Verstärkerproblem: Marshall MG15 DFX außer Rauschen kein Ton mehr

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Fouri88
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Moin Leute :)

Ich hab ein Problem mit meinem Marshall MG15 DFX.
Folgendes: Die Lautstärkeregler sowohl für Clean als auch für Overdrive knistert und rauscht beim drehen. Was so auch gar nicht schlimm wäre. Allerdings kommt außer dem Rauschen gar kein Ton mehr raus ....
Der Lautsprecher geht und wenn ich die Klampfe über das CD-LineIn anschließe kommt logischerweise ein cleaner Sound raus der aber viel zu leise ist und sich auch nicht einstellen lässt.
Die Garantie ist längst abgelaufen.
Besteht die Chance da selbst was zu machen?

Beste Grüße
Fouri
 
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Rostl
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Die Chance besteht, vorausgesetzt du kommst an den Regler ran.
Versuch mal mit Ballistol (Waffenöl).
In dem Poti gebt es ein kleines Loch, da rein sprühen.
 
[E]vil
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öl ins poti halte ich für eine ganz schlechte idee. ich würde das problem auch eher bei der input buchse suchen.
 
EricB
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Da würde ich von Ölen auch Abstand nehmen. Gerade auch, weil Ballistol als Naturprodukt zuviele Rückstände hinterlassen würde.
Eignet sich super zum Behandeln von Waffen - das Zeugs aus der Apotheke sogar zur Desinfektion von Hautabschürfungen -weil antiseptische Wirkung und Vorbeugung von Schwellungen bei Prellungen (mindestens so gut wie´n Coolpack)- aber zur Kontaktpflege von Potis:gruebel:

Auch Caramba oder WD40 finde ich persönlich da nicht ideal.

Wenn dann "Kontakt 60". Gibt es aber nicht nur bei Conrad.
Meiner Meinung nach das einzig ideale Kontakspray. Habe damit sogar schon mal einem nach langer Lagerung schwer oxidierten HiFi Verstärker von Harman Kardon wieder Beine gemacht, indem ich ihn komplett(!) über die Platine, und in die einzelnen Potis "gebadet habe. Potis bewegt, in der Sonne trocknen lassen. Rest mit Druckluftspray ausgeblasen. Schon ging der linke Kanal auch wieder ;)

Oder Deoxit Spray

Gegebenenfalls ist es, wie [E]vil vermutet, erstmal "nur" die Inputbuchse. Vielleicht sind da die Kontakte oxidiert. Kontaktspray auf den Klinkenstecker sprühen, und mehrfach hintereinander die Buchse "penetrieren".
Hilft das nichts (was nach Deiner Beschreibung leider recht wahrscheinlich sein könnte), könnte man den Amp aufschrauben und die Kontakte überprüfen, ob sie ausgenudelt sind. Bei der Gelegenheit kann man ja gleich was in die Potis jagen.

ABER:
Warnhinweise berücksichtigen, bitte
Äusserste Vorsicht bei Arbeiten im Chassis! Nicht, dass Dir da irgendwelche Restspannungen einen Schlag versetzen. Netzstecker ziehen (ist ja klar), in ´ne Tüte stecken, um versehentliches Wiedereinschalten zu vermeiden.
Am besten den Verstärker eingeschaltet, aber mit herausgezogenem Netzstecker(!) vor der OP ein paar Stunden stehen lassen, damit sich Restladungen abbauen können.

Viel Erfolg.
Wenn das nicht klappt,bzw. bei jedem Zweifel, ob Du dazu technisch/handwerklich in der Lage bist, bleibt wohl nur der Techniker...
 
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da muss ich euch enttäuschen.
Ballistol hat sich schon mehrmals als gutes Mittel für kratzende Potis bewiesen.
 
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ABER:
Warnhinweise berücksichtigen, bitte
Äusserste Vorsicht bei Arbeiten im Chassis! Nicht, dass Dir da irgendwelche Restspannungen einen Schlag versetzen. Netzstecker ziehen (ist ja klar), in ´ne Tüte stecken, um versehentliches Wiedereinschalten zu vermeiden.
Am besten den Verstärker eingeschaltet, aber mit herausgezogenem Netzstecker(!) vor der OP ein paar Stunden stehen lassen, damit sich Restladungen abbauen können.
So ein Quatsch :bad:
Wir reden hier von einem 15 Watt Transistor
 
peter55
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Ach, und der wird mit Batterien betrieben? ;)
 
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Nein, nur mit Spannungen die weit unterhalb denen eines Röhrenverstärkers liegen.
 
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auch 230v können verdammt weh tun
 
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Die 230V kommen vom Netzt und er wird hoffentlich das Netzkabel abstecken.

Der 15Watter wird mit +/-15V betrieben, das beißt zwar ist aber weit von in irgendeiner Form gefährlich entfernt, die kleinen Kondensatoren entladen sich auch ziemlich schnell
 
Rostl
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Die 230V kommen vom Netzt und er wird hoffentlich das Netzkabel abstecken.

Der 15Watter wird mit +/-15V betrieben, das beißt zwar ist aber weit von in irgendeiner Form gefährlich entfernt, die kleinen Kondensatoren entladen sich auch ziemlich schnell

Nee das beißt immer noch nicht, bis 48 Volt passiert nichts
 
EricB
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Die 230V kommen vom Netzt und er wird hoffentlich das Netzkabel abstecken.

Alleine diese offene Frage rechtfertigt den erhobenen Zeigefinger!

Die Elektrofachkraft sagt, dass Berührungsspannungen über 120VDC (Gleichspannung) und 50VAC (Wechselspannung) gefährlich sind.
Was darunter liegt, bezeichnet man als Kleinspannung, die nicht gefährlich bei Berührung sein soll - ja.

