"Unterschriftenthread" zur Wiedereinführung der Keytar

  • Ersteller sketch1002
  • Erstellt am
Hallo !

Sehr guter Ansatz. Ich denke, für mich müssten es nicht mal 8 - 12 Wahlschalter sein. Ich würde so ein Ding sowieso nur selten am Abend nutzen. Wenn man dann seine Tonerzeuger vernünftig programmiert, reicht es m.E. an der Keytar 4 Schalter für Soundumschaltungen zu haben.
Komplexere Sachen wollte ich eh lieber an der "Burg" spielen. Das Umhängeteil soll ja nur als "Showeffekt" und zum posen sein.

ciao

bluebox
 
HIER gibt's was zum Umhängen. Und das ganze sogar zu einem phantastischem Phantasiepreis. :rolleyes:

*duck*
 
Dann nimmt das Dingen mit nach Hause. So schwer ist es ja auch nicht. Das ist für mich kein Grund, da technik bis zum geht nich mehr reinzuhauen.

Kostet nur Geld, wo heute so ziemlich jeder einen PC mit USB hat.
Tja, in der Band im Probenraum ist es dann aber so, daß solche Sachen innerhalb von weniger als 2 Minuten subito 1a zu funktionieren haben. Da hab ich weder Zeit noch Möglichkeit, die Keytar zu schnappen, eine knappe Stunde nach Hause zu fahren, Rechner anzuschmeißen, Keytar anzuschließen, Hostsoftware anzuwerfen (Editor gibt's nur als VST), zu editieren, wieder abzuhängen, Rechner runterzufahren und eine knappe Stunde zurück in den Probenraum zu fahren. Und "Ja, ich programmier das denn bis nächste Woche zurecht" ist auch nicht immer die Lösung, wenn die Probe gerade angefangen hat und mindestens ein neuer Song bis zum Ende fertig (und ich meine fertig) sein muß. Da kann man dann nicht nach einer Woche wiederkommen und "Ja, wir müssen da was umwerfen, ich spiel da noch 'n Keytar-Part, ich konnte die Keytar letzte Woche nicht entsprechend einstellen, das geht nicht am Gerät, das geht nur am Computer".

@MatthiasT: Mein "Featurewahn" kommt auch daher, daß ich mir das Ding nicht selbst bauen will, sondern das der professionellen Industrie überlassen will.


Martman
 
Schaut mal sich mal Bässe und Gitarren an, also die Instrumente von Leuten eben genau das tun was hier geplant wird - da sind keine Displays drauf, keine Drehwahlschalter, keine Matrixschalteranordnungen, nur das nötigste. Es wäre ja nicht mal ein Problem Ampwahlschalter in das Instrument zu verfrachten, und trotzdem wird sowas wenn Bodenpedal geschaltet.
Es macht auch keinen Sinn, da das herkömmliche Instrument Gitarre oder Bass auch nur einen Sound hat - von verschiedenen Pickup-kombinationen mal abgesehen, die sicherlich kein Display erfordern. Der Sound wird in erster Linie von Amps und Effektgeräten gemacht. Da könnte man natürlich diese ganzen Einstellungen von der Gitarre machen lassen und auch per Display anzeigen, aber das funktioniert nur bei einem Komponentensystem wie es Line6 anbietet. Dort gibt es übrigens sowas wie Ampwahlschalter.
Ansonsten geb ich Dir recht, was wirklich in einem Keytar umgesetzt werden müsste, würde aber das MUSS einer MIDI-Fußleiste nicht unterstützen wollen. Klar kann die hilfreich sein, wie auch beim "normalen" Keyboardsetup, aber nicht um die Funktionen wie Programmwahl oder Controllersteuerung zu übernehmen, es sei denn, ich mach das mit meinem Standardsetup auch so. Wenn ich einen Foot-Volumencontroller brauche, muss ich ihn halt anschließen, ob Keytar oder Board. Wenn ich nicht ohne Sustain auskomme, muss ich mir halt ein pedal anschließen, egal ob Keytar oder Board.
Aber um realistisch zu bleiben: Wozu will ich das Keytar einsetzen? zum show machen / posen, und das würde ich vermutlich nicht gerade, wenn ich Klavierpassagen spielen muss, die ein Sustainpedal erfordern, oder irgendwelche Sounds, wo man mit dem Volumenpedal arbeitet. Eher würde ich das für Solosounds nutzen, wo halt Ribboncontroller ganz nett sind, was ja auch als MUSS für das Keytar immer wieder genannt worden ist.
Ich will damit sagen, ich setze es eher sporadisch ein, wo es sich anbietet.
Also schnell greifen, umhängen, losrennen. Die Programmierung, welcher Sound von welchem Expander/Board angesteuert wird, mache ich eh über ne MIDI-Matrix oder wähle den Sound halt schon vorher am Board/Expander an.
Wenn andere das Teil ausschließlich einsetzen wollen, und gar keine Boards mehr auf die Bühne mitnehmen - was ich mir für mich und die Musik, die ich mache, nicht vorstellen könnte -, klar, da würde sich eine MIDI-Leiste als sinnvolle Ergänzung anbieten.

