Tips zum erlernen eines Songs

von Marschjus, 28.12.18.

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  1. Marschjus

    Marschjus Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.18   #1
    Ich hab schon immer wieder mal im MB quer gelesen aber nicht so das gefunden was ich "suche". Es geht um das lernen eines Songs...also die Wege wie man sinnvoll ein Lied lernt. Da gibt es sicher unterschiedliche Herangehensweisen.
    Viele schreiben ja das sie gerne Lied XY usw. spielen...also wird wohl daheim und auch bei vielen Bands gecoverd. Scheinbar gibt es auch Lieder die man als Gitarrist können muss....naja meinen einige.
    Ich persönlich hatte immer und habe noch immer massive Schwierigkeiten ein Song auswendig zu lernen. Und ganz ehrlich, ich habe meist auch garnicht das Bedürfnis einfach etwas nachzuspielen...es fühlt sich für mich immer irgendwie fremd an.
    Das klingt bescheuert,ich weiß, aber es ist so. Ein Lied hat es mir aber doch angetan. Chuck Berry - Johnny b good. Seit ich vor 1 oder 1 1/2 Jahren Zurück in die Zukunft nach Ewigkeiten wieder gesehen hab geistert der Gedanke in meinem Kopf herum.
    Es soll ja ein nich soo schweres Stück sein...aber naja, wenn man es kann ist alles leicht. Ich hatte Anfang diesen Jahres schon einmal einen Versuch gewagt aber das ist dann irgendwie eingeschlafen und ich hatte auch den Eindruck das es für mich einfach noch eine Nummer zu schwer
    ist....vor allem zu schnell. Daher habe ich es vor mir hergeschoben.

    Bisher gehe ich so vor das ich erstmal schaue welche Töne/Akkorde überhaupt gespielt werden (sind neue Akkorde dabei lerne ich erstmal die) und klimper das nach. Um mir das "Was spiele ich" etwas einzuprägen damit ich mich weniger darauf konzentrieren muss wann ich was spiele und Kapazitäten (im Kopf) frei habe für die Stilistik.
    Pausen und die Länge eines/r Note/Akkords kommen dann wenn das so grob klappt und ich nicht mehr schauen welche Seite in welchem Bund ich jetzt greifen muss usw.. Schlussendlich dann Betonungen und dann halt versuchen das Tempo zu steigern.

    Naja..soweit zur Theorie. Bei einfachen Übungsstücken vom Unterricht klappt das zumindest ganz gut,die sind aber auch nicht sonderlich lang. Bei Liedern jedoch die ich kenne ist das immer wie verhext...man weiß ja wie es klingen soll,hat den Sound im Ohr und auch entsprechende Erwartungen.
    Aber so klingt es eben nicht....ich meine man erkennt mit etwas gutem Willen was es sein soll. Aber das ist für mich ja nicht Sinn der Sache das man ein Lied einfach nur erkennt.
    Ich kann mich da noch an meine Jugend entsinnen wo bestimmte Intros oder einfache Lieder quasi jeder "konnte" am Ende waren es aber nur so ähnlich.

    Daher dachte ich mir frage ich doch mal im MB wie ihr das macht, wie geht ihr an einen neuen Song heran. Es gibt da sicher mehrere Möglichkeiten und ich denke nicht nur ich sondern auch viele andere Anfänger haben da Schwierigkeiten.
    Besonders wichtig finde ich ab wann man sich eingestehen sollte das Stück XY evtl. noch zu viel gewollt ist. Bevor Frust aufkommt.
    Vielleicht entsteht so ja eine kleine Sammlung oder sowas wie Leitfäden für Anfänger wie mich.

    Wenn solch ein Thema schon existiert dann tut es mir leid, meine Suche hat da nichts so recht ergeben...verstreut über alle Möglichen Themen findet man mal was. Aber ich denke das sowas gerade im Anfängerbereich gar keine so schlechte Sache ist.

