Übersicht zu Pickups, Amps und Effekten... Wie bringe ich die Akustikgitarre auf die Bühne

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Hallo zusammen,
ich würde mir gerne einmal eine Möglichkeit zulegen, meine Akustikgitarre auch verstärkt zu spielen, Looper zu nutzen und vielleicht den Sound mit Effekten ein wenig aufzupeppen.

Leider habe ich von der elektronischen Seite einer Gitarrre so ziemlich gar keine Ahnung.

Daher wollte ich hier einmal fragen, ob ihr einen Text/Video/Kurs/etc. habt, wo ich einen allgemeinen Überblick zum verstärken einer Akustikgitarre bekomme (Western). Im speziellen interesiere ich mich für Percussive Fingerstyle.

Fragen die mich interessieren:
- Worauf sollte man bei einem Versatärker achten
- Welche Möglichkeiten gibt es (Amp, PA) und was sind die Unterschiede bzw. wann brauch ich was
- Wie funktionieren die gängigsten Effekte
- Wie baue ich effekte und looper in meine Signalkette ein
- Wie versorge ich die Effekte und die Pickups mit Strom
- Was ist ein Vorverstärker, wan brauch ich ihn und warum gibt es die Dinger in der Gitarre und auf den Pedalboards
- Wie arbeite ich mit einem Equilizer (bisher hab ich immer nur mit wenig Verstand dran rum gespielt)
- Wie bekomme ich den tollen akustiksound mit möglichst wenig Klangeinbußen verstärkt (piezo alleine klang bei mir immer scheiße)
- Wozu dienen die unterschiedlichen Pickups in der Gitarre: Piezo, Mikrofon, Humbucker? Wie nutze ich sie. Was gilt es zu beachten wenn ich percussion abnehmen will.
- Was muss ich sonst noch wissen, wenn ich meine Gitarre verstärken will
 

Das sind ja eine Menge Fragen, die aber z.T. diesen Bereich hier sprengen würden, da sie u.a. "Live Ob Stage" & "PA" betreffen.

Konzentrieren wir uns hier zunächst mal auf PUs/Amps/Effekte, dann können wir ja weitersehen.
 
Moin :hat:

Ich stehe gerade vor recht ähnlichen Fragestellungen, da ich mehr und mehr mein Dasein als Singer/songwriter ausrolle. Eine fertige Anleitung habe ich dafür also nicht, aber vielleicht kannst du ja trotzdem etwas draus ziehen.
Ich schreibe unten mal meine Gedanken zu deinen Fragestellungen auf.

(...)
Daher wollte ich hier einmal fragen, ob ihr einen Text/Video/Kurs/etc. habt, wo ich einen allgemeinen Überblick zum verstärken einer Akustikgitarre bekomme (Western). Im speziellen interesiere ich mich für Percussive Fingerstyle.
Spannend, da wollen meine Finger noch nicht so wirklich hin. :great:

Fragen die mich interessieren:
- Worauf sollte man bei einem Versatärker achten
Ein Verstärker für die Akustikgitarre muss vor allem sehr clean und weitestgehend ohne Verfärbungen arbeiten. Also das exakte Gegenteil eines Verstärkers für die E-Gitarre*. Bei mir stehen dafür zwei verschiedene Systeme zur Verfügung. Ein Ibanez Troubador als Combo und ein Valeton GBP200 als Multieffekt mit Akustik-Amp-Modelern. Zusätzlich steht noch eine aktive FRFR-Box zur Verfügung.

- Welche Möglichkeiten gibt es (Amp, PA) und was sind die Unterschiede bzw. wann brauch ich was
In meinem Fall kann ich für kleine Räume meinen Troubador und die FRFR-Box nehmen. Reicht völlig aus. Überall sonst habe ich mich bisher an die vorhandene PA gehängt. Demnächst brauche ich noch was eigenes als Anlage.

Die PA ist ja grundsätzlich die "Anlage für alle" - und die akustischen Gewerke hängen da dann auf jeden Fall dran. Aber egal ob Anlage vor Ort, gemietete Gerätschaft oder eigenes Zeug: Mikrofon oder Tonabnehmer gehen da (ggf. über Vorverstärker, DI-Box oder Multieffektboard) direkt oder über das Mischpult rein.

- Wie funktionieren die gängigsten Effekte
:gruebel: Naja, da kommt ein Signal rein, wird gesplittet, zum Teil moduliert und dann wieder zusammengemischt...

Aber das meinst du wahrscheinlich nicht, oder? Ich gestehe hier ein wenig Verwirrung.

- Wie baue ich effekte und looper in meine Signalkette ein
Im Multieffekt oder im Combo in der Effektschleife - prinzipiell kein Unterschied zu E-Gitarre*.

- Wie versorge ich die Effekte und die Pickups mit Strom
Zwei völlig verschiedene Dinge. Die Effekte werden einzeln über ein Netzteil oder zu mehreren mit einem Mehrfachadapter versorgt. Gibt's für kleines Geld beim Händler des Vertrauens, meiner ist von Thomann*.

Die Pickups werden entweder passiv betrieben oder kommen mit eigener Batteriespannung daher. Fest verbaute Systeme haben aktuell meistens einen EQ und ein eingebautes Stimmgerät.

