Studiosuche und Zufriedenheitsberichte

von rbschu, 29.01.18.

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  1. rbschu

    rbschu Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.01.18   #1
    Guten Tag, liebe Kollegen,
    irgendwann kommt man an den Punkt, wo man sich externe Hilfe verspricht, indem man zwecks Mischens oder Masterns, ja vielleicht auch wegen der Aufnahmen selber gern einen sachkundigen Profi bei der Hand hätte, um in seinem Projekt mehr rauszukitzeln als man selbst mit seinem Know-How oder Homestudio/Bedroom-Studio bewerkstelligen kann. Mir geht es auch so, obwohl ich jahrelange Erfahrung und auch jede Menge Tools im Recording habe. Ich glaube, das ist der Schitt, an dem man ernsthaft perfektionieren will.

    Mich würde interessieren, in welchen externen (kostenpflichtigen?) Studios ihr gewesen seid und in wie weit euch Hilfe, bzw. Unterstützung zuteil wurde. Dieser Thread soll nicht dazu dienen, Studios in den Himmel zu loben oder zu verdammen, sondern soll als eine Art Landkarte oder Leitfaden dienen, wo man ggf. erfolgreich suchen kann. Deshalb sind Ortsangaben oder Regionen wichtig, wenn man nicht von Hamburg nach Berchtesgaden reisen will. :D
     
  2. Frans13

    Frans13 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.12.19   #2
    Um diesen leicht betagten Thread mal zu reanimieren: es gibt klarerweise Webseiten, wo Studios tolle Bilder zeigen und tolle Texte abstellen. Kann schon alles sein. Aber die Frage ist ja, ob das jeweils für EURE Band das richtige ist? Ich glaube da hilft nur, daß du Musikerkollegen in der Gegend fragst, wo sie waren und wie es gelaufen ist.
     
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  3. rbschu

    rbschu Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.12.19   #3
    Hi Frans,
    ich finde es toll, dass sich nach beinahe 2 Jahren mal jemand aus dem Kreis der Musiker-Board Nutzer zu Wort meldet, ehrlich. Und dafür danke ich Dir.

    Aber wie eigentlich jeder weiß, der nur 1 Gramm graue Masse im Hirn hat, muss man im persönlichen Umfeld fragen, wer Tipps geben könnte. Dein Hinweis ist also, entschuldige, dass ich das sage, eigentlich überflüssig, weil selbstverständlich. Mein Ansinnen in diesem Thread war natürlich, derlei (persönliche) Empfehlungen zu sammeln. Nicht jeder hat ne Band und tritt irgendwo auf oder wohnt in einer größeren Stadt mit vielen Musikern, die er/sie kontaktieren kann. Leider trifft auch all das auf mich zu. Seit Jahren produziere und schreibe ich alleine, zumindest mit wenig Feedback, und wohne auch mehr oder weniger auf dem Land. Nichtsdestotrotz erreiche ich oder auch jeder andere nach einiger Zeit sein Limit hinsichtlich Produktionsqualität. Dann fehlt halt der Schritt zum professionellen Studio. Ich meine kein Studio wie bei mir zuhause, wo ich im Grunde alles aufnehmen kann was ich will, sondern wo Leute arbeiten, die ihre Brötchen damit verdienen, indem sie hochprofessionell in Output und Qualität sind, die ordentliche Referenzen haben und 24 Stunden täglich den Laden betreiben. Professionell eben. Aber diese Konkretisierung betrifft nur meine Person und meinen Anspruch. Dieser Thread geht aber darüber hinaus, denn auch andere Musiker oder Bands suchen ggf. Qualitäten, die das heimische Audiointerface und der Basotectabsorber nicht mehr bedienen kann. Ich vermute aber, dass die Majorität der Musiker-Board Nutzer eher (thematisch) daran interessiert ist, welches Gesangsmikrofon vielleicht das beste zum Aufnehmen ist oder welcher Kopfhörer am transparentesten klingt, etc. Und viele fragen eher danach, ob ein UR-22 oder ein Scarlett Solo unbedingt notwendig ist. Also ein ganz anderes Level.

    Bin ich hier also falsch? Bin ich mit dem Problem alleine? Soll ich deswegen nach England oder USA gehen?
     
  4. saitentsauber

    saitentsauber Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 06.12.19   #4
    Vermutlich stehst Du mit dem Problem zwar nicht allein, gehörst aber zu einer (auch hier) sehr kleinen Minderheit, die bereit und in der Lage ist, für sowas das erforderliche Geld in die Hand zu nehmen. Aber vielleicht kommen ja doch noch Erfahrungsberichte, nachdem @Frans13 den Faden reanimiert hat...
     