    Gruß Marcus
     
  2. Cold Prep

    Cold Prep Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.18   #2
    lernen, das es hängen bleibt erreicht man durch wiederholen immer wieder.
    Auch anhören bis es sitzt hilft und dazu das Stück oft üben bis es dir zu den Ohren raushängt und darüber hinaus
     
  3. chris_kah

    chris_kah HCA PA- und E-Technik HCA

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    Erstellt: 28.12.18   #3
    Nun ja, Johnny B Goode ist jetzt nicht so fürchterlich komplex. Im Prinzip 2x 12 Bar Blues pro Durchgang. Sprich - es wiederholt sich alle 12 Takte und hat im Prinzip nur 3 Akkorde, die auch nicht fürchterlich schnell wechseln.

    Dann : Text mit Akkorden drüber nehmen und so lange durchnudeln bis es auswendig geht. Ich wiederhole gerne kleinere Passagen, bis die sitzen, dann geht es über alles.
    Wobei ich fairerweise sagen muss, dass sich mir die Akkorde in der Regel aufdrängen, wenn ich so ein Lied spiele. Drum geht es bei mir in erster Linie um Text und Fahrplan.
     
  4. stoffl.s

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    Erstellt: 28.12.18   #4
    Das um und Auf bei Johnny B. Goode ist das Riff - und das ist nicht wirklich schwer. Je nachdem wie du leichter lernst, schau dir entweder Tabs von dem Riff an oder such auf YT Videos, wo gut zu sehen ist wie es gespielt wird. Chuck Berry war sicher kein Gitarrengott, obwohl er die E-Gitarre in die Rockmusik eingeführt hat. Es ist also nicht allzu schwer.
    Ich persönlich verwende Tabs um mich am Anfang zu orientieren, wenn ich es nicht raushöre. Oder ich zu faul bin es rauszuhören. Aber das ist für mich immer nur der Startpunkt, bevor ich mir so einen Song selbst erarbeite. Klingt dann vielleicht nicht unbedingt genau wie das Original, aber dafür wie stoffl.s ;)
     
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  5. Marschjus

    Marschjus Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.18   #5
    Das stimmt natürlich, die Akkorde stellen auch nicht das Problem dar...das Intro (vom Solo rede ich noch garnicht, da hab bin ich noch nicht) ist es.
    Johnny B Good, ist jetzt halt gerade mein Aufhänger für das Thema gewesen. Dabei ist es wohl mehr oder minder egal ob man dieses Lied oder irgendein anderes erlernen möchte.
    Mir ging es eher um die grundlegenden Vorgehensweisen. Lasst ihr der Einfachheit halber zu Beginn, Intro,Solo oder bestimmte Bridges erst einmal weg und konzentriert euch auf Strophe und Refrain
    und baut es denn Stück für Stück aus bzw. ergänzt? Geht ihr Takt für Takt vor? Teilt ihr euch einen Song in Stücke ein? Singt ihr dazu (hab ich zum Beispiel noch garnicht versucht, weil ich ein grauenvoller Sänger bin...zum davonlaufen)
    Eher in die Richtung...ich erwarte jetzt weniger eine spezielle Hilfe für mein Anliegen,mir ist nur aufgefallen das gerade im Anfängerbereich oftmals das Equipment besprochen wird,welche Gitarre,welcher Amp,Onlineschulen usw. aber eher seltener wie ein Anfänger sich ohne zu verzweifeln
    an Stücke herangeht. Daher dachte ich das es auch für andere evtl. hilfreich sein könnte.

    Die erste Hürde ist ja immer schonmal brauchbare Tabs zu finden. Ich denke da hab ich was gutes gefunden. Youtube ist bei mir jetzt nicht möglich, für andere aber auch eine Möglichkeit.

    Ich hab mal die erste Seite (das ist das Intro) als PDF angehangen. Bis einschließlich Takt 4 geht es ganz gut (natürlich nicht mit den orig. 160bpm) Der Wechsel zu Takt 5 hängt immer wieder ,da bin ich gerade dran.
    Außerdem versuche ich im den 2 Teil vom 5 Takt statt im 3 und 5 Bund der G und D Saite das im 8 und 10 Bund der D und A Saite zu spielen, das scheint sich für mich mit dem slide evtl. besser zu machen.
    Die Bendings gehen auch so...wird dann erst wieder ab Takt 11 (3 Zählzeit) etwas blöd.

