USB Interface bis 200 €

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Salacio
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Hallo liebes Forum.

Ich habe mich vor ein paar Tagen auf die Suche nach einem Audiointerface gemacht und werde langsam aber sicher wahnsinnig, da ich zu keiner Entscheigung komme.:gruebel: Grund dafür ist zumeist mein Halbwissen zu einigen Austattungsmerkmalen.

Zunächsteinmal das Einsatzgebiet: Ich will zunächst lediglich Ideen festhalten. Später, mit zunehmender Erfahrung steht dann die Aufnahme meiner Band an - allerdings jeder einzeln, die Möglichkeit zum Livemitschnitt während der Probe ist bereits gegeben. Ich brauche also Eingänge für Instrumente und Mikrofone. Das Schlagzeug wollte ich zunächst ausklammern, da ich davon ausgehe, dass ein Interface mit genügend Eingängen für die komplette Mikrofonierung mein Budget deutlich übersteigt. Daraus würde sich dann für mich Ergeben: 2 XLR und 2 Klinken Eingänge (?)

Da ich über mein Notebook aufnehmen möchte, kommt als Schnittstelle eigentlich lediglich USB in Frage.

Ich habe jetzt bei Thomann diverse Geräte gefunden, die diese Specs erfüllen - weiß aber nicht, was davon wirklich Sinn macht.

In der näheren Auswahl sind derzeit: Focus Saffire USB 6, Cakewalk UA-15 EXCW, Presonus Audiobox USB, M-Audio Mobile Pre MK II, Tascan US 144, 122 und 200.

Gibt es da eines, das eindeutig am besten ist? Das Saffire wird viel gelobt, hat aber im Vgl. zum Cakewalk nur USB 1.1 (ist das überhaupt schlimm? Wo ist der Nachteil?), zudem stellt sich die Frage, ob ich etwas von den viel gerühmten Preamps habe, wenn ich am Notebok aufnehme? Habe oft gehört, dass man da grundsätzlich ein Rauschen/Brummen hat, und sich deshlab einen zusätzlichen PReamp kaufen muss? Das Tascam US200 hat mehr Ausgänge usw. Das Presonus wäre schlicht günstig. Usw.

EDIT: Vll. noch wichtig: Das ganze sollte unter Win 7 64bit funktionieren.

Ihr versteht vll. mein Problem? Fragen über Fragen und leider kein ausreichendes Wissen meinerseits, um diese zu beantworten:)

Vielen Dank für Hilfe,

Viele Grüße,

J.
 
Eigenschaft
 
Das Focus Saffire USB 6 hat nur zwei Kanäle gleichzeitig. Es hat aber gute Vorverstärker und Treiber. Es ist imho das beste Einsteigerinterface.
Eines der wenigen Interfaces < 200 € mit vier Kanälen ist das Tascam US 600. Tascam hatt aber Anfangs Treiberprobleme mit Windows 7.
Da weiß ich nicht ob die mittlerweile gelöst sind.
 
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Danke erstmal für die schnelle Antwort. Ich bin mir nicht sicher, ob ich mehr als zwei Eingänge brauche - momentan plane ich nur mit zwei Mikros für den Gitarrenamp. Für alles andere, sollte ein Eingang reichen (?).
Was mich grade besonders interessiert: USB 1.1. Ist das "schlimm"? Was kann USB 2.0 effektiv mehr (klar, höhrer Übertragungsrate - aber wann wird das wichtig?)
 
USB 1.1. Ist das "schlimm"?
Du kannst recht gelassen davon ausgehen, dass die Anzahl und Auflösung der Audiokanäle, die ein Interface (das in USB 1.1 ausgeführt ist) anbietet, auch funktioniert.
Sprich: Erst bei mehreren Kanälen wird's für USB 1.1 eng.

Clemens
 
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OK, das ist ja schonmal schön:)

Momentan habe ich das "Gefühl", es läuft auf das Saffire oder das Cakewalk raus...Vll. etwas blöd gefragt: Welches würdet ihr nehmen?^^
 
ich habe mir gerade auf dringende Empfehlung von dem Verkäufer meines Vertrauens die Roland Quad-Capture 55 geholt.
Ich brauche ein "Zweit-Interface" für meinen Laptop als vernünftige Mobillösung für etwas höherwertigere Aufnahmen (für Ideen unterwegs, aber auch DI-Spuren für Reamping etc., die ich mal im Wohnzimmer oder PR einspielen will). Er meinte, dass neben den Treibern und Wandlern auch die Preamps durchaus brauchbar wären. Getestet habe ich das Teil noch nicht, aber das werde ich in den nächsten Tagen sicherlich nachholen. Dieses Interface ist so neu, dass ich im Internet noch keine brauchbaren Testberichte gefunden habe, aber eigentlich bin ich mit den Ratschlägen des Verkäufers in der Vergangenheit immer sehr gut gefahren. Der Preis liegt bei EUR 199,-.

