Verkabelung im Home Studio für Recording und Üben

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Iche mal wieder... hatte erst überlegt ein neues Thema zu öffnen, stell aber erstmal hier meine Frage...

Meine Equipment-Sammlung ist mittlerweile etwas angewachsen und nun plagen mich die Gedanken der
richtigen Verkabelung des "Ganzen".
Wie bekomme ich das insgesamt so hin, dass die Technik sinnvoll miteinander verbunden ist und ich so gut wie nie
umstecken/umbauen muss und trotzdem auf die Schnelle von einfach nur Rumklimpern über Loopen bis Aufnehmen
alles machen kann.
Ich habe mal eine Grafik/Schema erstellt, die fast alles auf einen Blick darstellt und versucht,
das sinnvoll miteinander zu verbinden.
Vieleicht kann da mal jemand versiertes drüberschauen.,da ist sichlich einiges Blödsinniges dabei,
was mind. einer "Optimierung" bedarf, wenn nicht sogar total dämlich bis technisch gefährlich ist...

Ich habe hier schon einige "Threads" durchwühlt und daraus Wichtiges mitgenommen,
Restzweifel und mitunter gefährliches Halbwissen bleiben ja aber trotzdem...



PS: Aktuell sieht das noch nicht so aus, bisher sind die Verstärker komplett Standalone und die Studiomonitore an
das Mischpult angeschlossen und der PC ist per Bluetooth-Adapter und Chinch am Mischpult dran.
Das Keyboard ist soo alt (Anfang 90er), dass ich es ausschließlich als Instrument verwenden kann/möchte,
daher nur Audio-Anschluss.
Den Looper hab ich erst seit gestern und nur kurz direkt am Vertärker ausprobiert.
 

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TRS steht für tip ring sleve, also für symmetrische Verbindungen geeignet.

Für alle Gitarren in Deiner Grafik bräuchtest Du unsymmetrische Kabel, also TS.

*
 
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Vorab: Aus Deinem Bild ist nicht sofort ersichtlich, ob das geht, doer warum nicht ... Deshalb:

Wie bekomme ich das insgesamt so hin, dass die Technik sinnvoll miteinander verbunden ist und ich so gut wie nie
umstecken/umbauen muss und trotzdem auf die Schnelle von einfach nur Rumklimpern über Loopen bis Aufnehmen
alles machen kann.
Ich würde mit einer tabellarischen Übersicht der Buchsen je Gerät/Instrument anfangen, also etwa:
  • wie viele und welche analogen Ein- und Ausgänge, vermutlich mit Buchsen/Steckersorte
  • dto. für Digitales
  • weitere, zB für USB-Stick
  • ggf. Zusatzinfos, wo sinnvoll
Damit:
  • sind einige naheliegende Verbindungen offensichtlich
  • ebenso die (im Moment) unmöglichen
Wenn Du nun einige Anwendungsszenarien vorbereitet hast (zB Daddel1 = E-Git + Preamp + Mischpult + Kopfhörer), solltest Du leicht dazu passende Verbindungsszenarien erkennen, herausschreiben können.

Am Ende guckst Du Dir alles an und schaust, ob sich Alles vereinen lässt (vermutlich nicht) oder welche Handvoll von veränderlichen Verbindungsszenarien mit größter Abdeckung sich ergeben.

Ja, ist (systematische) Arbeit, zahlt sich aber (systematisch) aus :cool:
 
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Interessant wäre, um welches Mischpult es sich handelt.
Eventuell wären Subgruppen sinnvoll, von deort zum Looper und dann wieder ins Pult.
So habe ich das mit meinem Yamaha* MG Pult gemacht.
 
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Ich habe mich gerade gefragt, wie du das mit den 8 Instrumentenkabeln machst. Du bedienst das Mischpult zuhause von vorne, hinten kommen 8 oder noch mehr Klinken Kabel raus, musst du die Kabel immer neu rein stecken, oder stehen die Instrumente immer schön der Reihe nach herum, oder verwursteln sich diese Kabel vielleicht. Oder ist das Bild nur der Überblick?
 
