VariAudio gleichwertig mit Melodyne?

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Hallo zusammen,

ich habe den Eindruck, dass man mit Melodyne klanglich bessere Ergebnisse erzielt als Variaudio.
Sieht das noch Jemand genauso?
Oder würdet ihr sagen, dass Variaudio genauso gut ist, wie Melodyne?

Ich besitze Melodyne noch nicht. Aber ich habe Cubase 12 pro. Und ich bin mir nicht sicher,
ob der Kauf notwendig ist oder ob es einfach an der Bearbeitung im die mehr ins Detail liegt.
Ich finde aber, wie gesagt, vom Klang her, hört sich Variaudio für mich irgendwie billig an wenn man
es zb mal an Stellen raus raushört.. was ja auch mal extra so gemacht werden kann.. mag ich den Sound davon aber irgendwie nicht...
was bei Melodyne anders ist.

Vor - und Nachteile Variaudio vs Melodyne?

Hoffe mal das Thema ist hier ok, wenn nicht, bitte nicht gleich löschen, sondern verschieben.
Sonst muss ich ja alles nochmal neu schreiben. Danke. LG
 
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Ich finde Melodyne klanglich etwas besser, nicht nur bei Gesang, auch bei Instrumente (wie zb Bass DI Spuren) aber Variaudio empfinde ich viel praktischer und auch schöner zu benutzen innerhalb von Cubase, Ich benutze selber auch Cubase 12 Pro und habe auch die Melodyne Vollversion vor einigen Jahren gekauft, und greife aufgrund der Bedienbarkeit und Integration innerhalb von Cubase immer viel lieber zu Variaudio wenn es sich nicht vermeiden lässt.

Generell mache ich es aber so, das ich diese Tools so wenig wie möglich verwende, und lieber als mehreren Aufnahmen zu einem Take zusammenbastle und dann kaum was nachkorrigieren muß.
 
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Ich nutze in Cubase sowohl Variaudio, wie auch Meldoyne. Möglicherweise hab ich Schweineohren, oder bin nicht genug sensibilisiert darauf, aber einen "Qualitätsunterschied" höre ich nicht raus. Ja, ich hab in der Vergangenheit was rausgehört, aber festgestellt, dass ich mit dem Tool nicht richtig gearbeitet habe. Das hat mich damals veranlasst mit beiden Werkzeugen parallel zu arbeiten. Zwischenzeitlich ist mein persönliches Fazit, dass ich - "richtig" angewendet bei beiden gleich gute Resultate erziele. Es war also meine Arbeitsweise und nicht die Qualität an sich. In Variaudio bin ich aber etwas schneller. Vorausgeschickt, ich bin kein Bearbeitungs-Profi, sondern "Gelegenheits-Nutzer". Massive Korrekturen vermeide ich sowieso, kann sein, dass Melodyne hier mehr Qualitäts-Reserven hätte.

Ich finde Variaudio einfacher und besser zu nutzen in Cubase. Die Möglichkeiten sind in der Pitch-Correction durchaus dieselben, deshalb starte ich meist damit. Melodyne ist etwas komplexer in der Bedienung und etwas "altbacken" meiner Auffassung nach. Es gibt Sachen, die sind dann aber einfacher in Melodyne zu fixen, wobei da dann wiederum die Edition eine Rolle spielt, welche Funktionen zur Verfügung stehen. Melodyne nutze ich vorallem für die Sibilanten-Bearbeitung. In Kombination mit der Möglichkeit auch direkt die Lautstärke zu bearbeiten ist das ein starkes Team bei Vocals, so wie ich das anwende.

o_O In der Regel starte ich mit Variaudio, wenn ich dann merke, dass ich nun doch noch kompliziertere Bearbeitungen an Sibilanten und Timing machen muss, dann wechsle ich zu Melodyne. Ist zwar ziemlicher Mist, da ich dann in der Regel die Variaudio Bearbeitungen rückgängig mache, um konsequent alle Berabeitungen nur an einem Ort zu haben und in Melodyne also nachziehe. Aber wie gesagt, bin auch kein Profi, der das täglich unter Zeitdruck nutzen muss. (Ich kann es mir erlauben :engel: so ineffizient zu arbeiten)

PS: zieh Dir doch einfach die Demo von Melodyne, nimm Dir etwas Zeit für die Einarbeitung und mach Dir selbst ein Bild. Ich nutze die "assistant" Edition. Es gibt auf youtube sehr viele gute Tutorials von Melodyne, die "Problem" bezogen zeigen, wie das Tool eingesetzt werden kann.
 
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Ups, da fehlte was, muss ich nacher drauf antworten. Ich habe vielleicht zu sensible Öhrchen, das kann sein.
 
Das ist mittlerweile polyphon??
Uuuh... nein.

