Suche Mischpult für 2 verschiedene In-Ear-Monitoring Ausgänge

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RattusNorvegicus
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Hallo zusammen! Wir sind eine 2-Personen Band mit etwa 6 Instrumenten. Auf der Bühne benutzen wir keine Verstärker, sondern haben ein Rack, das dem Mischer 4 DI-Signale aus diversen Effektgeräten und AMP-Emulatoren für die PA zur Verfügung stellt. Wir zweigen uns diese Signale ab und erstellen uns daraus über ein Mischpult im Rack einen Mix, den wir über nicht besonders tolle Funkempfänger über In-Ear hören.
Das funktioniert eigentlich gut, aber wir sind mit dem In-Ear Klang nicht zufrieden und hätten außerdem gerne zwei voneinander unabhängige Mixe. Zur Zeit hören wir halt beide das Selbe. In schlecht. Das war zum Ausprobieren alles schön und gut, aber irgendwie...

Ich suche deshalb ein Mischpult, in das 6 Signale reingehen können und mit dem wir 2 unabhängige Mixe erstellen können, so dass wir beide auf der Bühne unabhängig voneinander das hören können, was wir so brauchen.
Uns ist es wichtig, dass wir vom Tonmenschen unabhängig sind und das alles in unser Rack reinbasteln können.
Habt ihr vielleicht eine Idee, wie man das verwirklichen könnte? Ich bin leider etwas ratlos und finde beim googlen oder hier im Forum nicht wirklich, was ich suche.
Vielen Dank!
 
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Im Grunde braucht ihr doch nur ein Pult mit 6 ins und 2 aux… oder verstehe ich das falsch?
 
dr_rollo
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Wenn Euch zwei Mono Mixe reichen, würde ich das Behringer XR12 empfehlen, für zwei Stereo Mixe das XR16. Damit Ihr unabhängig vom FOH seid, nehmt Ihr einen Splitter dazu, günstigste Lösung ein Behringer Ultralink MS8000, aus dem die Signale einmal in das XR und einmal an FOH gehen. Euern Monitormix macht ihr über ein Tablet oder Smartphone, das per WLAN mit dem XR verbunden ist.
 
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RattusNorvegicus
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Tatsächlich haben wir für jedes Instrument ein paar Effektgeräte etc. und gehen von dort in mehrere DI-Boxen. An den XLR Ausgängen holen sich die Tonmenschen ihre Signale und wir gehen aus dem link-out in unser Mischpult für das Monitoring. Ich glaube also, dass wir auf einen Splitter verzichten könnten?
Danke auch für die Tips mit den Behringer Geräten. Seid ihr sicher, dass wir dann zwei vollkommen unabhängige Mixe erstellen könnten?
Könnt ihr mir sagen, ob es soetwas auch als analoge Lösung gibt, wo man noch echte Fader oder so hat? Wir tragen auf der Bühne Masken, durch die wir nur wenig sehen können, von daher wären spürbare Knöpfe toll. Falls es sowas nicht gibt würden wir uns das XR12 genauer anschauen, Mono würde uns ausreichen.
 
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RattusNorvegicus
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da hatte ich auch drüber nachgedacht - aber ich wusste nicht, ob ich meine mit den DI-Boxen gesplitteten Signale nochmal splitten kann, um 2 Mischpulte daran zu hängen. Weißt du da was zu?
 
dr_rollo
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Ok, das kam für mich nicht so deutlich raus.
und natürlich geht das auch Analog. Theoretisch würde sogar ein Pult mit einem Aux-WeG reichen, sofern dieser Pre-fade ist, also unabhängig vom Kanal-Volume. Dann zieht der eine den Mix aus dem Master dieses Pults, und der andere aus dem Aux-Send, was dann jeweils unabhängig bezgl. der Input-Signale ist.
oder du nimmst gleich einen Kleinmixer, der 6 Inputs und mindestens zwei Aux-Wege hat, gibt‘s für wenig Geld.
Der Vorteil bei den DigitalPulten ist, dass Du viel mehr Möglichkeiten hast, bis hin zur Klangregelung, wo du I.d.R. einen 4fach vollparametrischen EQ in den Kanälen hast, sowie für jeden Ausgang, ob Master oder Aux, und natürlich den großen Vorteil, dass man das nicht zentral am Pult machen muss, sondern jeder das für sich per Smartphone oder Tablet macht.
Es gibt auch Digitalpulte mit Reglern, ist dann halt nur ne höhere Preisklasse.
Optional zu den XR Pulten (allerdings erst ab dem XR18) gibt es noch die Möglichkeit, den Mix über ein Personal Monitormixer zu regeln, da hätte dann jeder Regler:
Behringer Powerplay P16-M Personal Mixer
 