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  5. Frans13

    Frans13 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.12.19   #5
    Das Thema ist komplex, daher etwas geschwafel: die eine Seite davon ist Personal, das notwendigerweise seit Jahrzehnten den Job tut, weil dieses Studio-Getue tatsächlich eine Grad an Fähigkeiten benötigt, der vergleichbar ist mit dem gründlichem Erlernen eines Instruments. Das sieht halt von außen keiner, der sich mit dem Kauf eines 2-ch-USB-Interfaces und eines schnuckeligen Mikrofons wundert, daß das alles doch nicht so schwer sein könne. Erfahrene Profis sind rar (wie sagt es das bayrische Sprichwort so fein: "Nicht schön, aber selten") und weil Profi notwendigerweise eher in Richtung ausgebucht unterwegs in einem bereits engmaschig gesponnenem Netz von Beziehungen. Als Profi gerät man wiederholt an Leute, die sich dieses Berufsfeld rosafarben schönträumen und dran teilhaben wollen. (Ich hätte da sehr unterhaltsame Geschichten, aber ein andernmal) und daher ist das Profi-Tier da erstmal vorsichtig und bestenfalls professionell freundlich. Die Arschlochbremse, weniger charmant ausgedrückt.
    Jetzt haben wir also eine geringe Anzahl von Leuten, die zur Verfügung stehen. Dann kommt es noch kniffliger - als Musikant/Kunde/Wissbegieriger muß man jemanden finden, der die eigene Klangästhetik von "klingt gut/klingt nach Durchfall" teilt. Also im künstlerischen Bereich ähnlich fühlt. Weil der technische Teil des ganzen, das kann man mit Geduld und Spucke in 1-2 Jahrzehnten schon bewältigen. Den künstlerischen Teil, nee. Das paßt entweder oder nicht. Kein Profi ist soo vielseitig und ausgebufft, alles an Stilen zu begleiten und das wissen die auch - wer sollte so doof sein, eine Sache zu begleiten, bei der nicht 100% Herz und Empfinden mit eingebracht werden, das garantiert nur schlechteres Ergebnis, schlechteren Leumund und schlechte Eigen-PR. Die Geschmacksbremse.
    Wirft man selber die Netze aus, findet man nur einen Teil, den der öffentlich sichtbar ist. Das sind - absichtlich - nicht alle. Einige wollen nicht von allen gefunden werden, siehe Arschlochbremse. Ich für meinen Teil möchte auch nicht, daß hier wer anruft, der etwas aufnehmen will was sowas von nicht weder mein Fall noch meine Kompetenz ist. Daher brauchst du viele Musikanten, die bereits aufgenommen haben um aus diesem Pool zu schöpfen. Wenn du jetzt also selber in der Suche nicht soweit kommst, muß deine Suche erstmal den Umweg machen, Musikanten und Bands näher kennenzulernen, die solche Infos haben. Du kannst natürlich in ein anderes Land gehen, es gibt ein paar Studios die überregional für gewisse Dinge bekannt sind. Du kannst auch z.B. mit Jack Endino essen gehen - er sagt, wer ihm ein Mittagessen zahlt, kann ihn in der guten Stunde ausfragen. Die Preise sind ja stark gefallen, die Budgets ebenso. Nötig ist es nicht unbedingt woanders hinzugehen, da man dort auch nur mit Wasser kocht, bzw. auch hier gibt es gute Leute. Überleg dir, wo die Leute, die du suchst, zu treffen sind. Spezial-Gitarrenläden, Messen, Studiobedarf-Geschäfte, etc.etc., meinetwegen auch mit Hilfe einiger dieser halbseidenen hier-sind-Tonstudios-gelistet-Webseiten.
    Ginge es nur um den Mix, so kannst du dank Internet Leute auf allen Kontinenten deine Spuren kneten lassen - Kumpels von mir haben neulich die Hälfte einer Doppel-LP bei einem bekannten Typ in den USA mixen lassen, das hat jetzt nicht sooo wahnsinnig viel Geld gekostet. Laut eigenem Bekunden machen sie das aber kein zweites Mal ;-) Auch wenn das Ergebnis wirklich prima war.
    Ich für meinen Teil denke, daß das Ergebnis nen deutlichen Sprung macht, wenn die Spuren ordentlich aufgenommen sind, egal wer mixt. Oder daß sich externes Mischen erst lohnt, wenn die Spuren nicht so-so aufgenommen sind.
    Aber das Problem ist ja eben, daß Leute mit weniger Erfahrung sich schwerer tun, die Aufnahmen so hinzubekommen, daß was gutes rausgeholt wird. NICHT wegen mangelnder Technik, sondern wegen (siehe Absatz eins) mangelnder Erfahrung, was eine Spur braucht, die im Mix für den Stil funktionieren soll. Um das zu beurteilen benötigt man ja schon ein paar Jahre Mixpraxis :-(
    Fällt mir das Beispiel eines Gitarristen ein, der mit mehr als 20 Jahren Erfahrung meinte, daß er für die 2-3 Spuren die wir für ein Nebenprojekt noch brauchten wo der Rest hier aufgenommen wurde nicht mehr wiederkommen müsse und er das zuhause aufnimmt. Weil wenn er eins kann, dann Gitarren aufnehmen. Die Spuren kamen, er fand sie super. Ich fand sie nahe an unbrauchbar. Sie haben dann auch den Song stark runtergezogen. Was er nicht hörte war: verstimmt, zu viel Gain, falscher Speaker, Totalschaden. Und nein, das hat er nicht absichtlich gemacht. Für sich allein waren die Spuren nicht auffallend schlecht, außer halt tendenziell eine Wurst an Sound ohne viel Ausdruck. Aber in einem Mix, der kraftvoll und auf lärmige art "klar" klingen sollte war es wie wenn dir wer ins Bier pisst. Ja, da war einiges off-topic dabei, aber wie ich eingeleitet habe: das Thema ist komplex.

