Top + Box, oder Combo für 800-1000€ für Punkrock/Hardrock

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Daenzer
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Hallo allerseits :)

Ich bin seit einigen Tagen völlig am Verzweifeln, was die Suche nach dem passenden Equipment für mich angeht. Erstmal ein wenig zur Vorgeschichte und der Reihe von Problemen, die sich bei mir ergeben ;)

Ich spiel seit etwa 2 Jahren E-Gitarre, hab aber langsam keine Lust drauf alleine vor mich hinzujammen, da hier im Umkreis wirklich keine Band mehr eine Gitarre braucht. Ich wäre in manchen dann schon die 4. oder so. Nun, wie es der Zufall will, hat ein guter Freund von mir vor ein paar Monaten eine Band gegründet (natürlich mit einem Gitarristen zusammen, höhöhö…) und es steht alles, auch an Equipment, aber eben bis auf den Bass! Nun hab ich mich kurzerhand entschlossen die Gitarre an den Nagel zu hängen, mich ins kalte Wasser zu stürzen, mir einen Bass zu holen und einfach mitzumachen. Ich glaub die Basics lernen sich bei Bandproben recht fix. So, genug der Vorrede, jetzt gehen die Problemchen los:

Proberaum ist ein Keller. Jener Keller ist aber 25km von mir weg. Ich würde gerne sowohl zuhause üben, als auch im Proberaum spielen. Mir für beides einen passenden Amp zu kaufen wollte ich eigentlich nicht. Also muss der Salat hin und her gefahren werden (1-2 mal die Woche). Das Fahren stellt mich vor größere Probeme: Mein Smart :D

Ich vermute, dass ich eine 410er Box + Top + Klampfe rein krieg, aber wegen der Box müsste ich nochmals genau messen, könnte ein wenig eng werden. Das nächste Problem wäre, dass ich mit dem Equip bei mir zuhause 1 Etage hoch und runter muss, mit einer recht engen Treppe und im Proberaum eben auch in den Keller muss, sprich wieder Treppe.

So, jetzt die lustige Preisfrage: Was brauche ich am Besten an Equip? Musik geht in Richtung Punkrock/Hardrock. Ich versuch noch ein Soundfile aufzutreiben, wo aber halt kein Bass dabei ist ;) Vom Budget her stehen mir für Amp+Box, oder Combo, je nachdem, etwa 800-1000€ zur Verfügung. Als Bass wird es wohl für den Anfang ein RBX 374.

Bühnenauftritte schließe ich jetzt für die nächsten 1-2 Jahre noch nicht aus, aber die in der Umgebung passenden Bühnen sind entweder kleiner als 200 Leute ohne Abnahme, oder bei der die größer ist wird eh abgenommen.

Brauch ich für diese geplanten Sachen schon eine 410er? Reicht auch eine 210er? Oder was ganz anderes? Käme mir entgegen, weil leichter zu transportieren. Wievielt Watt? Transe, Vollröhre, oder Hybrid? Modelling-Amp? Welcher Hersteller, welche Modelle? Teurer Amp und am Anfang einfache Box, oder umgekehrt? usw...

Soundtechnisch stehe ich, wie ich durch Vergleiche bei befreundeten Bassisten rausfinden konnte, doch eher auf einen trockenen klaren Klang. Das was andere Leute als weich und warm usw. empfinden, hört sich für mich recht schnell matschig an, lasse mich da aber auch gerne eines Besseren belehren :)

Ich glaube meine Anforderungen hab ich schonmal recht klar umrissen. Es wäre jetzt unheimlich nett, wenn ihr mir ein paar Hinweise und Anregungen geben könnt. Grundsätzliche Überlegungen wie: Mehr Geld für den Bass, dafür weniger für Box+Top sind auch gerne willkommen, falls ihr das für sinnvoller erachtet ;)

Und wenn ihr jetzt das Ultimative für mich wisst, was aber 200€ mehr kostet dann sagt es, muss ich halt noch ein wenig länger die Füße still halten :) Schonmal danke für eure Ratschläge!
 
