueres Bild zu machen, welches allerdings per Handycamera aufgenommen wurde: We are the World Cover - Handyaufnahme!!

Das im ersten Video verwendete Mic ist ein MXL 2006. Ich habe gesehen, dass das Preismäßig fast 100€ unter dem AT2035 liegt. Ist es Preisleistungsmäßig vielleicht sogar besser?


...

Das MXL2006 ist ein deutlich höhenbetontes MIkrofon, der das aufgenommen hat, muss einiges nachbearbeitet haben bzw. einen dumpfen Preamp gehabt haben ;)

Das AT2035 ist besser, und hat das bessere Preisleistungsverhältnis.
Dadurch das der Frequenzgang linear ist, nimmt das Mikro weitgehend so auf, wie das in Natur klingt.
Ein weiterer Vorteil, wenn man jetzt EQ's BEarbeitung und Kompressorbearbeitung macht, kann man das viel einfacher tun, als mit einem Mikro was einen schiefen Frequenzgang hat.
Für akust. Gitarre ist das AT2035 auf jeden Fall auch zu empfehlen.
Unter dem AT2035 wird es aus meiner Sicht echt schwierig, da lohnt sich wirklich mehr auszugeben.
Das unterste Limit wäre tatsächlich das AT2020, auch hier eine Höhenanhebung, aber nicht so krass wie beim MXL2006.

Nur um Dir mal eine Einschätzung zu geben, ein Mikro mit dem ich fast täglich arbeite, ist das Gefell M930 was um die 1000€ kostet. Und das ist beileibe nicht das Ende der Fahnenstange, gerade bei Stimmen geht man gerne höher bspw. Neumann U87, Gefell UM92.1S usw., hier ist man schon im >2000€ Bereich, und das hat auch seinen Grund.

Mikrofone, auch das AT2035 halten im Grunde sehr lange (mein erstes GM-Mikro (vor ca. 13 Jahren gekauft, das AT3525 wird gar nicht mehr hergestellt, und geht immer noch wie ein Uhrwerk ohne klangliche Einbußen).
Da lohnt sich schon ein etwas teurer Kauf.


Mache doch folgendes, lasse Dir das AT2020 und das AT2035 zukommen (30 Tage Moneyback), und teste zu Hause oder bei dem Freund in Ruhe. Da könnt ihr das sogar mit dem MXL2006 testen.
Was nicht gefällt, wird zurück geschickt, das ist die beste Variante.
 
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Oke, also da das AT2020 unter 100€ angesiedelt ist, würde ich bei jetzigem Stand einfach abhängig vom Budget zwischen den beiden entscheiden :)
Danke schonmal, hast mir sehr geholfen! Hat noch jmd eine andere Meinung? :)

Und beim Mixer/Interface bräuchte ich noch Rat.
@Moderator: Wenn möglich noch den Titel des Threads umändern in "Studiomikrofon und Mixer/Interface - je max 150€ - Anfänger"
Danke :)

Bittesehr - wunschgemäß erledigt ;) MfG. Basselch


EDIT: Ich habe gerade gesehen, dass auf thomann in den Bundels, die AT-Mikrofone immer mit PreAmps verkauft werden.
Ist es zwingend notwenig ein PreAmp dazwischen zu schalten und was genau bringt es mir eigentlich bzw. was für Nachteile habe ich wenn ich keins dazwischenschalte?
Danke schonmal für die Erklärung

Liebe Grüße
Niko
 
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Preamps
In vielen Audiointerfaces sind auch Preamps mit 48 Volt Phantomspeisung für Großmembranmikros dabei.
Ohne das geht gar nix bei GM-Mikros.
Nun ist es so, dass es reine Preamps in jeder Preisklasse gibt.
In der unteren Preisklasse kenne ich mich nicht aus. Da gehe ich aber davon aus, dass eingebaute Preamps in Audiointerfaces im Endeffekt genauso gut sind.

