Tascam US 122MK2 oder 144MK2

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AniHH

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Hey,

der Titel sagt eigentlich schon alles. Ich bin seit neustem Besitzerin eines Rode NT1A und möchte mir jetzt das passende Audio Interface besorgen. Die Wahl ist schon auf Tascam eingegrenzt, einfach weil ich dazu das meiste im Netz gefunden habe, viele sich damit auszukennen scheinen und das Preis-/Leistungsverhältnis mir sehr gut erscheint. Bei den gewählten Modellen ist auch noch Cubase LE mit dabei, was sicher für den Einstieg (bin Recording-Anfängerin) ganz nice ist :)
Ich möchte vor allem Gesangsaufnahmen machen, vielleicht auch mal mein Keyboard einspielen, wenn ich rausgefunden habe, wie das geht. Ich frage mich, ob ich die zwei digitalen Kanäle und die getrennten Line/Kopfhörer-Regler des 144er Modells wirklich brauche oder ob der Mehrpreis gut investiert ist. Gibt es noch andere ausschlaggebende Kriterien, die mir als Unwissende nicht ein-/auffallen.

Tascam US-122 MK II


Tascam US-144 MK II


Vielen Dank schon mal,
AniHH
 
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Ich frage mich, ob ich die zwei digitalen Kanäle und die getrennten Line/Kopfhörer-Regler des 144er Modells wirklich brauche oder ob der Mehrpreis gut investiert ist.
Musst du selbst wissen ;)

Gibt es noch andere ausschlaggebende Kriterien, die mir als Unwissende nicht ein-/auffallen.
Nein, ansonsten sind die Interfaces identisch.
 
Michael Burman

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Ich frage mich, ob ich die zwei digitalen Kanäle und die getrennten Line/Kopfhörer-Regler des 144er Modells wirklich brauche oder ob der Mehrpreis gut investiert ist.

Ich kenne die Interfaces zwar nicht, würde mich aber lieber für die Variante mit "zwei digitalen Kanälen und den getrennten Line/Kopfhörer-Reglern" entscheiden! Digitale Anschlüsse können sich als praktisch erweisen, wenn man zusätzliche digitale Geräte anschließen möchte (in meinem Fall war es z.B. ein POD X3), und an den regelbaren Line-Ausgang (wenn ich Dich richtig verstanden habe, denn ich kenne das Interface nicht) könnte man z.B. direkt Monitorboxen anschließen und im Pegel regeln!
 
ars ultima

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und an den regelbaren Line-Ausgang (wenn ich Dich richtig verstanden habe, denn ich kenne das Interface nicht) könnte man z.B. direkt Monitorboxen anschließen und im Pegel regeln!
Das geht bei dem anderen auch. Der Unterschied besteht nur darin, dass es aber eben für die beiden Ausgänge nur ein Poti gibt. Und die Monitore werden automatisch stummgeschaltet, sobald man einen Kopfhörer reinsteckt. Fände ich persönlich doof, ich würde mir kein Interface kaufen, welches keinen unabhängige Lautstärkeregler hat. Kommt aber natürlich auch auf die Abhörsituation an.
 
Michael Burman

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Und die Monitore werden automatisch stummgeschaltet, sobald man einen Kopfhörer reinsteckt. Fände ich persönlich doof
Klar, würde mir an einem Interface auch nicht gefallen bzw. wäre ein K.O.-Kriterium.

ich würde mir kein Interface kaufen, welches keinen unabhängige Lautstärkeregler hat. Kommt aber natürlich auch auf die Abhörsituation an.
Genau. Bei mir hängen Monitore eh an meinem Mackie MS 1202-VLZ, so dass ich am Interface keinen Lautstärkeregler für den Line-Ausgang benötige. Wobei der Regler an sich nicht so das Problem darstellt: Den kann man ja günstig dazu kaufen. Aber der Preisunterschied zwischen den Interfaces ist ja geringer als der Preis eines externen Lautstärkereglers. Und man bekommt digitale I/Os dazu!...
 
ars ultima

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Bei mir hängen Monitore eh an meinem Mackie MS 1202-VLZ, so dass ich am Interface keinen Lautstärkeregler für den Line-Ausgang benötige.
Bei mir hängen Monitore und Kopfhörer an einmem Yamaha MG 16/4 :) Ich hab aber eben auch ein PCI-Interface, da ist das notwendig.

