Tuning zwei Halbtöne tiefer -> Akkorde transponieren (Griffbild)?

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daniel1988x
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Hallo, ich habe meine Gitarre zwei halbtöne tiefer gestimmt pro saite.
Sehe ich das richtig , dass ich nun meine Akkordgriffe die ich in E Standard gelernt habe nun zwei halbtöne höher sprich 2 bünde runter rutschen muss?

Als Beispiel D Dur in E st. ; e 2 , h 3 , g 2
D Dur in D st. e 4 , h 5 , g 4

Ist das richtig
 
Das siehst du völlig richtig. In der aktuellen Stimmung deiner Gitarre greifst du ein E, hörst aber ein D.
 
Vielleicht ist der Transposer von Reinhold Pomaska hilfreich, für den es auch eine eigene Transposer-Webseite gibt. Diese ist allerdings etwas outdated, weil sie a.) flash-Inhalte enthält -flash gilt als unsicher und wird nicht mehr unterstützt- und b.) die flash-Inhalte selbst auch mit der Erweiterung "Ruffle" auf Firefox nicht mehr abspielbar sind (Ruffle ist noch relativ neu und in Weiterentwicklung).
Ich finde den Transposer (trotzdem) super!
 
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Also bitte ...

Das unentbehrliche Werkzeug für jeden Musiker!

Das ist ja eine Beleidigung.
Weder habe ich von einem Transposer je gehört, noch gedenke ich diesen zu kaufen.

Wer ein Werkzeug will, macht sich zwei Papierstreifen, die man gegeneinander verschieben kann.
Es reicht auch der Quintenzirkel aufgemalt, oder man geht halt jeweils auf seinem Instrument x Töne hoch / runter.

Besser ist es, man prägt sich kurz den Quintenzirkel ein und lernt das mal. Ist auch nicht so kompliziert und nützt zudem noch was.

ich habe meine Gitarre zwei halbtöne tiefer gestimmt pro saite.
Mit welchem Ziel hast du das denn gemacht?

Sehe ich das richtig , dass ich nun meine Akkordgriffe die ich in E Standard gelernt habe nun zwei halbtöne höher sprich 2 bünde runter rutschen muss?
Und ja, logisch, wenn Du sie tiefer stimmst, musst Du zum Ausgleich höher spielen.

Ist wie auf der Kellertreppe, wenn du zwei Stufen runter gehst, musst Du zum Lichtschalter entsprechend höher greifen. ;)

Für Gitarristen gibt es auch nen Capo, damit kannst Du hochtransponieren und die gleichen Griffe verwenden.
 
Ich habe zwar schon länger keine Gitarre mehr in der Hand gehabt, aber die Annahme aus dem Ausgangsbeitrag gilt nicht für alle Akkorde, sondern nur für die ohne Leersaiten?!
 
Ich habe zwar schon länger keine Gitarre mehr in der Hand gehabt, aber die Annahme aus dem Ausgangsbeitrag gilt nicht für alle Akkorde, sondern nur für die ohne Leersaiten?!
Korrekt. Leere Saiten müssten, sofern überhaupt möglich, als Barrê im zweiten Bund gegriffen werden sonst klingen die einen Ganzton zu tief.
 
Oder abgedämpft werden...
 
dass ich nun meine Akkordgriffe die ich in E Standard gelernt habe nun zwei halbtöne höher sprich 2 bünde runter rutschen muss?
Zusammenfassung: Grundsätzlich richtig, das klappt aber nur, wenn keine Leersaiten im Spiel sind.

Andere Vorgehensweise: Wenn Du D-Dur hören möchtest, dann spiel einfach den Grund-Akkordgriff E-Dur (bei C-Dur hörbar wäre es ein gegriffener D-Dur usw.). Du setzt einfach den jeweiligen Akkord (auf dem Vorlagenblatt aka Leadsheet) um zwei Halbtöne höher, und wenn das ein Griff ist, den Du kannst, spielst Du eben den.
Also wird aus (mal die einfachsten ausgewählt)
C -> D
D -> E
F -> G
G -> A
 
Aber um nochmal auf die Kernfrage zu kommen: Warum hast du denn tiefer gestimmt?

