Suche Kleinmembran Stereo Set - Eure Empfehlungen?

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ich betreibe ein kleines Homestudio aus Spass an der Freude ... kommerzielle Absichten habe ich jedenfalls keine. Ich beschäftige mich nur gerne mit dem Thema Recording - aber muss dafür keine Unsummen für High-End Equipment ausgeben :)

Ich bin mittelfristig auf der Suche nach einen günstigen aber guten Stereo Paar! Hier im Forum bin ich auf die schwedische Line Audio CM3 (oder OM1) gestoßen. Die Fachpresse scheint ja sehr begeistert zu sein und zieht gerne Vergleiche zu x-mal teureren Kandidaten heran. Vll. was blauäugig meiner Ansicht nacht ... aber warum soll es nicht mal einen Ausreißer geben, der Qualitativ die Messlatte höher legt für das verlangte Budget als budgettechnisch vergleichbare Gringos :)

Ich bin auch kein Markenfreak ... und lasse mich da nicht blenden und ich brauche kein Rode, Sennheiser, Shure, Audio-Technica, whatever auf den Mikros stehen zu haben. Ich spreche mich davon frei und bin gerne auch experimentierfreudig :)

Meine Hauptabsicht der Nutzung wäre die Aufnahmen von Akustischen Gitarren (Nylon und Roundback, ggf. auch Dreadnought Gitarren) sowie auf längere sicht gepant die Abnahme der Overheads eines Schlagzeugs. Dafür reicht ber mein aktuelles Audio Interface noch nicht aus ... aber das nur am Rande ...

Ich würde vermuten mit dem CM3 ist man grundsätzlich für alle groben Studiojobs bestens gerüstet ... oder sollte ich mehr auf die Omnidirektionele Variante dem OM1 schauen? Oder liege ich mit meinen "Scheuklappen" auf Line Audio grundsätzlich falsch :confused:

Sonst im Studio habe ich ein SC 450 von t.Bone, ein M3 von Rode, ein e606 von Sennheiser, ein Audio-Technika ATM650 sowie diverse Clones von DAP von den Shure Mikrofonen SM57, Beta 57, SM85 und dem Beta 58 (die ebenfalls für das verlangte Budge wirklich gut sind!)
 
Eigenschaft
 
Hallöchen,

eine deutsche Alternative wären die MBHO Haun Mikrofonsysteme mit Wechselköpfen - z.B. MBP603A mit Niere KA200N. (http://www.mbho.de/)
Ich verwende die schon seit "Ewigkeiten" in höheren Stückzahlen, sehr hohe Fertigungsqualität, sehr niedrige Fertigungstoleranzen über Jahre hinweg, bester Service, hohe Wertbeständigkeit bei sehr gutem Preis-/Leistungsverhältnis - und eben hervorragende Audioqualitäten. An akustischen Saiteninstrumenten sehr gut aufgehoben...

ciao, Günther
 
Wir hatte die CM3 bei Shure kurz an einer A-Gitarre getestet und ich war überhaupt nicht überzeugt. Sie klangen relativ dumpf um ehrlich zu sein.

Ich nutze schon seit einiger Zeit MBHO Haun Kleinmembraner für verschiedenste Situationen und war bisher immer zufrieden. Angefangen bei den Haun 660.
 
+1
für MBP603A mit Niere KA200N mit dem unschlagbaren Vorteil sich seinen Frequenzgang machen zu lassen.
Ich habe die von Haun vorgeschlagene Version genommen, also default, das passt perfekt zu akust. Gitarre.
Sehr preiswert (im wahrsten Sinne des Wortes) und dafür Spitzenklasse Niveau, einzig die teureren DPA's bzw. das Nieren Schoeps um 1000€ legt noch einen Tacken drauf,da braucht man aber anspurchsvolle Ohren und ebensolches Equipment um das zu hören.
 
Wir hatte die CM3 bei Shure kurz an einer A-Gitarre getestet und ich war überhaupt nicht überzeugt. Sie klangen relativ dumpf um ehrlich zu sein.

An der Stelle muss ich dir ausnahmsweise mal auf die Füße treten, denn CM3 gegen KSM137 ohne jegliche Nachbearbeitung sind Äpfel mit Birnen gewesen. Das ist ein ausgesprochen lineares Mikro gegen eines mit einem Abfall nach unten schon ab 300 Hz und einer Anhebung im Hochton. Welches da von Haus aus an einer A-Git besser klingt, dürfte auch ohne Test klar sein.

