Übermäßige und verminderte Intervalle

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Kann mir da bitte einer helfen ?? Ich check es nicht wirklich :-(
 
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Hilfe zur Selbsthilfe:
1. Schreibe die Stammtonleiter (Notennamen) so auf Kästchenpapier, dass man Ganz- und Halbtonschritte unterscheiden kann.

2. Schreibe die Namen der chromatischen Töne an passender Stelle über (*is) und unter (*es) die Stammtonleiter.

3. Fertige eine Liste der Intervallbezeichnungen an und zeichne daneben auf, wie das jeweilige Intervall aufgebaut sein kann.
Beispiele:
kleine Sekunde -
große Sekunde v
kleine Terz v- (Ganzton Halbton) oder umgekehrt -v
große Terz vv
Quarte vv- / v-v / -vv
usw.
Berücksichtige dabei auch verminderte und übermäßige Intervalle.

4. Nimm Deine Hausaufgabe und schreibe die Notennamen unter die Noten. Schreibe diese Notennamen auf einen Notizzettel und setze die übersprungenen Skalentöne dazwischen. Rechne nun den Abstand der Noten aus. > Intervall
Mit etwas Übung schafft man das ohne Notizzettel. Bei Bedarf zählt man das Intervall an der Tonleiter aus.

Gruß
Lisa
 
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Analysiere als erstes die beiden Noten ohne die Versetzungszeichen. Beispiel "a" also f´ und e´. Eine kleine Sekunde. Das Kreuz zum eis verkleinert diesen Intervall noch um einen Halbtonschritt. Einen "kleinen Intervall" verkleinern -> das ist vermindert. Also eine "verminderte Sekunde".
Beispiel "b": eine kleine Sexte, das h wird durch das Kreuz zum his und daher der Intervall wiederum verkleinert (kleine Sexte verkleinert = verminderte Sexte.
usw.
 
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Danke Lisa. Ich habe folgendes Ergebnis.

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Das Verwirrende:
Spielt man eis, landet man auf Tasten und Griffbrettern auf der Position f. Das kommt durch die gleichstufig temperierte Stimmung. Dieser Umstand verleitet Anfänger gerne zu der irrigen Annahme, dass man dann doch auch gleich ein f notieren kann, anstatt des eis. Würde man die Instrumente anders stimmen, käme es hier aber zu Abweichungen und so ist die Wahl der Notierung dann doch von Bedeutung. Bei der Analyse von Kompositionen muss man also stets beachten, dass eine auf gleichstufig temperiert gestimmten Instrumenten zu hörende Prime unter bestimmten Umständen ( die nur lesend erkannt werden können ) auch eine verminderte Sekunde sein kann.

Auflistung der doppeldeutigen bzw. gleich klingenden Intervalle
https://music2me.de/magazin/wie-bestimme-ich-intervalle-die-theorie
 
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Anhang anzeigen 803332
Kann mir da bitte einer helfen ?? Ich check es nicht wirklich :-(
Hallo Riana,
ich hab mir das vom Grundtheoriekurs so gemerkt:
Als erstes zählt zur Bestimmung ob Prim, Sekund , etc die Anzahl der Tonzeilenschritte. Also g und a ist mal eine Sekund. g und c ist eine Quart. Uns so weiter.
Eine Prim, Quart, Quint und Oktav kann nur rein, vermindert oder übermäßig sein. Hängt von den Vorzeichen ab.
Eine Sekund, Terz, Sext, Septime kann klein, groß, vermindert oder übermäßig sein. Hängt auch von den Vorzeichen ab.
Eine Prim hat 0, Quart 5, Quint 7 und Oktav 12 Halbtonschritte.
Eine Sekund hat 1 (klein) oder 2 (groß), eine Terz 3 (klein) oder 4 (groß), eine Sext 8 (klein) oder 9 (groß), eine Septim 10 (klein) oder 11 (groß) Halbtonschritte.
Dein Beispiel b: Ist mal eine Sext. Vom his´ zum g´´ sind 7 Halbtonschritte. Eine Sext mit 7 Halbtonschritten ist eine verminderte Sext.
 
