Suche gute Allroundkopfhörer

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snakeeater
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Hallo,

Nach dem durchstöbern der Forumbeträge, scheinen mir die Beyerdynamics DT-770 oder Sennheiser HD380 ziemlich beliebt zu sein. Sie werden aber meist zum abmischen empfohlen. Sind diese für meine Zwecke empfehlenswert oder sollte ich lieber zu anderen greifen?

Ich suche Kopfhörer, die ich vorallem zum musizieren brauche. Ich will sie in mein Digital-Piano und meinen Gitarrenamp anschliessen können. Sie sollen aber auch geeignet sein um mal mit dem MP3-Player Musik zu hören. Ausserden sollten sie wenig Schall nach aussen abgeben.

Ich habe mir vorgestellt etwa 150€ auszugeben

Grüsse
 
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Hallo, Snakeeater!

Es ist immer sehr schwer, eine persönliche (und dazu noch anonyme...) Kaufempfehlung auszusprechen. In dieser Preisklasse bieten fast alle Kopfhörer einen super Klang und gute Abschirmung. Was einem nun zu sagt, mit welchem man sich wohlfühlt, dass muss fast jeder selbst rausfinden.

Mit den 770 machst Du nicht viel falsch, die passen zu Deinem Anwendungszweck ganz gut. Jedoch gefallen mir die 770 persönlich nicht so sehr wieder die Sennheiser HD25, mit denen ich am liebsten arbeite. Den HD380 kenne ich zu schlecht, um darüber etwas schreiben zu können.

Kauf Dir doch hier beim Boardbetreiber (Musik-Service) mal ein paar Stück und schicke die, die Dir nicht so zusagen einfach zurück!

Gruß, Lukas
 
snakeeater
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Was ist denn der Unterschied zwischen Sennheiser HD 25-1 und HD 25-SP?
 
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Hallo, Snakeeater!

Der HD-25 SP hat wenig mit den anderen Versionen (HD 25-II, HD 25-1 II, HD 25-C II und HD 25-13 II) zu tun.

Der SP ist eine abgespeckte Variante des "normalen" HD-25. Die Impedanz beträgt 60 Ω (statt 70 Ω), der wiedergegebene Frequenzbereich ist kleiner (30 - 16.000 Hz statt 16 - 22.000 Hz) und ist ebenso er mit 114 dB max. Schalldruckpegel (statt 120 dB) weitaus leiser. Das mitgelieferte 3 Meter lange Kabel ist doppelseitig (dh. von beiden Ohrmuscheln geht je ein Kabel weg, ich finde das ziemlich umständlich!) geführt und mit einem geradem 3,5 Klinkenstecker inkl. Adapter versehen.

Im Gegensatz zu dem "großem" HD-25 wurde auf den spreizbaren doppelten Bügel, die wegklappbare Ohrmuschel, die Nylontasche und den zusätzlichen Velourpolstern verzichtet. Dafür ist der KH um ein ganzes Stücken günstiger.

Ebenso musst Du beachten, dass er ganz anderes klingt! Ich hab noch keinen Direktvergleich geamcht, aber was ich so gelesen habe, hat er weniger Höhen, einen dominant(er)en Kickbass und weniger Tiefbass bzw. Tiefmitten.

Gruß, Lukas
 
Wasti
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Vorsicht! Der Beyerdynamics DT-770 ist zwar ein gebräuchliches und sehr gutes Studiowerkzeug, habe selber mehrere davon, aber NICHT zum MISCHEN!
Er dient im Aufnahmeraum zum Recorden.
Mischen und ganz normal Musik hören würde ich darauf nicht.
Durch die sehr gut abschirmenden Schalen wird der Bass doch sehr überdimensional dargestellt, sodass er zum genussvollen Musik hören oder als Kontrollhörer in der Regie eigentlich nicht zu brauchen ist.
Er ist ein reines Arbeitstier im Recording-Raum. - Aber da ein sehr gutes
 
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Hallo, Wasti!

Vorsicht! Der Beyerdynamics DT-770 ist zwar ein gebräuchliches und sehr gutes Studiowerkzeug, habe selber mehrere davon, aber NICHT zum MISCHEN!
[...]

Ich habe auf Deinen (identen) Post in einen anderen Thread bereits geantwortet, aber ich frag Dich hier noch einmal:

Kannst Du auch preisgleiche Alternativen nennen anstatt nur diesen einen KH schlecht machen?

