Topteil-Out nicht zu einer Box sondern direkt in ein Mischpult-In

emppu
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Hallo,

geht das irgendwie, dass ich den Ausgang des Topteils direkt in das Mischpult stecke? Soll ja anscheinend irgendwie dem Topteil schaden wenn keine Box dran hängt. Kann man sich da irgendwie weiterhelfen, sodass dies ermöglicht wird? Es sollte dem Topteil natürlich nicht schaden.

Hat jemand eine Idee? Wäre super!

Dank im Voraus!
 
Vendo
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Du musst bedenken, dass so ein Topteil alleine ziemlich mau klingt, wenn du direkt ins Pult gehst. Du müsstest noch eine Boxensimulation dazwischenschalten.
Einige Topteile brauchen eine Last bzw. eine Gitarrenbox die dran hängt, andere sind leerlauf-fest. Aber da gibts sicherlich qualifiziertere User als mich um das zu beantworten.

Um was für ein Topteil handelt es sich denn?

MfG
 
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tylerhb
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Du musst eine DI Box an den Speaker Out schalten. Von der DI Box kann man direkt ins Put gehen. Bei einem Röhren Topteil muss immer zusätzlich eine Last dran hängen, also entweder Lautsprecher oder ein Lastwiderstand. Bei einem Transistor Gerät ist es in der Regel nicht notwendig. Ansonsten klingt das ganze ohne eine integrierte Speaker Simulation wirklich grausam. Es gibt DI Boxen mit eingebauten Simulationen. Von "grottig" bis "passabel" ist dabei klanglich alles zu finden, den Klang eines gut mikrophonierten Lautsprechers bekommt man damit aber nie hin.

Die hier ist für den Preis ganz ok: http://www.musik-produktiv.de/behringer-gi100-di-box.aspx

Aber auch hier darf man von der Simulation keine Wunder erwarten. Die einzige Hardare Simulation, die mich bislang überzeugt hat, war die vom AXE-FX.
 
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Mit DI Box geht das natürlich, aber dabei nicht vergessen trotzdem eine richtige Box anzuschließen, wenn du nicht weißt, ob dein Top leerlauffest ist oder nicht.

Mit der Behringer habe ich sogar ganz gute Erfahrungen, macht was sie soll, klingt vernünftig und kostet wenig. Ansonsten werden die Red Box von H&K oder die Palmer PDI noch oft empfohlen.

Wenn du auf eine Box gänzlich verzichten willst, gibt es von Palmer eine DI Box mit eingebautem Speaker Load, die PGA04. Kostet aber natürlich auch entsprechend mehr.
 
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Außerdem ist ein Mischpult-Eingang nur bis zu Line-Pegel (0 dB<u = 0775 Veff) ausgelegt. Ein Amp-Ausgangspegel wird wahrscheinlich deinen Mixer killen !
 
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Außerdem ist ein Mischpult-Eingang nur bis zu Line-Pegel (0 dB<u = 0775 Veff) ausgelegt.

Wenn du schon mit Zahlen prahlen willst, dann mach es doch zumindest richtig: 0dBV wären 1Veff und das ist ein gängiger Bezugspunkt, von dem man ausgehen kann. Meist haben die Pulte aber +4dBu, das sind 1,2Veff als "Normpegel". In der Realität habe die Pulte dann meist auch noch ein "GAIN"- Poti, mit dem man dann schonmal bis +10dBu kommt und dann noch einen Pad mit 20dB.

Für sehr kleine, leise Amps reicht das, aber ich rate davon ab, daher ist deine Aussage

Außerdem ist ein Mischpult-Eingang nur bis zu Line-Pegel (0 dB<u = 0775 Veff) ausgelegt. Ein Amp-Ausgangspegel wird wahrscheinlich deinen Mixer killen !

ohne genauere Kenntnis des konkreten Aufbaus sinnvoll.

MfG Stephan
 
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Danke, dass ich wieder was lernen konnte. Die dB (Volt) Angaben haben mich schon immer verwirrt, da es reichlich verschiedene Grundwerte für diese gibt.:rolleyes:
 
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Mit diesem Gerät wird es wohl am ordentlichsten klingen, aber verglichen mit einer anständigen Mikrofonierung bleibt das auch ein Kompromiss. Dabei muss man allerdings auch erwähnen, dass eine Mikrofonierung hohe Lautstärken mit sich bringt und ungleich aufwendiger ist. Wenn du keine professionellen Ambitionen hast, dann würde ich eine Mikrofonierung also ausschließen.

Was hast du denn genau vor? Wohin geht's vom Mischpult aus? In den Rechner? In eine PA?

