Übungen mit dem Practice Pad

von Zoe Kyara, 12.02.06.

  1. Zoe Kyara

    Zoe Kyara Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.06   #1
    Hallo,

    habe mir vor kurzem das Sabian "Quiet Tone"-Übungspad geholt, nachdem ich eine Zeit lang mit einem sehr kleinen "No-Name"-Pad versucht habe, zu üben (mit relativ geringem Erfolg, da es ständig vom Bein rutschte).

    Ich würde gerne von Euch wissen, welche Übungen ihr mit eurem Practice Pad macht. Kurze Erläuterung zum Ablauf wäre nett, da ich immer dazu neige, wie am Set spielen zu wollen, und mich das Pad-Spielen nicht besonders "anregt" (sitze dann doch lieber am Set) und ich schnell die Lust daran verliere.

    Danke für die Info

    Cheers, Z.K.
     
  2. Fränk@LOR

    Fränk@LOR Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.06   #2
    Also ich denk ma son Practise Pad is gut um so klassische Übungen zu spielen.

    Zum Beispiel Paradiddles oder die klassische Mühle, sowas lässt sich glaub ich gut spielen, besonders kann man bei nem Übungspad gut auf die Stickhaltung achten und ich finde es gut weil man zum Beispiel beim Fersehn spielen kann, das is auch ne gute Übung.

    Fang einfach ne Übung an und fang dann dabei an dich aufs Fernsehn zu konzentrieren so dass die Übung nebenbei durchläuft, ist gut für das unabhängige Spielen.

    Ich mag die Übung auch sehr gern, ne Triolenspielerei:

    RLLRLLRLRLRL LRRLRRLRLRLR RLLRLLRLRLRL LRRLRRLRLRLR usw....

    Na dann viel Spass :great:
     
  3. Korg

    Korg Mod Emeritus Ex-Moderator

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    Erstellt: 12.02.06   #3
    Finde die Practicepad bzw. Übungen auf der Snare auch langweilig :D

    Aber ich zwing mich dann dazu einfach mal 1,5 Stunden stur auf dem Pad zu spielen.

    Also ich mache dann meist folgende Übungen:

    Paradiddle (r l r r l r l l r) oder Wirbel .
    Mal mit links anfangen, mal mit rechts.

    Zur Musik die 8tel und 16tel mitspielen (beim spielen zwichendurch von 8tel auf 16tel und andersherum wechseln)

    Zur Musik oder Metronom:
    Verschiedene Kombinationen (z.B. l l r r l l r r , r l l r l l , usw)
     
  4. Lite-MB

    Lite-MB Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.06   #4
    von den Übungen ist eigentlich schon alles gesagt... - im Prinzip alle Rudiments und die Anwendung der selben (Etüden), also z.B. den kompl. Agostini

    Ich persönlich fahre auch noch eine zweite Schiene, ich achte dann mehr darauf, wie ich spiele und erst in zweiter Linie, was ich spiele, sprich: Bewegungen, die sonst immer aus dem Handgelenk kommen auch mal kompl. in die Finger zu legen, oder den Rebound exzessiv ausnützen oder unterdrücken, Finger-, Hand- Armstellungen auszutesten, auch auszureizen, oder Finger und Hand gar nicht zu bewegen, alles aus den Armen zu spielen und dergleichen vieles mehr - was mir halt so in den Sinn kommt, sehr bewußt überschreite ich da auch Grenzen von "das macht man nicht", wenns nix war, merke ich das schon. Das Ganze führt einfach dazu, seine eigene Technik besser zu definieren, sich Technikreserven anzueignen, das Stock-, Schlag- Reboundfeeling total auszuleben. Obs dir was bringt, mußt du selber rausfinden, ich fühl mich gut dabei, wenn ich weiß, daß wenn mich z.B. überraschend eine Sehnenentzündung überfällt, dann kann ich die Hand um mehr als 90° verdrehen (damit die Sehnen entlasten) und den Gig immer noch anständig zu Ende bringen...
     