Aber der Preisunterschied zwischen den Interfaces ist ja geringer als der Preis eines externen Lautstärkereglers. Und man bekommt digitale I/Os dazu!...
Wenn man sich die 30€ Aufpreis leisten kann, dann würde ich auch bei solchen Entscheidungen das besser ausgestatte nehmen (Nachteile hat es ja keine), auch wenn du die Features möglicherweise nicht brauchst. Weil aus eigener Erfaurng kann ich sagen: Es ist extrem unwahrscheinlich, dass du dich in ein paar Wochen ernshaft ärgen wirst "Verdammt, ich brauche den Regler und die Digitalanschlüsse gar nicht, hätte ich doch nur das us-122 genommen". Stattdessen ärgerst du dich aber eher, wenn du dir das us-122 kaufst und dann irgendwann merkst "Mist, die getrennten Lautstärkeregler und der Digitalanschluss wären doch praktisch gewesen." Ist zumindest meine Meinung dazu :)
 
Michael Burman

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Ich hab aber eben auch ein PCI-Interface, da ist das notwendig.
Naja, notwendig ist das auch dort nicht. Selbst wenn die Karte nichtregelbare Ein- und Ausgänge aufweist (wie z.B. die Creamware Pulsar in meinem Desktop-Rechner), so gibt es trotzdem Alternativen zu einem Mischpult. Da ich aber zum Zeitpunkt des Kaufs der Karte bereits das Mischpult hatte, habe ich sie Ein- und Ausgangs-seitig gleich an das Mischpult angeschlossen. (Auf digitaler Ebene kann man auf der Pulsar natürlich alles regeln. :))
 
ars ultima

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Selbst wenn die Karte nichtregelbare Ein- und Ausgänge aufweist (wie z.B. die Creamware Pulsar in meinem Desktop-Rechner), so gibt es trotzdem Alternativen zu einem Mischpult.
Bei mir dient das Mischpult auch als Acht-Fach-PreAmp (ich gehe aus den Inserts des Pults - also als Direc Ots missbraucht - dann in die acht Line-Eingänge der Soundkarte). In der Praxis ist es aber ja absurderweise wirklich so, dass die billigste Möglichkeit, Monitore und Kopfhörer an die Line-Outs einer PCI-Soundkarte samt Lautstärkeregler anschließen zu können, ein kleines Mischpult ist (auch wenn man dann den Mikrofoneingang gar nicht benutzt).
 
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Vielen Dank für eure Antworten. Ich werde mir dann wohl die 144er Version zulegen :)
 
Michael Burman

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In der Praxis ist es aber ja absurderweise wirklich so, dass die billigste Möglichkeit, Monitore und Kopfhörer an die Line-Outs einer PCI-Soundkarte samt Lautstärkeregler anschließen zu können, ein kleines Mischpult ist (auch wenn man dann den Mikrofoneingang gar nicht benutzt).
Genau. Ich habe mal bloß einen weiteren Kopfhöreranschluss am anderen Ende des Zimmers gebraucht, und es wurde dann letztendlich ein kleines Behringer-Pult. Ok, ein zweites Mal würde ich kein Behringer-Pult mehr kaufen, aber seinen Zweck hat es erfüllt, und ein billiger Kopfhörerverstärker wäre auch nicht besser gewesen, zumal ich an das Behringer mehrere Quellen anschließen und in der Lautstärke regeln konnte. Aber als Hauptschaltzentrale habe ich halt das Mackie und es lässt qualitativ keine Wünsche offen. Also wenn man es ernst meint, sollte man lieber kein Behringer, sondern schon was hochwertigeres kaufen. Yamaha baut auch Qualität, habe ich mal gehört. Mir hat damals aber das optische Design bzw. die Form der Regler usw. bei Yamaha nicht gefallen (das war allerdings 1998, seitdem hat sich bestimmt einiges verändert) und ich habe mich für das Mackie entschieden, obwohl der Dollar-Kurs gerade ungünstig hoch war (das Pult ist made in USA) und ich für das kleine Ding 990,00 DM (entsprach 506,18 €) hinlegen musste.
 

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