H
handaxl
Registrierter Benutzer
- 14.06.12
- 28.11.07
- 8
Ich habe vor einiger Zeit gebrauchte Tablas gekauft und mir elementare Fähigkeiten per Buch und youtube-Videos angeignet. Es wurde ausdrücklich davon abgeraten auf ungestimmten Instrumenten zu üben, aber jedes Mal wenn ich eines der Felle stimmen wollte, sprang der angezeigte Ton mehrerer (!) Stimmgeräte hin und her. Es war mir also unmöglich auf C zu stimmen.
Außerdem weiß ich nicht, welches Pflegeöl ich für die Lederriemen einsetzen sollte.
Die Hölzer zum stimmen der Trommeln machen mir auch Probleme: Braucht die größere Trommel (Duggi, links)eigentlich auch welche? Wenn nein, wie wird dann gestimmt? Ich stelle fest, dass ich mit meine gebraucht-Kauf einen Griff ins Klo gemacht habe, denn ich glaube inzwischen, ich kann das Instrument nicht wirklich stimmen und vermute alles an den Trommeln ist ausgeleiert.
Einsteigerinstrumente kosten ca. 280,- €.
Es gibt u.a. welche der Marke Meinl oder auch von Gewa. Welches der beiden ist zu empfehlen? Ist ein Kondensatormikro zum abnehmen von Vorteil?
Außerdem weiß ich nicht, welches Pflegeöl ich für die Lederriemen einsetzen sollte.
Die Hölzer zum stimmen der Trommeln machen mir auch Probleme: Braucht die größere Trommel (Duggi, links)eigentlich auch welche? Wenn nein, wie wird dann gestimmt? Ich stelle fest, dass ich mit meine gebraucht-Kauf einen Griff ins Klo gemacht habe, denn ich glaube inzwischen, ich kann das Instrument nicht wirklich stimmen und vermute alles an den Trommeln ist ausgeleiert.
Einsteigerinstrumente kosten ca. 280,- €.
Es gibt u.a. welche der Marke Meinl oder auch von Gewa. Welches der beiden ist zu empfehlen? Ist ein Kondensatormikro zum abnehmen von Vorteil?
Zu Deiner Frage ob die Duggi auch Klötze braucht, kann sein muss aber nicht. Jedenfalls kann es nicht schaden, welche parat zu haben um sich das nachspannen für's erste zu ersparen. Die Riemen kannst Du mit einfacher Vaseline behandeln, wie trockene Haut eben. Nun aber zum Stimmen der Tabla. Es ist wichtig erst alles zu entspannen, Klötze nach oben und mit dem Stimmhammer den Ring um das Fell von unten nach oben zu schlagen. Danach prüft man ob die Riemen nun zu locker sind, denn dann ist mühevolles nachspannen angesagt, wenn nicht, dann werden die Klötze immer gegenüberliegend nach unten geschlagen und dabei versucht einen möglichst gleichen Klang zu erzeugen. Eventuell muss ein weiterer von den vier Riemen für jeden Klotz übergestülpt werden um mehr Spannung zu erlangen. Diese vorgangsweise ist bei einer einmal gut gestimmten Tabla nur alle heiligen drei Zeiten nötig. Erst dann kommt die Feinabstimmung indem man den Ring um das Fell im Kreis mit Gefühl nach unten schlägt und dabei auf den Klang achtet. Schlägt man an einer Stelle zu stark, spannt sich das Fell natürlich auch auf der gegenüberliegenden Seite mit, es ist also viel Feingefühl, Routine und gutes Gehör notwendig. Ein Lehrer kann Dir da wertvolle Hilfe leisten und man erspart sich dadurch viele Irrwege.