Tipps für gezielten/schnellen Einstieg in Hardrock/Heavy-Metal

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Debbart
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Moin,

da ich ein begeisterter Fan von Motörhead bin, habe ich mir nach langer Pause vorgenommen, meine E-Gitarre wieder auszupacken.
Ich bin noch Anfänger, aber vieles an Akkorden habe ich schon drauf.
Jetzt ist meine Frage, was kann ich gezielt lernen, um Hardrock und Heavy Metal zu spielen?
Über Tipps würde ich mich freuen

Debbart
 
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Jetzt ist meine Frage, was kann ich gezielt lernen, um Hardrock und Heavy Metal zu spielen?

Tja da hilft mMn immer noch am besten Hardrock und Heavy Metal Songs zu lernen.
Und zwar je mehr desdo besser. Sorry das meine Antwort etwas allgemein ausfällt.
Aber deine Frage war eben auch sehr allgemein gestellt.

Das du schon ein paar Akkorde drauf hast ist super und erleichtert bestimmt einiges.
Such dir Tabs raus von Songs die du lernen möchtest. Nimm für den Anfang nicht
zu schwere Songs, denn das kann dann zu Frust führen. Und dann heißt es üben
üben, zu den Songs mitspielen, wieder üben usw usw.

:)
 
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Danke für die schnelle Antwort =)
Da hast du recht, ich hätte auch ausführlicher schreiben können xD
Also eigentlich spiele ich schon recht lange. Ich bin aber nie wirklich weiter gekommen, da ich keinen wirklichen Plan hatte.
Deswegen dümpelte ich immer auf einem Anfänger-Level rum und konnte nur Liedfetzen spielen.
Für eine Zeit von etwa einem Jahr, habe ich auch in einer Band gespielt. Irgendwann hatte ich aber keinen Bock mehr, da die Proben nur noch aus saufen bestanden. Mein Ziel ist es wieder Leute zu finden, die Bock haben zu spielen. Am liebsten in Richtung Hard Rock, nur fehlt mir da noch einiges an Skills.

Debbart
 
Wenn Du es eilig hast, nimm Unterricht.
 
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Dem @Blade Runner seine Aussage + 1!

Du (nicht Blade Runner, sondern der Threadersteller) scheinst keinen wirklichen Plan zu haben, wie du vorgehen sollst. Das ist nicht böse gemeint, sondern eine gewagte These von mir aufgrund deiner bisherigen Posts in diesem Thread. Ein Lehrer, der mit dir zusammen Ziele erarbeitet und diese wöchentlich kontrolliert, kann zu Quantensprüngen verhelfen. Du sagst ihm, was du spielen willst, er erstellt die entsprechenden Uebungen und Etappenziele dazu. Wichtig auf Lehrerseite ist vor allem Methodik und Didaktik. Also würde ich den cool spielenden Kumpel schon mal ausschliessen....falls denn ein cool spielender Kumpel existiert.

Voraussetzung für deinen Erfolg ist natürlich, dass du die Disziplin mitbringst. Denn: Beim Ueben ist jeder alleine!
 
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Mein Ziel ist es wieder Leute zu finden, die Bock haben zu spielen. Am liebsten in Richtung Hard Rock, nur fehlt mir da noch einiges an Skills.

Ja nur Saufen ist natürlich blöd .....

Aber um mit anderen Leuten wieder regelmässig zu spielen ist es mMn das
wichtigste komplette Songs spielen zu können (nicht nur Fetzen davon).

Indem man ganze Songs lernt erwirbt man mit der Zeit einiges an Fähigkeiten !!!
Man lernt nach und nach wie Songs aufgebaut sind, welche Strukturen und
Akkord Klischees in bestimmten Stilrichtungen öfter vorkommen. Überhaupt
wie und welche Akkorde zueinander passen .lönnen. Wie eine sinnvolle
Dramaturgie von Songs aussehen kann (Stichwort Dynamik).

Such dir also 3-4 Songs raus die du in nächster Zeit lernen möchtest.
Am besten verschiede Tempi und Tonarten von verschiedenen Bands.
Dann nach Tabs und Tutorials suchen und von vorne bis Ende üben !!

Wenn du einige deiner Lieblingssongs spielen kannst ruhig auch mal
Songs lernen die dir zwar gefallen aber nicht unbedingt deinem
Lieblingsstil entsprechen. Das erweitert deinen Horizont.

Skills die für eine Band mMn mit am wichtigsten sind

1) Gitarre stimmen können
2) Songs spielen können
3) verschiedene Akkorde/Tonarten beherschen
4) anderen Musikern beim spielen zuhören können
5) Rhythmusgefühl entwickeln
6) auf Dynamik achten können

viel Erfolg dabei ;)

PS ein fähiger und zu dir passender Lehrer ist natürlich s.o. hilfreich !!
 
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Eigentlich ist nichts hinzuzufügen: such am besten einen Lehrer, der auf Basis deiner jetzigen Kenntnisse Übungen mit dir zusammenstellt. Aber wichtig ist: üben musst du alleine, zwischen den Stunden. Dann wird sich deine Technik wahrscheinlich recht schnell verbessern.
Wenn du auf Motörhead stehst, dann schau dir ihre Songs an. Und versuch das mit dem Lehrer zu analysieren - wenn du die Songstrukturen verstehst, ist es auch leichter nachzuspielen oder selbst Songs zu schreiben. Gerade Motörhead ist ja nicht für komplexe Strukturen bekannt, das sollte - wenn du fleissig übst - bald klappen.
@Dr Dulle hat es auch schön auf den Punkt gebracht :great:
 
Ich werde es erstmal autodidaktisch versuchen =)
Da es mir finanziell im Moment nicht möglich, ist Unterricht in Anspruch zu nehmen.
 