Ich schreib das deshalb, weil es beim TE rein um Studio geht und da jegliche Möglichkeit des EQing offen steht (und die Signale vom CM3 reagieren gutmütig darauf). Die CM3 sind tatsächlich eine Möglichkeit, tolle Qualität zum Hammerpreis zu bekommen. Die Vergleiche der Fachpresse sind nicht übertrieben. Den Haken an der Sache suche ich ehrlich gesagt heute noch hin und wieder... habe ihn bislang aber nicht gefunden. Da das ein einzelner Mensch zu sein scheint, der die produziert, sind es vermutlich auch nicht menschenunwürdige Bedingungen...


Nichtsdestotrotz sind die andern Vorschläge hier natürlich auch absolut valide.

MfG, livebox
 
eine deutsche Alternative wären die MBHO Haun Mikrofonsysteme mit Wechselköpfen - z.B. MBP603A mit Niere KA200N ... An akustischen Saiteninstrumenten sehr gut aufgehoben...
OK ... sehr cool ... danke für den Tip :)

Wir hatte die CM3 bei Shure kurz an einer A-Gitarre getestet und ich war überhaupt nicht überzeugt. Sie klangen relativ dumpf um ehrlich zu sein.
Ok? Wenn ich so manche Stimmen lese ... dann geht die Kritik eigentlich mehr in die Richtung das dieeher zuhart und klar klingen?

Ich nutze schon seit einiger Zeit MBHO Haun Kleinmembraner für verschiedenste Situationen und war bisher immer zufrieden. Angefangen bei den Haun 660.
Great :) ... das deckt sich ja mit den Erfahrungen von deschek :)

für MBP603A mit Niere KA200N mit dem unschlagbaren Vorteil sich seinen Frequenzgang machen zu lassen.
Ich habe die von Haun vorgeschlagene Version genommen, also default, das passt perfekt zu akust. Gitarre.
Ok ... machen lassen? Klingt schwer nach Custom Shop? Das das für Mikros möglich ist ... unglaublich :eek:

Sehr preiswert (im wahrsten Sinne des Wortes) und dafür Spitzenklasse Niveau, einzig die teureren DPA's bzw. das Nieren Schoeps um 1000€ legt noch einen Tacken drauf,da braucht man aber anspurchsvolle Ohren und ebensolches Equipment um das zu hören.
Also Preiswert heiß was in Zahlen ausgedrückt? ich finde keinen Preis für das MBP 603 A + dem KA 200 N ?

Hmmm ... Ich habe bei thoman 3 Haun Kanditaten im Preisrahmen von 179,- (Haun MBC660 L) bis 299,- (Haun MBNM 410) gefunden ... wobei das teurere eine Kugelcharakteristik hat ...
 
Hallöchen, j.

wenn Dich Haun interessiert: MBHO macht auch Direktvertrieb, wende Dich am besten direkt an Haun, dort wird man Dich solide beraten, was sinnvoll und möglich ist innerhalb ihres Programms.
Haun bietet neben ihrer Standard-Klangabstimmung eben auch weitestgehende Achsenlinearität an - das hat nur Einfluss auf das Frequenzverhalten, die Präzision und Neutralität bleibt dabei voll erhalten.
Auch das Richtverhalten bleibt dabei absolut identisch - also auch das Hochtonverhältnis zwischen axialer und seitlicher Besprechung...

Schöne Grüsse,
Günther
 
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Abstimmung der Frequenzgänge ist kein großes Problem, Meister wie Haun von MBHO machen Mikrobau schon etliche Jahrzehnte.
Aktuelle Preise direkt bei mbho nachfragen...

upps, deschek war schneller..
 