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Satan Claus
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Spar lieber das Geld und kauf dir ein richtiges Auto ;)

Ok, 'ne 210er sollte ( bei entsprechend gutem Wirkungsgrad ) reichen. Alternativ bietet sich eine 115 mit Tweeter als standalone-Box an.
 
Cadfael
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Hallo Daenzer,

ich habe einen VW Lupo. Wenn ich meinen Bassverstärker plus Bass ins Auto gepackt habe, hätte ich noch Platz für eine komplette Gesangsanlage und mindestens ein Gitarrist könnte sein Zeug auch noch rein tun. Wie das geht? Ich habe den CUBE-100 BASS - und der passt in den Fußraum des Lupo!

Daher mein Tipp mal den Roland CUBE-100 BASS anzuspielen. Da sollte ein Modeling für Dich dabei sein. Trace Elliot, Super Flat oder SWR? Dank 17 kg kannst Du den Amp auch mit zu jeder Probe nehmen; auch im Smart. Wenn der Amp auf ca. 60 cm Höhe steht, bläst er euch die Ohren weg. Eine "Soundwand" ist mit einem 12" natürlich nicht zu erwarten; aber der Zwerg ist sehr laut (wenn man nicht nur die Füße damit beschallt).
Da bliebe auch noch genug Geld für eine Zusatzbox. Möglich wäre zwar eine passive 4 Ohm Zusatzbox, besser wäere aber eine aktive Zusatzbox. Die kann dann gleichzeitig als "Hochständer" dienen. Du kannst dir z.B. eine 1x12" Aktivbox bei FMC bauen lassen, die dann zum CUBE passt. In den letzten Tagen wurde hier eine 500 Watt Behringer Monitorbox vorgeschlagen??? Auch die kann man garqantiert an den Klinke Line Out hängen (XLR Line Out bleibt frei für die PA).
Mit einer aktiven Zusatzbox hättest Du ein kompinierbares 212er Stack und wärest ultra mobil. MMn viel besser als eine 210er Box plus Topteil.

Du kannst eben auch zuerst nur den CUBE laufen und später die aktive Zusatzbox hinzu.

Gruß
Andreas
 
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Hi Daenzer!

Ich möchte mich ohne wenn und aber Cadfeals Tipp anschließen, zweifelsohne ein Hochkaräter, der Cube!

Alternativ würde ich dir noch empfehlen, von Gallien Krueger den MB210 Combo anzuspielen. Der hat 2*10er Lautsprecher drin, schickt an diese 350Watt und kann mit Zusatzbox betrieben werden und leistet dann 500 Watt, wobei Watt nicht zu ernst genommen werden sollten. Mit 600 Euro liegt dieser auch in deinem Bereich und du kannst später immer noch ne leichte 2*10er oder 1*15er dazukaufen, bis ebenfalls super Mobil (auch mit Smart).

Wenn du sagst, dass du trockene, klare Klänge magst, bist du meiner Meinung nach bei Gallien Krueger an der richtigen Adresse :)


MfG
Roland
 
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Daenzer
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Puh, um ehrlich zu sein habt ihr gerade mein bisheriges Bild zerstört, dass man unter einer 212er mit einem minimum 300W Topteil dran nicht auf einer Probe auftauchen braucht, weil man einfach zu leise wäre. Das ist zumindest der Eindruck, der sich mir aufgedrängt hat, nachdem ich hier ein paar Threads durchgestöbert habe ;)

Ich denke ich werden den Roland Cube mal näher in Augenschein nehmen, danke für den Tipp. Rein von den Zahlen her hab ich den Cube immer überflogen, beim Durchstöbern. Aber auch der GK sagt mir schon ziemlich zu. Welche Marken gehen denn tendenziell noch in die Richtung meines präferierten Sounds? Und was sagt ihr zum RBX 374? Passt das erstmal, oder für das beim GK oder Cube gesparte Geld lieber noch mehr Geld in den Bass selbst investieren?