    Soll der Thread hier so sein, daß Musikanten ihre guten/schlechten Erfahrungen über Studios hier posten, meinetwegen nach PLZ? Ich möchte meinen, daß es auf Dauer von einigen Studios auch Auftrags-Lob anziehen wird, wie auf den hier-sind-Tonstudios-gelistet-Webseiten. Das muß nachher immer noch wer aussortieren können.
     
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  6. rbschu

    rbschu Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.12.19   #6
    Lieber Frans, das war ein erstklassiger Beitrag und was Du geschrieben hast, kann ich selbst bedenkenlos mit meinem Friedrich-Wilhelm adeln. :D Ich nehme mal für mich mit:
    - auf Messen gehen (und Leute nerven), um dort an meine gewünschten Empfehlungen zu gelangen.

    Grundsätzlich muss aber klar sein, dass jemand, der ein gutes Studio (be)sucht, das auch finanziell stemmen muss, egal ob es sich um die Seite
    - Recording
    - Mix oder
    - Mastering
    handelt. Wer nicht willens ist, Geld in die Hand zu nehmen, muss halt bei sich zuhause weiterarbeiten oder geht in die Nachbarschaft und zahlt einen Hunni (oder so). Das soll nicht heißen, dass mir die Kohle aus der Tasche wächst, absolut nicht, aber man muss endlich sehen, dass gute Arbeit auch Geld kostet/kosten kann/kosten darf. Eigentlich wie in jedem anderen Lebensbereich. Dieser Thread aber sollte ja auch ein Kompass sein, Absahnerstudios von Leistungsstudios zu unterscheiden. Das ist jetzt meine Wortschöpfung, aber ich nehme mal an, dass der Leser nach den vorangegangenen Beiträgen versteht, was gemeint ist. Daher wäre es eben hilfreich, auf Erfahrungen anderer zurückgreifen zu können, aber wie`s ausschaut, gibt es da (bislang) nichts. Jeder scheint nur in seinen heimischen 4 Wänden zu arbeiten. Aber gerade deshalb meine ich, dass es eigentlich von weit verbreitetem Interesse sein müsste, diese Bedroom-Studios zu verlassen, auch wenn sie technisch gut ausgestattet sind und einen Quantensprung einzufordern. Jedenfalls wenn man seine eigene Musik für ernst nimmt.
     
