verbesserung des spielstils

von mutated_Arsen, 19.11.07.

  1. mutated_Arsen

    mutated_Arsen Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    29.09.07
    Zuletzt hier:
    25.03.11
    Beiträge:
    18
    Ort:
    Höxter
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 19.11.07   #1
    moin,
    ich wusste nicht so recht, mit welchen stichworten ich die suchmaschine füttern sollte, also falls es schon ein ähnliches thema gibt, sagt bescheid.

    also ich habe folgendes problem:
    ich spiele jetzt seit gut einem monat wieder in einer band. die richtung ist irgendwas aus melodic, thrash und prog metal. sie besteht schon über ein jahr und es ist genügend songmaterial vorhanden. es fehlt nur noch meine bassstimme. die ersten 4 songs habe ich drauf. im grunde spiele ich immer eine spur von einem der beiden gitarristen mit. natürlich paar oktaven tiefer. ab und zu habe ich ein paar terz- oder quintvariationen eingebaut. aber im großen und ganzen bin ich damit nicht zufrieden. ich habe noch nicht so viel banderfahrung gesammelt, dass ich meinen eigenen, unikaten stil entwickelt habe. ich bin momentan leider ratlos wie ich mich mehr von den stimmen der gitarristen lösen kann.

    fragen, anregungen und tipps nehme ich gerne an.

    p.s.: ach ja, ich spiele seit gut 2 jahren bass.
     
  2. tigereye

    tigereye Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    12.02.06
    Zuletzt hier:
    18.05.16
    Beiträge:
    1.035
    Ort:
    kurz hinterm Deich
    Zustimmungen:
    15
    Kekse:
    4.844
    Erstellt: 19.11.07   #2
    Hallo,
    ich habe gerade versucht dir sinnvoll und vor allem verständlich zu antworten....
    Hat sich schwierig gestaltet: Umkehrung spielen, andere rhythmische Modelle unterlegen, mit Pausen akzentuieren, chromatische Annäherungen benutzen ...
    sehr theoretisch alles.
    Hast du vielleicht ein zwei Riffs oder, was du da immer auch oktaviert mitspielst, die du hier als GuitarPro.file, Tab oder sonst was posten kannst ?
    Ich würde dann mal so ein paar Ideen drunter legen ... kann aber u.U. ein paar Tage dauern ...
    Spielst du nach Noten oder Tabs ?

    Gruß
    Andreas
     
  3. mutated_Arsen

    mutated_Arsen Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    29.09.07
    Zuletzt hier:
    25.03.11
    Beiträge:
    18
    Ort:
    Höxter
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 19.11.07   #3
    jo, bitte sehr.


    ich nutze nach lust und laune beides. aber tabs überwiegen in letzter zeit.
     

    Anhänge:

    • test.gp5
      Dateigröße:
      1,6 KB
      Aufrufe:
      97
  4. tigereye

    tigereye Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    12.02.06
    Zuletzt hier:
    18.05.16
    Beiträge:
    1.035
    Ort:
    kurz hinterm Deich
    Zustimmungen:
    15
    Kekse:
    4.844
    Erstellt: 19.11.07   #4
    So, ich hoffe da ist auch was dabei, was dir gefällt oder in deine kreative Flaute etwas frischen Wind bringt ...
    ... habe noch Dutzend andere im Kopf, vom Prinzip aber alles Ähnliche ...

    ciao
    Andreas
     

    Anhänge:

  5. Cervin

    Cervin Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    28.03.05
    Zuletzt hier:
    3.12.16
    Beiträge:
    6.218
    Ort:
    NRW
    Zustimmungen:
    397
    Kekse:
    38.246
    Erstellt: 19.11.07   #5
    Ich hab n ganz einfachen Tipp:
    Weitermachen :great:

    Mit diesem Thread hast du sozusagen dein "Problem" schon erkannt,
    und willst jetzt selber daran arbeiten. Super.

