Unterschied "Mastervolume" und "Power Soak" ???

von meckintosh, 28.10.08.

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  1. meckintosh

    meckintosh Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.10.08   #1
    Hey,

    auf meiner Suche nach einem kleinen Amp für die schnellen Gigs und Auftritte bei denen selbst der Twin noch zu viel wäre bin ich auf zwei interessante Geräte gestossen.

    - Egnater Rebel
    - Carvin Vintage 16

    Beide Amps haben statt einem Mastervolume einen Regler für "Soak".
    Kann irgendjemand mir erklären ob das geschickte Werbestrategie ist? Oder ob dahinter wirklich eine andere Arbeitsweise als bei einem Mastervolume steckt...

    Und fals einer von euch mal den Carvin ausprobiert hat, wäre ein kurzer Bericht wirklich nett! ;)

    *Ja, es MUSS Röhre sein. Nein, ich möchte das hier bitte nicht diskutieren.*
     
  2. Götterfunke

    Götterfunke Gesperrter Benutzer

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    Erstellt: 28.10.08   #2
    Ich besitzte auch einen Amp mit Mastervolumen und Powersoak. Mit dem Master voll auf habe ich Endstufenzerre und mit dem Powersoak-Schalter wir die Lautstärke bestimmt. Funktioniert gleich wie wenn du eine Powersoak zwischen Amp und Box schaltest.
     
  3. tricki

    tricki Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.10.08   #3
    Mit einem Mastervolumen fährt man die Endstufe in die Sättigung, was einen anderen C_harakter der Verzerrung ergibt und vor allem eine starke Komprimierung des Sounds erbringt. Nachteil: die Lautstärke. Deshalb gibt es PowerSoaks, die mit einem Teil der Endstufen Leistung einen Widerstand beheizten damit nicht soviel Krach aus der Box rauskommt, aber der Sound trotzdem schön komprimiert ist. Beim wirklich knuffigen Egnater kannst du den Mastervolumen voll aufreißen um die Komprimierung zu kriegen und mit dem "Wattage" die Lautstärke bändigen.
    Beim Carvin bändigst du die Lautstärke mit dem Soak während du mit dem Volumen die (Über-)steuerung der Endstufe (?) einpegelst.
     
  4. wary

    wary Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.10.08   #4
    Ja, da ist ein Unterschied.

    Das Mastervolume greift vor der Endstufe ein, bestimmt also wieviel Pegel dort ankommt.

    Eine Soak sitzt zwischen Endstufe und Speaker, und wandelt die nicht gewollte Leistung in Wärme um.

    Wenn es also darum geht, eine Endstufe in die Sättigung zu treiben, ist eine Soak schon ne feine Sache.

    Ich gebe aber zu bedenken, dass man mit einer Powersoak nicht allzudrastische Absenkungen machen sollte, wenn es noch gut klingen soll. Es geht hier aber wohl ohnehin um recht "leistungsschwache Amps".

    Noch dazu ist zu bedenken, das eine Endstufe die in die Sättigung getrieben wird, einen recht starken Röhrenverschleiss hat.

    Eventuell sollte man daher darüber nachdenken, ob man nicht gleiche oder gar bessere Ergebnisse mit einem guten Overdrive-Pedal erzielen kann. Aber das würde ich gegebenfalls mit dem entsprechendem Amp einfach austesten.
     
  5. wary

    wary Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.10.08   #5
    Wenn ich mal klugscheissen darf, das ist nicht richtig. Im Grunde macht ein MasterVolume genau das Gegenteil, denn das Mastervolume fährt nicht die Endstufe in die Sättigung, sondern bewahrt sie im Regelfall davor.

    Ein Amp ohne Mastervolume ist theroethisch so wie ein Amp mit voll aufgedrehtem Mastervolume ;)
     
  6. meckintosh

    meckintosh Threadersteller Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 28.10.08   #6
    Du darfst nicht nur, du sollst sogar!
    Denn ich mach von diesem Feature gerade meine Kaufentscheidung abhängig.

    Und ich denk das mir so ein Soak bei einem Amp mit 15/20 Watt Röhre gut zu Gesicht stehen würde.

    Obwohl ich jetzt ja schon weiss, was dann folgt.. kleines Top mit 1x12" Box.. zieht doch automatisch ne ausgedehnte Speakertestserie nach sich. :rolleyes:
     
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