Traveller Amp gesucht

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bennno
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Hey,
ich suche eine Möglichkeit auch, wenn ich nich zu Hause bi mit einem guten Sound zu üben.
Das heißt ich suche einen Amp der klein und leicht zu transportieren ist und trotzdem einen guten Sound hat.
Wichtig ist mir vor allem ein schöner Clean Sound (Fender Style). Ein Kanal reicht eigentlich vollkommen aus, da es ja wie gesagt eigentlich nur zum Üben ist und ein Bodentreter auch nicht viel Platz braucht. Natürlich wäre auch die Verwendung für kleine Seesions praktisch.
Ich stelle mal kurz meine Kriterien zusammen:
- Budget: max. 200 Euro - gerne gebraucht
- am liebsten Röhre
- schöner Clean Kanal
(- laut genug für Sessions )
- Musikrichtung: Jazz, Funk, (Blues, Rock, Indie)
Im Internet sind mir folgende Modelle aufgefallen:
Fender Champion 600
Epiphone Valve Junior
Ibanez Valbee
Die sind alle relativ klein leicht zu transportieren. Allerdings haben die beiden ersten leider überhaupt keine Tongestaltungsmöglichkeit.
Ich werde auf jeden Fall bald anspielen gehen, aber bei der Anzahl an kleinen Amps die es momentan gibt ist es schwer sich zurecht zu finden.
Ach ja. Was ich mir auch überlegt habe wäre vlt. ein Multieffektgerät über Kopfhörer. Zum Beispiel das Vox Tonelab Ex. Allerdings ist das ziemlich teuer und eben nur mit Kopfhörer und wieder extra Amp zu genießen.
Viele Grüße
Ben
 
Eigenschaft
 
Puh, das ist erst mal schwer zu sagen... Den Valbee hatte ich auch mal, ein echter Röhrenamp ist das nicht, gut klang er für mich schon und dank des aktiven EQs konnte man hier wirklich den Klang gut formen. Es gibt im Preisbereich um 200€ auch viele gute, kleine Class-A Röhrenamps, aber das sind dann tatsächlich eher One-Trick-Ponys, die eigentlich nur einen Klang können -meist 70s Rock-, den aber dafür wirklich gut.

Aus dem Bauch raus würde ich dir einen kleinen Modeler wie den VOX DA5, Roland Microcube, Vox Mini3 empfehlen. Die sind sehr transportabel, vielseitig, für sich genommen fürs Solospiel schon laut genug und bei Sessions kann man immer noch -beispielsweise über den Line-Out- einen anderen, natürlich möglichst neutralen Verstärker, der hoffentlich schon am Zielort steht, dahinter schalten. Das macht mein Gitarrenlehrer mit seinen DA5, das Ergebnis kann sich wirklich hören lassen.

Aber definiere doch bitte erst einmal genau was "transportabel" für dich heißt: Mit dem Auto, im Bus, 500m zu Fuß, 5000m zu Fuß, Transamericana? Evtl. käme sonst auch ein etwas größerer Modelingamp wie ein Peavey Vypyr 15 oder ein Vox VT+ in Frage, die wären auch laut genug um damit kleinere Sessions ohne weiteren Verstärker spielen zu können.

Wenns ganz klein sein soll könntest du auch einen Vox Amplug nehmen, dass ist ein Miniverstärker, der direkt in die Gitarre gesteckt wird. Er hat zwar keinen Lautsprecher, man kann aber natürlich statt der Kopfhörer auch in einen anderen, kleinen Verstärker gehen. Allerdings sind die Amplug auch nicht sehr flexibel, aber klanglich doch ganz gut.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hey,
danke für die Antwort. Werde mir die Modeller auch mal anschaun...Also unter transportabel versteh ich, dass man den Amp schnell ins Auto laden kann und vielleicht auch im Notfall noch im Bus/Zug mitnehmen kann. SOllte also nicht zu schwer, aber auch nicht zu groß sein.
Ich hab bei ebay auch die alten Fender Champs gesehen. Die von ihrer Klangestaltung um einiges flexibler sind. Was haltet ihr vor denen. Die gehen auch so für um die 200 weg.
Viele Grüße
Ben
 
Fender Super Champ XD
da hast Du die ganzen Effecte mit dabei, verschiedenen Sounds, klingt leise gut, kann auch lauter, kleiner als ein Princeton, leichter als ein Princeton, passt ins Budget gebraucht.