Das war jetzt nur ein Vorschlag um mal eine Diskussion in die Richtung anzustoßen. Konkrete technische Diskussionen über ein Forum neigen sowieso dazu sehr aneinander vorbei zugehen. Wenn sich dann noch jeder unter dem zu konstruierenden Gerät etwas anderes vorstellt ist das Chaos perfekt. Deswegen wäre eine Formulierung was man überhaupt bauen will an dieser Stelle eigentlich mal nötig.
Ich denke, die Diskussion ist schon gut im Gange und auch in der richtigen Richtung.

Was für mich bisher rübergekommen ist:
- Cooles Outfit
- praktikabel, was Tastatur, Größe, Gewicht angeht
- sinnvolle Features, keinen Schnick-Schnack
- realistischer, nicht zu hoher Preis, daher wenn möglich mit Optionen wie wireless

Ob nachher nun 12 Taster und 8 Regler oder nur 10 Taster und 15 Regler spielt letztlich keine Geige. Display ist halt noch ein Punkt, wo man sich streiten kann. Aus Showtechnischen Gründen lieber keins, oder wenn, dann ohne oder dimmbarer (Hintergrund-)Beleuchtung, aus Programmiertechnischer Sicht wär's schon nicht schlecht, aber vielleicht auch durch Alternativen wie Programmierung über PC/MAC via USB verzichtbar.

Weiter so, vielleicht hört uns ja ein Hersteller, der das entsprechend unserer Ideen umsetzt. Diese zeitaufwendige vorbereitende Forschungsarbeit kann er sich ja dann schenken :great:
 
Böhmorgler;3379858 schrieb:
HIER gibt's was zum Umhängen. Und das ganze sogar zu einem phantastischem Phantasiepreis. :rolleyes:

*duck*

Lol, da kann ich mir ja auch n Akkordeon umhängen...
Übrigens akkordeon ist natürlich auch ne Art Umhängekeyboard, mit dem man gut posen kann, schaut Euch mal Hubert von Goisern an.
...soll's auch mit MIDI geben, aber zu teuer, und nicht wirklich cool verglichen mit einem LAG/AX.
 
Also das wäre für mich kein Grund, das Dingen am Key programmieren zu können.

Keytar ist eine Ergänzung für mich. Das heißt, wenn ich Bock habe, nehme ich das Dingen und spiele das, was schon auf nem anderen Key liegt.
Und wer sagt einem in der Probe: Du musst das jetzt schon spielen?

Ich sehe da eher praktisch zum Show machen. Technik kostet nur Geld, auch in der Serie und das will keiner ausgeben.
 
Lol, da kann ich mir ja auch n Akkordeon umhängen...
Übrigens akkordeon ist natürlich auch ne Art Umhängekeyboard, mit dem man gut posen kann, schaut Euch mal Hubert von Goisern an.
...soll's auch mit MIDI geben, aber zu teuer, und nicht wirklich cool verglichen mit einem LAG/AX.
Die MIDI-Akkordeon-Idee ist bestimmt schon so alt wie MIDI selbst. Damals ging man einen Schritt weiter als z. B. Elka mit den Concorde-Knopforgeln (wieso das nicht mehr von den gefühlten 15.493 auf Orgeln umgestiegenen Akkordeonherstellern aus Castelfidardo gemacht haben, weiß der Deibel) und hat einen Expander, der im wesentlichen eine Orgel ohne Manuale war, an ein MIDIfiziertes Akkordeon gehängt. Ich sag nur Hohner. Schon konnte der Schifferklavierspieler einen auf Entertainer machen.

A propos Castelfidardo, Scandalli war ja so wahnsinnig und hat eine halbe Farfisa-Comboorgel in ein Akkordeon gepreßt und das Teil Syntaccordion genannt. Wem das nicht reichte, der konnte das Ding MIDIfizieren.

