[User-Thread] - Flatwounds

  • Ersteller Nashrakh
  • Erstellt am
Für den hab ich aber grad neue Bronzesaiten gekauft.
Und ich mag den Klang und wie die sich anfühlen.
 
Fazit nach der heutigen Probe, bei der ich fast nur den fretless gespielt habe: Die sind wesentlich härter als das, was ich auf den anderen Bässen spiele. Ich brauche mehr Druck und deswegen fangen nach etwa zwei Stunden die Fingerkuppen an wehzutun.
 
Fazit der gestrigen Probe bzw des Anhörens der Aufnahme: Die Rounds auf dem fretted sind wesentlich durchsetzungsfähiger als die Flats auf dem fretless. Die subjektive Wahrnehmung im Proberaum ist genau umgekehrt. Ich wurde von beiden Gitarristen gebeten, meine Lautstärke zu reduzieren.
 
Na ja, die Flats aufm Fretless scheinen dann eben im Kontext deiner Band vom Frequenzgang her sehr viel "Müll" zu produzieren. Der macht zwar u.U. ordentlich Alarm, stört den Bandsound aber eher - dann muss das Signal eben so leise, dass es das nicht mehr tut, und geht dann auch gerne etwas unter.
Andersrum kann man einen Sound, der die Lücken im Bandsound schließt, mitunter wirklich brettlaut drehen, ohne dass er stört - und der setzt sich dann eben auch durch.
 
Is schon klar, ich mach schon ein paar Jahre Musik...
Ich fands nur bemerkenswert, daß der subjektive Eindruck im Proberaum genau das Gegenteil des objektiven Eindrucks der Aufnahme ist.
 
Das mit den Chromes hat mich nicht so recht überzeugt. Werde auf dem Normalen wieder Rounds spielen. Oder nicht?

Auf dem Höfner sind jetzt LaBellas aufgezogen - allein von der Bespielbarkeit und Verarbeitung kenne ich nichts Vergleichbares - auch von der Ausgewogenheit des Klangs her - alle Saiten gleich verarbeitet - oftmals sind D und G stärker geschliffen und klingen von Haus aus dumpfer.
Es kommt auch kein typisches Plop, sondern ein wohl definierter Ton. Das gefällt schon mal.

Evtl. sind die LaBellas auch was für den Longscale.
 
Ich hab Thomastik JF 345 auf meinen Fretless und habe auch die Erfahrung gemacht, dass es einen sehr speziellen Frequenzbereich abdeckt. Kann gut gehen, kann sich aber mit Frequenzen anderer Instrumente beißen. Zumal die dann eher nölen und keinen definierten Attack haben. Flat auf Fretless ist und bleibt irgendwie ein spezielles Werkzeug.
 
Ich bin gespannt, wie sich eben diese Kombination dann wiederum in Verbindung mit dem grad gekauften Trace Elliot Combo macht.
Aber grundsätzlich find ich vom Spielgefühl her die Flats auf dem Fretless super. Ist in dieser Kombination mittlerweile mein Hauptinstrument geworden.
 
Ich hab Thomastik JF 345 auf meinen Fretless und habe auch die Erfahrung gemacht, dass es einen sehr speziellen Frequenzbereich abdeckt. Kann gut gehen, kann sich aber mit Frequenzen anderer Instrumente beißen. Zumal die dann eher nölen und keinen definierten Attack haben. Flat auf Fretless ist und bleibt irgendwie ein spezielles Werkzeug.

Wie definierst du Attack? Für mich ist es der Crisp, den die Stahlsaiten Roundwounds hergeben. Wie könnte man Attack bei Flatwounds definieren? Durch den runden, warmen Ton, konnte ich sowas ehrlich gesagt nie ausmachen. Spiele aber auch keine Fretless Bässe.

Zum Thema Frequenzbereiche habe ich festgestellt, was mir gefällt, wenn ich den Bass Solo spiele, passt nicht ins Bandgefüge.
 
Wieso haben die kein Sustain? Meine schon...
 
Ja OK, in der strengen Begrifflichkeit isses wohl eher Decay. Landläufig spricht man aber trotzdem von Sustain, wenn man das Nach- und Ausschwingen der Saite und insbesondere dessen Dauer meint.