    GRuß Marcus
     

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  6. Captain Knaggs

    Captain Knaggs Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.18   #6
    Ich lerne den Song komplett von vorne bis hinten.

    Ich beginne immer mit dem ersten Lick, bis ich es mir merken kann, allerdings wesentlich langsamer als die original Geschwindigkeit. Das spiele ich ein bis zwei Tage, bis es richtig unterbewusst sitzt. Dann nehme ich das nächste Lick und übe es bis ich es mir merken kann. Dann spiele ich beide Licks zusammen, bis es auch rhythmisch sitzt. Immer noch wesentlich langsamer als die Normalgeschwindigkeit usw.
    Das ganze wende ich dann auch auf die nächsten Licks an.

    Wenn ich dann irgendwann das ganze Lied kann, arbeite ich an der Geschwindigkeit.

    Ich mache keinen Unterschied zwischen solo und Rhythm, ich ziehe diese Technik einfach von Beginn bis zum Ende des Songs durch. Für mich funktioniert das ganz gut.

    Mit Guitar Pro läßt sich das sehr gut steuern, da ich Licks unendlich wiederholen und auch die Geschwindigkeit nach Wunsch regulieren kann.

    Viele Grüße, Thorsten
     
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  7. startom

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    Erstellt: 28.12.18   #7
    Entgegen der allgemeinen Meinung hier im Board finde ich Johnny B. Goode absolut kein einfaches Stück. Das Problem ist wohl eher, dass jemand, welcher einen Song gelernt hat, diesen als einfach empfindet und dies auch so weitergibt. Also mach dir keine Gedanken, das komplette Intro zu Johnny B. Goode ist schon eine ordentliche Hausnummer.

    Zum Lernen der Songs:
    Ich persönlich notiere immer zuerst die Songstruktur in Takten. Beispiel: Introriff_A (2 Takte), Introriff_B (4 Takte), Strophe (8 Takte), Refrain (8 Takte), Introriff_B (2 Takte), usw.
    Anschliessend lerne ich die Riffs oder, falls sie komplex sind, begleite einfach mal mit den Akkorden. So kann ich nämlich ziemlich von Beginn an mit dem Original gleich mitspielen (evtl. noch verlangsamt) und präge mir den Ablauf ein.
    Das Ausarbeiten der einzelnen Teile, vor allem der Sololinien, kommt erst, wenn ich den Song von Anfang bis Ende, wenn auch in vereinfachter Form, mitspielen kann.

    Hintergrund hier ist, dass ich seit bald 15 Jahren in einer Coverband spiele und wir in dieser Zeit bestimmt schon zwischen 80-100 Songs gespielt haben. Mittlerweile sind ca. 50-60 im Repertoire. Da ich nicht mehr der Allerjüngste bin, dauert das Einprägen von Liedern etwas länger als auch schon. Darum brauche ich ein klares Konstrukt zum Lernen. Kopfmensch halt!

    Ach ja, ich schliesse mich der Meinung von @Captain Knaggs an: Gönn dir die Vollversion von Guitar Pro! Das ist ein hervorragendes Hilfsmittel nicht nur zum Erlernen von Songs, sondern auch zur Schulung deiner Transkriptionskünste.
     
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  8. Marschjus

    Marschjus Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.12.18   #8
    Würde da auch guitar pro 5 reichen....mehr verkraftet mein Laptop nicht.
    Oder es muss noch ca 1Jahr warten.
     
  9. DandyKong

    DandyKong Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.12.18   #9
    Hi,

    einige Tipps kann ich selber gut gebrauchen. Besonders gut gefiel mir : "...Klingt dann vielleicht nicht unbedingt genau wie das Original, aber..." . Echt, ohne sch***s , absolute true digger.

    Warum sollte auch das Erlernen eigener Songs leichter sein als das Erlernen der bekannten ? Ich glaube, vieles ist auch von den persönlichen Möglichkeiten bestimmt. Mir sind schon welche begegnet, die fehlerfrei Goethe zitieren konnten, aber nicht wussten wo der nächste Zigarettenautomat war.