Schonmal soweit danke für eure Tipps :)
 
Cadfael
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Es ist immer gut Klisches zu zerstören! :D

Okay; meine Band probt nicht sehr laut. Trotzdem Schlagzeug und angesiedelt im Blues / Soul / Rock Bereich; also nicht Jazz und mit Besen gespieltes Schlagzeug.
Ich habe meinen CUBE maximal auf "10 Uhr" aufgedreht. Trotzdem kommen Kommentare, der Bass sei sehr dominant. :)
Mein CUBE steht aber auch 65 cm hoch auf einem anderen Verstärker.

Wichtig ist eben, dass der Verstärker auch die Ohren erreicht. Man kann einen Bassverstärker zwar dazu nutzen seine frisch lackierten Fußnägel trockenzublasen, musikalisch bringt dies jedoch wenig. Da sind auch CUBE plus kleiner Ventilator (für die Fußnägel) billiger. :D
Der CUBE macht irgendwann (dann ist er aber schon gut laut) die Bässe nicht mehr lauter, sondern steckt seine verbliebenen Leistungsreserven in die Mitten. Durch diesen Trick kann er aus den 100 Watt wesentlich mehr Lautstärke herausholen als andere 100 Watt Amps, die immer alle Frequenzen gleichmäßig lauter machen (gerade Bässe fressen Leistung). Was der CUBE nicht kann, ist mehr Luft bewegen als andere 112er Verstärker! Wenn also alles durch den Hub flattern soll, ist der CUBE der falsche Verstärker. Da bräuchte man ggf. eine Zusatzbox, die dann Luft schiebt. Gerade mit deinem Smart halte ich den CUBE eben für optimal. Bei mir passt er auch in den Kofferraum des Lupo ohne die Sitzbänke umzubauen (und das will beim Lupo etwas heißen!). Vorher musste ich bei jedem Transport das ganze Auto umbauen, weil die Amps zu groß war. Auf Mörder-Luftbewegung und Tiefbass kann ich da gerne verzichten. Den erzeugt im Notfall die PA. Ich finde es eh besser, einen "aufgeräumten Sound" zu haben (und dabei stehe ich auf runde warme Bässe!).
Entsprechende Modelings für deine Soundwünsche habe ich ja schon genannt. Kannst natürlich auch den Concert 810 probieren, aber die anderen dürften für deine Wünsche besser sein?

Zum Bass: Der Yamaha RBX 374 ist ein grund solider guter Bass. Er passt auch zu deinen Vorstellungen. Daher bin ich nicht darauf eingegangen. Wirklich mehr brauchen tust Du nicht. Natürlich haben andere Firmen auch schöne Bässe anzubieten. Wenn Du auf "moderne Bassformen" (wie beim Yamaha) stehst, wäre sofort Ibanez zu nennen. Die haben ja eine riesige Auswahl. Sollte der 374 aber keine "Notlösung" sein, sondern Dir wirklich gefallen, dann brauchst Du auch nicht mehr.
Wegen des Smarts würde ich zu einem Gigbag (Tasche) raten. Da solltest Du dann nicht die allerbilligste nehmen. Mein Fender Gigbag kostet aber auch nur 30 Euro ...

Ich würde (falls der CUBE passt) das Geld zur Seite legen und für eine stätere eventuelle Zusatzbox bereitlegen. Ob das eine gute PA-Aktivbox oder eine spezielle Bass-Aktivbox ist, kann man dann immer noch sehen. Ich habe einen normalen Bassverstärker (Roland D-BASS mit 300 Watt) als "Zusatzbox" drunter stehen. Obwohl ich ihn anmachen könnte, tue ich es im Proberaum aber nicht, weil er CUBE auch so meine Soundwünsche vollstens erfüllt. Bei einem Gig auf dem Marktplatz würde ich den D-BASS dann einsetzen ...