    Hör dir einfach etwas Musik an und Achte darauf, was andere Bassisten machen.
    Guck wo deine Gitarristen dir Platz lassen, etwas anderes als Grundtöne mitzuspielen.
    Bedenke nur, das der Bass eben die verbindung zwischen drums und gitarre ist,
    und der gitarre erst den "druck" gibt,wenn man entsprechend gradlinig (meisst 8tel grundtöne) spielt.Oft sind es acuh nciht die töne, sonder der rhytmus. bass ist schließlich ein rhytmus instrument. Da das entsprechende zwischenmaß zu finden ist nicht leicht,
    aber eben typen bezogen. Man entwickelt durch ausprobieren und hören eben den Eigenen stil. Was bringt es dir wenn dir immer anderen Leute einen Lauf in ihrem stil schreiben?
    Das jetzt mal so generell :)
    Nach einem Monat Band hat man eben noch keinen Stil, das dauert etwas ;)

    Das soll dich nciht davon abhalten Tipps zu holen, sachen auszuprobieren...
    Was ich meine ist nur das es dauert seinen stil zu bekommen. Erwarte keine Wunder :great:

    Aus eigener Erfahrung:
    Ich spiel selber ine einen progressive Metal Band Bass, und ich bleib recht oft auf dem grundton der gitarre, da die so erst wirklich klingt, ich variir dafür sehr im rhytmus (dynamik) und bau eine brücke zwischen gitarre und drums. Bin grad am Laptop, die Basswiedergabe hier ist grausam,ich schließ gleich boxen an,dann mach ich mal ein beispiel wie ich es machen würde :)
     
  6. mutated_Arsen

    mutated_Arsen Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    29.09.07
    Zuletzt hier:
    25.03.11
    Beiträge:
    18
    Ort:
    Höxter
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 19.11.07   #6
    danke für eure antworten.

    zuerst an tigereye:
    die verschiedenen variationen klingen recht vielversprechend. ich hab vergessen zu erwähnen, dass ich einen 5-saiter spiele. also kann ich noch tiefer gehen.
    aber ich werde weiter an den songs arbeiten. danke für den motivationsanstoß.

    und nun zu cervin:
    ich hatte eh vor weiterzuarbeiten. auch die "druch-geschichte" war mir bekannt und bewusst. das hatte ich während der letzten songs praktiziert.
    das du die funktion des basses als rhythmusinstrument und bindeglied zwischen gitarre und bass bezeichnet hattest, bestärkt mich weiterhin in meiner sichtweise bezüglich meiner aufgabe.
    ja, der eigene stil. momentan fühle ich mich immer noch stark von anderen bands beeinflusst und ich hoffe, dass ich mich irgendwann etwas davon etwas lösen kann um meinem basssound die individuelle note zu verleihen.

    "Nach einem Monat Band hat man eben noch keinen Stil, das dauert etwas"
    es ist ja nicht meine erste band, aber du hast recht. das brauch wohl seine zeit.

    /edit:
    "ich schließ gleich boxen an,dann mach ich mal ein beispiel wie ich es machen würde "
    danke. ;)
     
  7. herbieschnerbie

    herbieschnerbie Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    23.10.04
    Zuletzt hier:
    11.01.15
    Beiträge:
    2.545
    Ort:
    Wo der Pfeffer wächst
    Zustimmungen:
    7
    Kekse:
    4.069
    Erstellt: 19.11.07   #7
    Dito! Die endgültige Basslinie kristallisiert sich bei mir auch immer erst recht spät heraus, nicht zuletzt auch nach den ersten Gigs.

    Ich hab auch noch einen Tipp:
    Man kann auch 'mehr' aus seinen Basslinien machen, indem man Noten weglässt! Ich merke das immer wenn ich Drumspuren komponiere. Wenn ich von einem 4/4 Doublebass-Groove ausgehe subtrahiere ich immer mehr Bassdrum-Schläge und der Groove steigt wortwörtlich :) Durch geschickt gesetzte Pausen entsteht nämlich Spannung und das ist was meiner Meinung nach Musik letztendlich ausmacht. Die Noten die man nicht spielt, sind genau so wichtig wie die Noten die man spielt! ;)
    Außerdem kann man maßgeblich die Lautstärken innerhalb eines Songs beeinflussen. Während eine verzerrte Gitarre fast durchgehend gleich laut ist, besitzt der (cleane) E-Bass sehr viel mehr Dynamik. Man kann also überlegen an ruhigen Parts natürlich leise oder auch mal garnicht zu spielen (ich weiß, kostet Überwindung ;) aber die Musik kann davon profitieren). Dafür an 'lauten' Stellen aber den Takt ruhig ausfüllen und mal die Gitarre doppeln.
    Es kann also noch so ein hart rockendes Stück sein, wenn alle Musiker 5 Min. lang 100% geben ist das Stück totlangweilig! Musik ist ein Auf- und Abbau von Spannung.
     