- Was ist ein Vorverstärker, wan brauch ich ihn und warum gibt es die Dinger in der Gitarre und auf den Pedalboards
Der Vorverstärker dient dazu ein (zu) schwaches Signal deines Pickups oder Mikrofons auf das richtige Level für den Input in der weiteren Signalkette zu heben. Ohne Vorverstärung des Signals werden in der weiteren Bearbeitung auch immer das Grundrauschen, Brummen, Raumanteile etc mit moduliert und letztlich in der Endstufe verstärkt und stören das Klangbild.

- Wie arbeite ich mit einem Equilizer (bisher hab ich immer nur mit wenig Verstand dran rum gespielt)
Ganz platt gesagt: Mit Ohren auf und viel Fingerspitzengefühl.

Den EQ kannst du nutzen, um auf die Klangeigenheiten vor Ort einzugehen und fiese Spitzen oder Resonanzen herauszufiltern. Das erfordert Übung, ist aber am Ende auch kein Hexenwerk.

- Wie bekomme ich den tollen akustiksound mit möglichst wenig Klangeinbußen verstärkt (piezo alleine klang bei mir immer scheiße)
Piezos haben live einen klaren Vorteil: Die Dinger sind prinzipbedingt unfassbar rückkoplungsfest, bilden zudem einen Großteil des Schwingungsspektrums ohne Störeinflüsse ab und sind der häufigste ab Werk verbaute Tonabnehmer. Einstöpseln, EQ regeln, fertig.

Aber ja - das klingt je nach Qualität der Piezos und deiner übrigen Signalkette oft ziemlich speziell.

Wenn dich das von vornherein abschreckt, kannst du mit Mikrofon oder Tonabnehmer zum Einklemmen experimentieren. Und du kannst auch die Signale mischen und dir damit die unterschiedlichen Charakteristika zunutze machen.

Ein nicht unerheblicher Teil hängt dann aber von der weiteren Katte ab. Kompressor, Preamp, EQ, Effekte, Endstufe, Box - das hat alles auch seinen Einfluss und will mit Bedacht eingesetzt werden.

- Wozu dienen die unterschiedlichen Pickups in der Gitarre: Piezo, Mikrofon, Humbucker? Wie nutze ich sie. Was gilt es zu beachten wenn ich percussion abnehmen will.
Piezo: i.d.R. fest im Steg verbaut, nimmt direkt die Schwingungen der Saiten ab, weitgehend störfrei, wird aber ohne Nachbearbeitung oft als harsch empfunden.
Mikrofon: im Korpus eingehängt oder fest vor der Gitarre stehend, liefert den natürlichsten Klang, ist aber auch am anfälligsten für Störeinflüsse
Tonabnehmer zum Einklemmen im Schallloch: Ob Singel Coil oder Humbucker, diese Art der Abnahme entspricht 1:1 der E-Gitarre* und klingt entsprechend

Du wirst das ausprobieren müssen. Für mich passt der Piezo gut, das mus für dich nicht stimmen. Wie spielst du - im Sitzen oder Stehen? Bewegst du dich viel oder bist du der Ruhepol? Testen, hören, und ggf. immer mal nachjustieren. Das kann dir tatsächlich niemand abnehmen.

- Was muss ich sonst noch wissen, wenn ich meine Gitarre verstärken will
Du musst die Grundüberlegung im Sinn haben, dass du ein akustisches Instrument abnimmst und verstärkst. Das ist einfach etwas grundsätzlich anderes als bei der E-Gitarre* oder gar den Keyboards. Du hast schon an der Quelle des Signals einen Einfluss aus der Raumakustik, aus der Art wie du die Gitarre hältst, wie warm/kalt oder feucht/trocken es ist. Vergiss also lieber gleich, dass du mit einer Einstellung alle Situationen erschlagen kannst.

So weit einmal von mir direkt zu deinen Fragen.

Zudem gibt es einige (zumeist englischsprachige) YouTube-Kanäle, die sich auf Solokünstler mit Akusitkgitarre konzentrieren und neben den spezifischen Fragen zum Repertoire und dem Gigging an sich auch immer mal technische Fragen erörtern. Frank Persico oder Pro Muso wären solche Beispiele. Fand ich immer wieder sehr inspirierend.

Ich hoffe, du kannst hier schon mal etwas für dich herausziehen.

Beste Grüße
Markus
 
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Fragen die mich interessieren:
- Worauf sollte man bei einem Versatärker achten
- Welche Möglichkeiten gibt es (Amp, PA) und was sind die Unterschiede bzw. wann brauch ich was
- Wie funktionieren die gängigsten Effekte
- Wie baue ich effekte und looper in meine Signalkette ein
- Wie versorge ich die Effekte und die Pickups mit Strom
- Was ist ein Vorverstärker, wan brauch ich ihn und warum gibt es die Dinger in der Gitarre und auf den Pedalboards
- Wie arbeite ich mit einem Equilizer (bisher hab ich immer nur mit wenig Verstand dran rum gespielt)
- Wie bekomme ich den tollen akustiksound mit möglichst wenig Klangeinbußen verstärkt (piezo alleine klang bei mir immer scheiße)
- Wozu dienen die unterschiedlichen Pickups in der Gitarre: Piezo, Mikrofon, Humbucker? Wie nutze ich sie. Was gilt es zu beachten wenn ich percussion abnehmen will.
- Was muss ich sonst noch wissen, wenn ich meine Gitarre verstärken will
Zu viel gleichzeitig... :-)

@Tone Poet hat schon viel dazu geschrieben. Ich bringe gerne noch ein paar Anmerkungen zur Verwirrung dazu;-)

Möchtest du eine möglichst naturgetreue Verstärkung (FRFR) oder soll der Amp schon den Klang mit färben? Davon hängt auch so'n büschen die Abnahme und die Vorverstärkung ab: Von Mike (gute Qualität, Vorsicht wg. Feedback) über Steg-Piezos (oft mit eingebautem PreAmp), (Unter-) Decken-Transducern mit externem Preamp (K&K als "Benchmark"), Aufpappbarer Deckentransducer als schnelle und günstige Hilfe oder Magnet-PU für Steelstrings oder eine Kombination aus diesen Typen?