Gruß
Andreas
 
Jahbah
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Mit dem Amp ist das natürlich so ne Sache. Für Fälle wie Deinen find ich den Promethean von Ibanez ziemlich cool:
http://www.musik-service.de/ibanez-p-5110-promethean-prx395768619de.aspx

Passt notfalls auf jeden Beifahrer-Sitz. Und wenn Du willst kannst Du Dir für den Probenraum und Gigs noch nen beliebigen Cabinet besorgen, das "Topteil" lässt sich mit aussenliegenden Schrauben und ohne Werkzeug innerhalb von Sekunden ausbauen und über Speakon ganz normal mit jeder Box kombinieren.

Klanglich sind wir da halt wieder in nem ziemlich subjektiven Bereich. Ich find aber, dass das Ding für den 10"-Speaker echt beachtlich schiebt, und rein von den technischen Daten her bietet das Ding auch alles was man brauchen kann.

Auch wenn ich ein Roland-Fan bin, und selbst unter anderem einen D-Bass 115 und D-Bass 115 X spiele, überzeugen mich die Cubes überhaupt nicht. Auch das ist eine subjektive Geschichte, ich finde aber, man kriegt in dem Preis-Bereicht wesentlich ausgefeiltere (sowohl technisch als auch klanglich) "Geräte". Ich würde Dir empfehlen, spiel ihn einfach mal irgendwo an, bevor Du kaufst, die Cubes stehen ja eigendlich fast in jedem einigermaßen bestückten Laden. Beim D-Bass war ich zunächst auch von der "Handlichkeit" total begeistert. Um ihn ständig rumzutragen (ich probe mit verschiedenen Bands in verschiedenen Räumen) sind die 25 kg und vor allem auch die nicht gerade kompakten Abmessungen dann doch zu viel. Deshalb steht er jetzt eben doch wieder fest in einem Raum und wird für Gigs herangezogen. Klanglich find ich das Ding, vor allem auch die Erweiterungsmöglichkeit, genial. Liefert den Druck den ich brauche und ist dabei extrem flexibel. Sehr praktisch ist auch der extra Piezo-Eingang, da ich auch Akustik-Bässe und gelegentlich einen Kontra-Bass spiele, so ist das auch PA-Unabhängig möglich. Und im Band-Bus beanspruchen die beiden Amps dann doch wieder (verhältnismäßig) wenig Platz, für kleine Gigs lasse ich den X auch mal zu Hause. Ich denke aber, für Deine Zwecke ist er definitiv zu unhandlich.

Mein Tipp für Dich wäre also, schaut mal den Ibanez Promethean an, und versicher Dich vor einem eventuellen Kauf, ob Dir der Cube zusagt, ist halt recht polarisierend.

Bis denn und beste Grüße :D

Jahbah

PS: Noch zur Ergänzung, damit die Vorteile besser rüber kommen, hab aber gerade gesehen das beim Link keine Abmessungen angegeben werden: Der Promethean ist gerade mal 360 x 326 x 332 mm groß.
 
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Ich würde mir eine Combo für zuhause zulegen, sowie etwas gutes&günstiges für den Probenraum. Für zuhause reicht imho https://www.thomann.de/de/harley_benton_hb40b.htm. Ja ich weiß, Harley Benton ist soo böse, aber zum üben für daheim ist es wirklich mehr als ausreichend. Für den Probenraum würde ich mich topmäßig bei Hartke oder Ashdown umschauen, und auf jeden Fall mind. eine 4x10 dazuholen.
 
Cadfael
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Au ja; den Prophetan hatte ich vergessen! :redface:
Das ist in der Tat eine Alternative.
Ibanez P-5110 Promethean

Den 110er finde ich zwar etwas klein, aber mit Zusatzbox (oder Alternativbox) kommt da was.
Ibanez P-110 C Promethean

Und vom Klang her dürfte der vermutlich auch passen.

Ist natürlich eine andere Preisklasse, wobei qualitativ beim CUBE keine Abstriche zu machen wären. Zum Blindkauf eines CUBE würde ich in der Tat auch nicht raten! Und dass man zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen kann, räume ich auch gerne ein! Ich bin halt die Lösung CUBE + D-BASS 115 gegangen. So kann ich entweder CUBE oder D-BASS, oder CUBE plus D-BASS spielen. :D

Aber der Prophetan ist der alte konverntionelle "Top plus Box" Weg, neu interpretiert. "Top in Box" plus Box oder zur Top mit Zusatzbox.