Wohlgemerkt, in beiden Fällen hat man immer noch ein vollwertiges Akkordeon in der Hand, das ohne Saft funktioniert.

Hm, Melodica MIDIfizieren... :cool:


Martman
 
..., Scandalli war ja so wahnsinnig und hat eine halbe Farfisa-Comboorgel in ein Akkordeon gepreßt und das Teil Syntaccordion genannt. Wem das nicht reichte, der konnte das Ding MIDIfizieren. ...
Ach das ist dann wohl das Teil, was die alten Daddies umhaben, die Ihr Akkordeon auf einer art Stützhilfe betreiben, weil's vermutlich zu schwer ist :p

Also wenn's einfache Akkordeons mit MIDI gibt, ist das doch n schickes Remotekey - keytar passt ja nicht mehr, weil es keine Gitarrenform hat. Und der Blasebalg ist dann der Breathcontroller, ja?

Duck und wech...
 
Breathcontroller oder Aftertouch. Schon mal 'n Akkordeon mit richtigem Aftertouch gesehen? Also.

*auch das Weite such*


Martman
 
Breathcontroller oder Aftertouch. Schon mal 'n Akkordeon mit richtigem Aftertouch gesehen?
Also wenn schon Akkordeon, dann wenigstens gewichtete und anschlagsdynamische Tastatur, und natürlich Aftertouch. N Ribboncontroller ist natürlich auch n muss... :D
 
*lol* Ihr kommt auf Ideen - aber diese Zeitmaschine die der da durch die Gegend trägt hat doch echt mal Stil. Dagegen wirkt Thomas Anders (oder war's doch der Bohlen???) ein wenig verloren mit seinem kleinen quitschigen Remote-Key....

Gut, zurück zur Diskussion:

- Display oder nicht Display, das ist hier die Frage...

Ich denke ein Display zur Programmierung könnte durchaus nützlich sein, aber dann bitte klein (sprich: 1-zeilig, 3-stellig - reicht vollkommen, wenn's gut durchdacht ist) und abschaltbar für den Bühnenbetrieb. Vielleicht hinter ner verspiegelten Blende, sodass man es wirklich nur bei Betrieb sehen kann - haben ein paar Digi-Pianos schließlich auch schon, um die Optik zu wahren...

LG, Sketch
 
Also wenn schon Akkordeon, dann wenigstens gewichtete und anschlagsdynamische Tastatur, und natürlich Aftertouch. N Ribboncontroller ist natürlich auch n muss... :D
Hm, Knopftastatur mit polyphonem Aftertouch... am besten noch Bandoneon mit 2 Knopftastaturen... oder Tastatur rechts mit Dreifachtouch à la Yamaha (Velocity, Poly-Aftertouch, Poly-Horizontal Touch)... und dann auch noch Breath auf'm Balg... Wieviele MIDI-Interfaces braucht man eigentlich, um die Datenmengen zu übertragen, oder sollen wir gleich Firewire nehmen? :cool:

- Display oder nicht Display, das ist hier die Frage...
Touchscreen, Linux aufs Akkordeon und virtuelle OpenGL-Wippschalter.

Ach so, ihr seid wieder bei Keyboards. :redface:


Martman
 
Macht denn nun überhaupt jemand was konkretes?
 
Macht denn nun überhaupt jemand was konkretes?
was verstehst du unter "konkret"? Ich habe vor einiger Zeit schon an M-Audio geschrieben, dass die sich mal über die Wiederauflage eines Remote-Keyboards Gedanken machen sollen. Wenn man vielleicht auch noch andere potentielle Hersteller, wie z.B. Doepfer anschreiben würde, könnte man ja auf diesen Thread verweisen, wo es ja mitlerweile reichlich Anregungen und Wünsche gibt.
 
Das hatte ich sowieso vor, daher dieser Thread. :D
 
Nun ja...in diesem Thread stehen doch aber wohl keine Anregungen, auf welche die Hersteller nicht selbst kommen könnten? Der Thread dokumentiert doch max. dass es vielleicht 10 Leute gibt, die sich ziemlich sicher so ein Ding kaufen würden. Wird deshalb ein Hersteller so ein Teil auflegen?

Mit 'konkret' hatte ich eher erste Schritte zu so einem Bastelprojekt im Kopf und wollte wissen, ob irgendjemand an Teilen von so einem Projekt arbeitet...
 