  • Ersteller
  • #6
Ich habe mich gerade gefragt, wie du das mit den 8 Instrumentenkabeln machst. Du bedienst das Mischpult zuhause von vorne, hinten kommen 8 oder noch mehr Klinken Kabel raus, musst du die Kabel immer neu rein stecken, oder stehen die Instrumente immer schön der Reihe nach herum, oder verwursteln sich diese Kabel vielleicht. Oder ist das Bild nur der Überblick?
Das war eher so für den Überblick und idealisiert.
Ich wollte aber schon je einen Ausgang am Mischpult für ein jeweiliges Instrument "reservieren".

Interessant wäre, um welches Mischpult es sich handelt.
Eventuell wären Subgruppen sinnvoll, von deort zum Looper und dann wieder ins Pult.
So habe ich das mit meinem Yamaha MG Pult gemacht.
 
Moin.
Wenn Du den abgebildeten RC505 hast, würde ich erst mal überlegen welche 4 oder 5 Instrumente du Loopen möchtest. Das Gerät hat schon so einiges auch an Effekten parat und eben 5 Stereo Eingänge. Beim Mischpult sehe ich jetzt auf die schnelle nur 1x Aux Send und Main Out, aber bitte korrigiert mich gern.
 
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auf die Schnelle von einfach nur Rumklimpern über Loopen bis Aufnehmen
alles machen kann.
Vereinfacht ausgedrückt für nur ein Instrument:

Spielen/Loopen------------------------------>Recorden/Abspielen
Gitarre--->Pedale--->Looper--->Amp--->Abnahme durch Micro--->Interface<-->PC/DAW
.........................................oder.....................--->DI..........................................(Monitore am Interface angeschlossen)

Der Looper könnte auch im FX-Loop eines Amp sein, wenn man verschiedene Kanäle nutzt.
Der Looper könnte auch gleich nach der Gitarre kommen, wenn man ihn nicht als Spielpartner sondern eher als Hilfe zur Soundfindung nutzt (Loop laufen lassen und Einstellungen an Geräten vornehmen).
Auf jedem Fall ist der Looper Immer im Signalweg und sollte auch ein True Bypass haben wenn man ihn nicht nutzt und in der DAW aufnehmen will.

Je mehr Amps, Pedale dazukommen, desto höher ist die Anforderung an Switcher mit guter Signalgüte (gute Buffer und True Bypass) und komplexer die Angelegenheit.

Falls du alleine im stillen Kämmerlein sitzt (und nicht mit einer ganzen Band bei der alle gleichzeitig einspielen), kannst du dich auch von Gedanken lösen alle Möglichkeiten sofort parat zu haben mit entsprechenden Schaltungen. Da ist eine gute Platzierung und Mobilität der Geräte wichtiger, die man sich so hinstellt, wie es die jeweilige Situation verlangt. Das würde das ganze Einfacher und günstiger machen.

Ansonsten könntest du dir auch so ein Mischpult und Recording-Teil überlegen, bei der alle Instrumente angeschlossen sind zum spielen aber auch jederzeit in Einzelspuren aufgenommen werden können. Dieses Gerät hier z.B. kann es von Haus aus oder auch Einzelspuren an die DAW weiterreichen:

Ansonsten sehe ich bei Homerecording nicht so den Bedarf für einen Mixer, eher
wird dort mit Audio-Interface gearbeitet der genug Eingänge bietet.

Vielleicht konnte ich dir ein paar Anregungen liefern.
:hat:
 
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  • Ersteller
  • #9
Moin.
Wenn Du den abgebildeten RC505 hast, würde ich erst mal überlegen welche 4 oder 5 Instrumente du Loopen möchtest. Das Gerät hat schon so einiges auch an Effekten parat und eben 5 Stereo Eingänge. Beim Mischpult sehe ich jetzt auf die schnelle nur 1x Aux Send und Main Out, aber bitte korrigiert mich gern.
Aber macht es nicht Sinn erstmal alles über ein Mischpult zu schicken um die jeweils verschiedenen Pegel auf ein Niveau zu bringen und das Gesamtsignal dann in den looper zu "schieben"?
 
