Übung / Trick gegen nasales Singen?

von D.L. Styles, 18.02.08.

  1. D.L. Styles

    D.L. Styles Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 18.02.08   #1
    Huhu,
    meine Gesangslehrerin meinte ich verschließe noch die Nase zu sehr, sprich ich singe durch die Nase und das klingt dann dementsprechend sch... ^^ da hat sie auch vollkommen recht und ich merke das auch selber. Da hab ich hier im Board nach "nasal" gesucht und bin auf folgenden Post gestoßen:

    Fand ich unglaublich informativ, also hab ich mal probiert mir die Nase zuzuhalten, zu singen und nicht nasal zu klingen. In einem bestimmten Resonanzraum klinge ich tatsächlich normal (mein Mundwinkel ist ziemlich weit in die Breite gerissen usw.).

    Da wollte ich fragen, meint ihr das ist eine gute Übung um den Resonanzraum zu finden wo ich nicht durch die Nase singe? Oder habe ich grundsätzlich einen Denkfehler?
     
  2. Basselch

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    Erstellt: 18.02.08   #2
    Hallo,

    da würde ich aus dem Handgelenk mal vermuten, daß Dir alle Übungen helfen, die den weichen Gaumen heben und den Rachen weiten. Wenn Du schreibst, in "einem bestimmten Resonanzraum" klängest Du normal, dann ist das halt genau der Raum, den Du verstärkt aktivieren müßtest.
    Ich werfe jetzt einfach mal noch ein paar Übungen in die Runde, die mir selbst in Bezug auf "Weite" immer gut geholfen haben.
    Gähnen: Mache ich grundsätzlich vor meinem Gesangsunterricht. Auch vor jedem Einsingen. Gähnen, den Mund richtig weit aufreißen und sich dabei so richtig recken und strecken. Macht den Hals weit und löst nach einem harten Bürotag auch gut verspannte Rücken- etc. -muskulatur.
    Wau-wau-wau: Jetzt wird's tierisch ;) Du singst das wau sehr vergähnt und das Ganze immer über eine Quinte abwärts (wau-wau-wau-wau-wau). Beginne am besten in mittlerer Lage, dann je einen Halbton nach unten und von da aus wieder nach oben. Achtung: Laß den Ton nicht ganz nach hinten in den Hals rutschen.
    Und noch was: Hui-ui-ui. Das geht wie folgt: Du legst drei Finger zusammen und steckst diese senkrecht zwischen die oberen und unteren Schneidezähne (ist "nur" als mechanischer Halt, damit im Verlaufe der Übung sich der Mund nicht wieder schließt...). Nun singst Du "hui-ui-ui-ui-ui-ui-ui-ui-ui" in der Quinte nach oben und wieder zurück. Das klingt für Dich selbst ziemlich entsetzlich, aber durch den offengehaltenen Mund und den Vokal u bleibt auch der Rachenraum vergleichsweise offen.
    Bei allen Übungen darauf achten, daß Dir der Ton nicht nach hinten in den Hals abkippt und Du anfängst, zu knödeln.

    Viele Grüße
    Klaus
     
  3. Bell

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    Erstellt: 19.02.08   #3
    Hallo !
    Hier noch eine Übung, die Du ausprobieren könntest: Leg die Hände in den Nacken und summe (zunächst auf mmmm, später kannst Du Silben wie ma, mu etc. nehmen) im Umfang einer Quinte; dabei singst Du bewusst in den Nacken und konzentrierst Dich auf diesen Resonanzraum. Der Ton soll aber keinesfallsin den Hals rutschen, sondern schon auch in der Maske bleiben.
    schöne Grüße
    Bell
     
  4. saxycb

    saxycb Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 19.02.08   #4
    Hallo!
    Und was prinzipiell wichtig ist - an alles denken, nur NICHT an die Nase. Denn schwups rutscht dann der Ton genau dort, wo er nicht hinsoll - in der Nase.
    LG saxycb
     
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