verkrampfen bei heel down, linkes bein

von schmuggla, 09.04.20.

  1. schmuggla

    schmuggla Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 09.04.20   #1
    hallo liebe community,

    ich kann mir die antwort auf meine frage eigentlich selber geben: geduld haben, langsam und entspannt spielen! der rest kommt von selbst.

    mir geht es aber mehr darum, ob jemand die selbe oder ähnliche erfahrung gemacht hat.

    ich hab mich mal wieder an die doublebass gewagt und trainiere dafür meinen linken fuß im heeldown spielen. jedoch habe ich wirklich absolut keine kontrolle über meinen linken fuß im heel down spielen. sobald ich eine schwelle von ein paar bpm überschreite krampft mein komplettes bein (bis knapp übers knie) oder ich komme in ein nervöses zittern. ich bin verwundert - kann ich die muskeln einfach nur so schlecht ansteuern? geht das mit der zeit weg? kennt ihr das gefühl? wie seid ihr es losgeworden? ich übe heel down mit dem linken fuß ca 1 1/2 monate. ich bin, je nach tagesform, zwischen 50-90bpm 8tel. übe meistens den fuß komplett isoliert und in 2-3 sätzen a 5 min.

    was ist da los? mich stört weniger der geringe "fortschritt" in der geschwindigkeit, als die mangelnde präzision und kontrolle der muskeln. dieses unkontrollierte verkrampfen.

    lg
     
  2. drumtheater736

    drumtheater736 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 11.04.20   #2
    Hi,

    mir geht ähnlich wie dir, ich bin auch gerade dabei auf heel down umzusteigen. Jeder ist naturlich anders von derkörperlichen Konstitution und Anatomie aber ich merke schon kleine Fortschritte. aber wie heißt es so schön mühsam ernärht sich das Eichhörnchen. Ich mache die Übung wie damals als ich überhaupt mit dem Doppelpedal angefangen habe . Ich übe nach der ersten Seite von der stick control. Ich übe Hände und Beine zusammen zur gleichen Zeit, also alles was ich mit der linken hand mache mache ich Gleichzeitig mit dem linken Bein. Mein Tempo ist 80 bpm und ich wiederhole die einzelnen Übungen nur 5-10x mit Pausen dazwischen. Mir geht es dabei nur um Muskel aufbau und eine bessere Kontrolle.

    Wenn ich dann soweit bin, daß ich die Schläge mit links im Timing gleichmäßig laut hinbekomme und die Ermüdung des Muskels immer weniger wird, werde ich das Tempo und die Wiederholungen steigern.

    ich denke, daß ist wie bei allem anderen auch es geht nur mit üben üben üben. ich dachte damals auch ich bekomme die fingercontrol technik nie mit der linken Hand hin , heute klappt das genau so gut wie mit rechts.
    die probleme waren die gleichen, es war die fehlende Kontrolle, die sich mit dem üben dann aufgebaut hat so ist es auch hier nur scheint es mit den füssen jetzt langsamer zu gehen bis sich ein fortschritt einstellt.

    Lg

    DT
     
  3. drumtheater736

    drumtheater736 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.04.20   #3
    Hi,

    ich wollte noch etwas hinzufügen. übe fast überall wo du sitzt und keinen nervst. es geht ja nur darum, daß die Muskeln trainiert werden. Auch wenn der Widerstand der Fussmaschine fehlt, hilf es .
     
  4. ian o field

    ian o field Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 03.05.20   #4
    Moin!

