Unterschied 24bit/96kHz - 24bit/192kHz

von kansas, 09.10.06.

  1. kansas

    kansas Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.06   #1
    Hi,
    gibt es eigentlich irgendwelche (hörbaren) Unterschiede zwischen Aufnahmen mit 24bit/96kHz und Aufnahmen mit 24bit/192kHz??
    Beste Grüße
    Kansas
     
  2. Kfir

    Kfir HCA Recording Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 09.10.06   #2
    Hörbar...ich sage: definitiv nein.

    Einige Mitmenschen meinen ja, es klinge viel "besser" und so, auch nach dem das Ergebnis letztendlich nur als 44,1kHz/16Bit vorliegt...:rolleyes:

    Rein rechnerisch ist das Signal natürlich qualitativ höher einzustufen, praktisch hat das aber keinen Nutzen.
    Man fängt sich nur eine viel höhere Systembelastung (Stichwort Datenstrom) ein.
     
  3. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

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    Erstellt: 09.10.06   #3
    Man kann ja auch für DVD-Audio produzieren... Aber im Ernst: Liebe Homerecordler, nehmt einfach mit 44,1KHz auf, und gut ist :-)
     
  4. hampel.d

    hampel.d Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.10.06   #4
    Ich denke auch, das es nicht viel bringt fürs Home Recording so viel Speicher, der da drauf geht, um da was abzuspeichern und der Datenstrom. Letztendlich kann man das zu Hause so oder so nicht wirklich einschätzen, da einen dann sicher das nötige Kleingeld fehlt für Mikrofone und Entsprechende Monitorboxen um dann wirklich einen Unterschied raushören zu können.
    Ich nehme für Liedaufnahmen immer gern mit 48kHz auf. Mehr macht keinen Sinn.
     
  5. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

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    Erstellt: 09.10.06   #5
    Was ist deine Endmedium? Audio CD? Warum dann nicht direkt 44,1KHz? Das bisschen mehr bringt wohl wikrlich gar nichts, dafür muss beim runterrechnen auf 44,1KHz mit krummen Werten gerechnet werden, eodurch ungenauígkeiten auftreten.
    Für mich machen daher sogar 96KHz (Ok, auch krumm rechnen, dann eben 88,2...) eher Sinn als 48KHz :-)
     
  6. hampel.d

    hampel.d Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.10.06   #6
    OK, hast ja recht. Letztendlich bringt das "bisschen mehr" auch nichts. Habs aber bis jetzt einfach so gemacht ohne wirklich drüber nachzudenken.
     
  7. reacom

    reacom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.10.06   #7
    hm....
    wenn ich mit 44.1 alle spuren aufnehme und wegen meiner irgendwann auf 25 spuren komme und sie dann "zusammenfüge" (bei logic "bouncen" genannt) um daraus eine wave-datei zu machen dann komprimiere ich doch im grunde die gesamten spuren, oder? soll heißen;
    ich spiele alles mit 44.1 ein und bounce es zu einer wave-datei in cd-qualität (ebenfalls 44.1 khz) dann habe ich doch eine schlechtere qualität als wenn ich mit 96 khz aufnehme und es dann auf 44.1 khz bounce, oder??? im grunde rechnet der pc doch die kompletten spuren zu einer spur zusammen. minimiert somit die gesamte einzelqualität jeder spur. dann würde eine aufnahme im erheblich höherer qualität doch sinn machen....

    mann, hab ich das kompliziert geschrieben....

    gregor
     
  8. underground

    underground Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.10.06   #8
    höö schnalli net, was dat mit bouncen zu tun hat....
    greeeetz
     
  9. hampel.d

    hampel.d Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.10.06   #9
    Also ich verstehe zwar was du damit sagen willst, aber ich glaub das nicht. Ich mein ich bin kein Fachmann und hab das auch nirgendwo mal gelesen, wie das ist. Aber ich denk mir das einfach so. Qualitätsverlust ist in meinen Augen das löschen einigen Frequenzen oder Schwingungsanzahl pro Sek. in einem Tonmaterial. kHz bedeutet (wenn ich mich recht an meine Schulkenntnisse zurück erinnere ;) ) 1000 Schwingungen pro Sekunde. Wenn ich jetzt eine Wave von 96kHz auf 44kHz downsample, dann lass ich einfach so viele Schwingungen weg bis ich auf 44kHz komme, daher Qualitätsverlust. So, wenn ich jetzt zwei Wave Dateien mit 44kHz zusammen mische, dann nimmt der nicht abwechelnd von der einen Spur ne Schwingung und dann von der anderen Spur und den Rest lässt er wegfallen. Sondern addiert im Prinzip die Schwingungen zu neuen Schwingungen zusammen und da beide 44kHz sind, kommen hinten auch wieder 44kHz raus nur eben die neu ausgerechneten Schwingungen. Aber die Geschwindigkeit von den Schwingungen ist gleich geblieben. :cool:
    Nach deiner Überlegung müsste bei 25 Spuren, dann eine 25stel Spur von der eigentlichen übrig bleiben. Das wäre selbst wenn du mit 96kHz aufnehmen würdest, dann würdest du nur noch eine Qualität von 3,84kHz hören und das wäre schon ganz schön mies.:( Obwohl die zusammengefügte Wave-datei insgesamt bei 96kHz geblieben wäre.

