Such Rock/Metalgitarre mit Floyd Rose um 1000-1200 Euro

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Blaubarschbube18
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Servus,

Ich suche eine Rock/Metalgitarre um 1000-1200 Euro. Ich habe bis jetzt noch eine Jackson SLSMG und bin von der Bespielbarkeit und vom Sound her eigentlich sehr zufrieden. Ich möchte aber unbedingt ein Floyd Rose Tremolo System, kann auch ein anderes sein wenns vom Sound hinkommt. Ich habe dann die SL3MG gefunden, die ist eigentlich fast gleich mit der SLSMG nur hat die auch ein Floyd Rose Tremolosystem. Der Hals ist außerdem Ahorn und der Body Erle. Bei der SLSMG ist der Body und der Hals Mahagoni. Jetzt weiß ich nicht wie sehr sich das auf den Sound auswirkt, ich kann die Gitarre leider nirgends probieren. Die SLSMG hat außerdem EMG 81 und 85 Tonabnehmer, ist Neck-through-body. Ich hab mir auch schon die Jackson RR24 angeschaut aber die hat nur einen Bridge Pickup, dass ist mir zu wenig. Genauso die ESP Ltd Alexi 600. Ich spiele zwar schon viel Rock und Metal aber auch cleane Passagen sollten toll klingen. Bei der SLSMG kommt man ohne Probleme auch in höhere Lagen was bei den beiden vorher genannten Modellen auch nicht so einfach zu sein scheint. Die Dean Razorback finde ich eigentlich sehr geil nur die hat einen angeleimten Hals was ich nicht so toll finde. Da geht doch einiges an Sustain verloren oder, außerdem erwarte ich in dieser Preisklasse keinen angeleimten Hals mehr. Habt ihr vielleicht eine Idee welche Gitarre ich mir mal näher auschecken sollte bei meinen Vorstellungen?
 
Eigenschaft
 
hier hin bitte:

https://www.musiker-board.de/f381-metal-gitarren-forum/

dein Post verwirrt mich total... ha ha ha... WAS?

verschiedene Konstruktionen, verschiedene Hölzer -> anderer Ton! Wenn du 1000€ und mehr ausgeben willst, solltest du in einen großen Laden fahren und verschiedene Modelle testen. Du schwankst ja selbst noch zwischen Strattype und RR. RR Formen sollte man schon angespielt haben, da die sich wirklich völlig anders anfassen und auch ein anderes Handling bieten.

Alle anderen Tipps sind ohne Inhalt, da du sie ja am Ende spielen willst und nicht ich!
 
also und ein eingeleimter Hals hat im Gegensatz zu einem Geschraubten mehr Sustain....
der geschraubte im gegenzug logischer weise mehr Attack ;)
und einleimen der Hälse ist kein Verfahren was unbedingt bei billig Gitarren gemacht wird...
zb hat fast jede Les Paul einen Eingeleimten hals auch die für 3000 Euro... habe bis jetzt nur LP's der Firma Vintage gesehen die einen Geschraubten haben... passt aber nicht
so wirklich zur Les Paul...
 
