Unterschied 250 > 500 KOhm Pot ??

von Killigrew, 21.01.04.

  1. Killigrew

    Killigrew Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 21.01.04   #1
    Also ich wollte mal fragen welchen Unterschied es macht ob man 250k oder 500K Potis benutzt. Wenn ja wie verändert sich der Ton bei benutzung eines falschen Potis ??
    Da mein neuer Neck Humbucker sehr dumpf klingt würde ich gerne meinen Tone Poti gegen nen C-Switch austauschen, den aber selber bauen. Leider weiß ich nicht wo ich nen Dreh Schalter mit 6mm achse herbekomme die nicht glatt sonder geriffelt ist, ich brauch die nähmlich da meine Poti Knöpfe auf eben solche gesteckt werden.
     
  2. Ray

    Ray Mod Emeritus Ex-Moderator HCA

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    Erstellt: 21.01.04   #2

    ----schnipp----------

    Der verdammte Schwingkreis ist übrigens auch der Grund, weshalb der Wert eines Potis generell Einfluß auf den Sound eines Pickups hat. Schließlich liegt die Kohlebahn auch im aufgedrehten Zustand parallel zum Tonabnehmer und bedämpft diesen mit ihrem Widerstand. Einen Humbucker oder einen hochohmigen Singlecoil, die tendenziell schon etwas weniger Höhen produzieren, wird man daher lieber an einem 500kOhm Poti betreiben, damit nicht noch mehr Treble verlorengeht. Ein Standard-Singlecoil dagegen hat meist soviele Höhen, daß diese Bedämpfung dem Sound sogar zuträglich ist, weshalb man hier gerne auf 250kOhm Potis zurückgreift.

    Genaugenommen gibt´s aber keine festen Regeln, so hat Gibson z.B. in den 70er Jahren begonnen, Les Pauls mit 300kOhm Potis auszurüsten, damit ihre Humbucker noch eine Spur weicher klingen. Bei Fender dagegen hat man seinerzeit die Tele mit 1 MOhm Potis ausgerüstet, damit der Twäng des Bridge-Pickups möglichst erhalten bleibt. Auch bei den neueren Fender Vintage-Noiseless-Pickups bevorzugt man das 1 MOhm-Poti, damit der etwas sanftere Sound eines Humbuckers nicht auch noch unterstützt wird, schließlich möchte man ja einen puren Singlecoil-Sound herausholen.

    Wer wissen will, wie seine Pickups komplett ohne Potibedämpfung klingen, muß diese also direkt an die Ausgangsbuchse oder an den Pickupumschalter löten. Ein einfaches Aufdrehen aller Potis reicht nicht.

    ---------------schnapp---------------

    Quelle:

    http://www.rockinger.de/showroom/workprt10.htm

    Unteres Drittel (der Rest ist aber auch lesenswert)
     
  3. Hans_3

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    Erstellt: 21.01.04   #3
    Durch eine Varitone-Schaltung (C-Switch) bekommst du nicht mehr Höhen. Ausganspunkt ist immer der Orignal-Sound des PU, danach wird hörbare Frequenzschwerpunkt stufenweise nach unten verschoben.

    Klemm also erstmal den Ton-Poti ab, um zu hören wieviel Höhen er auch auf Stellung 10 noch klaut.

    Die hörbarste Alternative ist, den Humbucker anders zu schalten, sofern die beiden Spulen einzeln verdrahtet sind. Nämlich von seriell auf parallel. Hörbarer Output und Mitten werden etwas geringer, aber dafür kommen mehr Höhen.
     
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