uk-electronic Reverb

Redti
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Hallo!
Nachdem ich, trotz Bemühung der Suchfunktion hier und Google, keine Infos gefunden habe, stell ich meine Frage mal hier:

Ich interessiere mich sehr für die beiden Reverb-Bausätze von uk-electronic.de :
Miniverb
Reverb

Hat die schon mal jemand gebaut? Taugen die was? Haben sie irgendeinen Treter als Vorbild?
Infos und eventuell Hörproben würde mir sehr weiterhelfen.

Redti
 
Eigenschaft
 
Uwes Kit arbeitet mit demselben Reverb-Brick, wie bspw. alle der Boutique-Nasen wie Malekko Spring Chicken, Hermida Reverb und sicher noch eine Reihe von weiterer Boutiquern. Der Brick braucht relativ wenig Peripherie, also brauchst du dir da auch nichts denken, was die teuren Kollegen da noch tolles drumrum gebaut haben könnten, damit es so klingt. Da braucht's und ist nicht viel.
 
Habe das Miniverb und es klingt halt gut. Hatte in einer älteren Version unverstädnlicherweise, auch bei allen bei denen ich nachgefragt habe, Probleme mit einem vorgeschalteten Buffer. Die Sache war, dass der Effekt ging. Wenn allerdings ein gebufferter Effekt vorgeschaltet war, ging das Reverb nicht (es hallte halt nicht...), habe ich einen Verzerrer/Comp/Booster whatever eingeschaltet hallte es wieder. Uwe hat mir eine neue Platine zugeschickt, die funktioniert tadellos. Falsch machen kann man beim Kit auch nichts, da sind ziemlich wenige Bauteile drauf.
 
Habe das Miniverb und es klingt halt gut. Hatte in einer älteren Version unverstädnlicherweise, auch bei allen bei denen ich nachgefragt habe, Probleme mit einem vorgeschalteten Buffer. Die Sache war, dass der Effekt ging. Wenn allerdings ein gebufferter Effekt vorgeschaltet war, ging das Reverb nicht (es hallte halt nicht...), habe ich einen Verzerrer/Comp/Booster whatever eingeschaltet hallte es wieder. Uwe hat mir eine neue Platine zugeschickt, die funktioniert tadellos. Falsch machen kann man beim Kit auch nichts, da sind ziemlich wenige Bauteile drauf.


Hi,
Das bezieht sich auf das Miniverb. Auf dem Grossen mit 3 Potis (Dwell, Reverb, Level) ist schon ein bischen mehr drauf:). Woran es an den ersten Platinen nun gelegen hat konnte ich nie so richtig klären. Ich gehe allerdings davon aus, daß es einen Zusammenhang mit der letzten Ausgangsstufe (J201 oder 2N5457 gab), denn das war das einzigste was ich geänder habe, von einer Drainschaltung zu einer Sourceschaltung.

MfG Uwe
 
Hallo Uwe.
Ja, das kann ich mir auch weder erklären noch habe ich herausgefunden warum die Schaltung nichtmehr funktionierte. Jetzt geht er aber tadellos und klingt auf einfache Art und Weise gut.
Nichts destotrotz kann man den Miniverb immer weiterempfehlen, gerade wenn man ihn eh nur dezent einsetzt ist das Aufbauarbeit/Leistungsverhältnis super.

Beste Grüße
 
Hallo, um nicht einen neuen thread aufzumachen poste ich mal hier und hoffe, dass das noch gelesen wird.

Ich habe den Miniverb von uk gerade zusammengebaut und er funktioniert auch :). Allerdings wird das Signal durch den eingeschalteten Effekt leicht geboostet, ist das normal? Bei Betätigen des Schalters knackt/ploppt es außerdem auch im Lautsprecher, liegt das am 3PDT Switch/True Bypass? Oder kann es sein, dass ich da einen Kondensator gekillt habe?

Grüße und Danke
Felix
 
Allerdings wird das Signal durch den eingeschalteten Effekt leicht geboostet, ist das normal?
Bei einem Reverb, dass nur einen Knopf für die Effektstärke hat, find ich das auch etwas schwieirg.
Die allermeisten Reverbs besitzen einen Mix-Regler, der die Anteile von Originalsignal und Zeitverzögerungen regelt.
Bei nur einem Effektregler müsst der vermutlich in höheren Einstellungen das Original etwas zurücknehmen, um insgesamt nicht lauter zu wirken, das macht er aber vermutlich nicht automatisch.
Wie ist es denn, wenn du den Effektregler nur leicht aufdrehst?
 
Der Boost ist in jedem Fall da, sobald der Reverb eingeschaltet ist. Je weiter aufgedreht umso stärker empfinde ich ihn (ist wegen des Halls etwas schwer zu beurteilen).
 
