Test: hochrangige Konkurrenz zum Korg nanoKEY, der Akai LPK 25

von qwertz78293, 20.11.09.

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  1. qwertz78293

    qwertz78293 Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 20.11.09   #1
    Hallo Boardgemeinde,

    vor wenigen Tagen habe ich mir den Akai LPK 25 gekauft, da mein Korg nanoKEY
    wohl keine Lust mehr hatte unter meinen Fingern zu leiden. Sehen wir mal ganz
    davon ab, dass die Konstruktion des nanos nicht die beste war bzw. ist.


    Doch Akai hat nun ebenfalls ein mini MIDI-Keyboard auf den Markt gebracht.
    Zugah im echtem Keyboard Design.

    Kaufen tut man das Gerät in einer handlichen und Verbraucherfreundlichen Verpackung,
    welche sich ohne Probleme öffnen lässt auch auch keine bösen Überraschungen,
    wie haufenweise Tüten oder Manuals beinhaltet. Lediglich das Keyboard ist in einer
    art Schutzfolie eingepackt.

    [​IMG]
    Hier klicken für eine größere Ansicht!

    Der Lieferumfang; der LPK 25, ein USB Kabel, eine Mini-CD mit einer Software aus dem
    Hause Akai und ein Handbuch mit den Sicherheitsanweisungen und den Garantieinformationen.

    Insgesamt umfasst die Tastatur 25 Tasten, die anschlagsdynamisch sind. Wie schon
    gesagt sind sie im gewohnten Design gehalten, jedoch sind sie etwas schmaler als die bei den großen Brüdern,
    den MPKs.

    Strom wird direkt aus der USB-Dose gespeist, sodass kein weiteres Netzteil nötig ist. Der
    betrieb an einem USB-Hub mit mehreren Geräten ist deshalb nicht mehr möglich!
    Auch befindet sich unterhalb der USB-Büchse eine Vorrichtung, um das Gerät anketten zu
    können.

    [​IMG]
    Hier klicken für eine größere Ansicht!

    Um nicht nur auf zwei Oktaven klimpern zu können, gibt es zwei Taster mit denen sich die
    Tastatur je nach Wunsch eine Okatve höher oder tiefer einstellen lässt. Oberhalb der
    beiden Taster befindet sich rechts ein "programm" Taster. Hält man diesen gedrückt und
    drückt derweil auf eine Taste, so kann man verschiedene Modi' auswählen. Jede Taste
    hat dabei einen eigenen Modi. Ein paar haben die Takte als Auswahl, andere sind dazu da
    um verschiedene Presets auszuwählen. Die Funktion ist überhalb der jeweiligen Taste einzusehen.

    Die verbleibenden drei Taster gehören dem arpeggiator an. Mit dem oberem Linken Taster
    schaltet man diesen an bzw aus. Der Taster zur rechten dient als TAP-Taster, sprich um
    das Tempo auszuwählen. Unter dem an/aus Taster ist der sustain Taster
    mit dem sich die aktivität des arpeggiator bestimmen lässt. Wahlweise zwischen dauerhaft
    oder nur solange eine Taste gedrückt wird.

    Kompatibel ist es mit allen bekannten Programmen, sprich Ableton, FL Studio usw.


    Weg von den Features gehen wir zu den harten Fakten im alltagsgebrauch:

    Das Gehäuse ist aus Kunststoff jedoch mehr als stabil genug. Wenn es auf einem gutem
    Untergrund wie Holz steht, ist es sehr standfest, wodurch es beim spielen nicht hin und
    her rutscht.
    Die Tasten weisen eine zufriedenstellende Anschlagsdynamik auf, wodurch ein besseres
    Klangergebnis als beim nanoKEY entsteht. Auch der apreggiator erweist sich als
    brauchbar, vorrausgesetzt wird ein gutes "Taktfeeling" zum einstellen des Tempos.


    Fazit:
    Der Akai LPK 25 ist ein gutes Stück besser als der nanoKEY. Für die ersten Anfänge oder
    als protables Gerät ist es durchaus zu gebrauchen. Spielen im größerem Ausmaße ist mit
    dem Gerät nicht möglich. Ich selbst bin LIVE DJ und benutze es um meine Sequenzen zu
    erstellen oder zum einspielen von ambienten auf events.


    Kaufen kann man es in jedem guten Laden, der Recording Equipment führt.
    Straßenpreis liebt bei 49 Euro aufwärts.


    Zum schluss möchte ich mich für die unterdurchschnittlich gute Bildqualität entschuldigen
    und hoffen euch ein bisschen mehr Wissen zu schenken.
     
  2. hisdudeness

    hisdudeness Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 23.11.09   #2
    Hallo!

    Vielen Dank für diesen ausführlichen Test!

    Ich stand letzten Freitag vor genau dieser Entscheidung: Korg nankey oder Akai LPK25.

    Obwohl man der Tastatur des Akai schon ansieht, dass sie wohl um einiges "brauchbarer" zu sein scheint als die des nanokeys habe ich mich doch für letzteres entschieden, da ich auf die Taster für Pitch Bend und Mod Wheel am nanokey nicht verzichten wollte.
    Der Appregiator des Akai ist natürlich auch eine tolle Zugabe, aber ich brauche das nanokey wenn ich unterwegs bin und mir Stücke raushören und VSTi Presets basteln will.