Die Sache ist die ... das hört sich schon alles sehr speziell an. Und mit speziell kenne ich mich leider nicht aus! :redface: Eigentlich bin ich Gitarrist mit dem Hang mir nach und nach ein kleines aber solides Homestudio aufzubauen :) An Gitarren weiß ich wie es klingen soll und so kann ich definieren wie man mir sie bauen soll ... mir fehlt einfach die Erfahrung so etwas ... daher ja auch meine Bitte um Eure Unterstützung :)
 
Hallöchen, j.

keine Sorge, mit der Standardabstimmung der Haun 440 oder der modularen Serie mit 200er-Kapsel wärst Du sehr gut bedient. Die modulare Serie böte halt mehr Flexibilität für die Zukunft, weil man dann eben auch noch mal ne Kugel dazu nehmen könnte oder auch ne Grossmembran.

ciao, Günther
 
bitte nicht beachten und löschen ...
 
So sorry ... da hat sich der Post verselbstständigt und wurde zeitversetzt doppelt gepostet ...

habe hier noch ne ältere Blüte gefunden, das war aber noch aus der "vor-Line-Audio-Aera":
https://www.musiker-board.de/studio...e-gitarre-percussion-auch-gesang-gesucht.html
Uh Ah Schmerz :redface: ... die Kandidaten der anvisierten Preisklasse waren nicht ganz der Plan für mein ambitioniertes Homestudio. Anfänglich waren es jedenfalls das Rode M5 MP Set mit dem ich geliebäugelt habe. Ich weiß ... unter Mikro Freaks sind da ganz andere Kandidaten im Fokus. Wie für mich als Gitarrist auch ... da verstehe - und höre - ich den Qualitätsunterschied ... bei den Mics tue ich mir schwer :eek:

keine Sorge, mit der Standardabstimmung der Haun 440 oder der modularen Serie mit 200er-Kapsel wärst Du sehr gut bedient. Die modulare Serie böte halt mehr Flexibilität für die Zukunft, weil man dann eben auch noch mal ne Kugel dazu nehmen könnte oder auch ne Grossmembran.
Gut ... das mit dem modularen System klingt sehr schlüssig und auch sinnvoll für eventuelle zukünftige Investitionen. Das 440er Set bedeutet jedenfalls ein Budget von mal eben 580,- EUR ... Gut, wenn ich kein Budget beziffere ist es schwierig in einem Rahmen zu bleiben den es nicht gibt. Ich kann nur noch mal wiederholen das ich kein Profi bin ... und mit meinem Equipment vielleicht gute aber sicher keine herausragenden Ergebnisse erziehlen werden. Dafür bin ich auch einfach noch nicht firm genug was die Studioarbeit anbetrifft. Ich würde wohl noch nicht mal auf Anhieb den Unterschied zwischen drei Mikrofonligen heraushören können ... oder gar ein Mikro anhand seiner Aufnahme identifizieren :redface:
 
Hallöchen, j.

ist wahrscheinlich doch immer sinnvoll, schon im ersten Post ein Budget anzugeben... ;)
Die genannten Rodes kann ich Dir jedenfalls nicht empfehlen, eine gewisse Grundqualität solltest Du schon anstreben - so hatte ich auch Deinen Eingangspost verstanden.
Fürs Geld bieten die LineAudios momentan wohl tatsächlich mit die höchste Gegenleistung und sind sicher über Einsteigerqualität - also wäre das wohl doch eine gute Lösung für Dich. Versuche doch mal ein Testexemplar zu bekommen...

Ciao, Günther
 
Hallo, J.,

ich habe selbst den direkten Vergleich zwischen Neumann KM184, Oktava MK012 und Line Audio CM3, Anwendung ist bei mir hauptsächlich Chormusik. Im Recording-Neuanschaffungs-Thread hatte ich mal einen Vergleich zwischen KM184 und CM3 gepostet, die Dateien sind auch noch online, schau mal hier

Die CM3 sind _verdammt_ nahe an den KM184 dran, was den Klang angeht, da kann ich eine vorbehaltlose Empfehlung aussprechen, vor allem, wenn das Budget eher schmal ist. Die Oktavas klingen im Vergleich eher mittiger, was ich zwar auch in einigen Fällen gut gebrauchen kann (hat mir mal bei einem sehr "drahtigen" Romantik-Flügel die Aufnahme gerettet...), aber ich habe doch eher die Neumännchen und die Line Audio im Dauereinsatz.
Übrigens sind auch die Line Audio OM1 - das ist die Kugel-Ausführung - eine große Empfehlung wert...

