BĂŒgeleisen
Registrierter Benutzer
- 04.02.17
- 10.08.07
- 52
- 1.068
Liebe Freunde.
Ich schneie aus dem Gitarristen-Forum hier rein weil mich seit letzter Woche das Schlagzeugvirus infiziert hat.
Bin als Drummer mit ca 16 Jahren angefangen und habe mir alles selbst beigebracht. Habe in diversen Pop/Rock-Bands gespielt und es hat eigentlich immer SpaĂ gemacht. Mit 18 habe ich dann angefangen Gitarre zu spielen und hatte zeitweise zwei Bands, eine zum Drummen, eine zum Klampfen.
Vor 10 jahren hat sich dann die Combo wo ich Schlagzeug spielte aufgelöst und seit dem habe ich mich nicht mehr ums Trommeln gekĂŒmmert.
Aus unerfindlichen GrĂŒnden wollen nun der Gitarrist und der Basser wieder Musikmachen. Also haben wir ein paar mal geprobt, was auch Freude machte, aber die InitialzĂŒndung war, dass ich bei der anderen Band wegen Urlaub des Drummers spontan fĂŒr einen Minigig fĂŒr 5 StĂŒcke an die SchieĂbude musste. Da war es dann geschehen.
Am nĂ€chsten Tag fand ich mich vorm Rechner wieder, schaute nach Drums und Becken, nach Tutorials wie man stimmt und nach grundlegenden Techniken, suchte nach meinen grossen Schlagzeugheld Topper Headon, was und wie er spielte, und natĂŒrlich auch hier in diesen Forum vorbei.
Ich wusste nicht das mir das Schlagzeugspielen in den letzten Jahren so fehlte!
Was hat sich in den 10 Jahren ohne Drumming getan?
Im Proberaum steht ein tolles Yamaha* was aber nicht so gestimmt ist wie ich es gern hĂ€tte. Die Becken sind auch nicht meins. Das andere Set bereitet mir vom Klang her (Kessel und Becken) fast körperliche Schmerzen und beim Livegig war das bereitgestellte Schlagzeug unterirdisch. Vor 10 Jahren war mir das alles egal, heute tut es mir weh. Vielleicht entwickelt man sich als Hobbymusiker weiter und die AnsprĂŒche, welche ich an meinen Gitarrensound habe, ĂŒbertragen sich nun direkt auf das Schlagzeug.
Wenn ich meiner momentanen Leidenschaft nachgeben tĂ€te, wĂŒrde ich Geld in die Hand nehmen, mir mit 47 mein erstes eigenes Set zusammenstellen mit tollen Becken und solider Hardware. Aber der Verstand bremmst ein wenig da alles ja irgendwie in Relation stehen sollte.
Mein Plan:
Im Proberaum steht ein altes Pearl Export was ich aufmöbeln will. In den FAQs sind Beckensets fĂŒr ca. 400 Euronen gelistet die ich antesten werde. Wegen Bandscheibenvorfalls muĂ ein sehr guter Hocker her. NĂ€chster Schritt wĂ€re eine gute tiefe Snare aus Holz.
Welchen Sound möchte ich erreichen:
Wunderbar gefĂ€llt mir der Drumsound von Alex Vesper auf musikmachen.de. http://www.youtube.com/v/wiMX2_ZsZ74 Mir ist klar, dass das Pearl kein Pork Pie ist und ich in dieser Welt kein Alex Vesper mehr werde, aber was fĂŒr Felle wĂŒrdet ihr mir empfehlen um klanglich in diese Richtung zu kommen. Ich bin bereit Geld in die Hand zu nehmen um meiner neuen alten Leidenschaft das passende Vehikel zu beschaffen, woran es fehlt ist mit 47 die Zeit um diverse Sets, Felle, Becken, Hocker und Snares durchzutesten um dan mit 57 zu erkennen was geht und was nicht. Deswegen hier meine Anfrage an die Forumteilnehmer damit ich einen kleinen Anschub bekomme mit der ich erst mal eine solide Basis als schlagzeugspielender Gitarrist (oder ist es etwa umgekehrt?
) habe.
Ich danke euch schonmal.
Liebe GrĂŒsse
Tom
Ich schneie aus dem Gitarristen-Forum hier rein weil mich seit letzter Woche das Schlagzeugvirus infiziert hat.
Bin als Drummer mit ca 16 Jahren angefangen und habe mir alles selbst beigebracht. Habe in diversen Pop/Rock-Bands gespielt und es hat eigentlich immer SpaĂ gemacht. Mit 18 habe ich dann angefangen Gitarre zu spielen und hatte zeitweise zwei Bands, eine zum Drummen, eine zum Klampfen.
Vor 10 jahren hat sich dann die Combo wo ich Schlagzeug spielte aufgelöst und seit dem habe ich mich nicht mehr ums Trommeln gekĂŒmmert.