    Also, was hat sonst noch alles eine Auswirkung auf den Lernerfolg? Fehlerfreie Tabulatur und Übungsphasen alleine scheinen noch nicht der ultimative Erfolgsgarant zu sein.

    In der Lernpsychologie gibt es mehrer Ansätze; Stichpunkt Motivationssteuerung. Du könntest z.B. dir die Noten in unterschiedlicher Erscheinung präsentieren, also mal auf hell-rotem Grund, den nächsten Tag hell-blaues Papier, dann hell-violett,... Und wenn du nicht gedruckt lernst, sondern vom Tablett, dann könntest du z.B. die Schriftfarbe täglich ändern. Dieses schafft Abwechselung und befriedigt die Neugier. In der Rhetorik ist das der Kontrast zum Repetitio. Eine Form von Metonymie, die bewirkt, dass das Unwesentliche weniger beachtet wird. Oder das bekannte Karteikartensystem. Z.B. Takte an der Bushaltestelle schnell visualisiert,...

    Den kompletten Song untersuchen. Wann und in welchem Zusammenspiel der Instrumente beginnt der Part. Andere Songs des Künstlers untersuchen und so die zu lernende Spielart zumindest erahnen....

    Gruss
     
  10. Willy58

    Willy58 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 29.12.18   #10
    Es gibt Dinge die muss man nicht wissen.
     
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  11. DandyKong

    DandyKong Registrierter Benutzer

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  12. Mörty

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    Erstellt: 29.12.18   #12
    Knackpunkt sind die tabs, da GP5 das Nachfolgeformat GPX nicht beherrscht, wobei die alten Formate aber noch vielfach erhältlich sind. Ansonsten kommt man mMn gut ohne die neuen Features der Nachfolger klar, wenn es ums üben geht.

    Alternative wäre Tuxguitar, das kann alle Formate und ist zudem kostenlos.
     
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  13. Marschjus

    Marschjus Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.12.18   #13
    Jetzt mal ne gaanz blöde Frage dazu......brauch ich dafür Internet oder ist da eine Datenbank mit Songs bei,die man evtl erweitern kann?
    Perspektivisch wäre wohl GP6 oder neuer fast sinnvoller.
     
  14. B.B

    B.B Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 30.12.18   #14
    Mir hilft immer das analysieren. Ich konnte mir früher oft Dinge nicht merken weil ich sie nicht verstanden habe und weil es sich scheinbar nur um eine abstrakte Abfolge von Ereignissen gehandelt hat. Mit zunehmendem Verständnis von Harmonielehre , Songstrukturen ( also alles was die "Form" betrifft) usw. konnte ich mir Songs viel leichter merken, weil ich sie in einzelne Sinnabschnitte gliedern konnte und größere Zusammenhänge verstehen konnte.

    Das Problem das du vll auch hast ist die musikalische Aufmerksamkeitsspanne: Das ist nicht böse gemeint. Aber die Menge an musikalischer Information die man auf einmal Verarbeiten und behalten kann lässt sich natürlich trainieren wie ein Muskel und wird immer größer.... bis man irgendwann sowas wie das Intro von Johnny B. Goode auf 1-3 mal anhören erfassen kann. Daran muss man stetig und langfristig arbeiten am besten durch viel raushören und nachspielen. Das ist aber etwas worin du dir mittelfristig für die nächsten 1-3 Jahre ein Ziel setzten solltest und keine schnellen Erfolgserlebnisse erwarten darfst...

    Was ebenfalls hilft ist viel viel viel hören. So etwas wie eine Songstrukturen oder stilistische Merkmale prägen sich irgendwann auch durch sehr viel Hörerfahrung ein.

    Wenn ich bisher in kurzer Zeit viele Songs lernen musste, weil ich zum Beispiel für einen anderen Gitarristen einspringe bei einer befreundeten Band, dann höre ich das zu lernende Material rauf und runter. Im Auto, beim Busfahren, überall. Einfach um dem ausgesetzt zu sein. Einsätze und Formteile übe ich dann sozusagen "Mental". Mentales üben ist tatsächlich sinnvoll.Man hat im Alltag ja meistens irgendwelche Wartezeiten, die lassen sich zur Überprüfung nutzen ob man sich richtig erinnert oder um gedanklich Fingersätze oder Songteile durchzugehen.