Bei Röhrenamps wird es schon schwierig, entweder zu groß und zu schwer und zu teuer oder eben one trick ponys. Wenn du da einen Modeller davorhängst, kannst Du gleich einen Microcube etc nehmen.

Der Superchamp XD passt da eigentlich wie die Faust ;)
 
Ob 10,9 kg noch gut transportabel sind muss letztendlich Bennno entscheiden, falls ja halte ich den Amp auch für eine gute Alternative. Ich würde aber auch bedenken, dass man Amps mit Röhren immer etwas vorsichtiger transportieren sollte bzw. die Röhren danach zumindest überprüfen sollen, ob sie korrekt in den Fassungen sitzen. Und im Winter bei -10 Grad würde ich das Teil auch nicht 500m bis zur nächsten Bushaltestellen schleppen wollen, vor allem wenn man den Amp gerade erst ausgeschaltet hat mögen das die Röhren sicherlich nicht. In diesen Fällen wäre ein reiner Modelingamp wahrscheinlich die bessere Wahl, aber falls der Transport etwas "gesittet" und ohne große Vibrationen / Stöße abläuft spricht wirklich nichts gegen den Super Champ. Mit persönlich wäre er für einen regelmäßigen Transport aber schon zu schwer und groß.
 
Hey,
hab mich jetzt mal mit dem Fend er Super Champ XD beschäftigt und der passt wirklich gut zu dem was ich suche. Das Gewicht sollte kein Problem sein, da ich den Amp ja meistens mit dem Auto transportiere und nur einen brauche, den ich mal mit nehmen kann, wenn ich zu meinen Eltern fahre oder ähnliches. Und ab und zu mit dem Bus/ZUg werden ich und der Amp schon überleben denke ich :)
Vielen Dank schon mal. Wenn noch jemanden etwas einfällt freu ich mich auf Tipps.

---------- Post hinzugefügt um 13:15:10 ---------- Letzter Beitrag war um 12:58:04 ----------

ach ja.
Was haltet ihr von dem Fender Vibro Champ XD...Wäre noch ein wenig günstiger und kleiner.
 
Eigentlich ist es common sense, dass sich der aufpreis zum Super Champ durch den größeren Speaker, das Plus an Leistung und auch den Clean-Kanal, der die ganzen Modelings umgeht, mehr als lohnt. Ich fand den Vibro Champ XD ziemlich gruselig, den größeren hätte ich mir dagegen schon vorstellen können.

Für den anvisierten Zweck würd ich mir aber auch eher was billigeres holen, entweder eben so ein one trick pony oder aber einen etwas vielseitigeren Transistor, die auch normalerweise kompakter und leichter sind. Bei Röhrenamps kann man vielleicht noch auf den VHT Special 6 hinweisen, ein sehr günstiger Röhrenamp, der aber immerhin einen Gain-Regler bietet. vom epi valve junior muss ich abraten, das war für mich so ne kleine mumpfdose, mit der tele ging es, alle anderen gitarren klangen sehr topfig mit dem. Und wenn der Tone-Regler fehlt, kann man da auch nicht viel machen.
 
Ich hatte den Vibro Champ XD und war sehr zufrieden mit ihm. Er ist jetzt einem Princeton Recording Amp gewichen, der mir weitaus esser gefällt (ist aber nicht so gu zu transportieren).