  7. Frans13

    Frans13 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.12.19   #7
    Die Wortwahl gefällt mir :-) Mußte dabei gleich an eine Story aus der Gegend denken: eine junge Band, eher unerfahren, nicht soo gut, live wenig Routine. Findet sich selbst aber super. Soweit völlig legitim und gesund. Bekommt dann Geld von Omi um ihr Traumalbum aufzunehmen, geht wohin und kloppt für achtzehntausend Scheine ein Album ein. Und das ist vom Sound her amtlich, aber von anderen Dingern her nicht so. Gesang so lala, Arrangements Tütensuppe, Songs lauwarm. Sound super!! Sound super!!! (kleiner Hinweis: nicht, weil es "gut aufgenommen" war, sondern weil unbenannter Studioknecht es erst so hingedreht hat (andere Instrumente, Amps, etc.etc.) daß es super klang und dann aufgenommen hat, der entscheidende Unterschied).
    Ich sage trotzdem Absahnerstudio, weil die Jungs (außer vom Omi-Budget... hüstel, hüstel) noch nicht so weit waren, das zu tun, was getan wurde. Ich für meinen Teil hätte mich mit ihnen hingesetzt und hätte gesagt, hey, laß uns ne EP machen an nem Wochenende, spielt noch einige Gigs, schreibt noch einige Songs, übt, übt, dann sehen wir uns später wieder für ne lange Scheibe und dann wird das Ergebnis eine Klasse besser. Nicht. JETZT. NICHT. Weil so ein teures Album immer auch enormen Druck für eine Band darstellt, an dem die Mehrzahl dieser Bands zerbricht. Das muß verhältnismäßig sein. Muß. Nun ist es halt leider so, daß ich Bands, die sowas vorhaben nicht warnen kann, weil die Leute, die mich noch nicht so kennen mir nicht abnehmen werden, daß ich da ihre Interessen sehe. Sie gehen davon aus, daß ich sie nur in meinen Bunker locken will. Ich erzähle daher Musikern, die mich gut genug kennen meine Bedenken und hoffe, daß sie über die Bande gespielt ein paar Leute erreichen, bevor Fehler gemacht werden.
    Lange Rede kurzer Sinn: besagte Band oben hat nach etwa einem Jahr Schwung verloren, spielte zunehmend weniger und ich habe jetzt einige Jahre nichts mehr von ihnen gehört. Ich schätze mal, Totalschaden. Aber super Sound.
     
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    Erstellt: 07.12.19   #8
    Sicherlich gäbe es einiges zu berichten. In der letzten Konsequenz werde ich mich dann aber doch hüten, andere Leute öffentlich in den Himmel zu loben oder eben zu zerreißen.
    Letzteres gehört sich einerseits nicht, ist andererseits auch ziemlich subjektiv (es gibt für jeden Fall entsprechend komplett gegenteilige Erfahrungen) und letztlich finde ich eine mögliche Rufschädigung auch nicht in Ordnung.
     
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  9. Frans13

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    Erstellt: 07.12.19   #9
    Was eben nur wieder darauf hinweist, daß ein Eindimensionales Medium wie Internetz das nicht leisten kann, was der persönliche Austausch unter Freunden kann.
     
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  10. Hotspot

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    Erstellt: 07.12.19   #10
    Einmal das, ich würde aber auch immer polarisierende Aussagen versuchen zu relativieren, eben wegen der starken subjektiven Färbung. Das geht nicht oder nur schwierig in einer schriftlichen Abhandlung, da Zwischentöne und die Unschärfe fehlen.
    Wie du schon sagst, Studioarbeit ist individuelle Arbeit zwischen zwei oder mehr Leuten.
    Das kann man nicht verallgemeinern. Geschmack, Chemie, Einfühlungsvermögen, ein gutes Händchen im Umgang mit Menschen spielen meiner Erfahrung eine mindestens so große Rolle wie technisches Know-how.

    Leuten lediglich mixtechnisch was zu zeigen ist auch eine Sache für sich.
    Meistens sind die Aufnahmen einfach nicht gut genug, um das Beste rauszuholen.
    Da wird das Pferd meiner Meinung nach von hinten aufgezäumt und viel Zeit und Arbeit in Dinge gesteckt, die bei einer ordentlichen Aufnahme gar kein Thema wären. Schwierig.
     
  11. Charvelniklas

    Charvelniklas Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.12.19   #11
    Vielleicht könntest du dann anonymisiert deine Erfahrungen zusammenfassen? Vielleicht lässt sich daraus ein wenig ableiten, worauf man achten sollte, um an den richtigen Produzenten/Mischer/Recording Engineer zu kommen.
     
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  12. Frans13

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    Erstellt: 08.12.19   #12
    Habe grad auch heute wieder mitbekommen, wie eine Band den Typen/das Studio übern Klee gelobt hat, der ihnen das Fell über die Ohren zieht. Es ist also auch im richtigen Leben schon schwer genug, für sich selbst zu einem anwendbaren Ergebnis zu kommen, Studios zu beurteilen :-(
     
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  13. Hotspot

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    Erstellt: 08.12.19   #13
    Es geht leider nicht, ohne "verdächtige" Details zu nennen.
    Zwischen den Zeilen hat ja @Frans13 und auch ich schon einige Gedanken dazu geäußert. Wichtig ist doch vor allem eins: die Chemie. Und gute Kommunikation. Damit lassen sich viele Hürden ohne Stress und Frust umschiffen.

    Zu dem Ansinnen von @rbschu .... manchmal hilft es, in eine wirklich gut konzipierte akustische Umgebung zu kommen und seine Sachen da mal zu hören, zu bearbeiten. Da lösen sich viele "Mixprobleme" fast von selbst. Ich habe ja nun auch eine ziemlich lineare solche und weiß im Vergleich zu vorher, was das bringt.
     
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