    Du kannst dich dabei auch einfach nur fragen. Habe ich vor dem innerlichen Ohr eine glasklare Vorstellung wie es richtig klingt, oder ist da irgendwas verwaschen. Wenn du diese Vorstellung wirklich klar hast , dann ist meist der weg zum richtigen spielen nicht mehr weit. Singen kann da schon helfen, ich singe auch, obwohl ich es nicht gut kann. Es geht hier nicht um einen "guten Sound" beim singen sondern "nur" darum die richtigen Töne zu treffen. Wenn du etwas singen kannst, spricht das auch meiste dafür das deine innere Vorstellung vom zu spielenden sehr gut ist.

    Das Aufteilen in Abschnitte sollte meiner imho nach "Sinnabschnitten" geschehen. Also nicht "die ersten 3 Töne" oder so, sondern bis zu einem gewissen Punkt der aus Sicht der musikalischen Gestaltung Sinn macht. Manche Dinge/Licks machen auch nur zusammenhängend Sinn , und die muss man imho auch "in einem Rutsch" üben.

    Ich persönlich kann mir auch Dingen besser merken die schwierig oder ungewöhnlich sind. Wenn ich 30 Coversongs lerne die alle aus I VI IV und V bestehen, dann hab ich vermutlich die Woche drauf 28 wieder vergessen weil sie alle gleich sind. Hängen bleiben meist die die entweder etwas komplexer sind, oder an denen man irgendwas neues gelernt hat.

    Es kann also manchmal helfen nur nach dem zu suchen /sich das zu merken, was einen Song ausmacht, weil der ganze Rest eh gleich ist.

    Im Falle von Johnny B Goode also das Intro und die Signature-Licks, nicht so sehr die Songstruktur, das gilt aber nur wenn die Songstruktur an sich bei dir schon abrufbar gepspeichert ist als "Rock n Roll Standard- Modell".


    Die Frage die du stellst ist eigentlich eine sehr sehr wichtige. Ich glaube, einen des Übens zu finden der für einen selbst gut funktioniert, ist eine der schwierigsten und wichtigsten Aufgaben für jeden der ein Instruments spiel, und seinem Wesen nach eine sehr persönlich verschiedene Sache...


    grüße B.B.
     
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  15. DerBoTo

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    Erstellt: 30.12.18   #15
    Zu GuitarPro:
    Habe ich eine zeitlang benutzt, aber hier leider wiederholt fehlerhafte oder ungenaue Inhalte bekommen. Je nach Autor wurde der selbe Song anders dargestellt und anders gespielt etc. An sich nicht schlimm, aber es war mir zu kompliziert, wenn mir was aufgefallen war, nachzuforschen wie es denn nun "richtig" ist. Ich weiß nicht welche Autoren "gut" sind und welche das Larifari machen und es ist schwer vorher abzuschätzen wie weit man mit dem Teil kommt.
    Ich weiß gar nicht mehr wo ich all meine Dateien hierfür her hatte, aber ich kam mal an ein komplettes Archiv mit hunderten von Songs (müsste ich noch irgendwo haben...). Ansonsten bieten viele Seiten im Netz den download an, aber meistens nur einzelne Songs.

    Ansonsten mein Vorgehen:
    - Wenn der Song komplizierter ist, als dass ich es selbst heraushören könnte, Hilfsmittel benutzen. Hier greife ich gern auf Youtube zurück, habe da einen speziellen Kandidaten der zwar nur spanisch (oder sowas) redet, dafür aber die Songs gut spielt, in einer Geschwindigkeit mit der ich klar komme (oder sogar in mehreren Stufen) und gleichzeitig werden die Tabs eingeblendet. Der macht vieles aber auch nicht alles, gibt aber diverse Anleitungen. Ich bevorzuge immer die, wo zum gespielten simultan die Tabs angezeigt werden.