Aus unerfindlichen GrĂŒnden wollen nun der Gitarrist und der Basser wieder Musikmachen. Also haben wir ein paar mal geprobt, was auch Freude machte, aber die InitialzĂŒndung war, dass ich bei der anderen Band wegen Urlaub des Drummers spontan fĂŒr einen Minigig fĂŒr 5 StĂŒcke an die SchieĂbude musste. Da war es dann geschehen.
Am nĂ€chsten Tag fand ich mich vorm Rechner wieder, schaute nach Drums und Becken, nach Tutorials wie man stimmt und nach grundlegenden Techniken, suchte nach meinen grossen Schlagzeugheld Topper Headon, was und wie er spielte, und natĂŒrlich auch hier in diesen Forum vorbei.
Ich wusste nicht das mir das Schlagzeugspielen in den letzten Jahren so fehlte!
Was hat sich in den 10 Jahren ohne Drumming getan?
Im Proberaum steht ein tolles Yamaha* was aber nicht so gestimmt ist wie ich es gern hĂ€tte. Die Becken sind auch nicht meins. Das andere Set bereitet mir vom Klang her (Kessel und Becken) fast körperliche Schmerzen und beim Livegig war das bereitgestellte Schlagzeug unterirdisch. Vor 10 Jahren war mir das alles egal, heute tut es mir weh. Vielleicht entwickelt man sich als Hobbymusiker weiter und die AnsprĂŒche, welche ich an meinen Gitarrensound habe, ĂŒbertragen sich nun direkt auf das Schlagzeug.
Wenn ich meiner momentanen Leidenschaft nachgeben tĂ€te, wĂŒrde ich Geld in die Hand nehmen, mir mit 47 mein erstes eigenes Set zusammenstellen mit tollen Becken und solider Hardware. Aber der Verstand bremmst ein wenig da alles ja irgendwie in Relation stehen sollte.
Mein Plan:
Im Proberaum steht ein altes Pearl Export was ich aufmöbeln will. In den FAQs sind Beckensets fĂŒr ca. 400 Euronen gelistet die ich antesten werde. Wegen Bandscheibenvorfalls muĂ ein sehr guter Hocker her. NĂ€chster Schritt wĂ€re eine gute tiefe Snare aus Holz.
Welchen Sound möchte ich erreichen:
Wunderbar gefĂ€llt mir der Drumsound von Alex Vesper auf musikmachen.de. http://www.youtube.com/v/wiMX2_ZsZ74 Mir ist klar, dass das Pearl kein Pork Pie ist und ich in dieser Welt kein Alex Vesper mehr werde, aber was fĂŒr Felle wĂŒrdet ihr mir empfehlen um klanglich in diese Richtung zu kommen. Ich bin bereit Geld in die Hand zu nehmen um meiner neuen alten Leidenschaft das passende Vehikel zu beschaffen, woran es fehlt ist mit 47 die Zeit um diverse Sets, Felle, Becken, Hocker und Snares durchzutesten um dan mit 57 zu erkennen was geht und was nicht. Deswegen hier meine Anfrage an die Forumteilnehmer damit ich einen kleinen Anschub bekomme mit der ich erst mal eine solide Basis als schlagzeugspielender Gitarrist (oder ist es etwa umgekehrt?
) habe.Ich danke euch schonmal.
Liebe GrĂŒsse
Tom
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) sind mir im Studio oder auf der BĂŒhne zwei Sattelhocker in Erinnerung geblieben. Einer war eher mau und der andere war ein Traum fĂŒr meinen Popo. Die Marken weiĂ ich nicht mehr. Ich bin eigentlich nicht der Warentester und dann ZurĂŒckschicker aber in diesem Falle werde ich den Hocker ausgiebig probesitzen und bei Nichtgefallen zurĂŒcksenden.
im Form des Pearls, welches seit ewigen Zeiten unbeachtet auseiandergebaut in der Proberaumecke steht. Laut Label ist es ein Pearl Wood/Fiberglass Set. MuĂ wohl aus Mitte der Siebziger sein.


Mir ist klar das YouTube mit EinschrĂ€nkungen zu genieĂen ist, aber egal wie die gestimmt war, sie klang immer irgendwie gut. Ich sag mal so, die QualitĂ€t des klanglichen Mittelwerts aller gesehenen Clips lag bei der Pearl deutlich höher als bei den anderen genannten und ungenannten Snares. Live antesten der Snare ist Pflicht, dies ist klar. Aber ist eine 500Euro-Snare fĂŒr einen wiedertrommelnden Gitarristen nicht ĂŒberdimensioniert oder sind 200 fĂŒr eine mittelmĂ€Ăige Snare die man halt dann leidenschaftslos einfachmal so spielt fĂŒr einen Freizeittrommler nicht auch zu viel? Vernunft vs. Leidenschaft, das alte Thema halt 