Zu den Effekten: Viel hören.

Dein Ausgangspunkt war:
Möglichkeit zulegen, meine Akustikgitarre auch verstärkt zu spielen, Looper zu nutzen und vielleicht den Sound mit Effekten ein wenig aufzupeppen.
Einfachste und billigste Möglichkeit, um erstmal zu schnuppern: Einfacher Transducer (wie https://www.thomann.de/de/harley_benton_truetone_t_20.htm*), gebrauchter einfacher Amp (kleinanzeigen.de), (gebrauchtes) Multieffekt, einfacher Looper. Da kommst du zum Experimentieren mit 100€ aus. Nein, das ist keine HiEnd-Lösung, aber wenn du so breit mit deinen Fragen einsteigst, dann scheinst du eher in der "Info-Sammeln-Phase" zu sein.
 
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Das Leben ist einfach!
Du brauchst eine Akustik-Gitarre mit einer Buchse für ein hinreichend langes Gitarrenkabel.
Das steckst du auf der anderen Seite in einen Yamaha THR-5a-Verstärker.
Die Gitarre ist wurscht, sie muss nur excellent spielbar sein! Es geht auch jeder andere Verstärker. Auch E-Git-Amps. Kann reizvoll sein.
Looper kaufst du einen mit 2 Schaltern. Zahlt sich irgendwann aus.
Für den noch ein Kabel.
Der Rest, also das was rauskommt, bestimmen deine Finger und Ohren.
Je einfacher alles, desto hilfreicher.
Ein Korg Metronom wäre noch nützlich. Zum Üben mit dem Looper. Die Fußbewegungen.
 
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@Chris@guitar

Puh, viele Fragen. ;-)
Bei einigen Fragen kann ich dir sicherlich behilflich sein.

Auch wenn ich selbst jetzt eher nicht so der „Gitarren-Verklopper“ bin. Das wäre hier aber viel Schreibkram und schon eine ziemlich unqualifizierte Aussage hier, zu deinen durchaus sinnvollen Fragen, hält mich hier gerade ein bisschen davon ab.

Wenn du Lust hast, dann melde dich einfach mal per PN. Wir können mal telefonieren, oder du kannst auch gern mal auf einen Kaffee vorbeikommen. Düren geht ja noch. Und die Niederrheiner hier helfen sich natürlich immer gegenseitig. :-)
 
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- Was muss ich sonst noch wissen, wenn ich meine Gitarre verstärken will
....ist die einzige Frage die ich dir gerne beantworten würde...denn die "Verstärkung" oder die Verstärkung(!) einer Akustikgitarre sind zwei verschiedene Sachen!

"Verstärkung" kann hier bedeuten, der Klang wird mit Effekten verändert, Chorus ist beliebt, Compressor alles mögliche...doch du musst wissen, dass diese Sachen dir die Formung des Tones quasi aus der Hand nehmen und deine Ausdrucksmöglichkeiten am Instrument selbst einschränken.

Verstärkung(!) bedeutet für mich, dass das Instrument wirklich nur verstärkt wird, also lauter gemacht.
Hierfür braucht`s einen möglichst guten Pickup - universellste Empfehlung wäre hier ein LRBaggs Anthem - und ein möglichst neutraler Amp - hier ist ein Acus zB meine Empfehlung, der kommt dem Ideal des "Studiomonitors mit dem Mischpult oben drauf" doch recht nah.
Damit braucht`s nur evtl etwas Hall für etwas Raum im Klang (ist im Amp) und fertig - der Rest kommt dann aus den Fingern.

Gruß,
Bernie
 
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Vielleicht wäre die Info gut, was für eine Art Gitarre du hast, denn für Nylon-Akustik un Steelstrings gibt es teils unterschiedliche Ansätze.
Bei Nylonsaiten kann man z.B. keinen magnetischen Tonabnehmer nehmen, weil der da nicht funktioniern kann.

Dann wäre es interessant zu wissen, ob du das für Aufnahmen willst oder eventuell Live auf einer eher lauten Bühne verwenden willst.

Zum Preamp: manche Tonabnehmersysteme brauchen einen Preamp, z.B. ddie Piezo Pickups. Man braucht einen kurzen Kabelweg zum Preamp und dort einen hochohmigen Eingang.
Sinnvollerweise ist der Vorverstärker gleich in der Gitarre eingebaut, ansonsten mit einem kurzen Kabel (so bis 3m) angeschlossen.

Auch da gibt es verschiedene Philosophien. Die einen mögen es komplett unauffällig/unsichtbar, so das alles versteckt wird, andere haben gerne schnellen und einfachen Zugriff auf alle Parameter (nennt man im Spaß auch ma Zargenradio). Ich gehöre zur 2. Gruppe, weil ich Live schnellen Zugriff brauche.