teledeluxe
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da hatte ich auch drüber nachgedacht - aber ich wusste nicht, ob ich meine mit den DI-Boxen gesplitteten Signale nochmal splitten kann, um 2 Mischpulte daran zu hängen. Weißt du da was zu?
Die kurze Antwort ist ja, die Mischpulteingänge sollten ja hochohmig sein und die Effektgeräte und AMP-Emulatoren niederohmige Outputs haben.
Bei der DI Box gehe ich mal davon aus, dass der unsymmetrische input einfach auf den unsym. output durchgeschliffen wird.
Kauft oder lötet euch ein Y-Kabel und probiert es aus. Mit dem Y-Kabel einfach in 2 Eingänge vom Mischpult (zum Testen), denke nicht, dass man nen Unterschied hört...
 
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Moin,

ich habe einen Allen & Heath MixWizard 12M Monitormischer. Den habe ich benutzt, bevor ich auf das XR18 und X32 Rack umgestiegen bin.

Das kann 16 Eingänge und 6 Stereo-Mixe, wahlweise kann ein Stereo-Mix auf 2x Mono umgestellt werden, um Wedges zu bedienen.

Ausserdem hat es den Splitter schon mit eingebaut - 16 In, 16 Direct Out zum FoH, alles schön analog und gut klingend.

1632746814177.png

https://www.allen-heath.com/ahproducts/mixwizard3-12m/
 
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RattusNorvegicus
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Oh, das ist ja krass! Kannst du mir die Maße durchgeben? Die kann ich online nicht finden. Bei ebay ist gerade einer für 450€ drin.
Wäre - bei welcher der Lösungen auch immer - sowas hier sinnvoll: https://www.thomann.de/de/behringer_powerplay_p2.htm ?
 
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Ist doch auf der Seite drauf:

https://www.allen-heath.com/media/WZ3_DIMENSIONS.pdf
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Wo wohnst Du? Ich habe auch noch ein 12M.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Anders als im Angebot bei ebay angegeben, hat das Pult 12 Mono- oder 6 Stereo-Aux-Wege. Die beiden Level-Regler von zwei Kanälen werden im Stereo-Modus zu Level und Pan, genial gelöst.
 
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Oh, das habe ich übersehen, danke! Ich muss mal nachmessen, ob das überhaupt in unser Rack passen würde...
Ich wohne in Mülheim/Ruhr.
 
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Schade, wäre es ums Eck in Norddeutschland, könntest Du es mal ansehen.
 
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6 Stereo-Auxe für ein Duo, das typischerweise aus zwei Personen besteht ? :gruebel:

Das geht auch kleiner und leichter ... @dr_rollo hat es in Beitrag #8 ja auch schon angesprochen.
Und wenn man es mit einem Splitter machen will, fände ich persönlich einen externen Splitter besser.
Der kann dann hinten an der Bühne stehen und der eigene Mischer steht in Reichweite der Musikanten.

Viele Wege zum Ziel sind möglich ... ;)
 
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Kleiner sind die digitalen Teile, da muss man die Bedienung mit Pads akzeptieren und lernen, das ist alles andere als trivial für einen Umsteiger.
 
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Standard ist atm wirklich ein Rack mit nem kleinen Digipult und genug Splitter-Kanälen für alle Eingänge. Über das Digipult baut ihr euch euern Monitormix, über die Splitter gehts zum FOH. Braucht wenig Platz und ist einfach zu bedienen. Fader brauchts nicht wenn man sich erstmal nen halbwegs anständigen Mix auf die Ohren haut. Aber bitte, bitte, nicht am eigenen IEM-Equipment sparen. Man hört den Unterschied zwischen billig und teuer.
 
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Das sind so die digitalen Möglichkeiten im erschwinglichen Bereich, denke ich.
 
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..., da muss man die Bedienung mit Pads akzeptieren und lernen, ...
Ist es aber auch wert, und ich möchte es nicht mehr missen.
Damit dass die Bedienung eines Digitalpult generell etwas komplexer ist, als bei einem Analogpult, hast Du natürlich recht. Aber immerhin gibt es für die meisten Mixer auch reine abgespeckte Monitor-Apps, wo man sehr übersichtlich lediglich die Verhältnisse für seinen eigenen Mixweg regelt. Das kann auch ein Laie, wenn man es ihm denn mal eingerichtet hat. Mache ich für meine Mitmusiker ja auch.
 
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Da hast Du recht, man sollte es aber vorher wissen, dass Digital ganz anders ist als Analog.

Am schwierigsten finde ich das Routing, v. a. beim X32 mit den SD16 Stageboxen.
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Ausreichend für das obige Szenario sind auf jeden Fall das XR12 oder XR16.

Und bitte Stereo-IEM, Mono taugt m.E. nichts.
 

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