Aber:
Nicht nur die Gefahr hoher Spannung für den menschlichen Körper ist zu berücksichtigen - auch der Strom spielt ´ne Rolle.
Z.B. können Ströme über 10mA schon zu Muskelkrämpfen und Lähmungserscheinungen führen!

Generell sage ich:
Egal in/an welchem elektrischen/elektronischen Bauteil man arbeitet, muß man IMMER die Sicherheitsregeln der Elektrotechnik einhalten.
PUNKT!

Es kann 100 mal gut gehen...
 
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Nee das beißt immer noch nicht, bis 48 Volt passiert nichts

NAja, man spürtren würde man schon ein bisschen was:)



Mit dem Teil kann sich keiner ernsthaft verletzten, bei abgezogenen Netzkabel.

Bei den niedrigen Spannungen und kleinen Kondensatoren gibt es keine Gefahr.
 
Rostl
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Alleine diese offene Frage rechtfertigt den erhobenen Zeigefinger!

Die Elektrofachkraft sagt, dass Berührungsspannungen über 120VDC (Gleichspannung) und 50VAC (Wechselspannung) gefährlich sind.
Was darunter liegt, bezeichnet man als Kleinspannung, die nicht gefährlich bei Berührung sein soll - ja.

Aber:
Nicht nur die Gefahr hoher Spannung für den menschlichen Körper ist zu berücksichtigen - auch der Strom spielt ´ne Rolle.
Z.B. können Ströme über 10mA schon zu Muskelkrämpfen und Lähmungserscheinungen führen!

Generell sage ich:
Egal in/an welchem elektrischen/elektronischen Bauteil man arbeitet, muß man IMMER die Sicherheitsregeln der Elektrotechnik einhalten.
PUNKT!

Es kann 100 mal gut gehen...
stimmt nicht ganz, die menschliche Haut hat im trockenen Zustand einen Widerstand von ca. 1 MOhm.
Um auf 10 mA zu kommen müsste man schon 10000 Volt berühren.
Auch hier gilt das Ohmsche Gesetz.
 
EricB
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stimmt nicht ganz, die menschliche Haut hat im trockenen Zustand einen Widerstand von ca. 1 MOhm.
Wenn sich der Mensch lang macht, bezogen auf nach oben gestreckte Hände bis zu den Fußsohlen, ausgehend von einer Wechselspannung von 230V (50/60Hz)
Von Hand bis Rumpf geht man von 500 Ohm aus - beide Hände bis zum Rumpf (Parallelschaltung) ca. 250 Ohm.
Deshalb sollte man z.B. auch beim Messen an unsicherem Spannungszustand eine Hand auf den Rücken legen...

Um auf 10 mA zu kommen müsste man schon 10000 Volt berühren.
Auch hier gilt das Ohmsche Gesetz.

Also:
bei R=U/I, woraus folgt I=U/R mit Werten 1A=1V/1Ohm

wäre bei Deinem Beispil 10000Volt/1000Ohm = 10A !!!

Also ich habe mal gelernt, dass Ströme über 30mA eine Gefahr für den menschlichen Körper darstellen! Bei Deiner Rechnung kommt da mit 10A mehr raus.

Nehmen wir das Beispiel mit den oben genannten 48 Volt mit einer Hand zum Rumpf (500Ohm):

48Volt/500Ohm = 0,096A

da wären wir dann schon bei knappen 100 mA.

wobei bei diesem Rechenbeispiel Wechsel- nicht Gleichspannung zu Grunde liegt.
...
...
...
Darum und trotzdem - in jeder elektrischen Kiste Vorsicht und Sorgfalt bei der Arbeit!!!

Hierzu mal eben bei Google aus der Hüfte geschossen:
http://www.elektro-wissen.de/Tipps/wirkung-des-stroms-auf-den-Menschen.html
 
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Er ging von 1MegR Behrührungswiderstand der Haut aus.
Die 500R währen dann der Widerstand nach dem Berührungswiderstand. Die niedrige Spannung in dem Verstärker würde nie ausreichen die Haut zu durschlagen.

Wenn wir von +/-15V ausgehen, und soweit ich mich errinnern kann haben die Kondensatoren eine Kap. von 47u.
Bei den Werten ergibt sich ein Start-Strom von 30nA
 
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Also:
bei R=U/I, woraus folgt I=U/R mit Werten 1A=1V/1Ohm

wäre bei Deinem Beispil 10000Volt/1000Ohm = 10A !!!

Im Prinzip richtig, nur das ich 1 MOhm geschrieben habe, du hast in die Formel 1 KOhm eingesetzt.
Du hast dich um 3 Stellen verrechnet.
Mit 1 MOhm kommen wir wieder auf die 10 mA;)

Da alles hilft dem TE nicht weiter.
Er wollte seine Potis wieder heil machen und einige versuchen Ihm Angst zu machen.
Bei einem Transistoramp kann er anfassen was er will, wenn er den Stromstecker zieht.
 
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Hab auch einen Blödsinn geschrieben. Bei 1MegR ergibt sich natürlich eine ewig lange Zeitkonstante von 47*10^3 s, soll heißen der Kondensator entlädt sich garnicht über die Haut
 
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da muss ich euch enttäuschen.
Ballistol hat sich schon mehrmals als gutes Mittel für kratzende Potis bewiesen.

Ich habe mit Ballistol noch keine eigenen Erfahrungen gesammelt, aber bei Potis ist ja oft das Problem, dass man denkt, man habe das Kratzen behoben, nur um dann einen Monat später festzustellen, dass nun die Kohleschleifbahn (//edit: Danke für die Berichtigung, Bluesfreak!) gänzlich hinüber ist.
Kurzfristiger Erfolg muss also nicht immer gleich langfristigem Erfolg sein ;)
 
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