MfG
 
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Die Definition kommt noch aus der damaligen Telefontechnik, wo mit 775mV an einem 600 Ohm-Widerstand (nämlich dem Telefon), eine Leistung von genau 1mW erzeugt wurde.
Eine gute Seite bezüglich dBu und dBV Verwirrung kann der Interessierte hier finden.

Gruß, Bernd
 
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Zwei Dinge:
Erstens, ohne Last wirds das Topteil zu 98% nach kurzer Zeit himmeln da die meistens Röhrenamps keinen Leerlauf vertragen
Zweites klingt DI-Out direkt wie Kreissäge in Plexiglas, ohne Bedämpfung bzw Boxensimulation bekommst Du da nichts vernünftiges raus. Fürs Studio bieten sich vor allem die Palmer PDI-03 Serie an, alternativ gehen DI-Box + Powerbrake á la Weber Mass (simuliert einen Lautsprecher) oder KochAmps LB Serie an. Aus eigener Erfahrung klingt aber für mich immer noch Amp + realem Lautsprecher in einem Iso-Cabinet am besten. Mein Iso hab ich selber gebaut und ich nehms sogar bei Kneipengigs usw her, da läuft es parallel zur 1x12er und das Signal geht direkt ins Pult, die 1x12er is mein Monitor damit ich auch was hör...
 
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Mein Iso hab ich selber gebaut und ich nehms sogar bei Kneipengigs usw her, da läuft es parallel zur 1x12er und das Signal geht direkt ins Pult, die 1x12er is mein Monitor damit ich auch was hör...

Nur aus Interesse... vor der 1x12 hängt dann aber noch eine Powerbrake, oder? Sonst würde das doch eher wenig Sinn ergeben.
 
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Warum sollte das wenig Sinn machen? du hast immer den exakt gleichen Sound am Mischpult, da das Mikro keine Raumanteile und Einstreuungen von anderen Schallquellen aufnimmt und es hat eine feste Position die immer gleich bleibt, weil der Mikroständer integriert ist und nicht Pi mal Daumen vor die Box gestellt wird...

MfG
 
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Warum sollte das wenig Sinn machen? du hast immer den exakt gleichen Sound am Mischpult, da das Mikro keine Raumanteile und Einstreuungen von anderen Schallquellen aufnimmt und es hat eine feste Position die immer gleich bleibt, weil der Mikroständer integriert ist und nicht Pi mal Daumen vor die Box gestellt wird...

MfG

Da hast Du natürlich Recht, das sind in der Tat Vorteile die ich nicht bedacht habe. Für mich ist der Hauptgrund eines IsoCabs immer die Möglichkeit des Ausfahrens des Amps gewesen.
 
Detroit
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Du musst eine DI Box an den Speaker Out schalten. Von der DI Box kann man direkt ins Put gehen. Bei einem Röhren Topteil muss immer zusätzlich eine Last dran hängen, also entweder Lautsprecher oder ein Lastwiderstand. Bei einem Transistor Gerät ist es in der Regel nicht notwendig. Ansonsten klingt das ganze ohne eine integrierte Speaker Simulation wirklich grausam. Es gibt DI Boxen mit eingebauten Simulationen. Von "grottig" bis "passabel" ist dabei klanglich alles zu finden, den Klang eines gut mikrophonierten Lautsprechers bekommt man damit aber nie hin.

Die hier ist für den Preis ganz ok: http://www.musik-produktiv.de/behringer-gi100-di-box.aspx

Aber auch hier darf man von der Simulation keine Wunder erwarten. Die einzige Hardare Simulation, die mich bislang überzeugt hat, war die vom AXE-FX.

An der Stelle möchte ich auch einmal die Hughes&Kettner Redbox (Pro) in den Raum werfen. Funktiosnprinzip ist das ähnlich. Neben dem SM57 ist sie bei mir auch recht häufig im Einsatz. Die DIBox ist passiv die symmetreierung erfolgt über einen Trafo. Du kannst die Speaker Simulation auch ausschalten (z.B. zum EInsatz mit Keyboard, für Bass etc.)
http://87.106.71.220/files/huke/alt/redboxpro/images/redbox.jpg

Bei Transe kannst du sie einfach so benutzen, falls du eine Röhrenstufe hast entweder Box oder Lastwiederstand.
 
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Nein, wie SickSoul bereits erkannt hat dient es vor allem den "puren" Ampsound in den Mischer zu bringen. Es gibt ausserdem da einen kleinen Trick, der Iso Speaker hat 8Ohm, der 1x12er 16 Ohm, beides wird am 16er Ausgang betrieben (Unteranpassung ist ok) => der 16 Öhmer bekommt weniger Leistung ab, der 8er muss also deutlich mehr arbeiten, is lauter und hat mehr Eigenzerre => fetterer Sound auf der PA. Funktioniert aber nur bei vorwiegend verzerrten Sounds zufriedenstellend...
 

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