Viele Grüße
Klaus
 
Hallo zusammen und danke noch mal für alles Eure Hinweie und Tips ... werde mir das mal durch den Kopf gehen lassen. Aktuell werde ich den Kauf aber noch etwas nach hinten schieben ... da ich u. a. mit dem UA-55 von Roland was Schlagzeugaufnahmen anbetrifft etwas arg unterdimendioniert bin was die zur Verfügung stehenden Kanäle anbetrifft.

Ist ein grober Plan in Richtung Focusrite Scarlett 18i20 gut, oder sollte ich ein Auge auf was anderes werfen? 500 Taler ist für ein Hobbystudiomusikuss wie mich schon eine menge Geld :redface:

Meine Mikrosammlung hatte ich ja schon veröffentlicht. Ich weiß ... Fulltime Studioleute haben da sicher andere Ansprüche. Mir soll es ausreichen ... Updates kommen nach und nach wo wie ich was Geld investieren möchte. Gibt es eventuell trotzdem einen Hinweis auf den ich achten sollte ... eventuell ein Mikro das ich mir in jedem Fall mal ansehen sollte ... Ein sinnvoller Ersatz oder Equivalent für meine vorhanden?

SC 450 von t.Bone
M3 von Rode
e606 von Sennheiser
Audio-Technika ATM650

Sowie DAP Clones von div. Shure Mics ...

Shure SM57 / DAP PL-07

Shure SM85 / DAP PL-08
Shure Beta57 / DAP PL-07ß
Shure Beta58 / DAP PL-08ß
 
Ist ein grober Plan in Richtung Focusrite Scarlett 18i20 gut, oder sollte ich ein Auge auf was anderes werfen? 500 Taler ist für ein Hobbystudiomusikuss wie mich schon eine menge Geld :redface:

Jep, ich würde sagen, der Plan ist gut, auch die Richtung hier stimmt!

...'ne menge Geld for sure, aber es lohnt sich! ;) :hat:
 
Was ist denn eigentlich mit dem UA-1010 ... da hatte ich auch mal drüber nachgedacht? ... Kann noch irgendjemand was zu meiner Frage bez. der Miros sagen ... speziell das günstige (und eher unhantliche) M3 wird ja oft trotz des günstigens Preises jenannt zum Thema Recording von Akustik Gitarren ... Aufgrund der Größe und die Möglichkeit es auch mit einer 9V Batterie (zum Beispiel als Reporter Mikro) zu nutzen finde ich es persönlich sehr versatil nutzbar ... auch Amps sollen gar nicht so verkehrt damit klingen? :)
 
Was ist denn eigentlich mit dem UA-1010

mMn relativ teuer, auch dafür, dass kein ADAT-Input vorhanden ist.

:nix:



... und die Möglichkeit es auch mit einer 9V Batterie (zum Beispiel als Reporter Mikro) zu nutzen...

Wenn du was mit Batteriebetrieb suchst, nimm' doch die neueste Version des AKG C-1000 in deine Liste. Statt 9V-Blöcke gibt's da neu (d.h. in der Version 4) 'handelsübliche' AA Batterien (!!)


:hat:
HTH
 
Zuletzt bearbeitet:
Jo ... das las ich auch :) Wobei nicht zu verkennen ist das das kleinere UA-55 - was ich mein Eigen nenne - mMn der unumstrittene King der Preisklasse um 200-250 EUR ist!

Nein ... das meinte ich nicht wg. dem Batteriebetrieb :) ... ich hatte was günstiges mit annehmbaren Kritiken gesucht und hatte das M3 gekauft. Bisher allerdings nur genutzt für Testaufnahmen und eine Recording Session als Reporter Mikro. GGf. steht nur noch mal eine Aufnahme als Vocal Athmo Micro an ...

Mittelfristig suche ich ein neues Kleinmembran Pärchen was sich gut für Overhead und Akustik Gitarren Abnahme eignet ... Anscheinend sind die CM3 von Line Audio grundsätzlich eine gute Wahl für ein Beginner Studio wie ich es habe ... Ich bin auch gerne bereit was anderes zu kaufen. Es sollte dann aber budgettechnisch im Rahmen bleiben ... wobei man preislich da keine Grenze ziehen kann. Ich Mache das eher am Preis Leistungsverhältnis nach euren Empfehlungen aus ;)
 

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