T.Bone MB-75 Empfindlichkeit sehr gering?

von Saures Würmchen, 10.10.19.

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  1. Saures Würmchen

    Saures Würmchen Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.10.19   #1
    Hallo,

    Ich benutze für verschiedenste Aufnahmen (Amp, Akkustikgitarre, und einiges mehr) mein T.Bone MB-75. Das habe ich über ein XLR-Kabel in mit meinem Audio-Interface (Tascam US-2x2) verbunden. An sich funktioniert auch alles, mein einziges Problem ist, dass die Empfindlichkeit des T.Bones sehr gering ist. Trotz recht hohem Gainpegel am Interface und lautem(!) Spielen am z.B. Gitarrenverstärker ist das Signal sehr leise. An sich habe ich die Möglichkeit über meine DAW das Signal zu normalisieren, unterm Strich wird die Audio dann lauter gemacht. Das resultiert allerdings dann darin, dass ich auch Hintergrundgeräusche deutlich laut höre (z.B. wie ich die Saiten der Gitarre strumme oder teilweise auch Vogelgezwitscher von draußen) sowie ein recht lautes Summen, was man eben hört, wenn das Mikrofon sehr empfindlich eingestellt ist.
    Gibt es da irgendeine Lösung? Mit einem anderen Mikrofon habte ich das Problem nicht, es wird also wirklich am T.Bone liegen und nicht am Interface. Ist das generell bei dynamischen Mikros so, dass sie sehr unempfindlich sind oder ist das ein individuelles Problem bei speziell meinem Mikro?

    Falls ich nennenswerte Sachen vergessen habe zu erwähnen, tut es mir leid, einfach nachfragen:D

    Grüße
     
  2. Astronautenkost

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    Erstellt: 10.10.19   #2
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  3. Telefunky

    Telefunky Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.10.19   #3
    Meist kann man zum Normalisieren einen Ausgangspegel festlegen, alternativ zum 'Standard' von 0dB/fs, zb -10dB/fs.
    Gibt es nur den festen Maximalwert, nimmt man die Gain-Funktion und addiert einen geeigneten Wert auf den Pegel der Spur.
     
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  4. Saures Würmchen

    Saures Würmchen Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.10.19   #4
    Okay, danke das hilft mir schonmal sehr weiter!
    Dann ist es also Standard, dass man für dynamische Mikros einen Booster zwischen Mikro und Interface setzt? Dann werde ich mal warten, bis der Booster released wird und die ersten Rezensionen da sind.
    Vielen dank nochmal für die schnelle Antwort!
     
  5. Rescue

    Rescue Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.10.19   #5
    Nö, eigentlich nimmt man dafür Micpreamps die genug Gain bereitstellen. und normalerweise sind die Signale auch lauter, Also Gitarrenamp weiter aufdrehen. Denn ein SM 57 artiges Mike ist quasi standard fürs Gitarrenamp Miking. Aber Zuhause schwer zu realisieren.
     
  6. Saures Würmchen

    Saures Würmchen Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.10.19   #6
    Das wird die Nachbarn aber nicht so freuen ;)
     
  7. Rescue

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    Erstellt: 10.10.19   #7
    Deshalb nimmt man heute dafür ja auch Amp und Boxen Simulationen! und spielt dafür auch trockenen Gitarren Spuren ein um den Sound dann hinterher in der DAW zu erzeugen,
     
  8. Saures Würmchen

    Saures Würmchen Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.10.19   #8
    Meiner Meinung nach kommt keine Simulation an den Sound eines richtigen Verstärkers ran. Habe vorher auch über Simulationen gespielt, aber ich war damit irgendwie nicht so richtig zufrieden. Über einen richtigen physischen Verstärker macht das doch noch mehr Spaß irgendwie und hat auch mehr ''Charakter''. Ist nur meine persönliche Meinung
     
  9. Rescue

    Rescue Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.10.19   #9
    Dann wirst Du oder die Nachbarn damit leben müssen:D
    Oder Kemper kaufen und Deinen Amp samplen:D
     
  10. bemymonkey

    bemymonkey Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.10.19   #10
    Wenn Du Saitengeräusch und Vogelgezwitscher mit drauf hast, ist der Amp tatsächlich einfach viel zu leise. Zuhause aufnehmen ist halt nicht ganz so leicht, wenn man keine Ampsim (oder zumindest Speaker-Sim) nehmen will.

    Kannst Dich ja mal in das Thema Iso-Box einlesen.
     
  11. Telefunky

    Telefunky Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.10.19   #11
    direkt vor einem Amp kann das eine (normale) Einstreuung der Stromversorgung sein.
    Steht das Mikrofon frei im Raum, sollte dieser Effekt stark reduziert sein.
    Von den Spezifikationen her liegen das Interface und Mikro durchaus im nutzbaren Bereich, wenn die Vorverstärkung rauscharm ist und das Gesamtsystem gut geerdet ist, zumindest bei Amp-Abnahme und Strumming. Bei Akustik-Picking geht's allerdings schon in den Grenzbereich.

    Mein Standard (Nebengeräusch) Test über den Daumen: Kissen auf's Mikro und um 15 Sekunden Stille aufnehmen, bei nicht ganz voll aufgedrehtem Gain (am Ende des Reglerwegs rauscht es meist übermässig).
    Im Idealfall hört man auf der Aufnahme nur das gleichmässige Rauschen der Vorstufe.

    Zur Beurteilung auf keinen Fall 'normalisieren', weil man damit den Bezug zum Pegel verliert.
    (die Software addiert so viel sie braucht, zeigt aber nirgends wieviel das tatsächlich war)
    Ergo machst du die Spur per Software-Gain in der DAW lauter, ruhig 30-40dB damit man die Struktur des Rauschens gut hört.
    Ggf wiederholt man das 'laut machen' 3-4 mal mit 10dB, falls man so hohe Werte nicht direkt einstellen oder eingeben kann.
     
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