OK, klar, bei einem Reverb werden dem Originalsignal Verzögerungen hinzugefügt, das wird bei dem Gerät wohl auch noch so sein, wenn der Effektregler ganz niedrig steht.
Wenn etwas dazu kommt, hast du automatisch den Eindruck, dass es voller, lauter etc. ist.
Ohne Mix oder Volumen Regler müsste schon - wie bereits erwähnt - abhängig von der Effektstärke das Volume geändert werden, das wäre aber wiederum vom Eingangssignal (z.B. verzerrt oder unverzerrt) abhängig, wäre auch schwer ...

Ich denke, dass du bei einem Reverb mit nur einem Regler mit so einer Einschränkung leben musst, das lässt sich schwer so machen, dass bei jeder Effektstärke und jedem Eingangssignal der Höreindruck gleich laut beleibt.
Letztlich finde ich es auch nicht ganz so schlimm, ein Reverb ist jetzt weniger der Effekt, der während des Songs öfter an und abgeschaltet wird.
Falls bei dir doch: Dazu hat UK ja noch das größere Reverb mit den 3 Potis. :)
 
Außerdem könnte ich mir vorstellen, dass die erhöhte Lautstärke im Bandkontext durchaus gar nicht so negativ sein dürfte, denn ein verhallter Sound ist ja auch etwas weniger differenziert als ein trockener.
Unter Umständen bist Du damit in der Band "trotz" Hall besser hörbar...
 
Ich habe den Eindruck eigentlich nicht. Klar, je stärker der Pegel ist der reingeht, desto mehr Hall wird hinzugefügt. Aber einen merklich unangenhmen Lautstärkeboost konnte ich nicht feststellen. Wahrscheinlich aber aus den o.g. Gründen, solo habe ich das Reverb noch nie getestet muss ich gestehen. Und in der Band ist es eigentlich keinem negativ aufgefallen.
 
Klar, den Reverb hab ich ja eh entweder für den Grundsound immer ein bisschen drin oder für ein ganzes Stück etwas mehr (bei Surfmusik zB darfs ja ruhig knallen :)) Ich hatte nur nachgefragt, da ich mir nicht sicher war, ob das normal ist. Danke jedenfalls für die Antworten bisher :)
 
Hi,
nochmal zum Ploppen beim Einschalten. Ich hab etwas seltsames festgestellt: Ich stecke den Netzstecker am Effekt ein und wenn ich dann umschalte ploppt es im Lautsprecher. Wenn ich dann 10 mal umschalte wird das Ploppen leiser bis es verschwindet und man "ploppfrei" schalten kann. Wenn ich den Stecker wieder abziehe ploppt es und bei abgezogenem DC-Stecker geht das Spiel von vorne los (Batterie ist keine drin, mit der Batterie ist es aber das gleiche). Leider sind meine Elektronikkenntnisse zu bescheiden um da den Fehler zu finden, vielleicht hat ja jemand eine Idee was es sein könnte.
 
Kann daran liegen, dass sich dann die DC Arbeitspunkte der Trannys eingestellt/stabilisiert haben.
 
Hi,
Das ganze Teil (Miniverb) hat ja auch noch den berüchtigten 50K Trimmer auf der Platine. Mit jenem man auch den Ausgangspegel einstellen kann. Beim Grossen gehts leider nicht da es so aufgebaut ist das es wirklich mit 0 Verstärkung arbeitet auf Grund der gesamten Widerstandsbewegung der OPV's.

MfG Uwe
 
Ich nöchte diesen Thread aus aktuellem Anlass wieder ausgraben; mein Versuch, direkt im Supportforum etwas herauszufinden, war leider vergeblich.

Bei meinem Bausatz tun sich folgende Probleme auf:

Erstens wird das sonst kaum wahrnehmbare Brummen des Netzteils, das ich verwende, irrsinnig verstärkt, wenn ich den Effekt einschalte.
Zweitens wird nicht das Gitarrensignal, sondern dieses verstärkte Brummen mit Hall versehen, wenn ich den Mixregler voll aufdrehe.

Klar, dem Brummen kann ich durch Batteriebetrieb beikommen, da ich den Hall aber immer nebenbei in der Effektschleife meines Verstärkers laufen lassen möchte, ist das wegen des recht hohen Stromverbrauchs allerdings keine dauerhafte Lösung. Außerdem bleibt das gravierendere Problem bestehen: Das Gitarrensinal wird nicht moduliert. Andererseits lässt es sich mit dem besagten 50 kOhm bearbeiten, den Pegelunterschied zwischen "an" und "aus" habe ich auch schon ausgeglichen.

Ich bin nun doch frustriert, da der Bausatz nicht so viele Teile enthält und er aufgrund der ausführlichen Anleitung und der einsteigerfreundlichen Beschriftung der Platine nicht viel Platz lässt, bei der Bestückung Fehler zu machen.