Dass der 770 nicht der linearste KH und hifimäßig angehaucht ist, ist hinlänglich bekannt. Jedoch gefällt er mir beim Musikhören sogar gerade deswegen recht gut!

Es ist halt ein Hifi-Klang - und dafür wird er von Leuten geliebt, die Hifi-Klang mögen. Nur weil Dein Geschmack anders ist (ist ja logisch, jeder hat einen anderen Geschmack ;)) finde ich es nicht ganz ok, dass Du dem 770 absprichst, dass man auf ihn genußvoll Musik hören kann.

Btw. hat die Größe der Schale nichts mit dem Frequenzverhalten zu tun, zumindest kann man nicht vom einem auf das andere schließen...

Gruß, Lukas
 
Wasti
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Du hast mich da wohl nicht richtig verstanden.
Ich liebe diesen Kopfhörer und habe im Studio 5 oder 6 Stück davon.

Ich habe von dem Einsatzspektrum des Kopfhörers geschrieben und da geht es mir nicht um Geschmack sondern um Zweckmäßigkeit.
Dieser Kopfhörer ist im Aufnahmeraum zu Hause, weil er durch seine extrem dicken Schalen und den inneren Aufbau sehr gut "dicht" macht.
Er lässt also sehr wenig nach Außen, was wiederum ein Übersprechen in das Mikrofon verhindert.
Das ist ja dass Konzept dieses Kopfhörers und daher auch seine bevorzugte Einsatzquelle.

Diese hohe Dichtheit bewirkt jedoch auch, dass man die tiefen Frequenzen über die Maßen wahrnimmt welche sich sonst bei Offenen- oder Halboffenen Kopfhörern nach Außen streuen würden.
Daher diese hohe Bassbetonung. Dies zeugt von seiner guten Qualität bezüglich seines Einsatzgebietes.
Aber genau aus diesem Grund ist er für den Regieraum nicht geeignet, denn da brauche ich diese Eigenschaften überhaupt nicht.

Da ist generell ein Halb- oder ganz Offener Kopfhörer die zweckmäßigere Wahl.
Denn in der Regie will ich einen relativ linearen Frequenzgang, weil ich sonst das Signal wohl nicht richtig beurteilen kann.
Dafür gibt es eben andere Kopfhörer die wiederum in diesem Einsatzgebiet ihre Stärken haben.

Es wird ja auch kein Geländewagen für die Formel1 verwendet und umgekehrt. Jedes Gerät hat ihre Stärken und Schwächen und man verwendet Gerätschaften im Idealfall danach.
Auf diesen Umstand habe ich in Bezug auf den DT-770 hingewiesen.
Auch den besten und teuersten Offenen Kopfhörer werde ich nicht im Aufnahmeraum verwenden weil er dafür ungeeignet ist.

Aufnahmeraum: Recorden, Robustheit, Dichtheit, Lautstärke, Übersprechen ins Mikro (z.B. Beyerdynamic DT-770 oder SHURE SRH 840)
Regieraum: Kontrollhören, möglichst linearer Frequenzgang, Offen- Halboffen (z.B. Beyerdynamic DT-880 Pro, günstiger aber auch gut für diese Zwecke ist der AKG K-240 Studio)

Das sind jeweils nur Zwei. Es gibt für beide Anwendungsgebiete viele Möglichkeiten.
Nur hab ich bis dato noch keinen geschlossenen Kopfhörer probiert bei dem es den Umstand der übermäßigen Bassbetonung nicht gab.

Ich hoffe du verstehst nun was ich gemeint habe.

Ach ja, wenn du einfach nur Musik hören willst und dir diese Bassbetonung gefällt dann hör dir mit ihm Musik an. Das ist ja deine Sache.
Aber ich bin von einer Studiosituation ausgegangen.


Ein Gruß, Wasti
 
G
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[Diese hohe Dichtheit bewirkt jedoch auch, dass man die tiefen Frequenzen über die Maßen wahrnimmt welche sich sonst bei Offenen- oder Halboffenen Kopfhörern nach Außen streuen würden.
Daher diese hohe Bassbetonung. Dies zeugt von seiner guten Qualität bezüglich seines Einsatzgebietes.

Das stimmt nicht so ganz, denn der DT770 ist durch sein Baßrelexsystem auf eben diese Tiefenwiedergabe gebaut Das sind die beiden kleinen Löcher außen an den Muscheln ;).