Gruß
Andreas
 
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ich habe einen VW Lupo. Wenn ich meinen Bassverstärker plus Bass ins Auto gepackt habe, hätte ich noch Platz für eine komplette Gesangsanlage und mindestens ein Gitarrist könnte sein Zeug auch noch rein tun.

Das zählt nicht, der Lupo ist ein Raumwunder :D Ich hab den auch, und ich spiel keinen Cube :p
Trotzdem krieg ich Bassamp und BAss rein, Plus komplettes zeug vom Gitarristen.
Das sind 5HE rack (ich)
2He rack (gitarre)
Floorboardkoffer (gitarre)
Orange vollröhrentop (Gitarre)
Orange Box (Gitarre)
Basskoffer
Gitarrenkoffer
Kabelkoffer
Aktivmonitor (Bass)
Gitarrist ;)
Bassist ;)


Dennoch unterschreib ich die Cube sache. Das ding kann wirklich laut genug für die meisten Sachen. Gibt natürlich immer mal wieder fälle wo das nicht reicht,
aber dann braucht man a uch wirklich ne dicke Anlage.
 
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Daenzer
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Ok, wenn ich das alles in den Smart packen will, muss ich vorne ein Seil dran machen und das Auto ziehen, weil für mich selbst kein Platz mehr zum Sitzen ist ;)

Ich bin unter Umständen im Laufe der Woche in Karlsruhe im Rockshop und spiel da mal ein paar Sachen an. Beim RBX 374 bleibts dann wohl, den hat ein Kumpel ebenfalls und ich komm gut mit ihm zurecht und schön finde ich ihn auch. Der hat sich die letzten Tage auch einen Markbass Little Mark III geholt. Das Ding geh ich jetzt mal anspielen, ich bin seeehr gespannt. Auch wenn das Teil recht teuer ist.

Den Promethean find ich auch von der Konzeption her super, bloß ist das Teil scheinbar nirgendwo lieferbar, bzw. vorrätig...

Von den bekannten Gründen der leichteren Transportierbarkeit mal abgesehen, hat es noch einen Grund warum niemand Top + 210er empfiehlt? In der Richtung kam bis jetzt nichts, wobei ich das eigentlich im Vorfeld gedacht habe, dass es darauf hinauslaufen könnte :)
 
Lindex
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Den Promethean find ich auch von der Konzeption her super, bloß ist das Teil scheinbar nirgendwo lieferbar, bzw. vorrätig...

Wenn's Dir bis ins Rhein/Main-Gebiet nicht zu weit ist, kannst Du den Promethean inkl. Zusatzbox gerne bei mir anspielen.
 
Cadfael
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Von den bekannten Gründen der leichteren Transportierbarkeit mal abgesehen, hat es noch einen Grund warum niemand Top + 210er empfiehlt? In der Richtung kam bis jetzt nichts, wobei ich das eigentlich im Vorfeld gedacht habe, dass es darauf hinauslaufen könnte :)

Ich weiß nicht wie es den anderen geht, aber für mich ist eine 210er alleine weder Fisch, noch Fleisch - und sie löst deine Probleme nicht. Und unser Forum ist nun mal für "problemorientierte Antworten" bekannt. :)

Also die Membranfläche einer 210er ist nun auch nicht riesig. Zumindest nicht wesentlich größer als bei einer 112er. Eine 410er oder 212er ist ganz was anderes - aber die passt nicht ins Auto. Die meisten 210er haben aber die Breite einer 410er (also ca. 60 cm) und sind auch "hoch und tief" um Volumen zu kriegen. Sperrig wird es also auch mit einer normalen 210er Lösung (aber die Membranfläche ist eben nicht da. der Prophetan ist was ganz anderes, da er mit 210er Zusatzbox zwar auch ein 210er ist, aber teilbar und dank neuem Boxenkonzept eben sehr kompakt.