  5. sau edel

    sau edel Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.06   #5
    ich machs ähnlich wie lite,zur zeit trainiere ich größtenteils die linke hand
    da mach einfach druchegehend 8tel und achte dabei besonders auf meine technik und wechsel dann zwischendurch linke und rechte hand oder linke hand spielt 8tel und rechte 4tel oder eine hand macht doublestroke roll und die andere n full stroke natürlich alles mit m metronom;)
    ich hab dabei besonders gemerkt das ich mit der rechten hand lauter spiele bzw. spielen kann als mit der linken obwohl ich weniger kraft verwende
    noch etwas trainiere ich dabei. durch das 8tel spielen und dabei auch noch down upstroke machen,kriegt man n viel besseres gefühl für die linke hand und das erleichtert es wenn man anfangen will die hi hat mit links zu spielen
    bei mir war da anfangs das problem da ich meine linke hand immer ziemlich niedrig hatte,ich mich erst mal umgewöhnen musste weil die hi hat um einiges höher als die snare ist
    aber zurück du den übungen
    du kannst doch einfach erst mal deine linke handtrainiern,soweit bis sie ungefähr so gut und schnell ist wie deine rechte,das bringt mehr als paradiddle meiner meinung nach da man dann erst paradiddle übungen macht und nich so schnell spielen kann da die linke hand da nich mitkommt
    während du die 8tel durchklopst kannst du dann mit der rechten hand ja einzelne 16tel oder so spielen um die unabhängikkeit der beiden hände zu verbessern
     
  6. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 12.02.06   #6
    Zwei Fragen und eine Anregung:
    Frage 1: Wieso legst Du das pad auf Deine Beine? Ich habe mir dazu immer einen Hocker genommen. Dann kannst Du mit den Füßen z.B. 1 und 3 durchspielen oder eben auch Unabhängigkeit von Händen und Füßen üben. Wird dann auch nicht so öde.
    Frage 2: Spielst Du mit Metronom?
    Anregung: (Geht wirklich besser mit Metronom, mindestens mit 1 und 3 über Füße): Fill Ins, Gegenrhythmen, 2 auf 3, 3 auf 4 und ähnliche Sachen. Die habe ich früher immer nach den Aufwärm- und Standard-Sachen gemacht. Bringt mehr Leben in die Bude.
     
  7. Fränk@LOR

    Fränk@LOR Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.06   #7
    Vielleicht hat er ja die linke Hand ja schon soweit.

    Mein Problem mit der linken Hand ist, dass meine Ursprünge im Trommlercorps liegen, undich da früher mit links ne andere Stockhaltung hatte, keine Ahnung wie die heißt! Auf jeden Fall schwenkt mein Hand immer nach links wenn ich jetzt spiele, also eigentlich soltle ja der handrücken oben sein, aber die Hand dreht sich immer nch links, krieg das echt nicht geregelt!
    ja das is schwer zu formulieren :D aber ich hoffe ihr wisst was ich mein Hat einer ne Idee wie ich das wegbekomme?
     
  8. sau edel

    sau edel Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.06   #8
    wieso kommt mir das bloß so bekannt vor^^ eine gute übung(im ernst!!!:great: ) wirf deine sticks snekrecht hoch das is ne gute übung da wenn du den handrücken nich gerade nach oben hälst fliegt der stick sonst wo hin nur nich gereade nach oben,
    das andere wäre double stroke rolls zu üben da man die eigentlich garnich machen kann wenn der stick nich gerade aufs fell drift(einfalls winkel = ausfallswinkel:cool: )oder du malst dir nen punkt auf das pad und versuchst immer das zu treffen,das geht zwar auch wenn man schief schlägt aber wenn du es langsam machst hilft das auch
    fröhliches schaffen:D


    PS: es is sinnvoll bei practice übungen auf m pad musik nebenbei laufen zu lassen am besten in nem anderen tempo da man sich so darauf konzentrieren muss nich aus m takt zu geraten,bringt einiges mehr als es neben bei zu machen und nich drauf zu achten
    das neben bei beim fernsehen kann man machen wenn mans schon gut kann
     
  9. Fränk@LOR

    Fränk@LOR Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.06   #9
    Was sind Double Stroke Rolls genau? Is das einfach nur ein anderer Begriff für Double Strokes oder is das ne spezielle Art von Double Strokes?