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  • #10
Mag sein und ich weiss natürlich nicht wie dein Workflow zum Loopen aussieht. Mir wäre es zu umständlich nach jedem 'take' erstmal am Mischpult zu friemeln, aber wie gesagt das kann bei dir ja ganz anders aussehen. Es war auch nur eine Idee, für mehr bin ich mit Deinen Geräten nicht vertraut genug... sollten Dir eine Menge an Kabeln(?) zur Verfügung stehen, solltest Du einfach verkabeln und ausprobieren, was Sinn macht. Dadurch lernst Du die Geräte kennen.
Ja, ist (systematische) Arbeit, zahlt sich aber (systematisch) aus :cool:
So... (y)
Beitrag automatisch zusammengefügt:

... einer der es wissen sollte erklärt hier ganz schön, wie er es macht. Vielleicht doch erst in den Mixer...?

View: https://youtu.be/_V5YoJWbHhw?is=G0k_0N-fphb2OtgK
 
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  • #11
Ich kann mir den Gedankengang schon vorstellen, wenn man verschieden Instrumente der Reihe nach in den Looper bringen will.
Ich habe das bei meinem Yamah MG16/6 FX mit Hilfe der Gruppen gemacht.
5 Eingänge erst mal auf eine Gruppe und nicht auf den Master geschickt. Da kann man (weil Stereo Subgruppe) sogar das Panning noch mit einstellen. Den Ausgang der Subgruppe dann in den Looper und den Return dann auf einen Stereo-Kanal. Der einfache Return wäre theoretisch auch gegangen - aber beim Stereo Kanal konnte ich dann auch noch zum Hall abzweigen.
Damit stellt man am Pult die Instrumente in der Lautstärke passend ein, braucht sie dann nur noch zu wechseln und nicht umstöpseln und danach noch Lautstärke nachregeln.
Leider ist das verlinkte Pult (Depusheng PA16 Professional Audio Mixer :eek: ) für so was nicht so gut geeignet, weil es nur einen Main Out hat, keine Subgruppen ... und nichts mehr dazwischen, um dann die Boxen zu regeln.
Da wären ein paar Kanäle weniger und dafür Subgruppen geeigneter gewesen. 10 Quellen gleichzeitig ist schon eher viel. Da muss man auf jeden Fall mit den Mutes arbeiten - wenigstens hat das Pult sowas.
Der Hall kommt nämlich am Besten auf den gesamten Output des Loops, sonst klingt es komisch.
Mit dem Pult bräuchte es theoretisch noch ein Mini-Pult mit Effekten, da nach dem Looper kommt.
 
  • Ersteller
  • #12
Danke für die verschiedensten Infos und Inputs.
Da wurden jetzt mehr Baustellen aufgemacht, als bedient.
Aber so ist das ja fast immer, "ich werde in mich gehen" und das Ganze mit mir ausdiskutieren...
 
  • #13
Meine Equipment-Sammlung ist mittlerweile etwas angewachsen und nun plagen mich die Gedanken der
richtigen Verkabelung

Da wurden jetzt mehr Baustellen aufgemacht, als bedient.
Ja, mag sein... nur wäre es mMn richtiger erst zu Fragen, dann zu kaufen. Jedenfalls wenn man nicht sicher ist, was man braucht. Kein Vorwurf, nur eine Beobachtung.
Ich wünsch Dir gute Unterhaltung mit Du.
 
  • Ersteller
  • #14
Das mit dem erst Fragen ist nett gemeint, funktioniert aber auch nur so weit, wie der eigene Horizont (fachlich) reicht... dass heißt,
dass sich viele Fragen eben erst dann stellen, wenn das Problem ganz konkret vor einem ist, welches man vorher noch gar nicht
auf dem Schirm hatte.

Zum Beispiel hab ich das mit dem "Aux send" und dem "1 Main Out" auf dem Mixer nicht nachvollzogen... inwieweit ist das relevant
für mein Problem?
Wie sieht eine bessere Alternative aus, was ist da der Vorteil und vor allem, wie sieht das verkabelt aus (Schema)?
 
  • #15
Im Prinzip bräuchtest Du einfach ein Mischpult, das für jedes Gerät, das einen Input hat, eine Subgroup hat. Dann gehst Du mit jeweils einer Subgroup vom Mixer auf einen Input des Geräts (im Bsp. sehe ich Inputs für Interface, Looper, Amp 1, Amp 2, Monitore...)