    - Danach kommt das üben der Akkorde, falls es neue oder besondere sind. Einfach und trocken, auch mal im Wechsel der in keinem Zusammenhang zum Song steht

    - Danach kommt die Song Struktur: was kommt wann und warum. Diese notiere ich mir meist altmodisch mit Bleistift in für mich verständlichen Schemata

    - Dann als erstes (fast immer) den Rhythmus. Dazu mache ich mir am PC einen Track mit Drums, oder auch mal nur Metronom. Funktioniert nur bedingt bei wechselnden Tempi, aber geht im großen und ganzen. Darüber spiele ich möglichst originalgetreu die Bassspur ein, vor allem in Songs in denen der Bass stark mit der Melodie verbunden ist. Ansonsten auch vereinfacht, nur um den Rhythmus zu haben.

    - Wenn das steht, spiele ich den Rhythmus in Teilen, im Loop erstmal zum einüben. Also Strophe, Refrain etc alles einzeln, bis es sitzt. Wenn es sitzt wird es so aufgenommen.

    - Dazu kommt dann ggf. zweiter Rhythmus sowie Soli / Melodieparts und sonstige Spezialitäten. Soli etc auch im Loop (mit Rhythmus) bis es passt, aber nicht länger als ne halbe std. am stück

    - Wenn ich das soweit eingespielt habe, schalte ich die Teile die ich üben will stumm und habe den Rest aber laufen und kann damit sehr gut arbeiten. Nach und nach werden die Einzelteile besser und die ersten Aufnahmen durch neuere, bessere ersetzt, bis es soweit ist, dass ich zufrieden bin.

    Was ich nicht kann ist, zum Originalsong spielen, weil mich das zu sehr verwirrt wer jetzt was spielt :ugly: Achja und Singen geht auch gar nicht :D Die Vocal-Spur versuche ich meist instrumental darzustellen.

    Mein Ziel dabei ist tatsächlich nicht nur das Lied nach zu spielen, sondern auch etwas zu verändern und etwas eigenes einzubringen. Das kommt halt ganz am Schluss, wenn der Song an sich sitzt. Also mache ich das alles nicht, damit der Song identisch mit dem Original klingt. Erkennbar, ja. Nahe am Original, ja. Aber keine 1:1 Kopie, das macht mir keinen Spaß.
     
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  16. Marschjus

    Marschjus Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 31.12.18   #16
    Naja...ich sage es mal so, bei den eigenen Liedern nutzt mal eher Dinge die man schon kann, es kommen also eher weniger neue Hürden hinzu. Was mir gerade bei Tabs aufgefallen ist,es wird ja dargestellt wann welche Seite gespielt wird und in welchem Bund man greifen muss. Macht man das alles einzeln kommt man schnell durcheinander. Teilweise sind es aber nur Teile von akkorden, das muss man erstmal erkennen (als Anfänger). Auch hat es mir geholfen zu erkennen welchen Fingersatz ich anwenden kann,weil ich dann z.T. schon auf bekannte Muster zurückgreifen kann.
    Und dann kommt der Stil noch erschwerend hinzu....Metal ist eben nicht gleich Rock,Blues oder Jazz oder Funk...da gibt es doch hin und wieder typische stilistische Mittel, wenn die einem fremd sind muss man das sich erstmal drauf schaffen.

    Da ist sicher so einiges Wahres dran...und das in Kombination mit dem Verstehen wie ein Lied aufgebaut ist und was man für "Werkzeuge" braucht.
    Ich denke ich werde einfach mal die unterschiedlichen hier gezeigten Wege versuchen. Vielleicht nicht alle an dem einen Lied, aber es kommt sicher dann noch etwas dazu.
    Man muss eben auch das "Lernen" erst erlernen...und Geduld mitbringen. Wie dem Auch sei....Chuck Berry rockt rollt mir gerade aus'm Radio entgegen...mal sehen ob ich dann auch mal zur Gitarre greifen kann.