Der Vibro Champ XD kann eigentlich alles, was man so braucht fürs Üben zu Hause. Nur hat man halt immer nur einen Sound zur Zeit zur Auswahl, weil er keinen "Kanalwechsel" oder ähnliches hat. Anderer Sound bedeutet halt immer, dass man diesen neu einstellen muss.

Die gelieferten Sounds und Effekte sind allerdings sehr gut und das Gewicht wirklich transportfreundlich. Bei einer Session hatte ich den auch mal mit, da ging der kleine dann per Line Out in die PA und hat entsprechend bei gutem Sound mit dem Drummer mithalten können. Geht also alles.

Gruß
Maddin
 
Ich bin ja nicht so der Freund von mini-Amps, darum ist mein Tipp von Line 6 die UX-Serien , als protabeles Interface mit der passend mitgelieferten Software.

Der Nachteil an diesen Micro-Amps ist halt die eingeschränkte Nutzung. Bei der Line 6 Geschichte hat man erst einmal unzählige Sounds und Effekte die wirklich gut Klingen und natürlich eben das Interface . Und das lohnt sich in dem Moment doppelt wenn du für dich entscheidest mal Sachen zu recorden um Ideen festzuhalten. Ne einfache Aufnahmesoftware liegt auch mit dabei.

Hatte mal vor 2 Jahren das selbe Problem , da ich damals noch mit nen Engl Powerball und ner 4*12er schlecht zuhause Proben konnte. Hab mir dann das Line 6 gegönnt und nutz es wirklich jeden Tag. Am Anfang nur zum spielen , nun auch zum aufnehmen.
http://dl.dropbox.com/u/21292466/Musik Public/neu.wav
 
Hey Stratgod

wir sind ja oft einer Meinung, baer den Vibro Champ fand ich gräslich. Bedingt durch kleines Gehäuse und Speaker klingt er sehr topfig und "billig".
Da klang mein Pignose besser :D (was überhaupt der Tip für einen transportablen Amp ist)
Als Anfänger Amp vielleicht, aber selbst da finde ich dann einen Roland überlegen.

P.S. und völlig OT: dr Trend bei Stratologen geht sowieso in Richtung Nutzun PRRI und PRR, wenn Du weisst was ich meine ;)
 
Finde ich halt irgendwie nicht!

Meiner Meinung nach klingen die Champ XDs besser als die Roland-Kisten...

Wohlgemerkt: Für zu Hause!

Natürlich ist der kleine Vibro Champ XD nicht wirklich ein Sessionamp, der ist echt im Wohnzimmer beheimatet. Aber zur Not geht eben auch mal ein Jam mit ihm.

Klar, klanglich und qualitativ gibt es hochwertigere Kleinstamps, aber da bewegen wir uns dann wieder außerhalb des Budgets. Ich z.B. werde mir mit Sicherheit irgendwann nochmal einen "richtigen" Blackface Vibro Champ zulegen als transportablen Miniamp (bzw. mal selber einen bauen...). Da einen schönen Halltreter (z.B. Boss FRV-1) und einen Zerrer (der Boss FBM-1 produziert eine gute Fender-Zerre) davor und man hat ein tolles und transportables Setup für "immer am Mann" :)

Gruß
Maddin

P.S.: "PRRI" ist klar, aber was genau bedeutet "PRR"?
 
Hey,
ja die "echten" Vibro Champs wären mir auch am liebsten, aber leider im Moment nicht im Budget.
Was haltet ihr denn von dem Vox Amplug AC 30? Der ist klein, relativ günstig und die Samles hören sich ganz gut an. Kann man zwar nur über Kopfhörer spielen, ist aber auch ganz praktisch fürs Warmspielen vor Prüfungen, Konzerten etc. Werde mir den mal bestellen und schaun wie er klingt und wenns passt behalten und die restlichen 150 Euro schon mal für einen echten Vibro Champ zurück legen.
 