Dann kannst Du alles mit allem Routen, z.B. vom DAW etwas über die Monitore abspielen und gleichzeitig nur die Gitarre in den Looper aufnehmen und das Gitarrensignal auf einen Gitarrenamp ausgeben. Du kannst aber auch etwas vom DAW in den Looper überspielen. Falls der Looper mehrere ausgänge hat, kannst Du Deine Singsstimme, die geloopt ist, auf die Monitore ausgeben und die geloopte gitarrenspur auf den Amp. Brauchst dann halt für Deinen Looper mehrere Inputs auf Deinem Mixer...

Du kannst auch das Gesamtsignal vom Looper, während du dazu ein Solo spielst, das Du zusammen mit der geloopten Gitarrenspur über den Amp ausgibst, mit der DAW aufnehmen. Das Problem ist, dass Du so kein Multitrack Rec. hast, also z.B. Looper und Dein live Solo nicht als einzelne Spuren im DAW aufnehmen kannst, dazu bräuchtest Du weitere Subgroups, falls Du mehrere Ins beim Interface hast.

LG
 
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  • #16
Was geht denn über die USB Schnittstelle von deinem Pult ? Könntest du das nicht direkt als Audiointerface* zum Aufnehmen im Rechner benutzen ?
Gitarren mit passiven Tonabnehmern direkt ins Pult funktioniert m.E. nicht. Da bräuchtest du noch DI-Boxen dazwischen. Da gibt es auch günstige Mehrfachboxen, z.B. Behringer*
(das Pult ist ja ein echter Preisbrecher. Wenn das zufriedenstellend ist …)
Ansonsten wären ja Digitalmixer mit speicherbaren Szenen für unterschiedliche Routings dafür prädestiniert.
 
  • #17
Und wenn alle Stränge reissen gibt es noch die gute alte Patchbay. Ich hatte Anno Dunnemals vier Stück von diesen* im Einsatz auf denen alle Ein- und Ausgänge des 24-Kanal-Analog-Mixers und aller sonstigen Geräte lagen. Ja, man muss dann gegebenenfalls mal ein Kabel umstecken. Heute habe ich den meisten Tüdel im Rechner.
 
  • Ersteller
  • #18
Kurze Rückmeldung...
Jetzt hatte ich die Möglichkeit, dass sich ein Profi (hat eigenes Studio, lebt davon) das Ganze mal anschaut. Einfach mal Glück haben...

Der hat mir die aktuelle Möglichkeiten in der Verkabelung gezeigt und auch an den Stellen, wo zuerst "Optimierungsbedarf" besteht,
entsprechende Tips gegeben.
Er empfahl, das suboptimale Mischpult und Interface gegen ein Tascam* Modell 12 (Pult und Interface 2in1) zu tauschen.
Das erspart einiges an Verkabelung, möglichen Inkompatibilitäten/Störmöglichkeiten.
Wie auch nach den Infos von hier zu erwarten war, ist eine DI-Box ebenfalls unausweichlich.
Da wurde mir Palmer Pan und weil ich gern für jedes Instrument seinen eigenen Eingang hätte, das Palmer Pan 16 empfohlen.
Alles natürlich immer unter dem Aspekt der Vernunft, was die Preissegmentierung angeht (privat für den Spass).
 
  • #19
Die Menschen haben unterschiedliche Spielwiesen.
Ich persönlich hatte mir mal eine Patchbay gekauft. Damals kursierte der Spruch in Fachzeitschriften: "Irgendwann kommt der Moment im Leben eines Musikers, da braucht er eine Patchbay!" Das erschien mir damals total kryptisch, bis ich den Sinn durch Erfahrung begriffen habe!!
Ansonsten: die Optionen, was man wie mit was verkabeln könnte sind ein nimmer endendes Vergnügen des Zeitvertreibs. Kommt ja noch Midi hinzu, ein paar mehr Geräte usw. usw.
Der Reiz ist, dass es immer wieder neu und komplizierter sein darf.
 
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  • #20
Die Idee ist nicht schlecht, gemäss Manual hast Du Aux 1+2 (mono), sowie Sub und Main als schaltbare Ausgänge. Reicht ev. nicht ganz für Deine Anwendung aber wenn Du auf den beiden Monitoren dasselbe ausgibst (z.B Main), die Amps auf aux1/2 routest und den Looper z.B. auf SUB klappt das. Oder was war Idee?
 
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