    Ich glaube Guitar Pro muss noch warten bis ich daheim richtiges Internet habe und nen neuen Rechner...mein Laptop ist nun auch schon 14 Jahre alt, da wird es wohl eh mal Zeit für nen neuen.
    @DerBoTo
    So wie ich das verstehe baust du dir selber den ganzen Song Stück für Stück nach? Das war eigentlich nicht mein primäres Ziel. Aber wer weiß, wenn man dann etwas besser spielen kann sieht das vielleicht wieder anders aus.
    Vielen Dank schon einmal an die Helfer hier. Und kommt gut ins Neue Jahr:prost:

    Gruß Marcus
     
  17. DerBoTo

    DerBoTo Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 01.01.19   #17
    Oha, glaube dein Laptop hat wahrlich ausgedient :D Mein ältester ist 8 und für neuere Anwendung nicht mehr zu gebrauchen :rolleyes:

    Mein Ziel ist es auch nicht den Song nachzubauen, sondern mir eine (eigene) Übungsgrundlage zu schaffen. Das ist natürlich sehr allgemein gefasst, weil es immer auf das Lied ankommt, aber ich finde ohne die passende Begleitung ist es einfach nicht das selbe bzw. fehlt Gefühl und Akzente.

    Besser spielen kann ich sicherlich auch nicht, ich habe mir nur diese Vorgehensweise so angewöhnt, weil ich damit am besten zurecht komme.
    Vllt noch als Erläuterung dazu: die Drum-Spur ist jetzt nichts wildes und fernab vom Original, da geht es mehr um Rhythmus und Akzente, die sonst einfach fehlen. Das mache ich per Midi an Cubase, soweit wie ich kann, bin aber halt auch kein Drummer. Bass bekomme ich schon besser hin, aber auch das ist mehr als Hilfestellung gedacht und nicht um es original klingen zu lassen. Ich will ja Gitarre spielen und nicht Band ;) Aber zum Üben finde ich eine Grundlage schon sehr hilfreich. Nur Gitarre ist mir zu trocken und wie gesagt, es fehlt so vieles...

    Könnte man auch über GuitarPro einfacher lösen und beim Playback einfach die Gitarrenspur stumm schalten, hat man auch Begleitung. Nur finde ich, dass das überhaupt nicht gut klingt, zu synthetisch, da ist kein Leben drin...

    Und einen Vorteil hat es auch noch: Abgesehen davon, dass man sich nebenher (wenn auch nur peripher) mit anderen Instrumenten beschäftigt, prägt man sich auch den Songaufbau und Struktur besser ein, wenn man auch die Parts und Besonderheiten der anderen Instrumente kennt. Zudem hat ein Blick über den Tellerrand selten geschadet ;)

    Ich gebe zu, es ist schon mehr Aufwand als einfach nur Metronom und ab dafür, aber für mich lohnt es sich die paar Stunden zu investieren. Meist mache ich den Rhythmuspart eher grob für den Aufbau und einfache Begleitung, aber bei Songs die mir sehr gut gefallen gebe ich mir auch richtig Mühe und lasse ggf. auch andere Kollegen Drums einspielen und sowas..
     
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  18. startom

    startom Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 01.01.19   #18
    Mit den MIDI-Sounds gebe ich dir recht.

    Ich finde jedoch die RSE Soundpackages von Guitar Pro absolut toll, da lohnt sich die Zusatzausgabe wirklich. Ich erstelle sehr oft Guitar Pro Dateien oder erweitere bestehende Dateien um zumindest realistisch klingende Drum und Bass-Spuren, welche ich dann als Backingtrack verwende. Mit ein bisschen Aufwand pro Spur (RSE zuweisen, EQ einstellen) gibts wirklich tolle Ergebnisse.
     
  19. Gho$T

    Gho$T Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.01.19   #19
    Was das lernen von Songs angeht, komm ich mit folgender Vorgehensweise recht gut klar.
    Wenn wir uns in der Band auf nen neuen Song einigen hör ich mir den die darauffolgenden Tage auf dem Weg zur Arbeit im Auto an. Einfach um "Gefühl" dafür zu bekommen bzw. ihn mir wieder ins Gedächnis zu holen.
    Dann schau ich im Netz was es dafür an Material gibt Liveaufnahmen der Interpreten oder Cover anderer Leute und such mir danach nen Tab der damit relativ konform geht oder ich pass ihn nach Gehör und eigenem Gusto noch etwas an. (Gelobt sei GuitarPro)
    So hab ich erstmal einen Grundlage nach der ich den Song lerne.