Manche dieser Preamps versuchen konstruktiv, das Piezo "gequake" wegzubügeln, um einen möglichst guten Naturklang zu bekommen.

Gerne wird auch mal ein Mikrofon mit eingebaut oder gleich mit Mikrofon abgenommen. Mikrofon hat aber den Nachteil, dass es leichter zu Rückkopplungen kommt.

Wenn auf dem Korpus Percussion gespielt werden soll, muss der Abnehmer das auch aufnehmen können. Meine Nylon Akustik ist sehr unempfindlcih gegen Rückkopplungen, aber nimmt Korpus Percussion eher schlecht ab.

Je nach Kontext kann es vorkommen, dass es gerade bei sehr hochwertigen und natürlichen Abnahmen dazu kommt, das es fast rückkoppelt und kurz davor werden bestimmte Frequenzen überbetont, so dass es eher blechern klingt.
Habe ich sogar schon bei Profis erlebt.
Auf der anderen Seite gibt es Systeme, die sehr unempfindlich gegen Rückkopplug sind - die klingen häufig nicht ganz so natürlich.
Aber es kann tatsächlich sein, dass es im Einsatz gerade auf lauteren Bühnen besser klingt als manch teures "natürliches" System.

Optimal ist es, wenn man für einen brauchbaren Klang gar nicht viel nachbearbeiten muss, Meine Gitarren kann ich direkt in dei PA stöpseln und brauche eigentlich gar keine Korrektuern und es klingt vernünftig. Ich bin öfter mal auf einer Open Stage und da ist die Ansage bei meiner Ovaion: linear fahren, dann passt es. Bei anderen Gitarristen muss man das Instrument manchmal mit dem Equalizer brauchbar formen. Z. B. Dröhnfrequenzen absenken (so um die 150 Hz) Bass zugeben oder wegnehmen, Scharfe Höhen zügeln oder etwas Brillianz überhaupt wahrnehmbar zu machen.
Am besten ist, die Gitarre liefert ein Signal, bei dem man erst mal gar nichts herumschrauben muss. Dafür liebe ich meine Ovation.

Zum Verstärker wurde schon was gesagt. Akustikverstärker oder eine neutral klingende Aktivbox.
 
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Vielleicht noch mal der Hinweis:

"Im speziellen interessiere ich mich für Percussive Fingerstyle."

Da denke ich z.B. erstmal an Petteri Sariola, Jon Gomm, Mike Dawes, in Teilen auch Maneli Jamal und viele andere Künstler.

Da gibt es natürlich die Seite der Spieltechnik, aber hier sind es ja explizit technische Fragen in diesem Zusammenhang.

Das ist oft schon etwas anderes, wenn es um das "laut machen" einer Steelstring geht.
Von einer Steelstring gehe ich natürlich auch aus.

Da werden mitunter auch mehrere Pickups, mit getrennter Signalführung verwendet. Auch Octaver und andere Spielzeuge werde da gern benutzt. Es geht darum auch "Bass und Drums Sounds" mit der Gitarre zu erzeugen in sein Spiel einzubauen. Das ist recht speziell.

Looper werde in dem Genre auch oft mit benutzt. Da geht es auch nicht nur darum, ob ein Pickup "natürlich" klingt. Da will man ganz bestimmte Klänge auf einer Steelstring möglich machen.

Das hat mit "steck deine Gitarre mit einem langen Kabel in einen Yamaha THR" ungefähr soviel zu tun, wie Goldfisch und Fahrrad fahren.

Auch bei den Gitarren gibt es Modelle, die ggf. von Hause aus mit ihren mehrteiligen und im Anteil mischbaren Pick-Systemen eher geeignet sind. Cole Clark hat da z.B. ganz interessante Modelle. Hilft aber auch nur bedingt, wenn du erstmal zwei Signale aus der Gitarre führen möchtest, um sie getrennt zu verarbeiten.

Sehr oft werden die Gitarren da aber schon speziell ausgerüstet umgerüstet. Andreas Cuntz ist da übrigens sehr erfahren.
 
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  • Ersteller
  • #10
Hallo ihr lieben und danke für euere Antworten.

Es geht mir tatsächlich nicht nur darum die Gitarre lauter zu machen (und bitte mit einem schönen Akustischen Sound, piezo pur hab ich noch nix wirklich schönes gehört), sondern auch den Sound wie bei Mike Daws, Jon Gomm, Petterio Sariola formen zu können. Soweit ich mich bis jetzt informiert habe reden wir von 2-4 Pickups, und eventuel ein Mikrofon (schon an der Baustelle scheinen sich die Geister zu scheiden: Jon Gomm hat ein Mikrofon in seinem Signature Modell, Mike Dawes und Peteri Sariola haben keins).

Bisher klopfe ich nur auf der Gitarre herum und als ich vor ein paar Monaten mal die Chance hatte meine Steelstring in einen Verstärker zu stecken, kam nix vom gekloppe rüber. Dass das am fehlenden Tonabnehmer scheitert ist mir auch noch klar geworden. Daraufhin habe ich im Internet angefangen zu schauen was die Künstler so nutzen und musste fest stellen, dass mir die ganzen Begriffe überhaupt nix sagen, jeder was anderes macht und es nur wenig komplett Lösungen gibt (wo mir die ganzen Begriffe aber auch wieder wenig sagen).