Gruß
Jochen
 
Ich hab das Saffire und bin sehr, sehr zufrieden damit. Läuft extrem stabil, kein Knacksen, die Mic-Preamps sollen vergleichsweise sehr gut sein. Die Pegel (sowohl von Preamps als auch KH_ausgang) lassen sich alle in sehr vernünftigem Rahmen einstellen, es wirkt insgesamt auch deutlich hochwertiger als z.B. das Tascam US-144, das ich vorher kurz hatte. Zudem hat es auch einen Sturz aus einem Meter Höhe auf (dünnen) Teppichboden locker überstanden und funktioniert seit über einem Jahr klaglos :great: Ich weiß allerdings nicht, wie es auf Win 7 läuft - mein Cousin hat da plötzlich Probleme, wo vorher keine waren, aber das liegt auch an zu wenig Arbeitsspeicher bei ihm.

Das Cakewalk kenne ich leider nicht, macht aber auch einen sehr guten Eindruck. Ist letztlich eine Geschmackssache, viel falsch machst du bestimmt mit keinem von beiden...

Gruß :)
 
hi Salacio,
ich stand auch vor kurzem vor der Entscheidung für ein Interface bis 200 Euro


Vorerst einige Anmerkungen zu deinen Kandidaten: du brauchst 2x XLR und 2x Line-In, also 4 Eingänge?
- das Focusrite Saffire 6 USB hat "nur" 24bit/48khz, statt der üblichen 96khz und nur 2 Eingänge
- das Cakewalk UA-25 hat keinen Lautstärkeregler für Kopfhörer und nur 2 Eingänge
- das Presonus hat keine Digitalen Anschlüsse, die Optik trifft hier nicht meinen Geschmack, und es hat nur 2 Eingänge
- das M-Audio Mobile Pre MK II hat auch nur 48khz, keine Digitalen Anschlüsse, und ist ... aus Plastik. Es hat zwar 4 Eingänge, aber es sind wohl nur 2 gleichzeitig nutzbar...
- das Tascam 144mk2 hat keinen Klinkenausgang und auch nur 2 Eingänge
- das Tascam US-200 hat auch keinen Klinkenausgang, keine Lautstärkeregelung für Kopfhörer, nur 2 Eingänge


Wenn ich dich richtig verstanden habe, dann würden all deine Kandidaten doch garnicht in Fragen kommen?
Ich stand wie gesagt auch wie du vor der Entscheidung.
Letztenendes hatte ich mir heute das Native Instruments Komplete Audio 6 gekauft.
Es hat 2x XLR-Kombo vorne und 2x Line-In auf der Rückseite, also 4 Inputs :D desweiteren hat es einen extra Lautstärkeregler nur für Kopfhörer und dazu einen extra großen Main-Volume-Regler für die Outputs.

Ich hatte das Roland Quad Capture in der anderen Hand und muss sagen, dass das Komplete Audio sich echt besser und stabilber anfühlte.
Es hat ein komplettes Aluminium-Gehäuse, was sich bombensicher anfühlt und haptisch wirklich sehr gut in der Hand liegt. Ich mochte es garnicht mehr auch der Hand nehmen :rofl:
Die LED-Status-Anzeigen sind auch der Hingucker schlechthin.
Die Tasten und Knöpfe sind alle dort wo sie sein sollen und sind perfekt verarbeitet. Die Treiberinstallation dauerte keine Minute es war alles fertig.
Fazit: viele Anschlüsse, beste Verarbeitung, supermodernes edles Design. Mehr kann man nicht haben (ich arbeite wirklich nicht für Native Instruments :p)

Leider musste ich 79 Euro auf die geplanten 200 Euro legen, aber die waren es mir wert. Guck dir das Teil am besten vor Ort an. Dann weißt du was ich meine. Gibt bei Youtube "Komplete Audio 6" ein und du findest ein paar Videos dazu.
Hoffe ich konnte dir bei der Entscheidung helfen.
Grüße
 
