Tightere Palm Mutes bei Zimmerlautstärke

von Cronos_Beyond, 10.08.07.

  1. Cronos_Beyond

    Cronos_Beyond Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.08.07   #1
    Ich spiele momentan daheim über eine Engl Standard 4x12er Box mit Celestion V60 Speakern.

    Da ich in einer Mietswohnung nicht sonderlich laut machen kann, werden die Speaker relativ leise angefahren. Leider klingen die die Palm Mutes darüber nicht sonderlich saftig, sondern sehr trocken und steif. Sobald ich lauter drehe, wird es besser, aber das kann ich den Nachbarn nicht antun.

    Meine E-Technik/Physik-Kentnisse sind nicht besonders, deswegen (mit Vorbehalt) diese Theorie:

    Wenn ich nun Speaker mit einem leichteren Magneten nehme (z.B. Greenbacks) sollten sie doch bei der selben Energiezufuhr stärker schwingen als die V60er, und also auch bei niedrigen Lautstärken schon etwas besser klingen?

    Und wie schaut es mit der Watt-Zahl aus - inwieweit hat diese einen Einfluß auf das Klangverhalten bei niedrigen Lautstärken?

    Danke schonmal!
     
  2. FMOC

    FMOC Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.08.07   #2
    wenn du mit tight den angenehmen DJENT DJENT sound meinst, wie zB bei der DEI von meshuggah, dann solltest du umbedingt einen tubescreamer zwischen gitarre und amp packen. An dem tust du dann möglichst wenig gain/drive und dafür mehr level rein : taadaaa = djent!
     
  3. Cronos_Beyond

    Cronos_Beyond Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.08.07   #3
    Hi,

    danke für Deine Antwort, aber das war nicht das, was ich wissen wollte. Der Sound von meinem Amp gefällt mir, wenn er lauter aufgedreht ist, auch die Palm Mutes (Engl Special Edition).

    Ich bräuchte Infos in Bezug auf meine Speakerfragen.
     
  4. rollthebones

    rollthebones Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.08.07   #4
    Speaker mit kleineren Watt Zahlen lassen sich früher ausfahren, aber Deine Idee das es lautstärkemäßig etwas bringt (zumindest für's Wohnhaus) ist illusionär. Warum? Ein 10W Amp ist genau halbsolaut wie ein 100W Amp, das bedeutet Du würdest kaum einen großartigen Lautstärkeunterschied hören.
     
  5. KeuleThePunisher

    KeuleThePunisher Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.08.07   #5
    Das Problem ist halt, das Palm Mutes erst ab einer gewissen Lautstärke fett klingen. Ich denke da kann man einfach nicht mehr machen als Gain ein wenig mehr aufzudrehen. Aber so geil klingt das trotzdem nicht, wenn der Amp leise ist. Außerdem fehlt ja dieses Kribbeln im Bauch bei hoher Lautstärke! ;)
     
  6. Slaytanic

    Slaytanic Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.08.07   #6
    Also ich betreibe einen 6 Band MXR Equalizer an meinem Hughes kettner WarpX Amp im Loop .und bei Zimmerlautstärke mach ich immer mehr Bass rein...so das es schön wumms macht.....beim Lautwerwerden dann natürlich weniger Bass...

    evtl..solltest dich nach nem EQ umschauen....und schön die Bässe boosten..

    MFG
     
  7. hilmi01

    hilmi01 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.07   #7
    Meine Physik-Kenntnisse sind zwar auch unter aller Sau, aber mein Verstand sagt mir: schwingt eine Membran stärker, ist es auch lauter.

    Unabhängig davon, ob das nun zutrifft oder nicht, veränderst Du mit einem Speakerwechsel auch den Grundsound des Amps - und gerade der gefällt Dir ja. Klingt also nach einem ziemlich faulen Kompromiss.

    Was fehlt Dir denn bei Zimmerlautstärke: Druck oder etwas anderes? Mir hat bei niedrigen Lautstärken immer dieses gewisse Schmatzen gefehlt. Durch Zufall habe ich mit dem Digitech Synth Wah (das Effektgerät ist eigentlich für andere Dinge konzipiert) eine Lösung gefunden, PalmMutes auch bei Zimmerlautstärke zum schmatzen zu bringen.

    Vielleicht kannst Du ja mit ähnlich ungewöhnlichen Methoden Dein Ziel erreichen, ohne einen doch recht weitreichenden Ampumbau durchführen zu müssen. Definier doch mal Deine Soundvorstellungen etwas genauer.
     
  8. MechanimaL

    MechanimaL Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.07   #8
    mh also meiner meinung nach ist das alles eine frage des richtigen eqs.. ich bekomme selbst bei leiser zimmerlautstärke aus meiner 1x12 combo gute palm mutes raus.. bei neueren amps gibts doch neben presence auch noch depth oder wie hieß das nochmal beim 6505.. is klar dass man bei zimmerlautstärke bestimmte frequenzen anheben muss, eben wie bei "loudness" an der anlage.. deswegen würde ich mir nicht gleich andere speaker zulegen, also wie gesagt, check the settings ;)
     
  9. Mentally-ill

    Mentally-ill Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.07   #9
    Wie wärs einfach mit nem dropped-d Tuning ?!
     
  10. Frostbalken

    Frostbalken Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.07   #10
    Das Tuning hat damit wohl nicht viel zu tun, es wird eher an den Einstellungen liegen.