In einem größeren Musikerladen in meiner Nähe, hatte man wenig Freude daran mich in die Grundlagen einzuarbeiten. Daher wollte ich hier mal nach Lehrmaterial fragen um mich in die Materie einzuarbeiten und zu verstehen, wovon die alle reden. Denn zurzeit verstehe ich was ein Volumenregeler ist und danach kommt nicht mehr viel ;-)

Das Wissen scheint aber mehr in einer Oralen Tradition weiter gegeben zu werden :-)


@SlowGin Vielen Dank für dein Angebot. Ich dachte mir schon, dass es viel Schreibkram für euch werden könnte wenn ihr mir das alles erklären würdet. Daher auch die Frage nach Lehrmaterial (vielleicht bin ich ja nicht der erste, der da Hilfe braucht und jemand hat sich bereits die Mühe gemacht das Wissen fest zu halten). Aber gerne lass ich mir das auch in Person erklären. PN geht gleich raus.
 
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  • Gelöscht von peter55
  • Grund: OT/Spam/dem Thread nicht dienlich
  • Ersteller
  • #11
Wow, dein Goldfisch scheint ja ein Extremfahradfahrer zu sein. Leider verstehe ich nur selten, wie mir das helfen soll:

a) Picking: Ich wollte meine Akustrische Gitarre verstärken und dazu Lehrmaterial/Infos bekommen. Wie soll mir dabei picking üben helfen?
b) Effekte: Wo ich effekte her bekomme ist mir schon klar. Der unterschied der einzelenen Effekte und ihre Einstellungen, in welcher Reihenfolge man sie schaltet (vor/hinter looper etc) leider nicht
c) Lautstärke: gut, dann gehe ich zur PA wenn ich es richtig laut haben will. Danke für die klarstellung.
d) Looper: Hat also nichts mit dem rest zu tuen.... und ist deshalb eine andere Baustelle... Was es mit Langeweile zu tuen hat, erschliest sich mir leider nicht.

Exkurs Langeweile:
Keine Ahnung worauf du hinaus willst. Ich habe keine Langeweile und weis nicht warum du das als Antwort auf meine Fragen geschrieben hast? Ich nutze ein Looper bisher um kleinere Sequenzen eines Songs zu wiederholen um dann ein Solo drüber zu spielen. Wenn das erledigt ist übernehme ich wieder den Rhytmus part. Die Percusion kommt ebenfalls aus der Gitarre und kann wahlweise mit der Rhytmusgitarre und Bass, oder aleine gespielt werden.

Moral:
Hier kann ich dir leider gar nicht mehr folgen. Ich verstehe, dass du keine Drumloops magst und du den Anspruch an dich selbst hast, innerhalb von 3 Minuten etwas künstlerisch wertvolles zu erschaffen. Soviel Druck will ich mir nicht machen. Ich will nur verstehen, welche Möglichkeiten es zwischen der Gitarre und einem Speaker gibt und wie man sie nutzt (mit Hauptaugenmerk auf Percussive Fingerstyle, aber wie du hier liest, kann ich auch eine Grundsätzliche Einführung gebrauchen).

Nachtrag:
Dann fehlt halt etwas von der Maggie. Menschen sind verschieden und mögen unterschiedliche Dinge. Mir macht es zumindest richtig spass.
 
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ukutele
  • Gelöscht von peter55
  • Grund: OT/Spam/dem Thread nicht dienlich
  • #12
Um ein bisschen mehr bei den Fragen zu bleiben....

Da muss man sich ein bisschen einlesen und es gibt auch ganz interessante Videos dazu.

Das Setup von Sariola wurde z.B. mal recht gut irgendwo erklärt. Das ist auch schon deutlich komplexer. Da geht es dann auch erstmal in ein kleines Pult und in diverse Effekte, bevor es dann erst über die große Anlage geht. Sollte sich auch noch irgendwo auf Youtube finden lassen. Mike Daws hat da auch ein bisschen mehr Technik im Spiel.

Maneli Jamal zum Beispiel spielt die perkussiven Sachen aber auch einfach mit seiner Cole Clark und den drei darin befindlichen PU´s. Hat er mit einmal mal erzählt, als ich seine Gitarre ausprobieren durfte. Später konnte ich das dann auch live hören. Direkt ins Pult und fertig. Klang auch echt gut. Irre, was der da herausgeholt hat. Allerdings spielt er auch wenig mit Effekten, wie einem Octaver, oder anderem Zeug.

Casper Esmann ist jetzt nicht ganz so sehr "der Klopfer", aber macht manchmal recht verblüffende Sachen mit seiner Maton, einem Macbook und Mainstage. ;-) Fand ich auch ganz spannend.

Auch die jeweiligen Gitarren sind sehr unterschiedlich und auch da hat dann noch der eine oder andere ein "Scratch-Plate" auf der Decke, oder ein aufgeklebtes "SamJam" von Schlagwerk als "Snare". Da habe ich schon vieles gesehen.

Mit "Lehrmaterial" hinsichtlich der Technik und was man damit so alles anstellen kann, ist es da eher schwierig und auch die Lösungen der entsprechenden Musiker sind recht unterschiedlich. Das hängt halt wirklich sehr davon ab, was man so ganz individuell vorhat.