Da ich mich länger mit dem ganzen Thema befasse, und ich auch einen gewissen Klangstandard haben möchte, sieht meine Kette so aus:
Mikro -> Preamp -> Audiointerface/Wandler -> DAW
Jetzt mal im Detail bspw. bei mir:
Mikro Preamp Interface/Wandler DAW
AT4060 -> D.A.V. BG No.1 -> RME Fireface UC/RME ADI-2 -> Cubase 7 64 Bit

Hierbei hat das RME Fireface UC auch Preamps mit 48 Volt Phantomspeisung, die sind aber gegen den Preamp D.A.V. BG No.1 nicht ganz auf dem gleichen Niveau. MAn könnte aber auch folgendes machen:

AT4060 -> RME Fireface (Interface und NUtzung der Interface-Preamps) -> Cubase 7 64 Bit

Konkret kann ich Dir leider kein Audiointerface mit Preamps empfehlen, da ich mich in dieser Preisklasse, wie gesagt, null auskenne.
 
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Hallo, greece57,

in den unteren Preisklassen lohnt sich ein separater Vorverstärker vor dem eigentlichen Interface praktisch nicht - da fängt man sich am ehesten noch unerwünschtes Rauschen ein. Da müßten es schon Sachen wie z. B. ein Golden Age Project sein... Du kannst den Mic-Preamps in den hier gerne empfohlenen Einsteiger-Interfaces ruhig vertrauen, die geben sich alle nichts bzw. nicht viel. Besser geht natürlich immer... ;) - ist aber auch teurer :(

Bevor Du Dir einen Mixer kaufst, nur weil er "cooler" aussieht ;) - denke daran, wenn Du in Deinem Budget bleibst, wirst Du die ganzen Mixerfeatures bezahlen, die Du beim Aufnehmen in besserer Qualität im Rechner haben kannst, und die werden voll zu Lasten des Interfaces gehen... und die kleineren Mixer mit Interface bieten Dir üblicherweise lediglich die Stereosumme für den Rechner an und nicht alle Kanäle zur getrennten Aufnahme.
Halbwegs vernünftige Lösungen für Mixer und Multikanalinterface in einem würden beispielsweise beim Phonic PHHB24 anfangen...

Ach so... wenn Du den M-Audio Fast Track mkII meinst: Bei dem kannst Du ein Keyboard nur in mono anschließen, ansonsten ist der eigentlich o.k. im Einsteigerbereich. Ansonsten ebenfalls ein bewährter "Einsteiger": Tascam US122 mkII

Viele Grüße
Klaus
 
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Naja, wenn nur Gesang und Gitarre aufgenommen werden sollen, dann sind das nach meiner Rechnung zwei Signale. Das ließe sich also auch mit einem Mischpult mit USB-Interface machen. Vocals auf Links, Gitarre auf rechts und schon kann man die Signale getrennt aufnehmen. Die Möglichkeit würde also funktionieren. Mit dem hier: https://www.thomann.de/de/behringer_xenyx_qx1002_usb.htm (88€) könnte man auch live ganz gut in kleiner Besetzung klarkommen - ein Effektgerät ist schon drin und sogar ein Compressor in den Mic-Inputs (beides bitte nicht für die Aufnahme verwenden, wenn du es weiterbearbeiten willst).

Wenn auch mal mehr als zwei Signale unabhängig voneinander aufgenommen werden sollen (z.B. Vox, Git & Keys), dann wäre das Alesis IO-4 auch eine gute Möglichkeit. https://www.thomann.de/de/alesis_io4.htm (129€)
 
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Schonmal danke danke danke für die ganzen Tipps!! :)

Oke also kein Preamp weil in der Preisklasse eher unnötig? :)
Das ist gut!!

Zum Interface: Ist es denn schlimm wenn ich ein E-Piano mono aufnehme?

Wo und wie würde man das E-Piano überhaupt an das Interface anschließen?
Hat es nicht den gleichen Anschluss wie ein Mikro? :/

Also meine Freundin wird wahrscheinlich immer nur eine Spur aufnehmen.
Dh nicht gleichzeitig singen und spielen sondern erst die Klavier Spur dann die Gitarren Spur und beim nächsten mal die vorherigen Spuren abspielen und darauf singen.
Ist es dann nicht egal ob der Stereomix an den Pc gesandt wird oder nicht?