Nun sag mir doch, wozu Du bei einem Hobbyinterface unbedingt 96 KHz brauchst. :D
 
hi artcore
nun, ich brauche 96khz, einfach weil es cool ist, 96khz zu brauchen :cool:

Ne im Ernst, :D
als ich "nur 48khz" geschrieben habe, war das nicht wertend gemeint, sondern reine Feststellung. Ob das Gehör die 96khz hören kann usw. kann ich jetzt nicht genau sagen.
Bei meinem Interface sind die Latenzzeiten bei 96khz zumindest geringer
48khz - 64 Samples - 5,7ms
96khz - 64 Samples - 4,6ms
Ob das jetzt hörbar ist, kann ich auch nicht beurteilen :redface:

Aber andersrum gefragt: warum gibt es dann überhaupt kleine Home-Interfaces mit 96khz, wenns kein Mensch braucht :confused:
Warum hat das Roland Quad Capture gar 192khz?

Warum kaufen sich Menschen Geländewagen, wenn sie sowieso nur in der Stadt fahren?
 
Aber andersrum gefragt: warum gibt es dann überhaupt kleine Home-Interfaces mit 96khz, wenns kein Mensch braucht :confused:
Warum hat das Roland Quad Capture gar 192khz?

Warum kaufen sich Menschen Geländewagen, wenn sie sowieso nur in der Stadt fahren?

Das mit dem Geländewagen kann ich auch beim besten willen nicht beantworten ;)

Bei den Samplefrequenzen kann ich aber vermuten, dass a) hier ganz klar die Marketing-Abteilungen sich dafür entschlossen haben, b) höchstwarscheinlich die aktuellen AD/DA-Wandler das standardmässig können und somit einfach dabei ist und c) weil auch Festplattenspeicher sehr wenig kostet. Aber ob diese Raten zu hören sind und die Technik vor und hinter dem Wandler qualitativ das überhaupt verarbeiten/rüberbringen können, sei dahin gestellt :D
 
Hi.

Bin auch auf der suche nach nem Interface.

Wie ist das denn mit dem Interface? Wenn ich 2 XLR und 2 Line in Eingänge hab, hab ich dann auch gleichzeitig 4 Ausgänge? Also Quasi bei Cubase auch vier Spuren. Oder kommt das immer auf das Interface an.Steht ja nicht immer bei der Beschreibung des Geräts dabei. Also am liebsten wäre mir eins mit 4 oder 6 Eingängen und dann halt auch das selbe an Ausgängen. Zwecks Schlagzeug aufnahme für unsere eigenen Lieder. Haben mom ein Tascam mit 2 Eingängen. Ist ganz ok wenn man die Mikros einigermassen positioniert :rolleyes:.

Aber will mindestens noch 2 Overheads dazu kaufen damit man Becken und Toms besser raus hört. Ist halt für Demos auf zu nehmen. Denke ein Interface mit 8 Kanälen sprengt mein Budget. Oder was denkt ihr was besser wäre für ein Schlagzeug zwecks Demos auf zu nehmen.

Meine Bassdrum und Snare klingen ganz gut bei den letzten Aufnahmen. Aber Toms und Becken ( vor allem die Toms ) sind einfach zu leise.

Gruß Sven
 
@ Iceman

da wird es mit einem Standart-200EUR-USB-Interface schwierig. Meine Empfehlung für diesen Einsatzzweck ist entweder eine gebrauchte Workstation fest im Proberaum (Spuren können dann auf der heimischen DAW weiterverearbeitet werden) oder eine gebrauchte vernünftige Mehrkanallösung von RME oder ähnliches für einen Lapflop oder stationären Rechner. Ich habe vor 2 Jahren 300,- für ein Multiface mit Anschlusskarte bezahlt, die gleiche hat ein guter Bekannter vor 3 Monaten für 200 EUR schiessen können. Mit diesem Kram kann man (immer noch;))richtig gute Aufnahmen machen.

Gruss
Jochen
 
Wenn ich 2 XLR und 2 Line in Eingänge hab, hab ich dann auch gleichzeitig 4 Ausgänge?
Das hängt vom Interface ab.

Also Quasi bei Cubase auch vier Spuren.
Damit wir uns nicht "vergallopieren" - Spuren in Cubase kannst Du mit jedem Interface x-beliebig viele haben. Was Du vermutlich meins sind "Kanäle" - also gleichzeitig unabhängig aufnehmbare Spuren.