    Ja ich habe ähnliche Erfahrungen, allerdings nicht nur im Heel-Down sondern generell mit dem linken Fuß. Kontrolle und Koordination sowie Ausdauer sind im linken einfach... äusserst schwach ausgeprägt. Vor allem im Direktvergleich zum rechten Fuß. Dabei ist bei mir das Problem nicht nur das Bein/der Fuß sondern auch im Oberkörper und der Sitzposition. Mein kompletter Halteapparat ist beim Trommeln darauf ausgerichtet, den Körper so zu stabilisieren, dass die rechte Körperhälfte (auf der bei mir Toms und Ride stehen) ohne Probleme möglichst alle Bewegungen und Verrenkungen machen kann. Das über einen langen Zeitraum kontinuierlich trainiert, dabei mit dem linken Fuß weitgehend immer auf der HiHat als "Anker" gerastet, führte zu einer instabilen Spielhaltung generell.. Dadurch habe ich auch beim normalen Single-Stroke Kick spielen nach kurzer Zeit ein Stechen im Bereich des linken, inneren Oberschenkels und im unteren Rückenbereich. Das ist meiner Meinung nach lediglich nicht ausreichend trainiert und kann nur mit viel Geduld und Übung aufgeholt werden. Dadurch kommt aber nicht nur ein gewisser Schmerzfaktor, sondern auch ein genereller Faktor der mangelnden Koordination und Ausdauer zustande. Ich kann den linken Fuß nach kurzer Zeit auch nicht mehr ausreichend Koordinieren, als dass sauberes Spiel möglich wäre. Das "eiert" dann einfach nur noch.. Da muss dann eine Pause her.

    Das Problem am lernen neuer Techniken mit einem guten Fundament, vor allem wenn ein Direktvergleich möglich ist, immer sehr schwierig zu bewerten ist. Aus meiner Erinnerung heraus kann ich nicht mehr sagen, wie schnell oder langsam ich damals gewisse Dinge lernte. Inzwischen geht es mir so, dass ich nach kurzer Zeit ungeduldig ob des Fortschritts werde. Gerade im Vergleich Linker/Rechter Fuß/Hand.. Da muss ich mich regelmäßig zusammenreissen um mich nicht zu ärgern. "Die andere Seite klappt doch auch", "Warum eigentlich üben, ich kanns doch auch anders" etc... Da sind neue Taktarten/Zählweisen oder gar Rhythmen und Patterns angenehmer.. Da hört man i. d. R. wengistens ziemlich bald einen Fortschritt..

    Cheers,
    Ian
     
  5. drumtheater736

    drumtheater736 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 05.05.20   #5
    hi

    ich weiß nicht warum bei der siutzposition am schlagzeug so ein problem daraus gemacht wird .Das ist jetzt nicht arrogant gemaint . Wieso sollte ich am Schlagzeug anders sitzen, als wenn ich normal irgendwo auf einem Stuhl sitze.

    das Sitzen ist sowieso nicht das beste für unseren Körper und wenn sich dabei noch bewegen muss, wie beim Schlagzeugspielen muß ich den stuhl schon richtig einstellen. was ich damit jetzt sagen will ist, daß es schon allein durch die Körpergröße
    verschiedene Stühle geben müßte. Die Hocker kann man ja zum Glück so einstellen,daß man mit jeder körpergröße eine vernünftige Ssitzposition finden kann.
    Die Füsse sollten am Boden komplett aufliegen und der Unterschenkel etwas vor dem knie stehen man gibt das gerne als 105° winkel an. Der Oberkörper gerade aber relaxed.

    Das ist erstmal die Sitzposition ganz normal wie man auch auf einem Stuhl sitzen würde ohne irgendwelche Verrenkungen. danach baut dann das Set drumherum, beginnend mit der Fußmaschine. kann man heel down oder heelup ohne probleme spielen
    und geht der Oberschenkel auch wieder so im 105° winkel dann ist das ok wenn nicht kann man den Sitz etwas höher stellen.

    dann die snare Hihat toms. darüber gibt es genügend videos auf youtube. ich setze noch einen später rein.

    der Körper ist natürlich auch wichtig! Ist bei mir orthopädisch alles in Ordnung. Eine falsche Schlafposition(besonders die empryo stellung) kann zu Rückenproblemen führen die sich auf den ganzen Bewegungsapparat auswirken. manchmal fehlen auch mineralien wie magnesium etc.

    Muskelschmerzen kennt man ja schon vom Muskelkater her auch das ziehen im Unterschenkel ist normal bei der heel down technik. die muskel vollziehen einen Bewegungsablauf für den sie nicht gemacht sind. also sie müssen diesen erst erlernen und das kostet eine menge geduld. Th. Lang sagt immer so gerne 10000 std Übung ist die regel um sein level zu erreichen. das ist umgerechnet 7 jahre a 4 stundden tgl.