Ist es ein großer Unterschied zwischen der Qualität die aus nem Mixer mit Interface oder aus einem normalen Interface rauskommt?
Woran merkt man den Unterschied?

Das Interface kommt per USB an den Pc oder?

Ich weiß ich hab viel zu viele Fragen :/
Danke für eure antworten und Empfehlungen!! :)
Liebe Grüße
Niko
 
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E-Piano:
Nein, es ist nicht schlimm wenn das E-Piano mono aufgenommen wird.
Aber, wenn das E-Piano zwei Ausgänge hat, hätte Stereo-Aufnahme den Vorteil, dass Chorus/Phasereffekte, die man da ja gerne nutzt, deutlich besser zur Geltung kommen. Dies sollte eigentlich mit einem Stereointerface problemlos gehen.
Das Tascam US-122 Mk2 ist doch als Einstieg in Ordnung. Interfaces mit nur einem Eingang würde ich schon gar nicht in Betracht ziehen. Ärgerst Dich wenn Du wirklich mal zwei Eingänge brauchst.
Da Deine Freundin ja nacheinander aufnehmen will, könnte sie das E-Piano erst in Stereo aufnehmen, Kabel abstöpseln, und dann das Mikro dran.
Anschluss: Ich vermute das E-Piano hat an den Ausgängen 6,3cm Klinkenkabel, einfach in ein Klinken Line-Eingang des USB-Audiointerfaces, auspegeln -> fertig. Für E-Gitarre haben die Interfaces meistens noch (zum Teil schaltbare) spezielle hochohmige Instrumenteneingänge.

Das o.g. Tascam kommt per USB an den PC, richtig.
 
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Also mein EPiano was ich zuhause stehen habe hat folgende Ausgänge:
2013-01-07 11.12.44.jpg
Bringt mir der MIDI-Ausgang etwas?

Danke für die restlichen Antworten! :)



Also mittlerweile würde ich dann folgendes Zusammenstellen, würdet ihr daran etwas verändern?
Ich habe jetzt kein Mixer sondern ein Interface, weil das hier von den meisten Empfohlen wurde.
Trotzdem danke Hanseat für die Empfehlungen!
Hier nochmal die Frage ob es denn ein großer Unterschied ist zwischen der Qualität die aus nem Mixer mit Interface oder aus einem normalen Interface rauskommt?
Woran merkt man den Unterschied?

So jetzt aber die Zusammenstellungen:


Bei Budget unter 250€:
Mikro: AT2020
89,- €
Mikrofonständer: Millenium MS-2003
(muss ich hier etwas beachten?)
14,80 €
Mikrofonkabel: Cordial CAM 9 BK
(oder lieber das kürzere nehmen?
Macht es denn einen Unterschied?)
11,95 €
Pop-Schutz: K&M 23956 Popkiller
19,90 €
Interface: Tascam US-122 Mk2
99,- €
Gesamtsumme:
234,65 €


Bei Budget unter 350€:
Mikro: AT2035
175,- €
Mikrofonständer: Millenium MS-2003
(muss ich hier etwas beachten?)
14,80 €
Mikrofonkabel: Cordial CAM 9 BK
(oder lieber das kürzere nehmen?
Macht es denn einen Unterschied?)
11,95 €
Pop-Schutz: K&M 23956 Popkiller
19,90 €
Interface: Tascam US-122 Mk2
99,- €
Gesamtsumme:
320,65 €
 
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Wie vermutet hast Du zwei Lineausgänge, damit wären stereoaufnahmen möglich, dass gerade bei Stereoeffekten sehr gut klingen kann.
Die Midiausgänge sind auch klasse. Wenn Du die nutzt, kannst Du die Mididaten bspw. in einer DAW wie Cubase aufnehmen, und dort VST-Instrumente mit ePianos-samples, orgel-samples, Klaviersamples, etc. nutzen und ggf. Fehler beim Einspielen nachbearbeiten.

Unterschied Mixer mit Interface und reines Audiointerface kann sich an den Treibern bemerkbar machen, sprich die Treiberstabilität und auch die mögliche geringste Latenz beim Einspielen (VST-Instrumente) ist schlechter.
Auch die Wandlerqualität, sprich Klangqualität könnte beim Interface besser sein.
Wie gesagt, ich habe die beiden genannten Produkte (Behringer Mixerinterface und das Tascam) selbst nicht gegenübergestellt, deswegen sind das mögliche Unterschiede.