Mir selbst war da einiges auch zu viel des Guten, zumal ich das selbst spielerisch auch nicht so sonderlich gut im Kreuz habe. ;-)
Womit man aber z.B. schon sehr viel in der Richtung anstellen kann, das ist ein Boss Octaver, wie der OC-5.

Einer Looper halt dann, wenn man seine Musik entsprechend darauf abstellt. Speziell, wenn es um das getrennte Loopen von Percussion und Bass geht.

Ich hatte mal eine Cole Clark "Fat-Lady" mit einem Boss Octaver. Das war für solche Sachen auch schon ganz nett.
Das funktioniert aber auch mit anderen Gitarren und z.B. einem L.R. Baggs Anthem Piezo/Mikro schon ganz gut.

Ab und an bieten einige dieser durchweg außerordentlich netten "Fingerstyler" auch noch zusätzliche Workshops an, wenn sie irgendwo spielen. Da erzählen die auch schon mal ein bisschen darüber, wie sie so ihr Setup aussieht. Von Thomas Leeb gab es auch schon coole Workshops. Biber Hermann macht so etwas auch schon mal. Allerdings eher im Blues verortet, aber auch mit so einer perkussiven Spieltechnik und relativ wenig zusätzlichen technischen Hilfsmitteln. Klingt aber auch "fett". ;-)

Das Thema "verstärkter Akustiksound" im Allgemeinen, das ist auch schon ein recht weites Feld. Auch da gibt es viele Möglichkeiten, die alle ganz gut funktionieren können.
 
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P
  • Gelöscht von peter55
  • Grund: OT/Spam/dem Thread nicht dienlich
  • #13
...das Führen fruchtbarer Kommunikation zum Austausch von Fakten die nützlich sein könnten hat hier im Forum teilweise wenig Tradition...kann man nur kopfschüttelnd danebenstehen und sich wundern😉
 
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  • #14
Ja, vllt. kann man jetzt wieder über das eigentl. Thema diskutieren ;)

@Poppotov vllt. verkneifst du dir in Zukunft deine "schwurbeligen" Ausflüge?
Danke! :opa:
 
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  • #15
...ich klopfe auch sehr gerne mal auf der Gitarre, wandle sie zur Not auch in sowas wie ne Cajon um...machmal wundere ich mich nur noch was meine alte Landola so aushält. Als Pickup habe ich n altes Stereo Blender System von Fishman, welches wohl perfekt zur Gitarre passt und super klingt, auch beim Getrommel oder Slaps mit Fingern/Fingernägel auf der Zarge. Allerdings war das System recht heikel in der Kompatibilität zu Gitarren und ich habe früher als es aktuell war so einige Gitarren angespielt die damit nicht gut klangen...wo hingegen es in den alten 700er/800er Taylors (wo es mal serienmäßig verbaut war) auch immer hervorragend klang.
Wie gesagt würde ich als Alternative (Pickup+Mikro Kombi) das LRBaggs Anthem vorschlagen, welches optimal an fast alle Gitarren angepasst werden kann.
Wichtig beim Anthem ist: bei kleineren Korpusformen ist eine Einstellung mit mehr tieffrequentem Mikrofonanteil machbar (wegen weniger Feebackneigung), was die mit dem Mikro stark abgenommenen Klänge (Getrommel, Slaps) voluminöser macht. Optimale Korpusgröße wäre hier zB ne Grand Auditorium (wie in deinem Avatar abgebildet) oder OO.

In ein Pult mit mehreren Effektwegen zu gehen ist natürlich ne sehr gute Lösung für ein aufwändigeres Setup...vor allem deswegen, weil dann über Effekt Send/Return Regler die Effekte zugemischt werden können, oder man die Returns auf freie Kanäle des Pultes legen kann. So bleibt immer ein Teil originales Direktsignal übrig (Kill Dry beim Effekt switchen wenn`s geht, oder den Effektanteil ganz hochdrehen) und es gibt weniger Latenzen als wenn man immer mit dem kompletten Signal durch alle Effekte geht.

Huch, merke gerade, das Thema ist recht ausufernd und bedarf etwas Grundwissen in Audiotechnik alleine vom Konzept in Sachen Einbindung der Effekte her.
Wie gesagt, mein Tipp um`s etwas einfacher zu machen: So viel Direktsignal wie möglich, so viel Effektanteil-Signal wie nötig.

Denkbar wäre zB:
-du gehst mit der Gitarre in nen Splitter, der 5 Outputs deines Gitarrensignales generiert.
-mit einem Signal gehst du direkt in den ersten Mischpultkanal...das ist dein "Dry"... also nur(!) das Signal aus der Gitarre.
-mit den anderen 4 in jeweils einen deiner Effekte. Bei den Effekten schaltest du Dry aus über "Kill Dry" ("Dry" Hast du ja auf Kanal 1 des Pults) oder drehst im Menü das Originalsignal so leise wie möglich, Effekt so laut wie möglich.
-dann gehst du mit den Outputs deiner Effekte in weitere Kanäle des Mischpultes...in einen wenn Mono, zwei wenn Stereo
-beschriften was was ist...schon hast du alles auf dem Pult regelbar.
-danach mit dem Pult direkt in die Pa, oder in zwei Aktivboxen (wenn Stereo), auch zwei gute Akustikamps sind denkbar.

Soviel zur Verstärkung...

