suche Gesangsmikro - große Bandbreite

von waldorfer, 04.05.08.

  1. waldorfer

    waldorfer Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 04.05.08   #1
    Ich bin auf der Suche nach einem neuen Gesangs-Mikro und hätte gerne ein paar Tipps
    zwecks Vorauswahl. Vor ca. einem Jahr hatte ich schon mal vor ein Kondensatormik. zu nehmen, mich davon aber wieder verabschiedet.

    Ich habe immer noch mein altes Samson Q-Mic und nie wirkliche Höhen in der Stimme.
    Testweise habe ich nun ein Shure Beta 58 B ausprobiert. Das gefällt mir in den Höhen viel besser – man hört auch mal Hauchen und Stimme ausdünnen als schimmernden Ton.

    Dafür gefällt es mir nicht ganz im Nahbesprechungsbereich. Das alte Q-Mic featured nach einigen Vergleichen bei tiefen Gesangsstücken besser meine Stimme.

    Nun meine Frage – welches Mic könnte da für mich um beides zu haben in Frage kommen ?
    Ich wollte nun keine 1000 Euro ausgeben, aber auch nicht am falschen Ende sparen

    Danke
     
  2. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 05.05.08   #2
    Hallo waldorfer,

    ein Mikro ist ein sehr persönliches Instrument. Wir können dir hier nur Tipps geben welche du eventuell im Laden ausprobieren solltest. Das Mikro muss zu deiner Stimme passen.
    Das Beta 58 gehört in dieser Preiskategorie bereits zu meinen Favoriten. Als eines der besten dynamischen Mikrofone gefällt mir das beyerdynamic TGX-60 bzw. 61 ausgezeichnet.
    http://www.musik-service.de/beyerdynamic-tg-x60-prx400de.aspx

    Die zeichnen bereits sehr fein und kommen schon sehr nahe an die teureren Kondensator-Varianten heran.
    artcore empfiehlt auch gerne die Audix-Mikros:
    http://www.musik-service.de/audix-om-5-prx395757602de.aspx

    Immer noch deutlich weniger als 1000 Euro kosten die derzeit wohl besten Kondensator-Gesangsmikrofone:
    http://www.musik-service.de/shure-ksm-prx395756416de.aspx
    http://www.musik-service.de/Mikrofon-Neumann-KMS-105-Gesangsmikrofon-prx395388431de.aspx
    http://www.musik-service.de/beyerdynamic-tg-x-930-prx395762327de.aspx
    http://www.musik-service.de/sennheiser-e-865-prx395533907de.aspx
     
  3. waldorfer

    waldorfer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.05.08   #3
    Danke Harry.
    ja es war auch als Vorauswahl gedacht - natürlich muss ich die noch antesten.
    Ich sag mal so. bei cleanen Gesang und Chören ist das Beta sehr schön. Das Transportiert meine Stimme richtig klasse.
    Bei Crisp dreckig und tiefen Gesang funktioniert mein billiges und schon recht altes Q besser.
    Variiert denn die Nahbesprechung stark bei den von dir genannten Mikros ? vielleicht frage ich mal so rum, um das nochmal etwas einzukreisen.
     
  4. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 05.05.08   #4
    Generell variiert der Nahbesprechungseffekt zwischen Mikros mit Nierencharakteristik und Supernierencharakteristik.
    Besser oder schlechter gibt es nicht. Das ist situations- und monitorabhängig. Desweiteren liegt es am Sänger selber wie und ob er die Charakteristik nutzen will oder nicht.
     
  5. waldorfer

    waldorfer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.05.08   #5
    OK - also ich nutze alles was das Mikro hergibt - muss ich, da ich viele verschiedene Sachen anbieten muss.
    Dann schau ich doch mal nach den Charakteristiken der beiden Mikros um was ableiten zu können.
     
  6. Harry

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    Erstellt: 05.05.08   #6
    In dem Fall empfehle ich dir, zunächst mal die Kondensator-Mikrofone zu testen.
    Mit denen hast du die meisten Möglichkeiten im sog. "Mikrofonspiel" - d.h. du wirst die feinen Nuancen sehr gut hören indem du das Mikrofon von den Lippen weg- oder hinbewegst.
    Beim Shure KSM kannst du umschalten zwischen Niere und Superniere.
     