Deine Zusammenstellungen lesen sich sehr gut.
Auch der günstige Mikrofonständer (habe ich selbst) ist für den Preis ok, und für Recording ausreichend. Besser, heißt stabiler und genauer verarbeitet, ist der entsprechende K&M-Ständer. Halte ich aber nicht für notwendig.
Kabel ist auch ok, auch in der Länge.
 
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Hallo Niko,

das 6 Meter Kabel von Cordial reicht in den meisten Fällen.

Als Mikroständer würde ich lieber auf "Made in Germany" setzen: K&M

Der hier z.B.:

Übrigens:
Beim Tascam US-122 mkII ist auch schon Cubase 5 LE als Mehrspuraufnahmeprogramm im Lieferumfang dabei.

Da sind auch schon ein paar einfache virtuelle Instrumente dabei (Piano, Strings usw.), die Du dann per Midi aus einspielst.
Dazu brauchst Du dann ein Midi-Kabel, daß Du an den Midi-Out vom Keyboard anschliesst und mit dem Midi-In vom Tascam-Interface verbindest.
Damit spielst Du dann nicht mehr die Sounds vom Keyboard, sondern die Sounds innerhalb von Cubase.

Kostenlose VST-Instrumente, die sich in Cubase ganz einfach einbinden lassen (sowie kostenpflichtige) gibt es wie Sand am mehr.

Einige Anlaufstellen:
http://www.delamar.de/musikproduktion/free-vst-plugins-800/
http://www.vst4free.com/
http://www.vstplanet.com/Instruments/VST_Synthesizers.htm
http://www.kvraudio.com/

Die Zeitschrift "Beat" hat auch immer ganz nette Schmankerl auf DVD...
 
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Oke ich wollte gerade fragen wie das dann mit dem MIDI-Ausgang funktionieren würde :)
Danke! :D

Was Interface vs Mixer angeht:
Hmm... oke klingt logisch - hat die vielleicht mal jemand gegenübergestellt? Oder hat vielleicht mal jemand einen anderen Mixer in der Preisklasse mit einem anderen (ähnlichen) Interface dieser Preisklasse gegenübergestellt?
Wäre über Infos dankbar! :)

Zu meiner Zusammenstellung:
Was den Mikroständer angeht - auf die 4€ kommts glaub ich am Ende auch nciht an - dann werde ich wahrscheinlich zum 271/15 greifen :)
Danke! :)

Was das Kabel angeht...
Ich glaube gerne 6 Meter reichen aber wenn die Quali gleich ist kommts auf den Aufpreis von 3€ dann auch nicht mehr an und bevor man sich iwann was neues kaufen muss weil 6 Meter dann plötzlich für irgendwas doch zu kurz sind ... ;)
Das war jedenfalls meine Idee dahinter

Sowohl das mit dem MIDI-Möglichkeiten als auch, dass Cubase 5 LE beim Interface dabei ist klingt echt super!!

Danke für die Infos! :)
 
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Am Interface hast du oft noch einen Midi-Eingang. Damit kannst du dann z.B. auch die Midi-Signale in den Rechner aufnehmen, falsche Noten korrigieren etc. und erst wenn alles tiptop ist, den Audiosound aufnehmen. Der Mixer bietet dir viele Möglichkeiten, die du live gut gebrauchen kannst. Für Aufnahmen würde ich die eingebauten Effekte und Compressoren nicht nutzen. Aber ein Live-Auftritt mit Interface und Rechner ist nicht besonders nervenschonend - da ist ein Mixer einfach klasse. Wenn du sicher weist, dass es bei den Aufnahmen bleibt und kein Live-Einsatz zu erwarten ist, dann kauf das Interface. Sonst würde ich auch den Mixer in Erwägung ziehen.