Nun ja...in diesem Thread stehen doch aber wohl keine Anregungen, auf welche die Hersteller nicht selbst kommen könnten? Der Thread dokumentiert doch max. dass es vielleicht 10 Leute gibt, die sich ziemlich sicher so ein Ding kaufen würden. Wird deshalb ein Hersteller so ein Teil auflegen?

Mit 'konkret' hatte ich eher erste Schritte zu so einem Bastelprojekt im Kopf und wollte wissen, ob irgendjemand an Teilen von so einem Projekt arbeitet...

Nun ja, schon, aber so wird den möglichen Herstellern signalisiert ,dass der Bedarf da ist - klar sind's im Moment vielleicht 10-15 Leute, die in diesem Thread mitduskutieren, aber dazu kommen noch weitere 300 die diesen Thread mitverfolgen und die Tatsache, dass wir ne vernünftige Keytar auch jedem Interessenten (und davon gibt's ne Menge !!!) empfehlen würden - sprich: Gratis Werbung!

Ich würde den Einfluss von diesem Board auf Hilfesuchende nicht unterschätzen - und damit natürlich die Möglichkeit gute Technik zu propagieren und den Absatz mit anzukurbeln... ;)

Aber die Idee mit dem Bastelprojekt hat natürlich auch was für sich - jedenfalls solange, bis unser Flehen von Döpfer und Co. erhört wurde...:)

Bis jetzt waren wir an dem Punkt "Gehäuse" hängengeblieben. Ich denke über's Layout kann man sich noch Gedanken machen, wenn wir die Technik soweit zusammen haben. Mal eben als Zusammenfassung was wir brauchen (erschlossen aus den Beiträgen):

- Tastatur von 4 Oktaven, normalgroß, ungewichtet, am besten Waterfall, anschlagsdynamisch und mit Aftertouch
- Controller: Pitchbend, Modwheel, Ribboncontroller, Volume-Regler
- mindestens acht direkt-anwählbare Speicherplätze
- Programmierbar sollte es also am Besten auch sein ;)

So, was davon kann man alles im Eigenbau realisieren, was eher nicht?
Und - irgendwelche Vorschläge (am Besten mit Links) zur Technik? Sprich: Wo kann man das kaufen und was würde es kosten?

LG, Chris
 
Nun ja, schon, aber so wird den möglichen Herstellern signalisiert ,dass der Bedarf da ist - klar sind's im Moment vielleicht 10-15 Leute, die in diesem Thread mitduskutieren, aber dazu kommen noch weitere 300 die diesen Thread mitverfolgen und die Tatsache, dass wir ne vernünftige Keytar auch jedem Interessenten (und davon gibt's ne Menge !!!) empfehlen würden - sprich: Gratis Werbung!

Nur wären selbst 300 Leute noch viel zu wenig für eine Serie. Da würde es ja länger dauern die Maschine auf das Gehäuse einzurichten als die Zeit die diese braucht um die Teile auszuspucken. ;)


Es stimmt zwar dass es eine Markt für diese Controller gibt, allerdings passt dieser nicht zu den geforderten Spezifikationen. Die Kunden sind Leute die jetzt schon Unsummen für klapprige Gebrauchtgeräte ausgeben - warum soll man unter höchsten Preisdruck ein günstiges Gerät auf den Markt werfen, wenn die Bereitschaft mehr zu zahlen da ist und man mit günstigen Preisen nicht mehr Kunden generieren kann?
Der Zen Riffer scheint da viel mehr zur Kundschaft zu passen. Und da lohnt sich die geringe Stückzahl wegen des hohen Umsatzes pro verkaufter Einheit auch wieder.

Ich glaube kaum dass sich hier über günstige Preise die Anzahl der Käufer vergrößern ließen. Das Hochpreissegment ist momentan aber schon belegt, also lohnt sich das für eine Firma nicht.
Die haben ihre Modelle ja nicht aus purer Bosheit aus dem Programm genommen.

Das einzige was eine kommerzielle und günstige Serie erzeugen könnte wäre ein Hype wie er früher mal stattfand, so dass einfach der Markt größer wird.
 
Ok, dann hak ich mal an einer Stelle nach, wo ich evtl. was beisteuern kann...

Diese Controller (Volume etc.) sind aus meiner Sicht doch nur Potis, die von einem Microcontroller abgefragt werden, der dann paar Midi-Bytes abschickt, richtig?
 

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