  8. mutated_Arsen

    mutated_Arsen Threadersteller Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    29.09.07
    Zuletzt hier:
    25.03.11
    Beiträge:
    18
    Ort:
    Höxter
    Zustimmungen:
    0
    Kekse:
    10
    Erstellt: 19.11.07   #8
    @herbieschnerbie:
    auch ne interessante sichtweise. die habe ich gerade mal auf einen song von uns angewandt. dabei hatte ich bei wiederkehrenden riffs mit dem rhthmus gespielt. mal mehr richtung schlagzeug, dann tendenziell mehr zu den gitarren. das ganze mit pausen und punktierter zählzeit abgewandelt und in manchen passagen gewohnt breit und durchgängig. klingt in meinen ohren auch sehr abwechslungsreich und daher dynamischer.
     
  9. Cervin

    Cervin Helpful & Friendly User HFU

    Im Board seit:
    28.03.05
    Zuletzt hier:
    3.12.16
    Beiträge:
    6.218
    Ort:
    NRW
    Zustimmungen:
    397
    Kekse:
    38.246
    Erstellt: 20.11.07   #9
    Hier mal eine weitere variation.Ich hab mit voller absicht die töne nichtgeändert, nur eine kleinigkeit am rhytmus gemacht.
    Jetzt hör die mal die version von tigereye und von mir an,
    unter dem aspeckt, wo der sound mehr power hat.
    Klar kann man sichdie finger wund spielen und abgefahreneläufe machen,aber im schnittmussman einfach bedenken was songdienlicher ist. so kleine spielparts kann man immer mal irgendwo hinsetzen, aber nicht dauerhaft :great:
     

    Anhänge:

  10. Peegee

    Peegee Mod Emeritus Ex-Moderator HFU

    Im Board seit:
    10.01.04
    Zuletzt hier:
    1.12.16
    Beiträge:
    5.273
    Ort:
    Düsseldorf
    Zustimmungen:
    208
    Kekse:
    27.824
    Erstellt: 20.11.07   #10
    Um mal bei dem gegebenen Beispiel zu bleiben:

    Nur mit diesem einfachen Gitarrenriff würde mir erstmal auch gar nichts einfallen. :o
    Da fehlt mir zumindest ein Drum! Da bekommt man oft genug seine (rhythmische) Variation zu den Gitarren "frei Haus" geliefert. :D Als Bassist kann man auch schon mal die Vocals in der Melodie und/oder dem Rhythmus "begleiten". Und Vocals machen auch mächtig Druck!

    Wenn deine Gitarristen zweistimmig spielen, kannst du ja mal versuchen Ihre Riffs zu kombinieren. Also von beiden ein wenig.
     
  11. pennywise666

    pennywise666 Registrierter Benutzer

    Im Board seit:
    10.10.03
    Zuletzt hier:
    11.11.14
    Beiträge:
    826
    Zustimmungen:
    1
    Kekse:
    86
    Erstellt: 20.11.07   #11
    Was ich auch für wichtig halte: Wo im Stück kommt das Riff, zu dem zu spielen willst. Während der Stophe sollte man anders denken/spielen, als im Refrain (Stichwort 'Eingängigkeit'). Auch die Bridge lässt wieder andere Freiheiten zu, als etwa das Gitarrensolo.

    Ich fahre dann, wenn mir nicht auf Anhieb was einfallen will, immer ganz gut damit, erstmal die Gitarrenriffs 1:1 nachzuspielen. Mit der Zeit kommen dann immer mehr Ideen, wie man Variationen einbauen kann.
     
Die Seite wird geladen...

mapping