Meine bisherigen Lösungsversuche waren: Im Bauplan die Position der einzelnen Bauteile überprüfen, die Widerstände und die Diode durchmessen, die Spannung nach dem Spannungswandler zu messen, zwei unschöne Lötstellen nachbessern und der Versuch, den Fußschalter um 90° gedreht einzubauen. Die Bauteile sind soweit in Ordnung, der Spannungswandler liefert 4,8 V (Soll: 5 V; die Differenz liegt vielleicht an einer durch ständiges Testen inzwischen ausgelaugten Batterie) und der Fußschalter passt gar nicht anders auf die Platine (bzw. nur um 180° gedreht, womit seine Funktion unangetastet bleibt).

Hatte jemand schon einmal dieses Problem und konnte es lösen? Hat sonst einer eine Idee, was ich machen könnte? Ich freue mich über jeden Ratschlag!
 
Tagchen,
darf ich fragen, was du für ein Netzteil verwendest? Wenn das Teil keine galvanisch getrennten Ausgänge hat, kommt es so oder so zu Brummen, wenn du Effekte vor der Vorstufe und im FX-Loop an einem Netzteil betreibst (Stichwort: Brummschleife). Die Bausätze funktionieren alle ohne Probleme, wenn man sauber arbeitet. Bitte poste doch mal Fotos von 1. der Oberseite der Platine 2. der Unterseite der Platine und 3. von der Verkabelung. Aber bitte so, dass die Fotos scharf sind und man alles darauf sehen kann. Alles andere ist nur Rätselraten.
 
Das Netzteil ist ein ganz alter Schinken von einem Zoom 3030, das ich direkt anschließe. Keine Daisychain, kein Verteiler oder sonst etwas. Einzelgeräte, mit denen ich es bisher betrieben habe, waren: Maxon OD-808 vor dem Preamp (als Booster), Boss MD-2 ebenfalls vor dem Preamp ("normaler" Betrieb als Zerrer), Boss RV-5 in der Schleife, besagtes Zoom 3030 entweder vor dem Preamp oder in der Schleife. Probeweise habe ich das OD-808 im Netzteilbetrieb auch per DI ins Pult geschickt. In allen Szenarien hat es kein Brummen gegeben, ausgenommen über die Kopfhörer am Pult, wenn ich das Eingangssignal übertrieben vorverstärkt habe. Daher kommt meine Überlegung, dass das Netzteil nicht das Problem ist.

Das saubere Arbeiten lässt mich etwas rot werden. Ich habe ja schon geschrieben, dass ich einige Bauteile neu gelötet habe - wohlgemerkt erst nachdem die ersten Testläufe fehlgeschlagen sind - und an einigen Stellen sieht es entsprechend etwas brutzelig aus bzw. es gibt einige Kolophoniumspuren vom Zinn und der Entlötlitze. Nichtsdestotrotz mache ich gleich ein paar Bilder. Da hätte ich auch schon beim ersten Beitrag dran denken können.

EDIT: So, die Bilder habe ich gemacht, ich kämpfe gerade damit, sie im Forum hochzuladen. Die entsprechende Anleitung bei Tipps&Tricks bezieht sich anscheinend noch auf die alte Forensoftware und besagt, dass ich meine Bilder auch direkt hochladen kann. Die Galerie ist für so etwas nicht gedacht, oder?

EDIT 2: @michum Danke für den Tipp im folgenden Beitrag! Jetzt habe ich es auch gefunden. Also, hier sind sie:

IMG_0290.JPG IMG_0294.JPG IMG_0295.JPG

EDIT 3: Ich hielt anfangs die beiden Elkos für Kurzschlusskandidaten, es besteht aber definitiv keine Verbindung zwischen den jeweiligen Lötstellen. Nebenbei fällt mir ein, dass im Schaltplan 10 µF / 25 V stehen, die gelieferten aber 10 µF / 35 V sind. Für die Drahtbrücke habe ich ein Stück genommen, das nach dem Befestigen eines Widerstands übrig war. War das die Todsünde?
 
Zuletzt bearbeitet:
beim Antworten auf "Datei hochladen" klicken... keine große Sache eigentlich^^
 
Dass Kondensatoren mit 35V statt 25V geliefert wurden, ist nicht schlimm, d.h. einfach nur, dass die Kondensatoren 35V anstatt 25V aushalten, bevor sie durchbrennen. Das mit der Drahtbrücke ist völlig in Ordnung, macht jeder so. Die Lötstellen sehen soweit auch in Ordnung aus. Schau nochmal, ob alle gepolten Bauteile (Elkos, Transistoren, Dioden) in die richtige Richtung zeigen. Ansonsten sehe ich, dass du die Transistoren eingelötet hast. Eventuell hast du dir da einen Transistor durchgebrannt, weil die Teile nicht viel Hitze vertragen. Ansonsten bitte auch nochmal alle Widerstände durchmessen, ob du da evtl. falsche Werte eingesetzt hast.

LG Dimas
 
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