Hallo,

also, ich würde nicht sagen, dass ein eingeleimter Hals wenig Sustain hat, zumal das auch von Korpusmasse (da hat die Dean genug), Hardware, Spielweise und sonst noch allem abhängt, mach dir darum keine Sorgen. Und was hat das mit der Preisklasse zu tun? Die Halskonstruktion ist nunmal Geschmackssache, und hat nichts direkt mit Wertigkeit zu tun. Und eine schlecht gemachte Verleimung ist sowohl beim durchgehenden als auch eingeleimten tödlich. Woher man dann weiß, wie viel Sustain? Anspielen. Man kann Klang leider nur sehr grob in Daten fassen.
Da du anscheinend noch keine genaue Ahnung hast, wo es klanglich hingehn soll (zumindest scheint das in deinem Post so), wäre mein Tipp, auf jeden Fall anspielen zu gehen und sich ein Bild von verschiedenen Gitarrentypen und -sounds zu machen. Und lass dich bloß nicht von Klischees (man braucht Mahagoni und Neck-Through für Sustain, ohne Seymour Duncan, DiMarzio oder EMG geht sowieso nichts) vom Antesten abschrecken!
Du erwähnst, dass Anspielen bei dir mehr oder weniger flachfällt. In dem Fall gibt es mehrere Möglichkeiten:
- Gitarristen suchen, die zufällig eins der Modelle haben; da kannst du zum Beispiel hier im Forum einen Aufruf erstellen
- (falls die Rechtslage dazu in Ö so ist wie in D): Gitarren bestellen und bei Nichtgefallen kostenfrei zurückschicken
- Jemanden suchen, der sich wirklich gut mit Gitarren auskennt, der dann deine Beschreibung interpretieren kann.
Den letzten Punkt habe ich aufgeführt, weil viele - auch fortgeschrittene - Gitarristen Probleme haben, aus dem verstärkten Klang auf die gewünschten Klangeigenschaften der Gitarre ansich zu machen. Zum Beispiel habe ich nie Leimhälse gebraucht, um viel Sustain zu haben - ich nehme den Unterschied kaum wahr, ein Kompressor hingegen ist dafür Gold (und Gain) wert. Genauso kann Mahagoni, das ja einen sehr warmen, fetten Klang hat, verzerrt überhaupt nicht mehr fett klingen, sondern nur noch undifferenziert.
Willst du eine Gitarre, die im Prinzip so wie deine aktuelle ist, nur mit Floyd, oder suchst du etwas, was sie ergänzt? Wenn letzteres, dann in welche Richtung?
Was für Aspekte sind dir wichtig (und bitte schreib jetzt nicht "viel Sustain, schöner Clean, druckvoller Zerrsound", das sind einfach mehr oder weniger Allgemeinplätze)?
Zur Klangbeschreibung werf ich mal ein paar ein paar Vokabeln ins Rennen:
Knallig, direkt, scharf, warm, glasig, obertonreich, mittig, fett, drückend, nasal, leichtfüßig
Such dir da die 3 oder 4 wichtigsten Punkte raus.
Brauchst du Singlecoil-Sounds?
Was für Potis sind dir wichtig?
Spielt Gewicht (im üblichen Rahmen) eine Rolle?
Flachhals, Baseballschläger?
Bundierung, Radius?
Wenn du dir über die Punkte im Klaren bist (kannst natürlich gerne rückfragen), kann man dir vielleicht eine kleine Auswahl zusammenstellen.

MfG Fabian
 
Joah,

ich glaube, dass der TO ein bisschen an dieses Allgemeinimage glaubt: NeckThrough ist das "beste", EMG sind "Metal PUs"... , oder? ;)
Was erwartest du denn für eine Halskonstruktion an einer 1959er VOS LP? Spiele erst einmal verschiedene Kontruktionen an und werde dir bewusst, was du selber willst. :great:

Die SLSMG ist ausserdem sehr viel schlanker, als eine Soloist oder Dinky. Dir hilft da sowieso nur anspielen. Wenn du eine Heavystrat suchst, kann ich dir nur wärmstens Charvel empfehlen. Die haben je nach Modell einen geschr. Hals, aber ich habe 2 Stück und die haben eigentlich recht gutes Sustain; vergleichbar mit meiner Jackson mit NeckThrough (Double Rhoads)... :great: Es sei denn, du zählst die Millisekunden, die der Klang noch nachklingt.
Das erreichen der hohen Bünde ist (für mich jedenfalls) ebenfalls kein Problem, weder beim NT, noch beim BO!

Neben Jackson und Charvel sind die Prestige Ibanez RGs sehr interessant; Ebenfalls mit recht viel Sustain.
 
Ich werf einfach mal die Schecter C-1 Hellraiser in den Raum. Die hat für unter 1000 Euronen die EMG´s an Bord, ein eingeleimten Hals und das original Floyd Rose Tremolo. Sowohl spieltechnisch find ich die sehr schön als auch von der Preis-/Leistung her absolut top. Wenn du anspielen gehst würd ich mir die auf jedenfall auch mal anschauen!
Gruß
 
Ich hätt dir mal die esp ltd MH-1000 Deluxe mit auf den weg gegeben :) spiel die selber schon fast 1 Jahr und hatte noch nie probleme damit und von Ton und verarbeitung bin ich immer wieder von neuem überrascht^^
was aber auch noch eine schöne alternative wäre : LAG arkane 1000
 
Über die Konstruktionen wurde ja nun schon genug gesagt....:D

Mein Tipp in der Preisklasse und deinen Spezifikationen wäre die PRS SE Torero. Gibts in rot und schwarz, beide mit Flamed Maple Furnier, Ahornhals (durchgehend) und Mahagoniebody. EMG Set (imho einziger Schwachpunkt, da nicht mein Geschmack) und FR Trem. Klasse Verarbeitet und gutes P/L Verhältnis, kennt wohl jeder der mal eine PRS SE angespielt hat.

https://www.thomann.de/de/prs_se_torero_bch.htm
gruß
 
Neben Jackson und Charvel sind die Prestige Ibanez RGs sehr interessant; Ebenfalls mit recht viel Sustain.