    Also von nix kommt nix! aber die Geduld ist wichtig. Ich hatte vor ein paar wochen gedacht ich könnte eine 10 er Steigerung machen, weil ich dachte die 5 bpm mehr machen den bock nicht fett also statt die Übungen im 5er schritten zu steigern.

    aber da hatte ich falsch gedacht es macht doch eiNen Unterschied .

    Ok jetzt ist der Beitrag doch wieder länger geworden als ich wollte aber das Thema hat viel Stoff. Was ich sagen wollte ist, macht das erlernen des schlagzeugs nicht schlimmer als es ist, es brauch nur seine Zeit.

    LG

    DT
     
  6. hrawth

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    Erstellt: 06.05.20   #6
    Mach' ich auch gerade wieder, nur mit Heel-Up- bzw. Flat-Foot-Technik. Ich hab' die Hacke jahrelang unten gelassen, weil ich anders keine Balance hatte. Allerdings habe ich immer wieder feststellen müssen, dass ich kaum Kontrolle über meine Pfoten habe, vor allem bei der linken, selbst nach intensiven Übungsphasen. Darum habe ich mit dem Üben nach dieser Methode begonnen: Marthyn Jovanovics DTA. Nach zwei Tagen bin ich von "null Kontrolle und Balance" zu glatten 16teln bei 90 BPM für eine Minute gekommen. Meine Kernmuskulatur und meine Beine taten danach etwas weh, aber nicht schlimm. Mit der Heel-Down-Technik habe ich das trotz intensiver Übungen noch nie geschafft, nach max. 20 Sekunden überkam meinen linken Fuß ein lähmendes Gefühl und aus den kräftigen Schlägen wurde ein unkontrolliertes Zittern.

    Daher meine Frage: Warum heel down?

    Ja, wahrscheinlich. :D

    Ich hoffe das selbst, allerdings in Bezug auf die Flat-Foot-Technique - meine Grenze liegt derzeit bei 100 BPM, da geht's nach ca. dreißig Sekunden den Bach runter. Einfach weiter üben, die Muskeln stärken und an die Bewegung gewöhnen ist da wohl die Devise.

    Viel Erfolg weiterhin - dranbleiben!
    André
     
  7. drumtheater736

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    Erstellt: 12.05.20   #7

    Hi,
    Techniken wie flat foot, squirl ankle motion etc. sind doch alles speed techniken also ca.200bpm aufwärts. Danach war auch nicht gefragt. heel down ist eine vielseitige technik mit der man schnell oder langsamerolaut oder leise spielen kann.

    es geht nicht immer nur um geschwindigkeit.

    Lg

    DT
     
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  8. hrawth

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    Erstellt: 13.05.20   #8
    Flat Foot als Speedtechnik? Dafür sind die Hüftmuskeln doch so schlecht geeignet, dass nur ganz wenige diese Technik für Hochgeschwindigkeit benutzen. Die meisten schalten deshalb ja spätestens ab 200 bpm auf Ankle- bzw. Swivel-Motion um.

    Mit der für mich neuen Technik bin ich auch gar nicht auf Speed aus, sondern auf Kontrolle, Power und Ausdauer. Momentan freue ich mich wie Bolle über meine zwei Minuten bei 100 bpm. :D Max. 160 bpm sind bei mir angepeilt, das reicht mehr als dicke für Heavy Stoner Rock und lässt mir ordentlich Reserven.

    Und nachdem mir als ehemaligem Heel-Down-Spieler die Probleme des Threadstarters bekannt vorkamen, dachte ich mir, dass die Technik vielleicht nicht die richtige für ihn ist. Für mich war sie's nicht, und es hat Jahre gedauert, das zu erkennen.
     
  9. Calaway65

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    Erstellt: 14.05.20   #9
    Flat Foot IST Ankle Motion. ;)
     
  10. hrawth

    hrawth Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 14.05.20   #10
    Nicht so, wie Marthyn Jovanovic es in seinem Video definiert, das ich oben verlinkt habe. Demnach ist die Flat-Foot-Technik eine Bewegung aus dem Oberschenkel heraus, bei der die Muskeln an Wade und Schienbein nur zum Stabilisieren des Fußes dienen, aber nicht selbst das Pedal bewegen. Dadurch latscht man quasi mit dem Fuß flach auf das Pedal, deshalb: Flat Foot. Dagegen bedeutet Ankle Motion, dass der Oberschenkel nur stabilisiert und die Wadenmuskeln für das Pedal zuständig sind.
     