Ups - da wäre aber noch ein Problem, das ich erst nicht beachtet habe. Wenn deine Freundin erst Gitarre spielt und dann singt, dann müsste das Signal aus dem Rechner über USB wieder in den Mixer geleitet werden und dann singt sie dazu. Soweit kein Problem. ABER: Nur die Summe des Mixers könnte wieder aufgenommen werden und dann wäre eine getrennte Aufnahme des Gesangs nur dann möglich, wenn man sich das Signal aus dem Rechner nur auf das linke Ohr und den Gesang nur auf das rechte Ohr legen würde. DAS IST MIST! Also vergiss den Mixer - wenn sie später live spielt, dann musst du halt nochmal in die Tasche greifen. ;)
 
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Oke perfekt danke Hanseat für die Aufklärung! :D
Dann ist das ja jetzt geklärt :) Und Notfalls greifen wir dann halt für den Mixer echt nochmal in die Tasche - und Weihnachten kommt ja auch iwann wieder xD

Wie meinst du das mit dem "erst dann den Audiosound" aufnehmen? :)
Also das mit dem am PC Noten korrigieren habe ich verstanden - aber sobald die Noten aufgenommen sind ist es dann doch fertig oder? Oder speißt man das ganze dann per MIDI-IN Signal wieder ins Klavier und holt sich den "echten Klang" wieder raus? :D
 
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Noch ne wichtige Anmerkung zur Wahl des Mikros AT2020 oder AT2035
Beim teuren AT2035 ist eine Mikrofonspinne dabei, die alleine 89€ kostet. Das AT2020 hat nur ne starre Halterung dabei.
Im Grunde geht auch das, ist aber empfindlicher in bezug auf Trittschall.
Wenn man bedenkt, man hat ein besseres Mikro bzgl. des Klanges plus guter Mikrofonspinne, dann ist das ggf. auch eine Entscheidungshilfe.
Länge Kabel:
Ich habe bei mir 6 Meter und 10 Meter (Röhrenmikros) Kabel. Beides problemlos, mit 10 Meter bzw. 9 Meter hat man mehr Bewegungsspielraum, musste das auch schonmal fast voll nutzen. Go for 9 Meter :)

Das Audiointerface hat Cubase LE (bei thomann steht Cubase 4 LE, kann aber durchaus inzeischen angepasst worden sein).
Das ist ein guter Einstieg, und bei gefallen bzw. wenn man mehr machen möchte, kannst Du auf eine größere Version günstiger upgraden.

Ich merke gerade, so günstig war es noch nie, mit vernünftigem Equipment Musik aufzunehmen :)
 
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Danke! :) Werde ich berücksichtigen! :)

Ich bin ehrlich gesagt auch verwundert wie billig man doch wegkommt für so gute Qualität - ich meine ich habe schon die Qualität mit der wir bei dem Youtuber damals aufgenommen haben als sehr hoch angesehen aber das hier ist ja nochmal ne Stufe höher was das Mikro angeht.
Falls es dich übrigens interessiert (weil du gesagt hattest, dass er einen recht dumpfen PreAmp gehabt haben muss um die Stimme so aufnehmen zu können) hier ist sein restliches Equip:
http://www.formspring.me/aequitasmusic/q/412043912199306462

Oh man wieso ist ihr Geburtstag erst im April :(
Ich krieg gerade so Lust drauf das Equip jetzt schon zu kaufen :D
 
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Nein, primär werden via Midi-Kabel Daten übertragen, vereinfacht ausgedrückt: Ich drücke gerade die Taste C3, mit Anschlagstärke x und Haltedauer y.
Das berechnet der Software-Synth adhoc in ein Audiosignal um (z.B. HonkyTonk-Piano) und gibt den Sound über Kopfhörer o. angeschlossene Boxen wieder.

Die Midi-Daten kannst Du dann entsprechend nachbearbeiten, z.B. am Tempo-Raster ausrichten, Ton-Längen und Anschlagstärken nachbearbeiten uvm.

Schau Dir mal die Grafik bei "Key-Editor" auf der Steinbergseite an. So sieht das aus, wenn Midi-Daten eingespielt wurden:
http://www.steinberg.net/en/products/cubase/what_you_get.html

Es ist - um auf Deine Frage einzugehen - dann fertig, wenn Du mit dem Ergebnis zufrieden bist. ;)
 

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