Unterschiede zwischen Marshall AS50D + Fame/Megaamp AC60R

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Rock Ola

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Hallo Leute,

habe gehört dass der Fame ein Nachbau des Marshallverstärker sein soll.
Was kann man denn unter Nachbau verstehen? Ähnliche Bauteile oder 1:1 identisch nur mit anderem Logo?
Achja ist Fame und Megaamp identisch, oder gar der eine schon der Nach-nachbau des anderen.......

Konnte jemand schon mal beide Verstärker direkt vergleichen -welcher klingt denn besser?


Grüße
Rock Ola
 
Seelenkerker

Seelenkerker

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Hallo...
Zu dem AC 60 von Fame kann ich Dir nichts sagen. Ich habe aber den Marshall getestet und mit dem Fame AS 60 verglichen. Der Marshall ist super. Habe mich aber doch für den Fame entschieden. Er ist zwar schwerer, aber mehr als die Hälfte billiger! Und genug Saft und guten Klang hat er auch. Ich spiele auf der Bühne mit der Akustikgitarre "gegen" 2 E-Gitarren und einen Bass und habe überhaupt keine Probleme mich zu "behaupten"...
Und zur Qualität nur so viel: Die Fame Combos werden in Polen in ordentliocher Handarbeit hergestellt. Die Verarbeitung ist super.
Als Fazit: Mann muss nicht immer über 500 € anlegen, nur weil Marshall vorne drauf steht!
Ich hoffe, ich konnte helfen...
Grüße...
 
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Mati Hightree

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Hallo,

auf der Bühne "gegen" 2 E-Gitarren ist vermutlich nur eins wichtig,
die Lautstärke.
Falls das das Hauptkriterium ist, würde ich zum Fame raten.

Falls es um den Klang geht, halte ich von beiden Verstärkern nicht
allzuviel - wobei der Marshall in meinen Ohren dem Fame klanglich
absolut überlegen ist.
Ich hatte mal einen Fame im Haus, um ihn ein paar Tage zu testen,
aber nach der ersten Stunde keine Lust mehr, das Ding auch nur
einzuschalten.
Meine persönliche Meinung zum Fame
Verarbeitung = Top
Preis = Top
Sound = Mangelhaft

Wenn nicht mehr Geld in der Kasse ist, dann zumindest einen AS50.

Jm2c und seid gegrüßt, Mati
 
WesL5

WesL5

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Ich habe bis vor 4 Wochen in einer Band gespielt,wo ein Gitarrist ein Röhrentop von
Fame gespielt hat,ich kann nur sagen daß er knapp 600.-€ dafür bezahlt hat und keinen
schlechten Sound hatte- Verarbeitung : na ja die Eingangsbuchse hat sich mal kurzgeschlossen,da sie nicht richtig befestigt war.Der Amp ist auf jeden Fall sein Geld
wert.Andererseits hab ich gerade für 500.- € ein Marshalltop erstanden.Aber besser klingen....würd ich nicht sagen.Ich finde den Marshall etwas "fetter" im Sound .
 
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Mati Hightree

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Ich habe bis vor 4 Wochen in einer Band gespielt,wo ein Gitarrist ein Röhrentop von
Fame gespielt hat,ich kann nur sagen daß er knapp 600.-€ dafür bezahlt hat und keinen
schlechten Sound hatte- Verarbeitung : na ja die Eingangsbuchse hat sich mal kurzgeschlossen,da sie nicht richtig befestigt war.Der Amp ist auf jeden Fall sein Geld
wert.Andererseits hab ich gerade für 500.- € ein Marshalltop erstanden.Aber besser klingen....würd ich nicht sagen.Ich finde den Marshall etwas "fetter" im Sound .

Hallo,

was Röhrenamps (E-Gitarre) anbelangt bin ich ein absoluter Marshall/Fender Fan aber
ich dachte, wir unterhalten uns über Akustikgitarrenverstärker?

Beispielsweise baut Marshall fantastische E-Gitarrenamps - im Akustikbereich haben
sie die Nase aber nicht unbedingt vorne - da ziehen Verstärker von AER, Schertler und
Co. mal locker vorbei.

Seid gegrüßt, Mati
 
Seelenkerker

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auf der Bühne "gegen" 2 E-Gitarren ist vermutlich nur eins wichtig,
die Lautstärke.
Falls das das Hauptkriterium ist, würde ich zum Fame raten.

Du hast absolut recht. Wenn es nur darum geht, ist der Fame super. Alleine mir ihm ist es nicht unbedingt ein Genuss. Da gibt es sicherlich Besseres.
Aber um im niedrigen Preissegment zu bleiben: Die Sienna-Combos von Kustom sind zu empfehlen.
Der 35er hat in der Akustik-Gitarre sogar recht gut abgeschnitten.
 
WesL5

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Hallo,

was Röhrenamps (E-Gitarre) anbelangt bin ich ein absoluter Marshall/Fender Fan aber
ich dachte, wir unterhalten uns über Akustikgitarrenverstärker?

Beispielsweise baut Marshall fantastische E-Gitarrenamps - im Akustikbereich haben
sie die Nase aber nicht unbedingt vorne - da ziehen Verstärker von AER, Schertler und
Co. mal locker vorbei.

Seid gegrüßt, Mati


Oppala....sorry,hab ich übersehen...klar,die klingen von Marshall nicht besonders...
SORRY !!
 