Quelle Anleitung Cubase Pro 12 : "Mit den VariAudio-Funktionen in Cubase können Sie die Tonhöhe bearbeiten und das Timing sowie die Intonation einzelner Noten in monophonen Gesangsaufnahmen korrigieren."
https://steinberg.help/cubase_pro_a...itor_variaudio/sample_editor_variaudio_c.html

Polyphone ist noch immer das alleinstellungsmerkmal von Melodyne meine ich.

PS: das ist dann in der "editor" edition enthalten, was dann doch auch wieder etwas teurer ist. Mit polyphonen Bearbeitungen bin ich aber bisher kläglich gescheitert :ROFLMAO: bin nur immer auf monophone Stimmen (Vocals) unterwegs, bei polyphoner Arbeit mit Melodyne drehts mir den Helm. Wollte mal verwegen etwas an der Piano-Spur ändern.... :stars:
 
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Ich gestehe, ich habe nur zitiert. Gemeint ist wohl, dass Variaudio seit Cubase 10 auch das Erzeugen von Harmoniestimmen ermöglicht. Durch Duplikate der (monophonen) Originalstimme.

...
Ja genau, so verstehe ich das auch.
 
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@antipasti

Puh, fast upgegraded :biggrinB:
 
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Repitch und Revoice von Synchroarts tummeln sich da auch noch in diesem Anwendungsspektrum.
 
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Ich nutze in Cubase sowohl Variaudio, wie auch Meldoyne. Möglicherweise hab ich Schweineohren, oder bin nicht genug sensibilisiert darauf, aber einen "Qualitätsunterschied" höre ich nicht raus. Ja, ich hab in der Vergangenheit was rausgehört, aber festgestellt, dass ich mit dem Tool nicht richtig gearbeitet habe. Das hat mich damals veranlasst mit beiden Werkzeugen parallel zu arbeiten. Zwischenzeitlich ist mein persönliches Fazit, dass ich - "richtig" angewendet bei beiden gleich gute Resultate erziele. Es war also meine Arbeitsweise und nicht die Qualität an sich. In Variaudio bin ich aber etwas schneller. Vorausgeschickt, ich bin kein Bearbeitungs-Profi, sondern "Gelegenheits-Nutzer". Massive Korrekturen vermeide ich sowieso, kann sein, dass Melodyne hier mehr Qualitäts-Reserven hätte.

Ich finde Variaudio einfacher und besser zu nutzen in Cubase. Die Möglichkeiten sind in der Pitch-Correction durchaus dieselben, deshalb starte ich meist damit. Melodyne ist etwas komplexer in der Bedienung und etwas "altbacken" meiner Auffassung nach. Es gibt Sachen, die sind dann aber einfacher in Melodyne zu fixen, wobei da dann wiederum die Edition eine Rolle spielt, welche Funktionen zur Verfügung stehen. Melodyne nutze ich vorallem für die Sibilanten-Bearbeitung. In Kombination mit der Möglichkeit auch direkt die Lautstärke zu bearbeiten ist das ein starkes Team bei Vocals, so wie ich das anwende.

o_O In der Regel starte ich mit Variaudio, wenn ich dann merke, dass ich nun doch noch kompliziertere Bearbeitungen an Sibilanten und Timing machen muss, dann wechsle ich zu Melodyne. Ist zwar ziemlicher Mist, da ich dann in der Regel die Variaudio Bearbeitungen rückgängig mache, um konsequent alle Berabeitungen nur an einem Ort zu haben und in Melodyne also nachziehe. Aber wie gesagt, bin auch kein Profi, der das täglich unter Zeitdruck nutzen muss. (Ich kann es mir erlauben :engel: so ineffizient zu arbeiten)

PS: zieh Dir doch einfach die Demo von Melodyne, nimm Dir etwas Zeit für die Einarbeitung und mach Dir selbst ein Bild. Ich nutze die "assistant" Edition. Es gibt auf youtube sehr viele gute Tutorials von Melodyne, die "Problem" bezogen zeigen, wie das Tool eingesetzt werden kann.

Danke. Das ist gut erklärt. Massive Korrekturen nehm ich auch nicht vor, wobei das manchmal zu Testzwecken garnicht verkehrt ist einfach mal alles voll auf zu drehen - dann weiß man und Frau auch, was es tut...
Mir geht es auch nur darum, dass Kunden nicht gleich vom Stuhl fallen, wenn sie meine Demos hören, die ich mittlerweile selber einsinge und instrumentalisiere und das einfach alles so schön klingt, so wie es soll.
Ich bin ja noch nicht so ins Detail gegangen mit VA. Ich habe oft meine ganze Audioaufnahme markiert und dann gibt es da so schöne Regler links... * fröhlich dran rumdreh*. Jeden Ton einzeln zu bearbeiten.., wie gesagt, kam ich jetzt noch nicht zu. Und deswegen wollte ich wissen, bevor ich mich nun da noch mehr reinknie, aber nacher VA weiterhin nicht so gut klingend empfinde, frage ich hier mal nach..