    Etwas mehr Höhen und Presence sollten Palm Mutes schon mehr schmatzen lassen, wenn der Druck fehlt noch ein wenig Bässe und wenn möglich Tiefmitten dazu und es sollte auch bei Zimmerlautstärke besser klingen.

    Andererseits ist ein Engl SE nicht gerade dafür konzipiert, bei Zimmerlautstärke benutzt zu werden, so ein Vollröhrentop bracht schon etwas an Lautstärke um richtig gut zu klingen. Mit einem EQ kann man das zwar etwas ausgleichen, aber es wird nicht so klingen als wäre der Amp ordentlich aufgedreht.
    Ansonsten könnte eine Hotplate helfen, damit könntest du den Amp weiter aufdrehen und er würde trotzdem nicht zu laut werden.

    Aber bevor du dir andere Speaker zulegst, würde ich mir erst überlegen, ob ein Engl SE zu Hause nicht ein wenig übers Ziel hinaus geschossen ist, bzw. einfach zu überdimensioniert.
     
  11. Starfucker

    Starfucker Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.07   #11
    Das schöne Schmatzen bei Palmmutes krieg ich sogar mit nem VOX AC-30 hin, und das ist nicht gerade der Amp für solche Geschichten ;)
    Wieso immer gleich kaufen? Fette Palmmutes kommen aus der rechten Hand und nicht aus irgendwelchen Amps!

    Gruß
     
  12. glenn tipton

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    Erstellt: 11.08.07   #12

    sorry für die vorher-poster, aber das seh ich genau so wie starfucker :great:
     
  13. hilmi01

    hilmi01 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.07   #13
    Und was willst Du mit dieser Aussage dem Threadersteller nun sagen: dass er nicht Gitarre spielen kann? Oder dass er sich lieber 'ne andere rechte Hand besorgen soll? Denk da lieber nochmal drüber nach, bevor Du mit solchen Statements die Fähigkeiten anderer in Frage stellst. Nur weil eine Aussage intelektuell klingt, bewahrt sie das nicht davor, dennoch das Thema zu verfehlen.
     
  14. Cronos_Beyond

    Cronos_Beyond Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.08.07   #14
    @hilmi01:

    Danke für Deine Antwort(en) - die einzig vernünftigen, die auch etwas mit dem Thema zu tun haben. Über meine Fähigkeiten oder den Sinn meines Equipments zu sprechen, ist auch nicht Inhalt des Threads.

    Ich spiele bereits über eine Hotplate - aber wenn mir jemand den Tip gibt, für sauber definierte Rhythmus Riffs Endstufenzerre zu benutzen, dann frag ich mich, ob er überhaupt weiß, wie Endstufenzerre klingt.

    Nicht umsonst haben die neueren Amps Headroom bis zum Abwinken (bis 180 Watt), damit die Endstufenzerre gerade nicht erreicht wird.

    Zurück zum Thema: Das Schmatzen bei geringen Lautstärken fehlt mir etwas. Und da ich hier nicht lauter machen kann, ich mit den EQ Settings zufrieden bin und ich auch kein zusätzliches Equipment in die Line hängen will, hätte mich einfach die Wirkung von verschiedenen Speakern interessiert.

    Vielleicht hat ja jemand GENAU DAZU Erfahrungswerte. Danke :)
     
  15. snippy

    snippy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.08.07   #15
    Ich möchte an dieser Stelle nur anmerken, dass ein Lautsprecher mit höherer "Wattzahl", wie sie immer so schön genannt wird (Dabei handelt es sich um die maximale Belastbarkeit des Lautsprechers angegeben in Watt), nicht zwingend auch lauter sein muss, als ein Speaker mit geringerer Belastbarkeit. Worauf es hier ankommt ist der Wirkungsgrad des Speakers, angegeben in dB/W/m, also zu welchem Grad der Speaker die reingesteckte elektrische Arbeit in Schalldruck umsetzen kann. Hier könnte man also in der Tat weniger Lautstärke bei gleicher Ampeinstellung erreichen. In wie fern das jetzt zu einem besseren Sound verhilft wage ich zu beweifeln, da das wiederrum davon abhängen würde, ob die Tatsache, dass es zu wenig "schmatzt", am zu wenig aufgerissen Amp oder an den mit zu weniger Leistung versorgten Speakern liegt. Im erteren Fall könnte man also THEORETISCH schon was durch Speaker mit weniger Wirkungsgrad bewirken, jedoch wäre der Unterschied wohl eher marginal. Festlegen möchte ich mich jedoch nicht - der Kommentar soll nur als Denkanstoß und zum besseren Verständnis der physikalischen Zusammenhänge gelten, weil die "Wattzahl" wie ich feststellen musste doch gerne mal missverstanden wird.

    Gruß
    Snippy
     
  16. snippy

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    Erstellt: 12.08.07   #16
    Wie kommts, dass du dein Equipment verkaufst, wenn ich fragen darf? Ich dachte, der Sound des Amps gefällt dir?

    Gruß
    Snippy
     
  17. Cronos_Beyond

    Cronos_Beyond Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.08.07   #17
    Finanziell übernommen. So traurig es klingt.

    Zusätzlich ist das Ding in einem Zimmer einfach Overkill - ich kann es nichtmal richtig ausreizen.
     
  18. snippy

    snippy Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.08.07   #18
    Gut, dann ist das verständlich ;)

    Dann viel Erfolg bei der Wahl des neuen Equipments!

    Gruß
    Snippy
     
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