  7. waldorfer

    waldorfer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.05.08   #7
    Das Shure hat Superniere ?
    Das Q Hyperniere

    Wie passt das zusammen ? Dynamisches würde ich vorzeiehen wegen Phantom usw.
    Und ein Vorverstärker-Rack wollte ich auch nicht unbedingt mitschleppen
     
  8. Harry

    Harry Moderator PA Moderator HCA

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    Erstellt: 05.05.08   #8
    ich schrob doch: beim Shure kannst du UMSCHALTEN zwischen Niere und Superniere (siehe Beschreibung).
    Wie - was? Du suchst ein HighEnd-Gesangsmikrofon und das Mischpult hat KEINE Phantomspeisung? :eek:
    Worüber sprechen wir eigentlich? :confused:
     
  9. waldorfer

    waldorfer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.05.08   #9
    Es ist nicht mein pult und ich wollte nicht ganz in den High End bereich und oben sagte ich Kondensator möglichst nicht. Nun kam dein Argument, welches ich auch in Ordnung finden muss :)
    Aber dadurch musst du nicht antizipieren, dass ich mir nicht sicher bin oder Phantom nur Ja oder nein bedeudet.
    ich mache es mal ganz anders. Wo ist der Nahbesprechungseffekt generell größer. Bei Niere oder Superniere und wie passt Hyperniere in die Gleichung. Mal ganz abgesehen von spez. Mikros.
    Wäre wirklich nett, wenn du mir das nochmal sagen könntest.
     
  10. Astronautenkost

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    Erstellt: 05.05.08   #10
    Mach Dir mal nicht so viele Gedanken um den Nahbesprechungseffekt. Das ist ein Faktor unter vielen. Wie Harry schon "schrob", sind die hochwertigsten Mikros Kondensatoren. In deren Nähe kommen imho z.B. das Opus 89 von Beyerdynamic und das Audix OM6, welches so ziemlich das universellste Dynamische ist.
     
  11. Harry

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    Erstellt: 05.05.08   #11
    tendenziell bei der Superniere, weil die ist "kleiner"

    die Hyperniere ist eher etwas exotisch - sie reicht weiter nach vorne macht jedoch dafür auch im "hinteren" Bereich mehr Probleme beim Feedback

    aber ich sag mal dasselbe wie artcore: mach dir darüber nicht allzuviele Gedanken
     
  12. waldorfer

    waldorfer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.05.08   #12
    Ok - vielen Dank ihr beiden.;)
    da habe ich ja eine Menge Vorschläge und werde aus dem Pool die meisten antesten.

    Grüße
     
  13. Basselch

    Basselch MOD Recording HCA Mikros Moderator HCA

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    Erstellt: 05.05.08   #13
    Hallo,

    im Bereich "Kondensator-aber-nicht-ganz-Hochpreisklasse" gäbe es da auch noch das Electrovoice RE510. Dessen Vorgänger, das RE500, war mein (bis ich mir mal das KMS105 gegönnt habe) langjähriges Lieblings-Livemikrofon (bin selbst Baß und eher ein ruhiger Vertreter - also kein Shouten etc.). Der Klang war immer sehr fein aufgelöst, auch in der Tiefe schön rund, niemals böllerig und einfach "angenehm". Das RE510 konnte ich auch mal testen - es schlägt absolut in die gleiche Kerbe.

    Viele Grüße
    Klaus
     
  14. Jürgen Schwörer

    Jürgen Schwörer Offizieller Produkt-Spezialist SHURE

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    Erstellt: 06.05.08   #14
    Servus,

    zum Nahbesprechungseffekt vielleicht noch ne technische Antwort:

    Je stärker das Mikrofon gerichtet ist, desto größer sind die Einflüsse des Nahbesprechungseffekt.

    Kugel: kein Nahbesprechungseffekt
    Niere: Nahbesprechungseffekt
    Superniere: stärkere Nahbesprechungseffekt
    Hyperniere: noch stärkerer Nahbesprechungseffekt

    Durch die Doppelmembran-Technik des KSM9 (mit umschaltbarer Richtcharaktersitik) werden die Nahbesprechungseffekte etwas reduziert.

    Hoffe etwas weitergeholfen zu haben - besten Gruß
     
  15. waldorfer

    waldorfer Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.05.08   #15
    prima vielen Dank ;) das erklärt zumindest auf dem Papier das Verhalten meines Q-Mics.

    Vielen Dank nochmal an alle - waren jetzt doch sehr viele nützliche Infos.;)
     
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