    Ja danke für den tollen Tip :great:
     
  10. sau edel

    sau edel Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.06   #10
    double strokes macht man in dem man normal auf das fell schlägt und mit dem entstehenden rebound direkt noch einen schlag macht
    also mit einem schlag erzeugt man zwei kontakte mit dem fell,schwer zu erklären^^
     
  11. Fränk@LOR

    Fränk@LOR Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.06   #11
    Das weiß ich, wollte nur wissen ob Double Stroke Roll was anderes als Double Stroke ist!
     
  12. Lite-MB

    Lite-MB Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.06   #12
    steht doch alles da! der Double Stroke ist ein Doppelschlag und der Double Stroke Roll ist eben ein Roll (Wirkel) mit Double Strokes.
     
  13. Fränk@LOR

    Fränk@LOR Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 12.02.06   #13
    Upps, wusste nicht dass Roll ein tolles Word für Wirbel ist :rolleyes:

    Naja, jetz weis ich es und werds nie mehr vergessen ;)
     
  14. Zoe Kyara

    Zoe Kyara Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.02.06   #14
    hi @x-Riff: Ich habe das kleine Ding vormals auf die Beine gelegt oder auf nen Hocker, Stuhl... ist aber bei jeder Variante immer quasi "weggehoppelt"... :great:

    Mit dem neuen Pad sieht es da schon viel besser aus, zudem ist er nun standesgemäß auf nem Snare-Ständer angebracht... (wobei ich nun wieder das wundervolle Problem habe, dass auch das Spielen mit dem Pad eine nette Wirkung auf den Dielenboden unter mir hat...).

    Vielen Dank an alle für die guten Anregungen! Werde mir aus allen Vorschlägen mal ein Übungsprogramm erstellen!
     
  15. Lite-MB

    Lite-MB Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 13.02.06   #15
    gibt auch kleinere Pads, die haben ein Klettband, damit kann man die wunderschön am Oberschenkel befestigen - wenn du damit mehr machst als nur warmspielen, lohnt es sich noch eine kleine Polsterung zwischenzulegen.
    ... vielleicht läßt sich dein "altes" Pad umbauen, mit etwas Klettband und ein paar Tackerklammern oder etwas Klebstoff...
     
  16. x-Riff

    x-Riff Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 13.02.06   #16
    Dann Teppich unter die Snear oder Kork oder sonstwas, was die Dröhnung nach unten besänftigt. Und natürlich die Führung von der Snear-Matte unten lockern. :cool:
     
  17. Zoe Kyara

    Zoe Kyara Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 13.02.06   #17
    das ist in der Tat ein guter Hinweis! Werd mich dann mal ans Basteln machen! :great:

    Danke nochmal an alle!!!
     
  18. Bigdrum

    Bigdrum Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.02.06   #18
    Polsterstuhl, Sofakissen drauf, Gemäldesammlung des Louvre drauf, Pad, ...grins
     
  19. DrummerOfTheYear

    DrummerOfTheYear Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.02.06   #19
    also ich persönlich mache es immer so, das ich mit nem paar sticks zuhause vorm fernseher sitze und nach klick verschiedene übungen auf dem Sofa spiele (paradiddles, RR-LL Folgen oder auch RRRR-LLLL) . Das Sofa hat den vorteil, dass du nicht "mogeln" kannst, da du keinen Rebound hast. Wenn du es dann später am Set machst geht alles wunderbar wie von selbst :)
     
  20. Bigdrum

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    Erstellt: 16.02.06   #20
    ...hab ich früher auch so gemacht. Heute halt ich es für einen Fehler. Ich kenn den Effekt, von dem Du da sprichst, aber Du tainierst dummerweise einen Fehler mit, da Du unnötig viel Energie ins Stockhochheben leitest.an hat das Gefühl, besonders "Bewußt" zu spielen. Ich würd auf jeden Fall ausreichend Reboundspielerei zusätzlich Dagegenhalten, da das Sofa, auch durchaus einen positiven Effekt hat, nämlich Rückholreserven zu trainieren. Vor allem, verzeiht das Sofa auch eine gewisse Ungenauigkeit, von der Feinstaubbelastung, will ich gar nicht erst reden...
    Bigdrum
     
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