    Naja, vielleicht kann meine Theorie nochmal jemand von den Profis bestädigen oder vielleicht auch widerlegen.
     
  10. reacom

    reacom Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 10.10.06   #10
    ich versuch´s noch mal einfacher...

    ich habe eine beliebige anzahl spuren.
    jede mit 44.1 khz aufgenommen.
    ich will aus dem gesamten spuren eine wave-datei in cd-qualiät machen (also 44.1 khz)
    nun habe ich die spuren auf 44.1 aufgenommen und will sie zu einen einzelnen track mit 44.1 erstellen, rechne also die kompletten spuren auf eine einzige stereospur runter.
    mein lied ist fertig. ok.
    habe ich beim runterrechnen keinen qualitätsverlust erlitten?
    hätte es nicht mehr sinn gemacht mit erheblich mehr khz aufzunehmen um bei runterrechnen eben eine hochwertigere 44.1 aufnahme zu haben?
    44.1 khz sind und bleiben 44.1 khz. schon klar. mir geht es aber um die qualität.

    ich glaube das nämlich in meinem e-book "audio-mastering-guide" gelesen zu haben...

    also bis dann!
    der gregor wars!
     
  11. hampel.d

    hampel.d Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.10.06   #11
    Das ist ja das, was ich dir gerade versucht hab zu erklären.
    Die Qualität des Liedes wird eben nicht schlechter weil keine einzige Schwingung oder Sample verloren geht. Jedes Sample wird mit den anderen Samples verrechnet. So dass ein neues Sample mit genau der gleichen Qualität entsteht.

    Übrigends würde ich das nicht als "auf eine Stereospur runterrechnen" bezeichnen sondern eher auf ein zusammenrechnen der Spuren. Das runterrechnen klingt ja wie downsamplen und das passiert aber nicht. Sonst hättest du in dem genannten Beispiel bei 25 Spuren zwar eine Stereospur mit 96kHz haben aber würdest eine Qualität von 3,84kHz nur hören. Da wäre ziemlich viel verloren gegangen. Ich glaub, dass hättest du bestimmt sofort mitbekommen. Das würde sich ja bei 3-4 Spuren schon trastisch bemerkbar machen.

    Wenn du alle Spuren mit 96kHz aufnehmen würdest und die zusammenrechen würdest, bekommst du eine Stereodatei mit 96kHz die du dann noch downsamplen musst. Und beim direkten downsamplen, muss der Computer Samples (also Schwingungen) fallen lassen also löschen und dadurch entsteht Qualitätsverlust. Ach ja und da das nicht gleichmäßig ist entstehen wieder solche Ungenauigkeiten, die das Klangbild dann noch extra verschlechtern. Würdest du genau von 88,2kHz auch 44,1kHz downsamplen dann müsste der im Prinzip jedes 2.Sample löschen. Aber das geht ja von 96kHz auf 44,1kHz nicht ganz auf, deshalb diese Ungenauigkeiten, die nicht da sind, wenn du gleich mit 44,1kHz aufnimmst.
     
  12. ars ultima

    ars ultima HCA Recording HCA

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    Erstellt: 11.10.06   #12
    "Runterterechnen" ist falsch gedacht. Überlege dir einfach, was in einem analogen Mischpult passiert: Da spricht man beim Mastersignal ja auch von der "Summe". Die einzelenn spuren werden also einfach zusammenaddiert. Und gerade im digitalen kann man dann ja schön von "addieren" reden, weil ja tatsächlich einfach Zahlen addiert werden.
    Für jedes Sample (egal, wie viele es pro Sekunde gibt) wird einfach gerechnet:
    Sample1 von gemixter Spur = Sample1 von SpurA + Sample1 von SpurB + Sample1 von SpurC...
    Sample2von gemixter Spur = Sample2 von SpurA + Sample2 von SpurB + Sample2 von SpurC...
    Sample3 von gemixter Spur = Sample3 von SpurA + Sample3 von SpurB + Sample3 von SpurC...
    Sample4 von gemixter Spur = Sample4 von SpurA + Sample4 von SpurB + Sample4 von SpurC...
    ...
     
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