Autodidaktisch üben heißt halt, dass du noch weitaus disziplinierter sein musst! Such dir auf jeden Fall Onlinekurse raus, Tutorials und üben, üben, üben - bis die Finger glühen :D
Da du ja schon mal in einer Band gespielt hast: kennst du vielleiht noch andere Musiker, mit denen du dann fallweise zusammen üben könntest und die dir Feedback geben können. Das ist auch hilfreich!
 
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Wichtig ist die eigenen Defizite zu erkennen und gezielt zu bearbeiten. Das größte Defizit hast du bereits gefunden: Planlosigkeit. Aus Planlosigkeit folgt Disziplinlosigkeit, denn ohne zu wissen was und wie du üben musst um weiter zu kommen, hast du auch keine Schritte, die du diszipliniert abarbeiten kannst.

Hier hat es dann eben unschlagbare Vorteile sich zu verpflichten. Wenn ich weiß, dass ich lieber vor mich hindudle und laufen lasse, wenn ich nur für mich selbst plane, dann ist das der wichtigste Angriffspunkt. Verpflichte ich mich aber bei einem Kurs oder Lehrer, kann das genau der Kich sein, den ich brauche. Ich habe dann zum Einen den Druck mein Geld nicht zum Fenster rauswerfen zu müssen und zum anderen nicht als völliger Schlunz und Versager beim nächsten Termin dazustehen.

Abgesehen davon haben andere viele Jahre Erfahrung darin Leuten das Spielen beizubringen, sie zu motivieren und zu führen. Sie können Schwächen erkennen und gezielt bearbeiten, haben so ziemlich jeden Fehler, jedes Problem und auch jede Ausrede mal gehabt und können den strukturierten Rahmen bieten, den man braucht.

Es geht nicht darum, dass man grundsätzlich autodidaktisch nicht zum Ziel kommen könnte. Das können viele. Aber noch mehr können es eben nicht und mit dieser Einsicht - die du ja wohl bereits hast - musst du eben umgehen und die passende Konsequenz ziehen. Andernfalls eierst du heute in einem Jahr nur genauso rum wie jetzt und eröffnest wieder einen Thread mit demselben Inhalt.

Die Antworten werden auch dann wieder dieseleben sein ;-)

Ich persönlich habe so lange rumgegurkt, dass ich nun statt mehr Geld in Equipment zu werfen, das eh besser ist als ich, ich das Geld in einen Online-Kurs investiere - immerhin auch ein paar hundert Euro. Denn ich bin nicht weiter bereit mir mein jetziges Gedudel anzuhören :D
 
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Ergibt auf jeden Fall Sinn, was du geschrieben hast.
Würdest du mir sagen, wie der Online-Kurs heißt?


LG

Debbart
 
Bin ich der einzige der nur Lieder üben für als eher weniger zielführend findet?

Ich habe viel autodidaktisch gelernt und eine Weile auch erstmal Lieder nach Tabs etc.

Aber wirklich vorran gebracht haben mich andere Übungen.

ganz extrem z.b:


Dann Metronom bzw in dieser Variante:
http://www.bonedo.de/artikel/einzelansicht/ipt-inner-pulse-trainer-app-test.html

Lieder üben ist schön und gut und mache ich natürlich auch. Schön um die Gitarristen zu analysieren der Musik die man mag.
Aber schneller zum Ziel denke ich kommt man mit gezielten üben.

Da Gitarre lernen nicht arbeit sondern Spass sein soll muss man natürlich sein Übeplan darauf anpassen das einem dieser nicht abhanden kommt.
 
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technische hilfsmittel sollte man auch nutzen:

image.jpg
 
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Guten Morgen,

habe mir jetzt die DVD Spielend E-Gitarre lernen bestellt.
Hab viel gutes darüber gelesen, ich denke das ist ein guter Anfang.
Hat einer von euch auch schon Erfahrungen mit dieser DVD gemacht?

Debbart
 
Ich kenne dieses Lehrmittel nicht, bin jedoch der festen Ueberzeugung, dass das Lehrmittel nur Mittel zum Zweck und deshalb zweitrangig ist. Die meisten Bücher oder DVD's zum Thema Gitarre lernen, die ich kenne, sind ziemlich ähnlich aufgebaut.

Das wirklich Entscheidende ist deine eigene Disziplin. Vor allem dann, wenn du Techniken und Songs üben sollst, die sehr schwierig sind. Das kann (und wird) frustrieren. Die Gefahr beim Autodidakten ist nämlich gross, dass er/sie mit der Zeit nur noch diejenigen Sachen spielt, die sowieso leichtfallen. Es gibt ja kein Kontroll- und Korrekturorgan in Form eines Lehrers, welcher eine gewisse Form von positivem Druck aufrechterhält.
 
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Was vielleicht auch hilft (mir jedenfalls) ist Rocksmith (gerade um Songs zu üben).
 
Rocksmith ist auch ganz cool =)
Gut ich teiele die Meinung, dass eine DVD, Buch oder was auch immer für ein Lehrmittel, nur Mittel zum Zweck sind. Das Lernen nehmen die einem auch nicht ab.
 
Es gibt nur eines, was wirklich was bringt: suche dir Kumpels und spielt zusammen. Alles andere ist eh nur Kokolores oder Gitarrurbation.
 
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Und versuch, dich nicht komplett an Tabs zu orientieren. Ein Stilgefühl entwickelt sich besser und nachhaltiger durch Heraushören und Mitspielen zum Original. Außerdem bleiben die Lieder länger hängen, wenn man sie sich so erschlossen hat. Und man hat die Chance, bewusst oder durch Zufall, eigene Akzente zu setzen.
 

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