Transparente Bereiche von waterslide decals nach Lackieren "unsichtbar"?

  • Ersteller brennbaer
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400 - 600
 
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Echt, so grob?
Ich hätte rein intuitiv irgendwas um die 1000 - 1500 genommen...
 
Ja, ich würde sogar bei 400er bleiben denn ein korrekt eingestellter Klarlack füllt die Schleifspuren locker auf.

800 und aufwärts würde ich nur als Vorstufe der Politur verwenden.

*
 
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So, kurze Rückmeldung.
400 ist doch etwas grob.
Habe es damit, trotz großer Sorgfalt, geschafft, den Lack an der Kante am Übergang zum Sattel leicht wegzuschmirgeln.
Ich meine die rot markierte Stelle (Foto ist nicht von meiner Gitarre, dient zur Illustration):
IMG_20260116_160025.jpg

Konnte es mit Lackfarbe beheben.
Ansonsten hat es aber gut geklappt, die Klarlackschicht ist gleichmäßig gelungen.

Für den Body werde ich jetzt aber sicherheitshalber doch eher 600er oder gar 800er nehmen.
Da ist die Gefahr, versehentlich doch etwas zu tief reinzuschleifen, geringer.

PS: Der Klarlack kommt aus der Dose, bildet bei glattem und ebenem Untergrund schon eine schöne glatte Oberfläche.
Sollte man vor einer Politur überhaupt noch schleifen, oder könnte man da nicht schon direkt polieren?
 
Nur noch mal zur Klarstellung:

Kanten durchzuschleifen hat absolut nichts mit der Körnung zu tun, sondern ist einzig falscher Technik geschuldet.

Der Profi würde eher 320er verwenden weil er damit am schnellsten Unebenheiten einebnen kann.

Für feinere Körnungen fehlt da die Zeit und feinere Körnungen bewirken ja potenziell auch andere Schäden.

Ich bleibe also bei meiner Empfehlung maximal 400er zu verwenden.

*
 
Ja, mag ja durchaus sein, dass ein Profi mit jahre-, bzw jahrzehntelanger Übung keine Probleme damit hat.
Leider bin ich keiner, sondern nur ein kleines Amatörchen, das alle Jubeljahre (wenn überhaupt) mal mit solchen Dingen zu tun hat.
Ein Amatörchen, welches, der Begriff Amateur sagt es schon, seinen Lebensunterhalt eben nicht mit solchen Dingen verdient und bei dem es nicht heißt: "Time ist Money".
Lieber arbeite ich eine Weile länger an einem Werkstück, anstatt aufgrund fehlender Erfahrung Probleme zu erzeugen, deren Behebung mehr Aufwand bedeutet, als die die Mehrarbeit zuvor.
Von daher: Dein Ratschlag in allen Ehren, ist ja mit Sicherheit gut gemeint.🙂👍
Aber nicht jeder Ratschlag ist für jeden gleich gut geeignet.
 
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Das mit der Körnung und dem Schleifen ist generell eine Frage der Übung und persönlicher Vorlieben. Ich schleife selbst exzessiv ( Modellbau ). Mit allen Mitteln 😵⚒️.
Decals druckt günstig und perfekt der Anbieter "Decalprint.de" , allerdings muss man die selbst zurecht schneiden, das Material ist etwas dicker und extrem weich = passt sich dem Untergrund sehr gut an , ist aber auch mit Gefühl zu verarbeiten !
Die drucken sogar Silber und Gold in hervorragender Qualität.

Das Einbetten in den abschließenden Klarlack beginnt mit der ersten Schicht Klarlack unter dem Decal, idealerweise im gleichen Glanzgrad wie das Decal. Wenn das Decal also eine matte Oberfläche hat wird erstmal matt klar aufgebracht und auch damit versiegelt, im späteren Aufbau kannst du dann problemlos auf glänzend wechseln und später polieren.
 
lackierst du mit Spraydose oder mit Pistole? Spraydosen Auftrag ist dünner, da brauchst du im Regelfall auch mehr Aufträge. Sonst Lack-schleifen-Lack-schleifen unsw...bis du eine komplett ebene Fläche hast. Dann sieht man die Folie auch nicht mehr.
 