Jau, Charvel San Dimas - Bespielbarkeit und Sound viel gutt. Wenn ich nur eine Gitarre haben dürfte, die in der Preisklasse liegt, wäre das auf jeden Fall eine Charvel.
Schon allein, weil ich der Meinung bin, dass 90% aller Gitarristen von der Bespielbarkeit her eine Gitarre mit unlackiertem Hals bevorzugen würden - wenn Sie nur jemals eine in der Hand gehabt hätten. Für mich spielen da im Vergleich irgendwelche Glaubenssätze über Halsbefestigung eine mehr als untergeordnete Rolle.


LG Smeik
 
Lackierte Hälse sehen (teils, nicht immer) "besser" oder "stimmiger" aus, aber ein unlackierter ist mMn sehr viel komfortabler. Zudem man im Eifer des Gefechts nicht kleben bleibt oder zumindest das Gefühl hat...
Wenn mir die Gitarre alles in allem zusagt, sehe ich darüber allerdings auch eher hinweg; folglich ist das für mich kein Ausschlusskriterium.
 
die hellseherischen fähigkeiten der boarduser sind echt erstaunlich. warum hab ich sowas nicht drauf... :gruebel:

von daher ist das:

...

verschiedene Konstruktionen, verschiedene Hölzer -> anderer Ton! Wenn du 1000€ und mehr ausgeben willst, solltest du in einen großen Laden fahren und verschiedene Modelle testen. Du schwankst ja selbst noch zwischen Strattype und RR. RR Formen sollte man schon angespielt haben, da die sich wirklich völlig anders anfassen und auch ein anderes Handling bieten.

Alle anderen Tipps sind ohne Inhalt, da du sie ja am Ende spielen willst und nicht ich!

der einzigste sinnvolle beitrag bis jetzt !

bei einem budget von 1000-1200€ sollte doch notfalls nun wirklich noch ein wenig was für eine fahrkarte oder den nötigen sprit übrig bleiben, um in einem der großen musikhäuser mal vorbei zu gucken. für das geld bietet kein hersteller mehr "müll" an. die persönlichen vorlieben entscheiden, und die kann Die hier keiner nennen (soviel zu den hellsehern...;)).

gruß
 
Kannst dir auch mal (wenn man sie denn endlich mal testen kann) die neue Wolfgang Special von EVH guitars anschauen! laut thomann ab ende Juni lieferbar. Das sollte für rock und Metal genau richtig sein, und sie sollte auch clean ordentlich klingen!
 
Mein Tipp in der Preisklasse und deinen Spezifikationen wäre die PRS SE Torero. Gibts in rot und schwarz, beide mit Flamed Maple Furnier, Ahornhals (durchgehend) und Mahagoniebody. EMG Set (imho einziger Schwachpunkt, da nicht mein Geschmack) und FR Trem. Klasse Verarbeitet und gutes P/L Verhältnis, kennt wohl jeder der mal eine PRS SE angespielt hat.

Ja, die Torero wäre auch für mich eigentlich genau die richtige Braut gewesen, als ich vor einen paar Wochen eine neue Gitarre in der von dir genannten Preisklasse gesucht habe. Leider hat sie aber keine Griffbrett-Inlays, was mich enorm gestört hat - sowohl optisch als auch von der Orientierung her. So ist es dann letztlich doch eine Jackson SLAT3-6 Soloist Archtop geworden. Mit der bin ich sehr zufrieden und kann sie dir nur empfehlen:

http://www.musicstore.de/de_DE/EUR/Jackson-SLAT3-6-Soloist-Archtop-BK-Black/art-GIT0018305-000
 
Jau, Charvel San Dimas - Bespielbarkeit und Sound viel gutt. Wenn ich nur eine Gitarre haben dürfte, die in der Preisklasse liegt, wäre das auf jeden Fall eine Charvel.
Schon allein, weil ich der Meinung bin, dass 90% aller Gitarristen von der Bespielbarkeit her eine Gitarre mit unlackiertem Hals bevorzugen würden - wenn Sie nur jemals eine in der Hand gehabt hätten. Für mich spielen da im Vergleich irgendwelche Glaubenssätze über Halsbefestigung eine mehr als untergeordnete Rolle.


LG Smeik

Das kann ich nur bestätigen. Und im Heavy-Segment macht eine San Dimas ja auch eine schlanke Figur. Und Charvelhälse sind die besten, die ich kenne.
 

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