    Vom Anschlagsgefühl des nanokey kann ich nur sagen: Stellt euch eine anschlagsdynamische Notebook-Tastatur vor ;-)

    Viele Grüße
    hisdudeness
     
  3. Tom 62

    Tom 62 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 02.12.09   #3
    Ich hab das LPK25 auch und kann den Bericht weitgehend bestätigen. Mich stören eigentlich "nur" zwei Dinge: 1.) der fehlende Pitchbend, ein Minijoystick wäre sowas von klasse gewesen 2.) die rote Schrift oberhalb der Klaviatur ist sehr schwer lesbar ist - rote Schrift auf schwarzem Hintergrund, wer denkt sich sowas nur aus ;-) Mit dem LPD8 (das ist der kleine Bruder mit den Pads und Drehreglern) hab ich übrigens keine guten Erfahrungen gemacht, das Ding ging wieder zurück.
     
  4. qwertz78293

    qwertz78293 Threadersteller Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 04.12.09   #4
    Wow, es gibt neuerdings MIDI-Keyboards mit Joysticks? Ich nehme an, dass du etwas anderes meinst.

    Die rote Schrift ist absichtlich. Stell' dir vor die Schrift wäre komplett weiß. Zum einem sieht es nicht sonderlich gut aus und es würde vom Kontrast her stören ( schwarz / weiß ).
    Zudem ist es auch kein performance Keyboard, wodurch du beim benutzen wohl hoffentlich eine angemessene Lichtquelle in gebrauch nimmst.

    Kleiner Bruder? Meines erachtens nach, hat der LPK 25 weder einen großen noch einen kleinen Bruder.

    Der LPD8 ist lediglich die portable Version größerer Drumpads. Aber auch dieser hat weder einen größen noch einen kleinen Bruder.
     
  5. bastman

    bastman Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.12.09   #5
    Nein, natürlich gibt's die. Entweder als kombinierter Pitchbend-/Modulation-Controller oder gar als "richtiger" Joystick für die Steuerung von Parametern usw.

    [​IMG]

    Und nur, weil ein Gerät nicht unbedingt für den Liveeinsatz konzipiert wurde, heißt es ja nicht, dass die Beschriftungen der Bedienelemente nicht erkennbar sein sollen. ;)
     
  6. Leef

    Leef Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.12.09   #6
    Oder ein X-Y Pad, das NanoPad machts vor. Ein NanoKey mit diesem X-Y Pad.... lecker! *wünsch*
     
  7. Tom 62

    Tom 62 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.12.09   #7
    Dass die rote Schrift Absicht war, sehe ich auch so ;-) Den Rest lasse ich mal unkommentiert, auch wenn es mir wirklich schwerfällt :D
    Den "kleinen Bruder" meinte ich wörtlich, da 1.) das LPD8 aus der gleichen Produktfamilie stammt (daher "Bruder"), und 2.) das LPD8 vom Ausmaß her deutlich kleiner ist (daher "klein").
     
  8. Heath

    Heath Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 20.12.09   #8
    Schöne zusammenfassung.
    Das Gerät ist an sich ganz fein, aber ich komm damit nicht klar. Habe einfach zu große Finger und bin hinzu auch noch grobmotoriker. Deshalb verkaufe ich meinen. Link ist in der Signatur.

    @Tom 62:
    Deine Erklärung lässt zu wünschen übrig. Belassen wir das aber mal.
     
  9. mistermoyo

    mistermoyo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.03.10   #9
    ich überlege mir auch so ein gerät zu kaufen und hätte da mal eine frage, da ich noch blutiger anfänger auf diesem gebiet bin: kann man diese midi spuren, die ja nur anweisungen sind, auch irgendwie zu audiospuren umwandeln und diese dann z.B. auf cd zu brennen? tut mir leid wenn die frage blöd ist, wie gesagt, ich bin noch anfänger :D
     
  10. FantomXR

    FantomXR Keyboardmanufaktur Berlin

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    Erstellt: 10.03.10   #10
    ja, dafür bräuchtest du aber einen Klangerzeuger. Bei einem PC wäre dies ein VSTi :)
     
  11. mistermoyo

    mistermoyo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.10   #11
    also ein vst plugin, oder was ist ein vsti genau?
     
  12. Distance

    Distance Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 11.03.10   #12
    Unter VST-Plugin versteht man normalerweise reine Effekt-Plugins (d.h. ein Plugin, dass ein Audio-Signal bekommt, bearbeitet und dann wieder ausgibt).
    Ein VSTi (i für instrument) ist da etwas anderes, denn es erzeugt selbst einen Klang, statt nur einen gegebenen zu verändern (d.h. es bekommt ein Midi-Signal und erzeugt aus diesen Informationen dann das Audio-Signal am Ausgang).

    Im Endeffekt ist ein VSTi nicht großartig was anderes als eine Klangerzeugung in einem herkömmlichen Keyboard. Der wesentliche Unterschied ist nur, dass ein VSTi darauf ausgelegt ist, auf einem herkömmlichen PC zu laufen, während die Keyboard-Klangerzeugung natürlich auf der spezifischen Hardware des Keyboards laufen soll.
     
  13. mistermoyo

    mistermoyo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.03.10   #13
    ich hab, als mich nach solch kleinen und günstigen keyoards umgesehen habe, auch das korg nanokey gefunden. da ist ja als plugin der korg m1E dabei, ich benutze cubase le4, müsste ich dann einfach diese spur aufnehmen und cubase nimmt die töne auf die das plugin aus den midi befehlen macht?
     
  14. Distance

    Distance Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 11.03.10   #14
    Also standardmäßig nimmt Cubase das Midi-Signal auf und spielt es dann über das VSTi ab. Man kann sicherlich auch den Output eines VSTi wieder in eine Audiospur aufnehmen, aber wie das im Detail funktioniert kann ich die leider nicht sagen, da ich mich mit Cubase nicht wirklich auskenne...
     
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