USB-Interface: M-Audio FastTrack MKII oder Line6 UX2

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Grüß euch!

Ich bin auf der Suche nach einem USB-Interface, damit ich auch übers Notebook meine Gitarrenideen aufnehmen kann.

Vorwort:
Vor einiger Zeit hatte ich schon mal ein Focusrite Scarlett gekauft und von Anfang an massive Probleme (Windows 7 64 Bit, zeitgemäße Hardware, HiGain-Sounds). Stichwort Cycloning-Effekt. Sofort am nächsten Tag hab ich es wieder zurückgebracht und auch mein Geld erhalten. Um Diskussionen vorzubeugen, bitte ich einfach bei Beiträgen zu berücksichtigen, dass ich dieses Produkt keinesfalls nochmal kaufen werde.
Da ich immer mal wieder zwischen Studienort und Heimatort pendle und natürlich nicht mehrere Wochen aufs Fiedeln verzichten möchte, möchte ich nochmal mein Glück versuchen.

Des weiteren ist zu erwähnen, dass ich mich über aktuelle Einsteiger-Interfaces erkundigt habe und entweder das FastTrack MKII oder das Line6 UX2 kaufen werde.
Das Line6 UX2 finde ich, auch wegen der beigelegten POD-Farm und der meiner Meinung nach günstigen Metal-Erweiterung und der allgemeinen technischen Daten, deutlich attraktiver.

Was ich damit vorhabe:
Homerecording =
Solo-Band-Projekt. Grobe Richtung Folk- / Viking Metal. Interface primär für E-Gitarre (HiGain, 7-Saiter) und eher optional für "Gesangs"-Aufnahmen)

Fragen:
-Hat jemand Erfahrungen mit einem oder evtl sogar mit beiden USB-Interfaces?
-Welche?
-Probleme?


Verständnisfrage:
-Funktioniert das UX 2 nur in Kombination mit der POD Farm-Software oder kann ich es auch (in Cubase) als POD-unabhängiges Interface für Guitar Rig bzw Revalver verwenden? Da ich keine Informationen darüber finde, frag ich das hier lieber mal.

Danke im Voraus!

Liebe Grüße,
Erinnerung
 
Eigenschaft
 
Hallo Erinnerung,

Zu deiner Frage: Ja mit dem UX2 kann man auch ohne die Podfarmsoftware arbeiten. Einziger Hacken an der Sachen ist, dass du den Eingangspegel am Hi-Z Eingang nur in Podfarm regeln kannst. (Zumindest ist es beim UX1 so). Hab es gerade ausprobiert (am UX1). Auch ohne Podfarm kommt da aber mehr als genug Pegel in Cubase an.
Allerdings hat das UX2 in Verbindung mit der Podfarmsoftware einen Vorteil, den dir meines Wissen keine andere Ampsimulation bietet. Du kannst aus der Standaloneversion heraus in Cubase aufnehmen. Und das dank Tone Direct Monitoring völlig Latenzfrei (egal wie groß der Puffer in Cubase eingestellt ist).
Du kannst aus Podfarm heraus dann sowohl das bereits prozessierte als auch parallel das cleane Eingangssignal aufnehmen. Oder eben nur das Cleane und das Prozessierte hörst du nur. Dann kannst du später beim Mixing auf das Cleane Signal deine Ampsimu deiner Wahl drauflegen. Für das latenzfrei Tracking von Gitarren über einen VST Amp finde ich die Line 6 Dinger genial.
 
@Novik
Vielen Dank für die schnelle Antwort!

Wenn der Ausgangspegel ohne POD-Farmsoftware für andere Gitarrenprogramme ausreichend ist, um mal problemlos zu wechseln, dann ist die Sache für mich klar. POD UX2.
Proprietäre Abhängigkeiten sind ja heute allgegenwertig, aber solange das Endergebnis stimmt, ist mir das egal. Gerade ich als ausschließlicher Heimanwender möchte einfach unkompliziert und mit möglichst wenig Aufwand das Beste aus dem bisschen Freizeit machen, was mir zur Verfügung steht.
Ich konnte schon mehrere Hammer-Sounds (aus meiner Sicht) mit der Metalerweiterung für die POD-Farm auf diversen Broadcast-Seiten bestaunen und bin sehr (positiv) überrascht, was sich in den letzten Jahren in dem Sektor getan hat.

Natürlich kann mir gerne noch jemand seine Erfahrungen berichten! Falls jemand was negatives zum POD UX2 zu schreiben hat, dann wär das natürlich auch interessant.
 
naja die Mikrophonvorvertärker sind nicht so pralle. Zumindest beim UX1 nicht. Allerdings hat das UX1 keine Phantomspeisung, womit ich auch nur dynamische Mikros anschließen kann. Das UX2 hat aber Phantomspeisung und somit eröffnet sich einem die Möglichkeit Kondensatormikros anzuschließen. Wie die Vorverstärker dann arbeiten, weiß ich nicht. Kann mir aber nicht vorstellen, dass das M-Audio signifikant bessere Vorverstärker verbaut hat.

Der Metal Shop lohnt sich in jedem Fall. Für die 25 Euro bekommt man 18 Verstärker und ich glaube 6 weiter Boxen.
 
Irgendwas wird beim UX2 schon weiterentwickelt worden sein und wie du schon geschrieben hast, werden sich UX2 und FastTrack in der Hinsicht nicht viel nehmen. :)
Außerdem sollte man bei <200€ eh nicht zu viel erwarten.

Mir gehts, wie gesagt, primär drum, dass meine bisher reinen Keyboard-Instrumentallieder endlich mal ein solides Gitarren-Fundament bekommen und dafür wirds allemal reichen.
Vielen Dank Novik für deine Antworten!
 

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