Du brauchst keine 4 Ausgänge um in Cubase 4 Spuren wiedergeben zu können. Cubase hat ein eigebautes Mischpult, dass Deine Spuren auf z.B. ein Stereopaar zusammenmischt.

Zum Interface: Ich finde es rentiert sich, vor dem Kauf auf der Herstellerseite das Handbuch runterzuladen und genau zu studieren.

Clemens
 
Die Ausgänge die Du meinst sind die Analogen. Die sind aber hier Sekundär. Wichtig ist, dass Du für Schlagzeug mindestens vier Mikrophoneingänge hast. Preiswert wird es bei USB nur bei Tascam (s.o. #2). Diese Kanäle werden digital an den Rechner per USB als einzelne Spuren weitergegegben.
 
Bei meinem Interface sind die Latenzzeiten bei 96khz zumindest geringer
48khz - 64 Samples - 5,7ms
96khz - 64 Samples - 4,6ms
Das hat nichts mit deinem Interface zu tun, sondern ist primitive Mathematik. Wenn du eine Puffergröße von 64 Samples einstellst, dann hast du halt eine Latenz von 64 Samples. Und bei 48Khz ist ein Sample 1/48000 Sekunden lang, bei 96Khz nur 1/96000 Sekunden.

Aber andersrum gefragt: warum gibt es dann überhaupt kleine Home-Interfaces mit 96khz, wenns kein Mensch braucht :confused:
Weil Wandler-Bausteine Massenware sind, die ein Interface Hersteller irgendwo billig einkauft. Und ein Chip der 96KHz beherrscht ist jetzt auch nicht auffälig teuer oder aufwändiger, ich würde daher eben eher sagen, dass das wohl standard ist, und dann wird sowas auch in kleinen, günstigen Interfaces eingebaut. Beim Focusrite kann ich mir sogar gut vorstellen, dass der Wandler eigentlilich 96KHz könnte, aber da das Saffire 6 eben nur ein USB 1.1. Interface hat das nicht nutzbar ist, weil die Datenrate dafür zu hoch ist.
 
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hallo Sebastian,
ich glaub, da haben wir uns missverstanden. Mit der Aussage meinte ich natürlich nicht, dass >nur< mein Interface diese Latenzzeiten schafft, sondern wie du schreibst, dass die 96khz etwas kürzere Zeiten schaffen. Es ging ja nur um die Vorteile von 96khz.
Der Satz "bei meinem Interface" sollte unterstreichen, dass ich kein anderes kenne und ich nur für mein Interface reden kann ;)
 
@ Vill-Harmonix

Sorry. Ja meinte Kanäle.:D

Werde wohl mal noch bischen sparen und dann mal nochmal genauer nachschauen, Werde jetzt mal noch mit 2 Mikros rumm hantieren. Vielleicht mal die Recordermann technik aus probieren.

Also nen fest installierten PC haben wir im Proberaum.Aber der hat zu wenig Leistung. Wenn ich bei Cubase da um die 6 bis 10 Spuren mache kackt der voll ab. Da muss mein Lappi immer herhalten.

Naja gut, ist ja nur für Demos zu basteln. Wenn alles Vollendet ist werden wir sowieso ins Studio gehen.

Aber vielen Dank für die Antworten. Dieses Forum ist einfach KLASSE:great:

Gruss Sven
 
Hi,

vielen, vielen Dank für die ganzen Antworten, habe gar nciht mit so viel Resonanz gerechnet!

Ich habe mich schließlich zum Focusrite durchgerungen, da es mir an sehr vielen Stellen empfohlen worden ist. Allerdings taucht jetzt gleich ein Problem auf: Der Line-Out (cinch) erscheint mir extrem leise. Quasi in Zahlen: Wenn der Hifi-Verstärker direkt am Notebook angeschlossen ist, drehe ich ihn zum normalen Musikhören auf ca. -36 dB auf. Jetzt hängt der Verstärker direkt am Focusrite, und ich muss ihn auf ~ -10 dB aufdrehen, um überhaupt etwas zu hören. Regler am Interface sind voll aufgedreht. Ich bin mir jetzt nicht sicher, ist da was kaputt? Oder ist die Ausgangsleistung bei Interfaces grundsätzlich so viel niedriger?

LG
 
Mai in der Software nachgeschaut?
 

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