Und wie man sehen kann wird das Thema auch ohne wirre Laberausbrüche schon schwurbelig und verwirrend genug ;) .

Gruß,
Bernie
 
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  • #16
Die Frage ist halt immer erstmal, was habe ganz konkret ich vor und wie könnte dann mein eigenes Setup aussehen?

Möchte ich z.B. den "Bass" mit einem Octaver erzeugen (und ggf.Loopen) und ansonsten "trocken" irgendwo hinschicken, aber "den Rest" vielleicht noch anderweitig mit Effekten versehen? Dann ist man im Grunde bereits bei einer getrennten Signalführung

Es gibt für solche Zwecke z.B. auch zusätzliche magnetische Pickups, die man auch im Schalloch installieren kann und die speziell die Basssaiten abnehmen. Dazu gab sogar mal etwas auch hier im Forum: https://www.musiker-board.de/threads/pickup-the-submarine-two-string-pickup.705318/

Man kann das aber heute auch etwas einfacher und trotzdem schon ganz gut mit einem OC-5 lösen, der einen Direktausgang für Wet/Dry-Setups hat.

Wenn ich alles bereits in der Gitarre mische und in Summe ausgebe, dann bin ich natürlich etwas eingeschränkt. Trotzdem geht da mit Octaver und Looper schon so einiges in dieser Richtung.

Man sollte halt nicht vergessen, dass die ganzen Leute, die auch komplexere Setups live benutzen schon absolute Fingerstyle Profis mit speziellen und unterschiedlichen Anforderungen sind. Davon abgesehen muss man da ja überhaupt auch erstmal alles so spielen können. ;-)

Für die Wiedergabe braucht es dann natürlich auch System, dass so etwas entsprechend druckvoll wiedergeben kann. In der Regel entweder eine kleine, oder größere PA, aktive FRFR Monitore, etc..

"Im Kleinen" funktioniert so etwas bei mir aber z.B. auch schon mit einem etwas spezielleren und sehr kompakten Amp. Auch wenn der ursprünglich mehr aus der Jazz-Ecke kommt. (Henriksen) Zusammen mit der passenden kleinen Zusatzbox haut das Ding aber ordentlich einen raus.

Aber ich habe so etwas in ähnlicher Art auch schon über größere AER-Amps gehört und das war auch recht beeindruckend.

Mein ganz persönlicher Tip wäre eine Gitarre, die ggf. auch noch einen Abnehmer an der Decke hat, wie Cole-Clark mit ihren Face-Brace-Sensor, oder wie das Ding heißt, plus erstmal einen OC-5 und ggf. einen beliebig komplexen Looper, sofern man so etwas einsetzen möchte.

Mehr Aufwand würde ich erst betreiben, wenn ich wirklich genau weiß, warum und wie so ein passendes Setup aussehen könnte. ;-)
 
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  • Ersteller
  • #17
Hallo ihr lieben und vielen dank für eure Antworten. Sie haben mich dazu inspiriert noch einmal das Internet zu durchforsten:

Zu meinem Hintergrund, ich klopfe jetzt seid September letzten Jahres auf der Gitarre. Ich war bei Petteri Sariola auf einem Workshop, anlässlich der Guitarsummit. Seither arbeite ich nach und nach verschiedene percussive Elemente in mein Spiel ein. Allerdings versuche ich fills zu vermeiden und arbeite statt dessen daran den groove mit einem beat aufzufüllen (kick, snare und hi-hat). Auch spiele ich überwiegend ohne Gesangsmelodie, da ich das ganze als Begleitung nutze und Gesang noch dazu kommt. Zur Abwechslung nutze ich ein Looper um mir einen Backing track für das Solo zu erschaffen.

Looper ist in der Gitarre verbaut (Hyvibe) und nicht als externes Gerät verfügbar.

Jetzt würde ich gerne das ganze verstärken (zb für ne kleine Feier von Freunden, Hochzeitsständchen stehen an, und vielleicht mal nen Gig in der Kneipe). Verstärkt müsste der Gesang und die Gitarre werden.


An Equipment möchte ich mich komplett neu einrichten (die sachen können aber auch gebraucht sein, aber ich hab halt keine Ahnung von der ganzen Angelegenheit). Natürlich nicht alles auf einmal, sondern Schrit für Schritt, um dabei langsam dazu lernen. Da ich aber kein Hintergrundwissen habe, dachte ich daran erstmal theoretisch in den Kram einzusteigen, um mir eine Meinung zu bilden. Daher mein Post hier im Forum.


1. Punkt: Gitarre/Pickup
Ich überlege eine neue Gitarre für das Pickup System zu kaufen, dass mir am WE ins Auge gesprungen ist. Das Signature Model von John Gomm scheint erstmal das wichtigste in einem System zu vereinen. Eine Komplettlösung die Preislich mir fair erscheint. Jon Gomm steht hoffentlich mit seinem Namen für Quallität:cool:

Pickup

Meine zwei Gitarren die ich hab kommen dafür nicht in Frage, dass eine ist Dreaghnaught die ich nicht verändern möchte und das andere ist meine LAG Hyvibe die für andere Sachen reserviert ist. Ich denke an eine Grand Auditorium, mehr Gedanken hab ich mir noch nicht gemacht... sollten aber bald mal gemacht werden.