  11. drumtheater736

    drumtheater736 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.20   #11
    Hi,

    das macht doch keinen sinn. für langsame tempen habe ich heel up und heel down. erst wenn es richtig schnell werden soll brauch ich eine andere technik also a.notion etc.

    wieso soll anden grundtechniken was falsch sein.

    Lg

    DT
     
  12. Calaway65

    Calaway65 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 14.05.20   #12
    Ah, hatte gar nicht mitgekriegt, dass du in einem deiner Texte einen Link versteckt hattest. :D

    Der Kollege ist allerdings der erste, den ich diese Spielweise als "Flat Foot" bezeichnen höre. Ich würde diese Technik ja eher als "Heel Up mit steifem Fuß" bezeichnen. :rofl:

    Flat Foot Technique ist mir bisher immer nur als genau das hier bekannt gewesen:

     
  13. hrawth

    hrawth Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 15.05.20   #13
    Hallo, Drumtheater!

    Natürlich ergibt das Sinn: Heel Up kann man mit Ankle Motion oder mit Swivel oder ähnlichen Speedtechniken spielen - oder eben mit Flat Foot, so wie in dem Video gezeigt wird. Ich finde den dort präsentierten Ansatz logisch: Die FFT kommt aus der Hüfte und wird deshalb, weil die Hüftmuskeln eher für kräftige, aber eben nicht sooo schnelle Bewegungen prädestiniert sind, mehr für Mid-Tempo-Sachen benutzt. Für alles Schnelle (in anderen Videos meint er damit Songs über 180 BpM, allerspätestens aber ab 220 BpM) bieten sich Ankle- und Swivel-Motion etc. an, weil die Wadenmuskulatur zwar nicht so viel Power für wuchtige Einzelschläge bietet, dafür aber schneller kontrahieren und entspannen kann. Das klingt für mich (als Anatomie-Laien) nachvollziehbar, und ich habe es bei meinen eigenen Beinen eben auch schon bemerkt.

    Heel Down spielt man hingegen am meisten mit der Schienbeinmuskulatur, die Waden- und Hüftmuskeln unterstützen da lediglich. Leider sind die Schienbeinmuskeln nur schwer zu kontrollieren und auch für Power wenig geeignet: Sie sind klein und werden beim Treten nicht von der Masse des ganzen Beins unterstützt, weil die Fersen nun mal unten bleiben. Darum ist es für viele im wahrsten Sinne des Wortes ein Krampf, Heel Down kontrolliert spielen zu lernen. Der einzige Vorteil, der die Nachteile allerdings nicht aufwiegen konnte, war für mich die Balance.

    Calaway: Ich habe die Bezeichnung Flat Foot als Synonym für Ankle Motion nie begriffen, das erschien mir immer widersprüchlich. In dem Video beschreibt er‘s genauso, wie ich es mir immer gedacht habe, deshalb habe ich diesen Begriff für mich jetzt so abgespeichert. Deine „Definition“ legt ja schon nahe, dass es früher gar keine Bezeichnung extra für „Heel Up mit steifem Fuß“ gab. :D Oder ist die einfach nur an mir vorbeigegangen?
     
  14. Calaway65

    Calaway65 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 15.05.20   #14
    Zugegeben, über die Logik hinter der Bezeichnung "Flat Foot" kann man sicherlich streiten, allerdings würde ich davon ausgehen, dass es zukünftig zu sehr vielen Missverständnissen fürhren wird, wenn du mit "Flat Foot" etwas völlig anderes bezeichnest, als jeder andere darunter versteht. :ugly:

    Naja, wozu auch? "Heel Up" bedeute ja nur, dass der Hacken nicht auf dem Pedal abgelegt wird und die Trittbewegung aus dem gesamten Bein kommt. Ob man den Fuß dabei nun komplett steif macht oder etwas locker hält ist ja völlig unerheblich, wozu sich also noch mal extra Bezeichnungen dafür ausdenken? ;)
     
  15. hrawth

    hrawth Helpful & Friendly User HFU

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    Erstellt: 15.05.20   #15
    Und auch das habe ich nie verstanden: Wenn man die Ferse hochhält, lassen sich ja mehr Techniken einsetzen als nur das Stampfen mit dem ganzen Bein.

