Universal Audio 610 und Avalon 737 - Was kann wer besser?

von friese66, 06.10.19.

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  1. friese66

    friese66 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 06.10.19   #1
    Etwas seltsame Situation: So wie es aussieht, bekomme ich ungewollt bald einen ua 610. Da ich u.a. zwei Avalon 737 und einige Transistorpreamps habe , steht die Frage im Raum, was dieser Preamp kann, was die Avalons nicht können. Wozu würdet ihr den 610 einsetzen? Mikros sind recht vielfältig vorhanden.
     
  2. Astronautenkost

    Astronautenkost HCA Mikrofone HCA

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    Erstellt: 06.10.19   #2
    Wir hatten den 6176 viele Jahre für Gesangsvocals im Einsatz. Er ist fett. Für Sprache zuviel. Deshalb ist er dann einem ADT Toolmod 101 gewichen.
     
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  3. exoslime

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    Erstellt: 06.10.19   #3
    Ich hab auch den LA610MK2 und "fett" trifft es schon ganz gut! ich kenne deine Avalons 737 leider nicht, aber hab auch schon davon viel gutes gehört.
    Bei uns zuhause kommt der LA610MK2 mangels Alternativen für mehr oder weniger Alles zum Einsatz, natürlich Vocals, aber ich verwende ihn auch sehr sehr gerne als DI Box für E-Gitarren, aber besonders für den E-Bass.
     
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  4. Hotspot

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    Erstellt: 07.10.19   #4
    Er klingt, macht sound. Und das ziemlich gut. Der Avalon ist dagegen... nicht Fisch noch Fleisch -> natürlich Geschmacksache und damit subjektiv.
    Aber: das kommt ja auch drauf an, was du für Musik machst.
    Für alles, wo eine Stimme und diverse Instrumente beteiligt sind, würde ich den 610er immer vorziehen, solang es keine Klassik-Aufnahmen sind.
     
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  5. friese66

    friese66 Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 07.10.19   #5
    Dann könnte der 610 eine willkommene Bereicherung sein. Clean habe ich bereits genug.
    Die Avalons sind sehr gut fürs gesprochene Wort und auch fürs Musikalische, wenn etwas Schmelz aufs Signal soll ohne große Verfremdung.
     
  6. Frans13

    Frans13 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.11.19   #6
    Du wirst es vielleicht auch am Verhalten der Dynamik merken - der 610 ist eher wie ein Airbag, dh. er frißt schon mal ein bißchen die Spitzen weg, bzw. übersetzt eine zunehmende Menge Dynamik, die er "unter den Tisch fallen läßt" in zunehmend mehr Obertöne. Dabei können zwar die oberen Höhen leiden oder es klingt etwas rauchig... aber wo man das brauchen kann (Geschrei-Vocals z.B.) spart es Arbeit im Mix. Die bereits vorhandenen Obertöne bekommen welche dazu, wie sie z.B. von Zerrgitarren kommen. Man spart sich auch etwas den Kompressor, wenn man einen hernehmen will. Sowas kann der Avalon nicht, bzw. er soll es ja garnicht können. Der Dynamikbereich des "Airbags" ist dabei deutlich größer als bei den meisten Konstruktionen mit FET, die schneller in unmusikalische (=reagiert nicht mehr so auf Veränderungen am Pegel) Säge übergehen. Geschweige denn Preamps mit supercleanen ICs, die haben bis kurz vor Kotzen keinen Airbag und dann kommt auch schon die Betonwand, wo das Signal dagegenscheppert.
     
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