GEH

GEH

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auf der Bühne "gegen" 2 E-Gitarren ist vermutlich nur eins wichtig, die Lautstärke.
Naja, der "gute" A-Amp ist dann vielleicht tatsächlich nicht mehr ganz so wichtig, hohe Lautstärke aber auch nur, wenn die Leute keine Ahnung haben. ;)
Ein Akustikgitarre setzt sich in einem lauteren Bandgefüge nur durch, wenn das Instrument etwas entsprechend komprimiert wird, sonst hört Du von relativ dynamischen Akustikanschlag nur die lauten Peaks.
Trotzdem gehört auch dazu, dass die anderen Musiker mitspielen / zusammen spielen, nicht "gegeneinander".
Wenn die Akustikgitarre ein Solo spielt, dann müssen halt die anderen leiser spielen, weniger verzerrt oder auch einfach sparsamer.
3 Gitarren volle Pulle klingt immer bescheiden. :p

Insgesamt kommt es auch darauf an, wie so ein Band ihre Autriffe technisch bestreitet.
Wenn immer eine PA da ist, dann kann die Akustikgitarre in die PA gespielt werden und dort gibt es dann vielleicht auch einen guten Kompressor.
Bei gutem Monitoring hört sich der A-Gitarrist auch ohne eigenen Amp gut, wobei ich zugeben muss, dass ich immer mit einem zusätzlichen eigenen kleinen Amp zur Lautstärkenanpassung ganz glücklich bin. Dafür reicht aber auch eine Aktivbox.

Ohne PA oder im kleiner Akustikbesetzung wird ein gut klingender A-Amp eher wichtig.
 
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Mati Hightree

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Hallo GEH,

Du hast natürlich völlig recht - in diesem Fall sollte man vermutlich die
einzelnen Aussagen auch nicht unbedingt auf die Goldwaage legen.

Es gibt so viele unterschiedliche "Instrumentkonstellationen" innerhalb
von Bands, daß man eigentlich jede einzelne für sich betrachten müsste.

Mit der Akustikgitarre über eine DI-Box direkt in den Pult und auf die
PA ist sicher eine klassische Möglichkeit.

Eigentlich wollte ich mit dem von Dir zitieren Satz genau das Gleiche sagen
wie es in Deinem Schlusssatz zu lesen ist.

...und im Grunde genommen ist das ja eh "Off topic", da die Fragestellung
eine ganz andere war :)

Seid gegrüßt, Mati
 
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Rock Ola

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Hallo,

hier meine Rückmeldung, ich machs möglich kurz:

Konnten im Musikgeschäft einen Marshall AS50D + AS100D + Roland AC60 Akustikamp testen. Vom Roland waren wir ziemlich schnell enttäuscht. Der Unterschied zwischen AS50 + 100 ist auch enorm!

Übers Wochenende haben wir dann den AS100D und einen Schertler Unico zum Testen mit nachhause nehmen können.
( Meine Frau Westerngitarre Crafter DE7/N - ich E-Piano )

Unico: bei größerer Lautstärke ist er der Bessere - brauchen wir zuhause aber nicht. Besseres Bassvolumen, neigt zum Wummern bei Wurlitzer und Rhodes. Deutliche Störgeräusche, wie Rauschen und Knistern!!!!
Spielt eher zurückhaltend und nach unserem Geschmack etwas dumpf.
Preis 980,--

AS100D: tolle Optik - viele Einstellmöglichkeiten und mehr Effekte.
Bass zurückhaltend aber Ok, Mitten und Höhen gut präsent. Spielt sehr offen und frei. Preis 619,--

....da mußten wir nicht lange überlegen und haben heute den Marshall AS100D bestellt.

Schönen Abend
Rock Ola
 
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Mati Hightree

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Hallo Rock Ola,

erstmal herzlichen Glückwunsch zum neuen Verstärker und lange
viel Spaß damit.
Der Marshall ist sicher eine sehr gute Wahl.

Was Du über den Schertler schreibst, ist erstaunlich und sehr interessant.
Wenn ich das jetzt richtig verstanden habe, habt ihr beim testen die
Amps sozusagen als PA genutzt?
(Beide Instrumente gleichzeitig über den gleichen Amp?)

"Wurlitzer und Rhodes" sind Pianoeffekte, die Du zugeschaltet hast?
Habt ihr die Instrumente auch einzen über die Verstärker getestet?
Wie war die Crafter alleine im Vergleich mit dem beiden Amps?

Erzähl mal und sei gegrüßt, Mati
 
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Rock Ola

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Hallo Mati,

damit wir uns nicht falsch verstehen, der Unicon ist kein schlechter Verstärker - nur nach unseren Bedürfnissen, wegen der Optik und gerade beim Preis-Leistungsverhältnis war der Marschall für uns die bessere Wahl.

Beim Testen haben wir beide Amps auf die gleiche Lautstärke eingestellt und alle Klangregelungen auf neutral gestellt.
Während meine Frau auf der Crafter gespielt hat, habe ich das Kabel umgestöpselt, damit man einen sofortigen Vergleich hat.
Schon beim Umstöpseln hat der Unicon leicht "gepfloppt" während beim AS100 auch bei großer Lautstärke nichts zu hören war!

Wurli + Rhodes waren keine Pianoeffekte, sondern sind meine realen Instrumente.
Beide E-Pianos sind ja auch elektroakustische Instrumente mit Pickups und Klangzungen bzw. -stäbchen .....also ähnlich wie Gitarren!
Über einen Y-Adapter sind wir gleichzeitig in beide Amps rein - meine Frau hat dann die Lautstärke jeweils umgestellt; wobei das nicht so einfach ist, denn sobald ein Verstärker auch nur ein bisschen lauter ist, hört sich derjenige attraktiver an....!!

Meine Empfehlung: Testen nur unter gleichen Bedingungen und nur im direkten Vergleich - alles andere hat keinen Wert!

Falls du noch weitere Fragen hast.....und Danke für deine Glückwünsche!

Grüße
Rock Ola
 

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