Es gibt ja unterschiedliche Gründe, z.B. Klang des Instruments, besserer Fit zur Gesangsstimme, andere Saitenspannung ... und das hat eben unterschiedliche Konsequenzen möglicherweise.

Wenn du eh allein spielst, ist es wurscht - du kannst nach wie vor dein "E" spielen, auch wenn es "D" klingt ... ohne Begleitung/Band/Backing klingt's halt tiefer, ist aber egal.

Wenn es wegen der Gesangsstimme ist, dann muss sich das Umfeld eh auf dich anpassen. Du spielst dein "E", was eigentlich ein "D" ist, und die Band muss dich halt in "D" begleiten, wenn sie mit dir spielen und den guten Gesang wollen.

Wenn es wegen Sound oder Saiten ist, dann musst du dich halt anpassen, damit du wieder mit der Band synchron bist. Klar könntest du jetzt einen Kapo auf den 2. Bund setzen, aber dann hättest du es mit dem Umstimmen auch lassen können...

Ohne das "Warum" wirst du jede Menge Tipps bekommen, aber ohne klare Richtung...
 
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Ich habe meine Gitarre auf D gestimmt um eben diverse Lieder die in D sind zu spielen. Außer dem spiele ich auch gerne in Drop C, und das lässt sich eben schnell und einfach umstimmen. Habe mir außerdem passende Saiten not even sliky von Ernie Ball 12-56 mm aufgezogen.

Ich wollte eben nur wissen wi sich das mit den Akkorden verhält. Habe es verstanden und logisch das man nur Akkorde ohne Leersaite transponieren kann
 
Ach Leute ihr legt echt jedes Wort auf die Goldwaage.

Ich meinte ohne barre zu greifen , lassen sich Akkorde ohne angeschlagene E saite einfach 2 bünde höher greifen in D Standard. Dann klingt es eben wie in Standard Tuning

Natürlich kann man jeden Akkord transponieren wenn man weiss wie man zu greifen hat.

So jetzt besser? 😀
 
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Deutlich besser :D
 
Ganz ehrlich, bei diesem Eingangspost komme ich mir ein bisschen verapfelt vor.

Wenn jemand weiß, dass man die Gitarre komplett zwei Halbtöne tiefer Stimmen kann, um einen Song, der in D-Dur ist, scheinbar besser spielen zu können, und wenn derjenige ab und an auf Drop-C stimmt, dann weiß derjenige sicher auch, dass wenn die Gitarre zweit Halbtöne tiefer gestimmt ist, man auf dieser Gitarre die Akkorde und Töne 2 Halbtöne höher spielen muss, damit sie der Tonhöhe des Akkordes oder Tones in Standard-E-Stimmung entsprechen. Und dazu braucht man nicht unbedingt Barrè-Griffe und auch keinen Kapo.

Wenn derjenige das nicht weiß, sollte derjenige zuerst mal Gitarre in Standard-E-Stimmung lernen.
 
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*edit*
Der jenige war sich aber dessen nicht ganz bewusst und wollte einfach sicher gehen.

Wahrscheinlich würde der jenige jetzt auch verstanden haben, dass man Akkorde , die ein anschlagen einer leeren Saiten erforden mit einem barree oder mit Hilfe eines Kapodaster spielen muss.

Schon traurig, dass Gitarren anfänger sich unsicher sind und sich deshalb weiter bilden wollen. Vielleicht sollte der jenige gleich mit dem spielen aufhören. .;-)
 
Grund: edit->Vollzitat Vorpost
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Zum Akkordspiel braucht man jetzt auch nicht unbedingt alle sechs Saiten. Deswegen sind ja auch Barré oder Kapo nicht erfolderlich, um Akkorde in andern Lagrn zu spielen.
 
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