Neben dem Ibanez und dem Roland gibt es noch andere "moderne Zwerge", wie eben auch ein MarkBass oder Genz Benz.
Als "in Dortmund leben müssender" würde ich nie einen gelb-schwarzen Amp kaufen. :)
Abraten will ich aber nicht von Markbass. Ich bin (auch aus 30 Jahren Erfahrung mit der Marke) nun mal Roland Fan. Der CUBE passt zu deinen Anforderungen und er ist preiswert. Da bleibt eben Geld für die Zusatzbox. Und trotz seines Preises stimmt die Qualität. Da steht der CUBE den Markbass und Genz Benz kaum nach. Du solltest nur nicht alles (sofort) ausprobieren was er bietet (Chorus, Flanger, Delay, Octaver etc.), sondern dich auf das Wesentliche konzentrieren. Wenn Du am Ende nur 50% nutzt ist das auch viel - und die 50% sind auch so ihren Preis wert.

Ich rate Dir: Nimm den Smart mit zum Rock Shop und mach den Einladetest (unter Beobachtung eines Mitarbeiters) ...
Dann weißt Du auch, warum ich zu den kleinen aber leistungsstarken Amps tendiere.

Gruß
Andreas
 
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Wie wäre es mit einem Marshall MB4210?

120748.jpg


Es sind zwar "nur" 2x10er verbaut (siehe Cadfael "weder Fisch, noch Fleisch"...), aber die können richtig laut sein. Für Punk bzw. Hardrock ist der Amp aufgrund seiner Flexibilität ganz gut geeignet. Er wiegt ca. 30 kg und ist damit auch noch händelbar (...an der Grenze...).
Mit 450 Watt (an 2 Ohm) bietet er genug Reserven, um mit einer Zusatzbox auch mittelgroße Gigs beschallen zu können.
 
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Hallo Dissa,

das größte Problem sehe ich dabei in "63 x 53,5 x 28 cm". Er passt also nur auf den Beifahrersitz. Den müsste man vermutlich hochkannt packen? Das halte ich allerdings für gefährlich, wenn man eine Kurve mal sehr scharf nehmen muss. Wenn einem 33 kg entgegenkommen hält man die nicht ...

Daher unbedingt beim Kauf den "Pack-Test" machen! :)
Andreas
 
Golo
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Hi,
2 Alternativen zur Mobilität wären eventuell noch:
- Eine Box zuhause, eine im Proberaum und nur das Topteil transportieren (u.U. zu teuer, weil zwei Boxen)
- Den Amp zuhause zum üben hinstellen und im Proberaum direkt in die PA gehen (abhängig von vorhandener PA etc.) ... geht auch natürlich umgekehrt, wenn Du zuhause etwas PA-ähnliches hast ;)

Sollen nur Denkansätze sein. Wenn die Ideen Grütze sind, ignorier sie einfach :).

Gruß

Golo
 
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Die Ideen sind soweit natürlich schonmal nicht schlecht, aber das erfordert natürlich halt zwei Boxen... Mhh... Das war ursprünglich auch eine meiner ersten Ideen ;) Was wäre denn wenn ich beispielsweise einen 500W Amp an (nur mal angenommen) eine 10er Box klemm, die bloß 250W maximal ab kann? Ist ja eigentlich Wurscht, weil ich das zuhause ja eh nicht bis Anschlag aufreißen würde. Diese eine Box könnte ich dann anfangs ja auch noch hin und her karren und später dann, wenn es langsam mit der Band was wird, und auch mal ein Gig anstehen sollte, immer noch eine große 410er holen, die dann im Proberaum steht, und mit dem großen Auto gefahren werden könnte.

Was wären denn für solch ein Szenario denkbare Topteile?

