Trotz Erkältung üben?

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Hab mir überlegt trotz Erkältung zu üben, außer dass ich eben nur im Kopf singe.
Ich glaube, das ist besser als gar nix.

Also wie immer, Luft holen, Stütze, Zunge, Lippen bewegen, aber nur still im Kopf singen, ohne die Stimmbänder einzusetzen.
Oder beansprucht es dann trotzdem die Stimmbändern? Beim Flüstern ist es ja zumindest auch so.
 
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antipasti
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Ich habe trotz Erkältung schon Gigs gemacht, weil ich halt gebucht war: Wenn du nicht musst: Herrjeh: Lass es. Iss ein Eis Eis in der Sonne. Macht Spaß. ...

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Gast300635
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Man fällt ja dann bestimmt weit zurück, wenn man mal 2 Wochen nix macht, oder?

Beim Hanteltraining ist es zumindest so, wenn ich mal 2 Wochen nix mach,
brauch ich wieder 6 Wochen um auf den alten Stand zu kommen.

Mit dem stillen Singen kann man den Rückschritt vielleicht ein bißchen abfedern.
Immerhin bleibt dann wenigstens die Stütze, Lippen und Zunge trainiert.
 
6thfoot
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Erkältung ist ein bisschen allgemein. Eine trainierte Stimme sollte im Fall der Fälle damit wenig Probleme haben. Aber: Wenn der Infekt auf dem Kehlkopf sitzt, ist Pause angesagt, um keinen größeren Schaden zu riskieren.

Auch ungeübte Sänger sollten zumindest vorsichtiger sein, um nicht in die Falle zu tappen, sich vermeintlich zu schonen, dann aber so zu drücken, dass die Stimme leidet.
 
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Ich spreche jetzt nur für mich persönlich, aber bei mir kommt es auf die Symptome an ob ich singe oder nicht..

Bei verstopfter Nase und Nebenhöhlen singe ich, da empfinde ich das sogar als angenehm, weil sich da meist der Schleim löst.
Mit starken Halsschmerzen oder Fieber singe ich nicht, da hätte ich auch keinen Bock drauf.

Generell singe ich, solange ich Lust dazu habe, forciere aber nichts, singe also nicht stundenlang und erzwinge nichts.
 
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Ich spreche jetzt nur für mich persönlich, aber bei mir kommt es auf die Symptome an ob ich singe oder nicht..
Das gleiche bei mir.

Bei leichter Reizung im Hals singe ich möglichst nicht hoch und möglichst nur kurz; der positive Nebeneffekt ist da, dass ich wirklich gezwungen bin, mit sauberer Technik zu singen, sonst merke ich es sofort, noch wesentlich schneller, als wenn ich gesund bin. Wenn's ned sein muss, ist ein Päuschen bis man gesund ist schon auch mal drin, so schnell verliert man die Stimme nicht (ich rede jetzt nicht von Profisingen; Profis mögen das vielleicht anders sehen)
 
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Hallo,
Man fällt ja dann bestimmt weit zurück, wenn man mal 2 Wochen nix macht, oder?
...kann ich nicht bestätigen, zumindest für den Fall, daß man vorher einigermaßen gut im Training war... :D "Neue" Techniken können allerdings etwas auf der Strecke bleiben... aber was der Körper sich beim Singen schon als "automatisch" angewöhnt hat, geht so schnell nicht verloren.
Eigene Erfahrung (ich singe allerdings schon sehr lange, außerdem vorwiegend Klassik...): Im Sommer verordne ich mir, weil ich mir das als Amateur im Gegensatz zu Berufssängern leisten kann, eine vierwöchige Gesangspause, außerdem habe ich über die Sommerferien ohnehin keinen GU. Einfach, um den Kopf mal wieder ganz frei zu bekommen von den Konzertprogrammen, Matineen oder sonstwas. Üblicherweise vermisse ich nach drei Wochen das Singen so sehr, daß ich doch wieder anfange :D. Und großartig verlernt habe ich da nichts, ein paar Sachen muß ich natürlich dann wieder nachfassen, aber durch das Gefühl, das Singen wirklich zu vermissen, gehe ich mit ganz frischer Motivation die anstehenden Stücke an.

Viele Güße
Klaus
 
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...kann ich nicht bestätigen
Ich auch nicht, ganz im Gegenteil: eine mehrwöchige Pause tut mir, resp. meiner Stimme meistens sogar ausgesprochen gut! Voraussetzung: sich (auch) in dieser Zeit körperlich einigermassen fit halten.
Hab mir überlegt trotz Erkältung zu üben, außer dass ich eben nur im Kopf singe.
Ich glaube, das ist besser als gar nix.
Mental üben, d.h. "singen" mit allen Körpereinstellungen aber ohne Ton kann in vielen Situationen nützlich sein: angeschlagene Stimme, böse Nachbarn, üben unterwegs, usw. Allerdings muss man dieses mentale üben auch zuerst mal lernen, denn man kann dabei, ebenso wie beim singen mit Ton, Fehler machen, welche man aber ev. nicht sofort bemerkt, da die akustische Kontrolle wegfällt.
 
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