Aber die Frage ist, 600€ für "ein bisschen" mehr Klang :unsure:, den nicht mal Jeder so hört, ( aber immerhin war ich damit nun nicht alleine :) ) ausgeben, muß auch nicht sein.

Also werde ich mich nun mehr mit Variaudio beschäftigen. Und wer weiß, womit Steinberg demnächst noch so kommt. Das Zeitalter AI ist ja eingeläutet. Lassen wir uns überraschen.

LG
 
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Für sowas finde ich dann Autotune auch recht praktisch, das lädt man als Insert Effekt auf die Spur und lässt es dort und es schiebt alles so ein wenig mehr auf den rechten Platz :D
und wenn man es mit den Parameter Einstellungen nicht übertreibt klingt es ziemlich transparent und man man merkt nicht viel davon. schau dir doch das auch mal an.

In Izotope Nectar ist ebenfalls so eine Autotune ähnliche Live Tonhöhen Korrektur Werkzeug dabei.

Variaudio verwende ich auch regelmässig und gerne zur Harmonien Erstellung, entweder in der Vorproduktion um Harmonien Guide-Tracks zum einsingen zu erstellen, manche Sänger tun sich einfach leichter wenn sie die Harmonie bereits hören die sie singen sollen.
Oder auch im finalen, Dazu verwende ich allerdings nicht das Hauptake der Stimme, sondern extra Aufnahmen die eigens dafür gemacht wurden.
Zb, von den 6 besten Vocal Takes für den Refrain, kommt der beste Vocal Take als Hauptstimme dran, der zweitbeste als Dopplung der Hauptstimme und aus den anderen 4 sehr guten Takes bastelt man sich dann via Variaudio die Harmonien zusammen, dadurch das es dann 6 unterschiedliche Performances sind, klingt es natürlicher als wie wenn man eine Performance nimmt und die dann noch 4 mal umbaut.
Es kommt natürlch immer sehr auf den Musikstil, den Song, und die Richtung an ob man überhaupt soviele Spuren braucht, das wäre jetzt nur mal als Beispiel zb für ne fette Rocknummer wo der Refrain richtig dicht und energisch ist.
 
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Ich bin ja noch nicht so ins Detail gegangen mit VA. Ich habe oft meine ganze Audioaufnahme markiert und dann gibt es da so schöne Regler links... * fröhlich dran rumdreh*. Jeden Ton einzeln zu bearbeiten.., wie gesagt, kam ich jetzt noch nicht zu. Und deswegen wollte ich wissen, bevor ich mich nun da noch mehr reinknie, aber nacher VA weiterhin nicht so gut klingend empfinde, frage ich hier mal nach..
Gut, das gibt noch mehr Kontext

Wenn ich mit VariAudio, oder Melodyne arbeite, dann chirurgisch auf einzelnen Stellen und Tönen manuell. Nie flächendeckend, das kann unnatürliche Resultate und Qualitätseinbussen mit sich bringen. (Vorallem wenn ein Ton derart schräg ist, dass VariAudio falsch korrigiert :ROFLMAO: )

So wie Du arbeitest könnte Dir tatsächlich ein Tool wie das oben erwähnte Nectar oder andere Werkzeuge wie z.B. Antares Autotune helfen, wenn Du nicht manuelle Bearbeitung punktuell machen willst. Diese sind anders anzuwenden, haben den Fokus auf der automatischen Tonhöhenkorrektur. Das ist schnell und der Nutzen soll sein, dass eine manuelle/punktuelle Nacharbeit eigentlich nicht nötig sein soll. (Zudem wird es auch für Vocal-Effekte genutzt, aber davon reden wir hier ja nicht).

Ich hatte auch Versuche mit Nectar und Antares Autotune gemacht, aber mir ist das manuelle Bearbeiten lieber. Ist auch hier immer eine Frage des zeitlichen Aufwands. Manchmal für ein Schnellschuss einer Aufnahme lass ich schon mal Autotunes laufen um die schlimmsten tonalen Fehler zu kaschieren.
 
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Ich werfe hier mal noch den Grailion 2 von Auburn ins Rennen. Für kleine Korrekturen kann man auch mit der freien Version was anfangen.
 
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Aber macht Pitch Correct nicht in etwa das selbe?
Pitch Correct behandelt aber alles gleich.
Eben eher wie Autotune. Ich will aber selbst die Kontrolle haben, wo und wann was verändert wird. Ich möchte ja gar nicht jeden Schlenker, jedes Vibrato aus der Stimme nehmen, sondern nur da wo etwas vergeigt wurde oder es mir nicht gefällt!
Möchte ja die Charakteristik des Gesangs behalten.
LG Jörg
 
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