Korrigierende Randbemerkung:

Spielt man eis, landet man auf Tasten und Griffbrettern auf der Position f. Das kommt durch die gleichstufig temperierte Stimmung. Dieser Umstand verleitet Anfänger gerne zu der irrigen Annahme, dass man dann doch auch gleich ein f notieren kann, anstatt des eis. Würde man die Instrumente anders stimmen, käme es hier aber zu Abweichungen und so ist die Wahl der Notierung dann doch von Bedetung.

Dass eis und f (wie auch cis und des, usw.) auf Tasten- und Bundinstrumenten die gleiche Position belegen, hat in der Tat mit der gleichstufigen Temperierung zu tun.
Die Notierung als eis oder f ist jedoch nicht von der Stimmung abhängig, sondern von der Funktion eines Tones, d.h. von der musikalischen Logik und ihrer Orthografie.
In der diatonischen Heptatonik hat f (z.B. als Gleitton zum e) definitiv eine andere Funktion, als eis (z.B. als Leitton zum fis) - allein darin liegt der Grund für eine unterschiedliche Schreibung.
Dass Sänger und Streicher / Bläser Leit- oder Gleittöne oftmals deutlich höher oder tiefer intonieren, ist ebenfalls von der Stimmung unabhängig.


Um Gottes Willen - wie kann man denn jemandem so eine Seite empfehlen? Zum Einstieg (!) gibt es da gleich mal eine othografisch falsch notierte chromatische Tonleiter auf As (sic!) und Formulierungs-Perlen wie "Die Oktave ist 12 Halbtonschritte lang" - soviel Dilettantismus braucht doch kein Mensch!
 
Vorsicht Lisa2 das Parkett ist glatt und irgendwo liegt schon eine Bananenschale.
 
Als erstes zählt zur Bestimmung ob Prim, Sekund , etc

Kommt drauf an, wenn @Riana233 das ganze für ne Schulaufgabe lernt reicht das, bzw. ist es vielleicht die pragmatischere Herangehensweise.
Ansonsten würde ich eher nicht zählen, sondern mir einfach merken, wie z.B. eine Terz aussieht. Genau das ist ja das, was Noten so viel besser können als etwa Tabulaturen. Eine Sekunde ist von einer Linie aus immer im nächsten Zwischenraum (bzw. vom Zwischenraum aus immer auf der nächsten Linie). Eine Terz ist immer die jeweils nächste Linie/Zwischenraum. usw.

Der Lehrer, von dem ich das gelernt habe hat da immer gesagt: Die Grobbestimmung musst du sofort sehen. Für die Feinbestimmung darfst du dann nachdenken :)
LG
 
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Um Gottes Willen - wie kann man denn jemandem so eine Seite empfehlen?
Ok. Ich stelle mich in die Ecke, weil ich zu faul war, die auf der Seite enthaltene Liste zu reproduzieren, aus der man herauslesen kann, dass die Anzahl der Halbtonschritte bei der Findung der Intervalle zu unterschiedlichen Ergebnissen führen kann. :engel:

Die Notierung als eis oder f ist jedoch nicht von der Stimmung abhängig, sondern von der Funktion eines Tones, d.h. von der musikalischen Logik und ihrer Orthografie.
Das ist mir völlig klar. Nur wird diese Logik auf einem gleichstufig temperiert gestimmten Instrument nicht praktisch erfahrbar. Nur darauf wollte ich hinweisen. War vielleicht etwas ungeschickt ausgedrückt.
Beitrag automatisch zusammengefügt:

Vorsicht Lisa2 das Parkett ist glatt und irgendwo liegt schon eine Bananenschale.
Vielen Dank für die Warnung. :love:
 
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