Und zum Musikhören finde ich ihn auch sehr gut geeignet, wem es zuviel baß ist, der drehe den Regler am Verstärker ein wenig zurück ;).
 
Wasti
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Wie gesagt, die hohe Dichtheit ist bei diesem Gerät entscheident. Dies erfüllt er bestens und damit ist er für den Aufnahmeraum sehr, sehr gut.
Mag sein das ich da eigen bin, aber ich bin da wohl ein verfechter der Tontechniker-Zunft.
Ich möchte gerne möglichst unverfälscht das hören was Musiker, Produzent und/oder Tontechniker aufgenommen haben. Ich möchte eben hier möglichst wenig Veränderung denn die werden sich ja hoffentlich was dabei gedacht haben und das Ergebnis möchte ich eben hören. Möglichst keine nachträgliche Frequenzverbiegung. Aber das kann ja jeder halten wie er will. Bin da halt noch eher aus der alten Schule.
 
pico
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@guitar_master - es sollte doch jedem hier erlaubt sein, ein Produkt gut oder schlecht zu finden. zumal Wasti den Kopfhörer ja nicht schlecht redet, sondern nur bei einen bestimmten Einsatz die Nachteile des Modells aufzeigt.
---

Ich hab auch nen 770Pro und nutze den auch im Studio - aber nur zum heraushören von Spielfehlern. Wenn ich am Klang 'schraube' dann ist mir der auch viel zu HiFi-mäßig, da nehm ich dann lieber meinen ollen AKG K-500 oder Koss, die eigentlich auch als HiFi-Kopfhörer verkauft wurden :D
Die Bassbetonung kommt nmM daher, dass der Schalldruck recht intensiv ist, da er nicht entweichen kann (jedenfalls nicht so schnell, durch das kleine Loch). Und mischen mit nem Kopfhörer sollte man ohnehin bestenfalls dann machen, wenn man den Kopfhörer sehr genau kennt und seinen Mix darauf abstimmt - Panning und Tiefenstaffelung bekomm ich zB mit einem Kopfhörer überhaupt nicht so hin, dass es später auf Boxen noch irgendwie erträglich wäre.
 
G
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... lieber meinen ollen AKG K-500

Au ja, das ist auch ein feines Teil, fast hätte ich den mir als dritten Hörer zusätzlich zum DT770 und HD580 zugelegt, aber das sprengte dann doch etwas das Budget, der kostete auch immerhin 350 DM...
Als ich den damals probehörte, fiel mir besonders die exakte Abbildung des Raumes und der Tiefenstaffelung auf, allerdings war das damals für mich noch nicht so das Kriterium und er saß nicht ganz so sicher (eher ein bißchen wackelig) auf meinem Nüschel...


Die Bassbetonung kommt nmM daher, dass der Schalldruck recht intensiv ist, da er nicht entweichen kann (jedenfalls nicht so schnell, durch das kleine Loch)...

Wenn die Beyer-Ingenieure gewollt hätten, hätten sie das kleine Loch größer gemacht. Der 770 ist ganz einfach genau so und nicht anders abgestimmt; wie das Baßreflex-Prinzip funktioniert, ist ja bekannt oder kann bei den einschlägigen Quellen nachgelesen werden. Dem einen gefällt's, dem anderen nicht. Ich höre sehr gern Musik mit ihm, weil's mir so Spaß macht. Aber ich bin ja auch eher der Tieftonfreak, der im Theater zusätzlich zu den Subwoovern 24 Bodyshaker unter den Stühlen verteilt hat :).
Die Muscheln des K271 sind meines Erachtens sogar noch einen Tick größer als die des 770, darin befindet sich also ein noch größerer Luftraum vor dem Gehörgang. Da müßte der Luftstau sogar noch tieffrequenter sein, der 271 arbeitet ja auch mit Doppelmembranen (zumindest der, den ich vor 15 Jahren hatte, der aber alles andere als robust war und inzwischen längst das Zeitliche gesegnet hat...).
 
Wasti
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Ist ja alles, wie schon mehrfach geschrieben wurde, kein Problem.
Du hörst gerne Musik mit überbetonten Bassbereich. Prima! Hör weiter wie du willst. Das will dir niemand absprechen oder es in Frage stellen.