Und ja, natürlich schwingen die Flats auf dem Fretless mit geschraubtem Hals wesentlich schneller aus als die Rounds auf dem Fretted mit durchgehendem Hals.
Übrigens hab ich auf dem Akustikbass oft das "Problem", daß es durch Rückkopplungen quasi zu echtem Sustain kommt, der sich dann aber aufschaukelt und anfängt zu dröhnen, wenn ich einen Ton einfach nur stehen bzw ausklingen lassen will. Das liegt aber wohl an der Akustik im Proberaum.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wie definierst du Attack
Wie du schon richtig erkannt hast, ist das dieser perkussive Crisp, bei den Thomastik ist das eher so ein "Plonk". Im Bandgefüge habe ich eher die Erfahrung gemacht, dass ein guter Anschlag mit geschmackvollen Klang von allen Mitmusikern besser wahrgenommen wird und sich somit wahrscheinlich auch besser durchsetzt. Die Thomastik Flats sind von der Saitenspannung eher ziemlich labbrig, sodass man das Gefühl hat, keinen richtigen Attack hinzugekommen ohne ordentlich Kraftanstrengung.
 
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Wie du schon richtig erkannt hast, ist das dieser perkussive Crisp, bei den Thomastik ist das eher so ein "Plonk". Im Bandgefüge habe ich eher die Erfahrung gemacht, dass ein guter Anschlag mit geschmackvollen Klang von allen Mitmusikern besser wahrgenommen wird und sich somit wahrscheinlich auch besser durchsetzt. Die Thomastik Flats sind von der Saitenspannung eher ziemlich labbrig, sodass man das Gefühl hat, keinen richtigen Attack hinzugekommen ohne ordentlich Kraftanstrengung.

Die Thomastiks hatte ich mal auf dem Höfner ausprobiert - da erging es mir auch so. Neben dem labberigen Gefühl kam für mich noch eine weitere Komponenten dazu, die mir nicht gefiel: D und G waren stärker geschliffen, klangen dunkler und wärmer und E und A kamen mit mehr Höhenanteilen daher.
Mein momentaner Favorit für den Höfner: LaBellas.
 
Die Thomastiks hatte ich mal auf dem Höfner ausprobiert - da erging es mir auch so. Neben dem labberigen Gefühl kam für mich noch eine weitere Komponenten dazu, die mir nicht gefiel: D und G waren stärker geschliffen, klangen dunkler und wärmer und E und A kamen mit mehr Höhenanteilen daher.
Mein momentaner Favorit für den Höfner: LaBellas.

Auf meinen Höfner Bässen fahre ich mit Pyramid, die irgendwie dort symbiotisch sind aber auch mit Thomastik JF 344 ausgesprochen gut.
Auf meinen Fender Bässen bevorzuge ich momentan die La Bella 760 Flats. Der Sound ist für mich da genau der Richtige.
Habe mich allerdings in letzter Zeit oft gefragt, ob dieser spezielle Sound mit den gleichen Saiten auch auf den Höfner Bässen möglich wäre, die durch die Humbucker und deren Positionen ja schon ziemlich anders klingen.
Auf dem Tacoma Akustikbass sind nach wie vor Thomastik JF 344. Ich mag nach wie vor beim unverstärkten Spiel diesen schokoladigen Sound. ;)
 
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Auf meinen Höfner Bässen fahre ich mit Pyramid, die irgendwie dort symbiotisch sind aber auch mit Thomastik JF 344 ausgesprochen gut.
Auf meinen Fender Bässen bevorzuge ich momentan die La Bella 760 Flats. Der Sound ist für mich da genau der Richtige.
Habe mich allerdings in letzter Zeit oft gefragt, ob dieser spezielle Sound mit den gleichen Saiten auch auf den Höfner Bässen möglich wäre, die durch die Humbucker und deren Positionen ja schon ziemlich anders klingen.
Auf dem Tacoma Akustikbass sind nach wie vor Thomastik JF 344. Ich mag nach wie vor beim unverstärkten Spiel diesen schokoladigen Sound. ;)

Pyramid hatte ich jetzt auch jahrelang gespielt. Da bekommt man für meine Begriffe das klassiche dumpfe Plomp und sonst nix. Den LaBellas aber auch Thomastiks kann man weit besser singende Töne entlocken. Was mir an den LaBellas am besten gefällt ist: sie fühlen sich echt megaglatt an und klingen sehr harmonisch zueinander, sind auch alle gleichmäßig gut verarbeitet.
 
Ja von der Haptik finde ich La Bella inzwischen auch am Besten.
 
Ja von der Haptik finde ich La Bella inzwischen auch am Besten.

Die LaBellas haben sich vom Klang her innerhalb einer Woche allerdings stark angepasst - die Höhen sind weg, der Klang weit wärmer und dunkler jetzt.
 

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