    Aber ich sehe, was du meinst: Das ist so eine von diesen Konventionen, die man entweder befolgt - oder man erklärt ständig aufs Neue, was man meint. ;)
     
  16. Calaway65

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    Erstellt: 16.05.20   #16
    Das trifft es wohl ganz gut. :D Wenn man wollte könnte man wahrscheinlich den Namen jeder Spieltechnik semantisch auseinanderlegen. Oder man denkt halt einfach nicht weiter drüber nach und benutzt einfach die Namen die jeder versteht. :D
     
  17. drumtheater736

    drumtheater736 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 16.05.20   #17
    Hi,

    @hrawth, man kann mit der heel down Technik auch sehr schnell spielen. Viele ältere Schlagzeuger haben diese Technik benutzt wenn es schneller werden sollte. wie du schon selbst gesagt hast die muskeln sind kleiner in derwade.
    Kleine Muskeln kürzere Bewegung schnelleres spiel. Es gibt auch viele schlagzeuger die einfach bei heel up geblieben sind und auch genauso schnell waren. das Argument von den heel down spieler war eben die balance,
    sie fühlten sich ganz einfach wohler. Wenn du die Heel down beherrschst ist sie schön kontrollierbar und du kannst sie sehr musikalisch einsetzen .
    wie zum Beispel Akzente setzen. manche spielen auch gerne figuren also doppelstrokes parradiddle etc. was irgendwie auch manchmal interessanter klingt als pferdegalopp.
    Das kannst du mit heel up meiner Meinung nicht so sauber und einfach kontrolieren, wegen den größeren Muskeln, aber du hast auf der anderen Seite mehr power, was natürlich wieder an anderer stelle interessant ist.

    Flat foot ist ja erigentlich ein doppelschlag aus einem bewegungsfluss heraus, ähnlich wie push pull mit den händen. es ist ähnlich heel up and down. aus einem Bewegungsabläuf

    2schläge zu spielen. mit Flat foot geht der ganze "flache "fuss auf das pedal wobei auch der 1. schlag ausgeführt wird und beim wieder anheben kommt schlag 2.

    Deshalb sehe ich es als eine speed technik ähnlich wie ankle motion. die bewegung aus der Hüfte wird natürlich immer kleiner ähnlich wie wenn du heel up schneller spielst.

    Das Problem der Flat Food technik gegenüber ankle motion sind die Pedale. Bei den Pedalen mit seperater Fersenplatte hast du nicht viel Auflagefläche für den ganzen Fuss, bei großen füssen wird das schon schwierig.

    Also funktioniert ein long boad besser. ankle motion funktioniert auf jedem Pedal.

    Alle techniken haben Ihre vor- und Nachteile ob man die alle können muss, liegt dann an einem selbst oder an den Herausforderungen die an den drummer gestellt werden.

    Lg

    DT
     
  18. Calaway65

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    Erstellt: 17.05.20   #18
    Das verwechselst du jetzt mit Heel Toe. ;) Wie schon gesagt, Flat Foot IST Ankle Motion.
     
  19. drumtheater736

    drumtheater736 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.05.20   #19
    Hi,

    er ist anderer Meinung



    Lg

    DT
     
  20. Calaway65

    Calaway65 Registrierter Benutzer

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    Erstellt: 17.05.20   #20
    @drumtheater736 Timestamps wären bei so einem langen Video nett. :D Hab mir jetzt aber mal das ganze Ding angeguckt. Den Begriff "Flat Foot Technique" nimmt er nicht einmal in den Mund. Er redet nur von einem "flat footed stomp", um die Variation seiner Heel Up Techniken zu erklären. ;)

    Führ dir einfach mal ein paar Videos/Tutorials/whatever zur "Flat Foot Technique" zu Gemüte. Dann wirst du sehr schnell feststellen, dass "Flat Foot" und "Ankle Motion" - außer in der Welt von Marthyn Jovanovic :rofl: - genau das gleiche sind.
     
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