Nichtsdestotrotz gehört der Roland Cube gerade noch zu den Favoriten, der in Karlsruhe auch vorrätig ist und am Freitag angespielt wird :)

Direkt in die PA im Proberaum fällt flach, weil die mehr oder weniger ein Witz ist. Ist ein 300€ Set von Thomann, bestehend aus 2 Lautsprechern und einem Powermixer. Kann mir nicht vorstellen, dass das auch nur ansatzweise toll klingt.
 
Cadfael
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Hallo Daenzer,

für die Top + ein oder zwei Boxen Lösung wäre der Prophetan z.B. ideal. Das ist ja kein herkömmlicher Combo. Das Top ist lediglich mit der Box "zum Combo" verschraubt. Du kannst eine zweite 210er, aber eben auch eine 410er oder mehr dranhängen.

Wenn ihr eine "300 Euro Thomann Anlage" habt und im Keller probt, könnt ihr eh nicht so laut, wie der Drummer evtl. will. Am Ende kommt nur Soundmüll raus. Unser Schlagzeuger spielt recht leise, aber er spielt ein Naturschlagzeug. Meinen CUBE muss ich nicht über 10 Uhr aufdrehen - und über einen zu leisen Bass hat sich bisher nie jemand beschwert.

Teste den CUBE am Freitag an - und mach den Pack-Test. Du kannst auch mal den Vergleich machen und den 17 kg (entspricht einem Kasten Bier) CUBE durch das Geschäft tragen und danach eine 25 kg 210er ohne Rollen. Junge Musiker schauen Dich vielleicht staunend an; manch alter Hase wird Dich für inteligent halten .. ;)
Ich bin die elede Schlepperei leid und froh, einen kleinen leichten vielseitigen Amp zu haben. Falls der CUBE-100 laut genug für Dich ist und Dir gefällt, kannst Du dir (später) für zuhause den MicoCUBE RX kaufen. Dann übst Du zuhause mit eingebautem Stimmgerät und "Drumcomputer". Luxus ist, wenn man es einfach im Leben hat ...

Gruß
Andreas
 
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Andreas, diese Weisheit habe ich im Computerbereich als langjähriger Apple-User schon lange verinnerlicht, glaub mir :D Vielleicht macht sich das auch gleich im musikalischen Bereich bei meinem Equipment bemerkbar.

Solange sich der Cube auch bei höheren Pegeln noch super anhört, dürfte ich zufrieden sein. Ich habe nämlich schon mehrfach die Erfahrung gemacht, dass sich Leute von den Daten her total "krasses" Equipment holen, was bei hohen Lautstärken nur noch Brei produziert. Dem nach zu urteilen, was du so über den Cube erzählst, und des doch schon gehobeneren Preises, gehe ich davon aus, dass das bei dem nicht so ist.

Besagten MicroCube finde ich für zuhause und später auch sehr interessant. Vor allem der Batteriebetrieb kann mit Sicherheit spaßig sein. Ich gehe dieses Wochenende beispielsweise zelten, das wär doch was :D

In welcher Musikrichtung spielt ihr eigentlich, Andreas?
 
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Daenzer
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Sooo, Karlsruhe ist für morgen flach gefallen, weil der Hauptgrund da hinfällig geworden ist. So bin ich heute kurzerhand zu Thomann gefahren, ist auch wesentlich näher (160km). Nach über 2 Stunden eingehender Beratung und allem möglichen Anspielen ist beim Yamaha RBX 374 geblieben, allerdings hat mir der Roland Cube vom Sound her gar nicht gefallen, so verschieden sind da schon wieder die Geschmäcker :) Es ist dann der Warwick Sweet 15.3 geworden, der gerade noch so in den Kofferraum reingeht.

Vielen Dank an alle für die super Tipps! Und ich mach mich jetzt ans üben, üben, üben :D

Noch eins vielleicht: Gibt es sowas wie ein Multieffektboard, was aber hauptsächlich zum reinschleifen von Drum Loops gedacht ist? Also quasi hauptsächlich ein kleiner Drumcomputer? Weil der einfache Metronomtick ist nach ein paar Stunden echt ätzend :)
 

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