2. Punkt: Effekte
Ich möchte schon mit drei Signalen aus der Gitarre arbeiten. Mit dem Pickup von Jonn Gomm wären das dass Mikro mit Humbucker und dem Tap Sensor (wenn ich das richtig verstandnen hab, müsste ich mit zwei Kabeln drei Signale bekommen können (ob ich da für das eine Kabel noch einen Splitter brauche ist mir noch nicht klar). Der Boss OC-5 (der 3 wird wohl nicht mehr hergestellt) sind auch für den Bass mit eingeplant und ein looper (da muss ich mich auch mal in die verschiedenen Geräte einarbeiten). Was sonst noch an chrous, delay, echo, etc dazu kommen soll, kann ich nicht sagen, da mir komplett die Erfahrug fehlt und ich noch keinen Geschmack diesbezüglich entwickelt hab bzw. benennen könnte.
Ich habe mir dazu von Petteri zwei Videos angeschaut, was er so alles mit den Signalen macht und verlinke sie hier einmal:
Setup neu
Setup alt

Ich verstehe die Englische Sprache recht gut, aber es wird hier mit Fachbegriffen und Gerätenamen um sich geworfen, dass mir nicht immer klar wird, warum er die einzelnen Schritte eingearbeitet hat. Und sobald es zum Equilizer kommt sehe ich nur noch Fragezeichen: Im Prinzip verstehe ich wozu das ding da ist, aber ich habe null praktische Erfahrung damit und meine Ohren sagen meist: Ist doch "fast" genauso wie davor :whistle2:

Daher stellt sich mir die Frage lieber Tretmienen mit denen man anschaulich sieht (und hört) wie man damit arbeitet, oder ein Mixer mit eingebauten Effekten was mir günstiger erscheint, aber auch mehr Hintergrundwissen benötigt.


3. Punkt: Verstärker
Chat GPT scheint der Meinung zu sein, dass das hier ein guter Verstärker für mich wäre. Da scheint die KI mich wohl eher im oberpreisigen Segment zu sehen ;)
Da Capo 75*


Soweit mein Stand. Der beruft sich allerdings auf Recherche im Internet und so gut wie keiner praktischen Erfahrung.
 
  • #18
Das hast du aber bisher ordentlich einen auf "Understatement" gemacht. ;-)
Du weißt doch schon relativ gut was du möchtest und auch warum.

Wenn du z.B. mit mehreren Signalen in ein kleines Mischpult gehst, dann hat das Pult (je nach Modell) vielleicht schon alles, was du an Klangregelung in Kombinationen mit dem Akustikkamp brauchst. Der vom Udo Roesner ist sicher sehr gut, aber vielleicht tut es ein AER 60 ja auch. ;-) Ein EQ ist ja erstmal auch nur eine "erweiterte Klangregelung". Taste dich da vielleicht erstmal schrittweise ran.

Ich würde schon schauen, ob das ganze Gebastel a´la Sariole, Gomm, etc. wirklich notwendig ist. Das ist ja schon alles auch ein bisschen Aufwand. Gerade der Sariola, hat da mit dem Andreas Cuntz ordentlich was ausgetüftelt.

Wenn du aber so ein ähnliches Setup hinbekommen möchtest, dann wende dich doch wirklich mal an den Andreas Cuntz. Ein sehr netter Mensch!
 
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  • #19
Das hast du aber bisher ordentlich einen auf "Understatement" gemacht. ;-)
Deshalb braucht man sich dann auch nicht über die wenig hilfreichen Antworten weiter oben im Thread zu wundern.
 
  • #20
Gesang noch dazu kommt

Ich möchte schon mit drei Signalen aus der Gitarre arbeiten.

Da scheiden schon mal viele Akustikgitarrenverstärker aus, weil die meistens einen Gitarren-, einen Mikro- und einen Aux-Eingang besitzen.
Es gibt zwar einige höherpreisige mit mehreren Eingängen. Damit die das Publikum erreichen, musst Du sie auf ein Stativ stellen.
Dann erreichst Du aber nicht mehr die Bedienelemente.

Eine zukunftssichere und beliebig erweiterbare Lösung ist: Kaufe Dir ein Mischpult mit genügend Kanälen (mit Reserve) und schließe eine Aktivbox an.
Für kleine Events reicht am Anfang etwas Kleines wie z. B. folgende (habe ich mir vor 3 Wochen gekauft, die macht schon ordentlich Druck):

*

Für größere Auftritte kaufst Du Dir ein (am Anfang reicht wirklich eins) Säulensystem in beliebiger Größe und Leistung. Damit bist Du flexibel.

Welche Effekte Du für die Akustikgitarre einsetzen willst, ist Geschmackssache.

Ich verwende Chorus, Hall, Flanger, Phaser, Verzerrer Nobels ODR-1, ElectroHarmonix Strings9, Octaver Boss OC5. Ich will ja bei einem 4 bis 9 Stunden Gig die Zuhörer nicht mit immer dem gleichen Gitarrensound langweilen. Den Gesang bereichere ich mit Zweit-/Drittstimme aus einem Vokalisten. Dazu läuft meine Drummachine Alesis SR18.

Meine Verstärker- und Mixzentrale ist der Akustikvertärker Fishman Loudbox Artist mit 3 Eingängen. Der reicht auch für kleine bis mittlere Gigs. Bei größeren hänge ich daran o. g. Aktivbox oder gehe in eine ggf. vorhandene PA.
 
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