    Dabei geh ich ihn von vorn bis hinten "häppchenweise" durch. Z.B. der Song hat ein Intro, versuch ich als erstes dieses LANGSAMER als das Original "vom Blatt" zu spielen. Ist es dann trotzdem noch zu komplex brech ich das Intro auf kleinere Teile runter. Allerdings nicht stur auf ein oder zwei Takte sondern so, dass diese im Kontext zueinander stehen. Sobald ich einen Teil intus habe lerne ich den nächsten und verbinde diese. Wenn ich damit durch bin hab ich den Ablauf eigentlich schon relativ sicher im Gedächnis der Rest kommt dann von x-maligen nachspielen. Wenn sich der Zustand einstellt, dass mein Kopf quasi Vorlauf hat und ich mich nicht mehr auf den Abblauf konzentrieren muss leg ich den Song zur Seite, spiel was anderes und versuch mich nach kurzer Zeit wieder dran. So geht das ganze ins Langzeitgedächnis über sitzt dann.
     
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  20. Bromosel

    Bromosel Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.01.19 um 21:22 Uhr   #20
    Derart habe ich mir als 13-14-jähriger autodidaktisch Gitarre beigebracht:
    Hatte immer wieder "Chuck Berry - Best Of" auf meinen Plattenspieler gelegt und versucht, da mitzuspielen. Nachdem ich mich nach fast 2 Jahren auf diese Art und Weise musikalisch "gebildet" hatte, probierte ich es danach mit AC/DC. Es folgte dann immer weitere Horizonterweiterungen: Hendrix, Clapton, Green, Page, Blackmore, Gallagher, Ray Vaughan. Ich bevorzuge noch heute die Gitarristen der 50er-70er. Da bin ich musikalisch einfach zuhause. Klassisch Oldschool sozusagen. (weitere wichtige Querbeet-Einflüsse: Shadows, Spotnicks, Ventures und sogar Van Halen)
    Mit Noten und Harmonielehre kann ich auch heute nach 36 Jahren leider nichts anfangen. Ich spiele nur nach Gehör und nach Gefühl.
    Dabei spiele ich auch ganz schön viele Akkorde, die ich noch nicht einmal genau benennen kann. Für mich gibt's seit eh und je nur Dur, Moll und 7er-Akkorde. ;-)
    Durch Abwandlung dieser Grundakkorde fand ich oft neue Klangbilder.
    Ein Klassiker mich betreffend:
    Mitmusiker: "Dirk, spiel an der Stelle SusMajor7"
    Ich: "Hä? Was?"
    Mitmusiker: "Den Hendrix-Akkord!"
    Ich: "Ach so, den..."
    Naja, Haupsache die Verständigung klappt noch auf diesem Weg. :-)

    Beim Lernen von neuen Liedern gehe ich heute so vor:
    1. Wiederholt anhören und versuchen, daß Ding als Ohrwurm in meinen Schädel zu bekommen.
    2. Mit der Gitarre mitspielen. Wenn zu komplizierte Struktur dann...
    ...ab an den PC, Audio-Editor gestartet und das Lied dort häppchenweise abgearbeitet. Früher nutzte ich für sowas noch MCs und Vinylplatten.
    3. Es gibt immer wieder Lieder, die ich von der Struktur überhaupt nicht verstehe. Ich kapiere die einfach nicht. Und diese Lieder mag ich dann einfach nicht mehr spielen. ;-)
    4. Lösung für Lieder die ich nicht verstehe.
    In der nächsten Probe habe ich irgendeine Ausrede parat:
    A. Mein PC war kaputt
    B. Das Lied habe ich nicht auf Vinyl
    C. Ok, lasst uns loslegen. Aber ich spiele nur die ersten 8 Takte mit. Mehr Zeit hatte ich letzte Woche leider nicht.
    D. Können wir erst was anderes spielen? Ich brauche erst einmal 3 Bier, damit ich locker werde.
    E. Meinssu, wir können das Ding nach 2 Kisten Bier noch schpilen??? 2 Kisten Bier mit 5 Leute iss abber heavy!

    Letztendlich schiebe ich das Lied solange vor mir her bis es aus den Hinterköpfen der Band entschwunden ist. :-)

    Gruß,
    Dirk
     
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