Ich sprach aber immer vom Studioeinsatz.
Und wieder:
Im Aufnahmeraum JA, gutes Teil wegen den sehr gut dichtenden Schalen.
In der Regie NEIN, weil für den Zweck des möglichst linearen Hörens, nicht geeignet.

tonstudio2 schreibt selber, dass er ein "Tieftonfreak" ist und gerade in diesem Bereich der DT-770 ihm sehr gefällt.
Und genau dieses Bassreflexsystem entfaltet mit der hohen Dichtheit der Schalen erst diesen Bass-Effekt den du so liebst und mir wird ein guter Recording-Kopfhörer beschert.
Was will man mehr!!

Damit bestätigst du ja selbst, dass er für die Regie nicht gerade geeignet ist und du ihm wohl zum reinen Musik hören verwendest, was ja auch legitim ist und niemanden stört und dich glücklich machen soll.
Wäre er nicht so gut dicht, würde er zum Recorden nicht taugen und der Bass-Effekt wäre nicht so ausgeprägt.

Ich denke, wir haben uns dahingehend wohl genug ausgetauscht und wissen nun für welche Zwecke der jeweilige andere den Kopfhörer verwendet und jeder kann nach seiner Fasson selig werden.

Beste Grüße, Wasti


PS: Bitte nicht auch noch den AKG K-271 in die Diskussion einbringen. Da werden wir ja sonst nie fertig.
 
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Hallo, Wasti!

Du hast mich da wohl nicht richtig verstanden.

Ja, das habe ich wohl offensichtlich. :redface:

Ich habe Deinen Post als zu verallgemeinernt aufgefasst, aber ja - nichts für ungut!

Jedenfalls kenne ich sogar jemanden, für den der 770 der beste KH zum Mischen ist! Derjenige produziert aber auch Songs im Techno-Genre. ;)

Gruß, Lukas
 
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Ebenso musst Du beachten, dass er ganz anderes klingt! Ich hab noch keinen Direktvergleich geamcht, aber was ich so gelesen habe, hat er weniger Höhen, einen dominant(er)en Kickbass und weniger Tiefbass bzw. Tiefmitten.
Ich hab die mal direkt vergleichen. Ganz anders ist vielleicht übertrieben, aber auf jeden Fall hat der SP einen deutlich aufgepumpteren Bass (der richtige HD 25 nimmt sich da auch nicht zurück, ist imo aber doch sehr linear und ehrlich) und eine schlechtere Höhenwiedergabe.
Zudem sitzt er nicht so angenehm.

Der große HD 25 ist schon n geiles Teil, und ich hätte da auch wenig Skrupel den zum Mischen mit einzusetzen.
 
snakeeater
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Also so weit ich es verstanden habe sind Kopfhörer für den Bereich des normalen Musikhören Geschmacksache. Doch wie ist es mit Gebrauch beim Musikinstrumenten? Sollten die Kopfhörer möglichst linear sein? Was ist in dieser Preisklasse zu empfehlen?

In einigen Reviews habe ich gesehen dass offene Kopfhörer linearer sind.
 
Wasti
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Aber das hatten wir doch schon relativ ausfürlich bemurmelt.

Halb-Offen, bzw. Offener Kopfhörer sind im Frequenzgang meist linearer.
Ein geschlossener Kopfhörer hat, alleine durch seine Bauweise, eine tendenzielle Bassbetonung.

Zum Musik hören und ganz einfach ein Instrument über Kopfhörer abhören beim Spielen ist es eigentlich egal welche Bauweise er aufweist.

Zum Recorden braucht man einen mit guter Abschirmung, also geschlossen.
Zum Kontrollhören und für sonstige Aufgaben die dann in der Regie stattfinden ist im Allgemeinen ein Offener/Halboffener Kopfhörer zu empfehlen.
Weil dieser die Bässe nicht so überbetont und daher meist einen lineareren Frequenzgang aufweist.

Ich denke anhand dieser Faustregeln kann man sich grundlegend orientieren.


Jedenfalls kenne ich sogar jemanden, für den der 770 der beste KH zum Mischen ist! Derjenige produziert aber auch Songs im Techno-Genre. ;)
Gruß, Lukas
Im Techno-Genre wird das wohl auch eher möglich sein mit diesem Kopfhörer zu Mischen.
Aber sobald du Audiosignale recordest wird es mit der richtigen Beurteilung des Signales in der Regie ein wenig schwer.
 

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