Meinst du mich?
Ich sprühe mit Spraydose.
Ist mittlerweile auch soweit fertig gesprüht, Folienkante sieht man noch, wenn seitlich draufschaut, sie hebt sich aber farblich nicht mehr matt ab.
Meine dahingehende Befürchtung ist zum Glück nicht eingetreten.

Ich überlege, ob ich vielleicht nicht doch noch ein paar Schichten 2K Lack drüberlege...🤔

Was nehmt Ihr denn so für's finale Polieren?
Sowohl von den Poliermaterialien her, als auch den Polierwerkzeugen?
 
...Aber nicht jeder Ratschlag ist für jeden gleich gut geeignet

Lass dir bloß nicht einreden mit 400er zu schleifen. Aber das machst du ja auch nicht wie ich sehe 😊
Für Hobbyleute ist das Risiko durch zu schleifen einfach zu hoch.

Ich habe schon etliche Kopfplatten mit Decal und Klarlack versehen und bekomme das so hin, dass keine Übergänge mehr erkennbar sind.
Wie das funktioniert wurde auf Seite 1 schon geschrieben. So lange lackieren und schleifen, bis die Konturen nicht mehr sichtbar sind. Zwischenschleifen mit 1000er, wenn du kein Risiko eingehen möchtest.
Du muss ja nicht schnell sein oder?

Wenn alles passt, mit 1000er,1500er und 2000er nass schleifen und dann mit z.b. Farecla G360 suoer fast (mein Favorit) polieren.
Fertig 😏👍
 
Grund: Vollzitat reduziert
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Das Hauptproblem bleibt einfach dass Dosenlacke sehr dünn Auftragen und dadurch die Gefahr vom durchschliefen recht hoch ist. deswegen würde ich auch kein 400er in dem Fall nehmen, vor allem nicht bei einem unerfahrenen Schleifer ;) 2k Lack drüber ist unnötig da deine Kopfplatte wahrscheinlich eher keinen Witterungsverhältnissen ausgesetzt werden wird. Außerdem ist immer die Gefahr dass sich unterschiedliche Lacksysteme gegenseitig angreifen. Wenn du da etwas Falsches erwischst kann es unschön werden und die Ganze Arbeit ist hinüber. Ich würde es jedenfalls nicht empfehlen und auch nicht machen.
 
Sooo,
kleines Update.

In der Zwischenzeit habe ich der Gitarre mehrere Schichten Klarlack verpasst.

Ursprünglich hatte ich einen einfachen Einkomponenten-Klarlack der Marke Maston verwendet.
Erst später kam ja der Gedanke auf, zusätzlich einen 2K-Lack zu verwenden.
Von Maston gibt es einen PU 2K-Lack, der auf der "Wise 2K"-Technologie basiert.
Das heißt, die 2 Komponenten werden erst bei Luftkontakt aktiviert und nicht in der Dose.
Vorteil davon ist, dass die Dose, anders als herkömmlicher 2K-Dosenlack mit Aktivatorpatrone nicht sofort aufgebraucht werden muss, sondern wie ein 1K-Lack gelagert werden kann.
Dieser 2K-Lack von Maston ist kompatibel zum 1K-Lack.
Leider war/ist er hier nicht verfügbar, stattdessen ein "Wise 2K-Lack" eines anderen Herstellers.
Marke: "Car-Rep PU 2K-Lack".

Hab's nun einfach mal riskiert und diesen genommen.
Habe damit der Gitarre ca. 10 Schichten verpasst, mit zweimal nass Zwischenschleifen mit 600er Körnung.
Zum Abschluss dann noch weitere 12 Schichten verpasst.
Die Gitarre habe ich nun außer Sicht- und Reichweite in den Keller verbannt, damit der Lack vor dem letzten Schliff und Politur die nächsten 3 bis 4 Wochen ausgasen und aushärten kann.
Sobald sie komplett fertig ist, stelle ich ein kurzes "Making of" rein.

IMG_20260213_135251.jpgIMG_20260213_130724.jpg
 
Grund: Bilder eingebunden
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