Der Amplug ist ja nun eine ganz andere Konstrukton. Ich habe auch einen zu Hause, über Kopfhörer (echte Kopfhörer, nicht diese In-Ear-Dinger) klingts wirklich verblüffend gut und nahe am Original. Aber sobald du an Lautsprecher gehen möchtest -also den Kopfhörer Ausgang an den Eingang oder den Line-In eines anderen Amps anschließt- klingt es schon deutlich nach Transistor-Dose. Zum Mitnehmen ideal, aber genauso flexibel wie ein echter AC30, also überhaupt nicht, und eben nur für einen Zuhörer bestimmt. Allerdings funktioniert das kleine Teil auch gut mit Akkus (2x AAA) und läuft selbst damit eine halbe Ewigkeit.
 
nene, lass das mal mit einem SF Vibro Champ.
Denn dann musst Du Deine Bodentreter auch noch mitschleppen ;)

Ampplug halte ich für überflüssig, da übe ich lieber trocken oder mit der Akustik.

OT: PRR = PRRA = Princeton Recording Amp
 
Na ja,
aber zum Üben verwende ich eigentlich eh keine Effekt, außer vlt. mal ne Zerre, und die is ja schnell eingepackt....
Ich finde Amplug halt praktisch, wenn man bei Sachen mitspielt und auf Details (Timing) achten will. Sonst braucht man da immer ein Mikro usw.
 
Ich finde genau das One-Trick-Pony das Geile an kleinen Röhrenamps. Natürlich ist das nicht vielseitig, aber das was sie machen, machen sie dafür echt authentisch.
Ich habe den Fender Champ 600, und er klingt einfach unheimlich gut und unheimlich echt nach Röhre... ganz einfach: weil er eine Röhre ist und nichts anderes als eine Röhre. Keine Elektronik oder sonstige Spielereien, eben ein klassisches One-Trick-Pony: Röhre und sonst nichts. Wenn ich noch ein Delay und ein Chorus vorschalte klingt es einfach himmlisch. Wenn ich auf Reisen gehe (und das passiert oft) benutze ich ein PocketPod.
 
Ich finde genau das One-Trick-Pony das Geile an kleinen Röhrenamps.

Wobei einen dies schon sehr einschränken kann. Ich vermute stark, dass der Champ 600 nicht ganz so wählerisch ist wie beispielsweise mein kleiner Crate Palomino, diesem konnte ich nur mit einer Single Coil Gitarre schöne -wirklich schöne- Klänge entlocken, aber bereits mit einer Humbuckergitarre klang es mir zu muffig, da half auch die Ein-Knopf-Klangregelung am Amp rein gar nichts.

Aber es stimmt, den Pocket Pod haben hier bislang alle vergessen. Bei dem Verlauf dieses Threads denke ich, dass dieser am besten passt. Über einen Kopfhörer kannst du perfekt mit allen möglichen Sounds selbst üben, als "Multieffektgerät" vor einem -guten- Amp fand ich den Klang des Pocket Pod zwar eher grottig, aber immerhin geht es und du hast automatisch viele Effekte und Einstellmöglichkeiten dabei um auch fremden Amps deinen Wunschsound entlocken zu können.

Ich benutze den Amplug übrigens ganz gerne falls ich leise üben muss. Damit zu spielen macht doch deutlich mehr Spaß als einfach nur trocken und unverstärkt auf der E-Gitarre. Das Teil hat schon seinen Sinn, schließlich mag nicht jeder Akustikgitarren (und deren Einschränkungen).
 
Hey,
hier mal ein kleines Update für alle, die vielleicht vor einer ähnlichen Entscheidung stehen wie ich. Ich hab mir jetzt den Vox Amplug geholt und bin zum reinen üben sehr zu frieden damit.
Für kleine Gigs/Unterricht etc. werde ich nun auf einen kleinen, aber dann auch richtig tollen Amp sparen.
Vielen Dank für eure Hilfe
Bennno
 

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